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Redakteur
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Sie sind auf der Suche nach einer klangstarken Soundbar, die in Kombination mit einem kabellosen Subwoofer Ihr Heimkino-Erlebnis bereichert? Die YAS-209 von Yamaha ist so ein Kandidat. Sie klingt richtig gut – das im Musik- wie Heimkinobetrieb. Dank integrierter Alexa-Sprachsteuerung und intuitiver App-Steuerung offeriert sie zudem einen echten Mehrwert in Sachen Bedienfreundlichkeit. Achja, preislich ist sie ebenfalls hochattraktiv.

Heimkino auf kleinstem Raum. Für unseren Test haben wir die Yamaha YAS-209 mit dem Panasonic TX-55GZW1004 gepaart.

Mit der YAS-209 präsentiert Yamaha eine echte Verstärkung für Heimkino-Landschaften, die nicht mit Lautsprechern vollgestellt werden sollen. Die schicke und raumsparende Kombo aus Soundbar und kabellosem Subwoofer zeichnet sich durch ein äußerst gelungenes Design aus und wartet mit einer enormen Vielfalt an Funktionen und intelligenten Details auf. “Alexa built-in” ist mit Sicherheit eines der Highlights, auf das ich gleich noch intensiver eingehen werde. Über diesen Weg lässt sich der Sound ganz einfach auf Zuruf steuern. Darüber hinaus punktet die große Schwester der bereits von uns getesteten Soundbar YAS-109 mit DTS Virtual:X für einen vollen 3D-Surround-Sound, einer optimierten Dialogwiedergabe und umfangreichen Streaming-Fähigkeiten. Mit der YAS-209 versprechen die japanischen Audio-Spezialisten obendrein mehr “Flexibilität beim Aufbau” durch den Verzicht auf Kabel und Surround-Lautsprecher im Raum. Ich bin gespannt auf eine vielversprechende, erschwingliche und vor allem kraftvolle Soundbar und bin vor allem auf den angekündigten “kristallklaren TV-Sound” gespannt.

Besonders positiv gestaltet sich das kabellose Pairing zwischen Soundbar und Subwoofer. Hier ist nämlich bis auf die Stromversorgung nichts zu tun – alles läuft automatisch!

Bewährte Formen, bewährte Qualität

Ähnlich wie die YAS-109 überzeugt auch die diesmal im test befindliche, größere Schwester mit einer vergleichsweise zierlichen Bauweise von 93 × 6,2 × 10,9 Zentimetern. Die Designer haben ihren Fokus ganz offensichtlich auf ein elegantes Äußeres gelegt, das sich auch in kleineren Wohnräumen harmonisch einfügt. Davon zeugen die geschwungenen Linien und stimmige Abstimmung der verschiedenen Materialien (Stoffbespannung rundherum, Kunststoffoberfläche auf der Oberseite). In dieses Konzept fügt sich der Subwoofer dann nahtlos ein. Wie von Yamaha gewohnt, stimmt bei der YAS-209 nicht nur das Design, auch die Verarbeitung entspricht den hohen Standards des Herstellers. Alle Kanten sind exakt und fehlerfrei gesetzt, Spaltmaße sind identisch und der Stoffbezug wirkt trotz seiner Leichtigkeit robust. Soundbar und Subwoofer bieten designtechnisch und qualitativ einen starken Anblick. Rein optisch ein „dynamisches Duo“. Mal sehen, ob sich dieser Eindruck auch in Sachen Akustik fortsetzt!

Die Yamaha YAS-209 ist absolut sauber verarbeitet und zeitlos gestylt.

Anschlüsse und Bedienfeld: Die YAS-209 denkt an alles

In puncto Anschlussoptionen verfügt die YAS-209 über alles, was für den Betrieb als Heimkino-Komponente oder eben als vollwertiges Musiksystem benötigt wird. Im einzelnen bedeutet finden sich auf der Rückseite die obligatorische Netzbuchse, ein HDMI In, ein HDMI Out mit ARC, ein Netzwerkport für die Verbindung per Ethernet-Kabel und ein optischer Digitaleingang. Darüber hinaus nimmt die YAS-209 kabellos Signale per WLAN oder Bluetooth entgegen. Auch die Verbindung zum Subwoofer erfolgt kabellos. Bedient wird diese Soundbar über das oberseitige Bedien- und Anzeigenfeld oder die handliche Fernbedienung. Das gilt auch für die Wahl der Soundeinstellungen „Clear Voice“ oder „Surround Sound“. Vervollständigt wird die Steuerung durch den Alexa-Sprachassistenten und die App „Sound Bar Controller“. Das Ausstattungspaket der Yamaha YAS-209 ist somit mehr als umfangreich. Ebenso wie es sich für einen echten Allrounder gehört!

Die YAS-209 bietet zwei HDMI-Anschlüsse auf. Einer davon als HDMI/ARC ausgelegt. So angeschlossen, lässt sich u.a. die Lautstärke der Soundbar über die Fernbedienung des Fernsehers ändern.

Installation der Yamaha YAS-209

Geht es an die Einrichtung der YAS-209, kann ich auch die Technik-Einsteiger unter Ihnen beruhigen: Die Installation ist nämlich ganz einfach! Sind Soundbar und Subwoofer mit Strom versorgt, erfolgt die Verbindung mit dem TV und/oder Set-Top-Box per HDMI. Als ebenso unproblematisch erweist sich die Integration der YAS-209 ins WLAN-Netz. Nach dem Herunterladen der App „Sound Bar Controller“ folgt man den wenigen, klar beschriebenen Anweisungen der App. Kennt man sein WLAN-Netzwerk beim Namen und hat man das passende Passwort parat, steht die Verbindung innerhalb von Minuten. Streamen via Spotify, Tidal und Co. ist nun ebenso möglich wie der Zugriff auf eigene NAS-Platten und der Zugriff auf die diversen Klangeinstellungen. Anschließend meldet man sich über die App noch mit seinem Amazon-Konto an und schon lässt sich die Soundbar per Alexa-Sprachbefehl steuern. Über diesen Weg hat man dann beispielsweise Zugriff auf tausende von Internetradio-Sendern oder Amazon Music.

Die Netwzerkeinrichtung geht tatsächlich ganz einfach via App von der Hand.

Seriöse Stimmen, seriöse Leistung

Nach einer angenehm kurzen Vorbereitungsphase schalte ich „RTL aktuell“ ein und überlasse Peter Klöppel den ersten Part meines Tests. Was mir sofort auffällt: Ton und Bild passen synchron zueinander! Das sollte selbstverständlich ist, ist es aber leider nicht immer. Mit ein wenig Feintuning über den Sound-Modus und mit Hilfe der Clear-Voice-Funktion finde ich schnell das Setting, das ideal auf die Stimme des RTL-Urgesteins abgestimmt ist. Im Vergleich zum Klang über die TV-Lautsprecher wirkt diese nun wesentlich natürlicher, tiefer und auf angenehme Weise basslastiger. Auch bei den Einspielern und beim „Sport mit Ulrike von der Groeben“ ist das gesprochene Wort extrem klar und deutlich, ohne unnatürliches Zischen zu provozieren. Schon im Bereich „News“ stellt die YAS-209 also eine deutliche Aufwertung des Sounds dar. Für die TV-Klangqualität vergebe ich jetzt mal eine glatte Eins.

Quellsignale lassen sich auch über den optischen Digitaleingang oder per Ethernet-Schnittstelle zuliefern. Der links eingelassene USB-Port dient ausschließlich dem Service.

Sportliche Vorstellung: Ein Abstecher zum Fußball

Stufe zwei wird am folgenden Abend gestartet, und zwar mit dem DFB-Pokal-Viertelfinale zwischen Eintracht Frankfurt und Werder Bremen. Die Begegnung hat aus meiner Sicht gleich zwei Vorteile: Die gut 51.000 Zuschauer liefern eine imposante Geräuschkulisse, die in den Test einfließen kann, und das Ergebnis ist mir bei diesen beiden Teams total egal. Den Sound-Modus stelle ich auf „Sports“. So erlebe ich nun echte 3D-Stadionatmosphäre! Über die Außenmikrofone höre ich so manches Detail von den Tribünen, das mir sonst verborgen bleibt. Ebenso fließen die Spielgeräusche (Schüsse, Pressschläge und der eine oder andere Schmerzensschrei) mit ins Stadionerlebnis auf der heimischen Couch ein. Und selbstverständlich kommt auch der Kommentator nicht zu kurz. Das Optimum, was der Heimkinosound bei einer Sportübertragung herausholen kann, ist die ganz besondere Stadion-Atmosphäre. Und das schafft die YAS-209. Eine akustisch wirklich hervorragende Mischung aus allem, was dem Sportfan wichtig ist.

Die Steuerung der YAS-209 erfolgt wahlweise über das Tastenfeld auf der Gehäuseoberseite …

Yamaha YAS-209 und die Drei ???

Ja, ich gebe es zu: Ich bin einer dieser erwachsenen Männer, die gerne mal eine Folge „Drei ???“ hören. Ein guter nächster Schritt für meinen Test. Die Folge „Die Drei Fragezeichen und der seltsame Wecker“ ist ein echter Klassiker und findet sich schnell in meiner Medienbibliothek. Das Umschalten vom TV-Betrieb in den Bluetooth-Modus klappt problemlos. Ich bin begeistert, wie realistisch und lebensnah die Stimmen von Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews herüberkommen. Die unterschiedlichen Stimmlagen sind allesamt sehr klar, präsent und körperhaft. Feine Geräusche kommen nicht zu kurz. Auch der legendäre Schrei des erwähnten Weckers, entfaltet mit der YAS-209 ganz neue Dimensionen. Auch wenn man es vielleicht nicht sofort vermutet, gewinnt ein Hörspiel in puncto Klanggüte deutlich an Realität und Spannung. Hier gibt so viele Feinheiten, die ich unbedingt mitbekommen möchte. Mit dieser talentierten Soundbar klappt das auf ganzer Linie.

… über die zum Lieferumfang gehörige Fernbedienung …

Let’s get loud – jetzt wird’s musikalisch

Aus Rocky Beach geht’s nun auf die große Konzertbühne. Selig mit ihrem gleichnamigen Debütalbum dürfen bei „Wenn ich wollte“ und „Sie hat geschrien“ mal so richtig Gas geben – oder mit ihrem Klassiker „Ohne dich“ große Gefühle verbreiten. Mit der YAS-209 wird das alles kraftvoll um- und in Szene gesetzt. Jan Plewkas markante Röhre mit dem typischen Kratzen entwickelt richtig Power und vermittelt gleichzeitig ganz viel Atmosphäre. Zugleich ist der Sound schön klar und ich höre wirklich jedes einzelne Instrument heraus. Selbst als ich im Music-Modus fast ganz aufdrehe, leidet die Klangqualität nicht. Alles wird lauter, nerviges Gepolter oder unschöne Verzerrungen bleiben aus. Stattdessen fluten kraftvolle Gesänge und dynamische Rockriffs in Reinform die Wohnung. Der ruhige und sphärische Song „Regenbogenleicht“ beweist dann kurz darauf, dass Yamahas Soundbar auch die leisen Töne emotional rüberzubringen vermag.

… oder über die Smartphone-App.

Alexa sei Dank: Die praktische Sprachsteuerung

Eines vorweg: Ich bin eigentlich kein großer Freund von Sprachassistenten. Irgendwie komme ich mir seltsam dabei vor, alleine mit einem Gerät im Raum zu sein und mit diesem zu sprechen. Die YAS-209 hat nun aber überraschend viel dazu beigetragen, meine Einstellung diesbezüglich zu korrigieren. Erstens gefällt mir die Tatsache, dass es mit der Anmeldung beim Amazon-Konto sofort losgehen kann und zweitens funktionieren die Befehle wie „Alexa, spiel das nächste Lied.“ oder „Alexa, stelle einen Timer für 10 Minuten.“ ganz einfach sehr gut und machen die Bedienung wirklich leichter. Die Sprachsteuerung ist auch in dieser Form sicher keine grundlegende Funktion. Sie ist aber ein sehr praktischer Zusatz zu Fernbedienung und App, den ich gerne mitnehme. Für die, die sich mit einem ständig lauschenden Sprachassistenten unwohl fühlen: Das Mikrofon kann selbstverständlich deaktiviert werden. Von mir bekommt die Soundbar für den integrierten Alexa-Sprachassistenten einen weiteren Pluspunkt.

Obwohl nur rund 90 Zentimeter breit, erzeugt die Yamaha-Soundbar ein raumgreifendes Klangerlebnis.

Fazit

Diesmal möchte ich mein Fazit mit einem Hinweis auf den Preis beginnen. Die Yamaha YAS-209 liegt bei knapp 400 Euro und ist damit eine der preiswertesten Soundbar/Subwoofer-Lösungen angesehener Premium-Marken. Was man für diesen geringen Preis bekommt, ist erstaunlich: Eine Soundbar, einen Kabellos-Subwoofer, ein erstklassiges Design, sehr gute Materialien, eine hervorragende Verarbeitung, einen wirklich guten Surround-Sound und einen integrierten Alexa-Sprachassistenten. Die App „Sound Bar Controller“ rundet die vielseitige und intuitive Handhabung ab. Angefangen bei der Wiedergabe der Talkshow, über das Sportevent und den Actionfilm bis hin zum Streamen von Hörspielen und Musik bietet die YAS-209 die kompetente Soundversorgung zum kleinen Preis. Dafür gibt’s von mir ein dickes Kompliment und eine klare Kaufempfehlung!

Test & Text: Stefan Meininghaus
Fotos: Philipp Thielen

Gesamtnote: 70/70
Klasse: Einstiegsklasse
Preis-/Leistung: hervorragend

70

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Technische Daten

Modell:Yamaha
YAS-209
Gerätekategorie:Soundbar (+Wireless-Subwoofer)
Preis:399,00 Euro / Set
Ausführungen:- schwarz
Vertrieb:Yamaha, Rellingen
Telefon: 04101 / 30 30
www.yamaha.de
Abmessungen (BHT):Soundbar: 930 × 62 × 109 mm
Subwoofer: 191 × 420 × 406 mm
Gewicht:Soundbar: 2,7 Kg
Subwoofer: 7,9 Kg
Anschlüsse:- HDMI In
- HDMI Out
- optisch Digital
- Netzwerk
- USB (für Updates)
- Bluetooth
Prinzip:Soundbar: Drei-Wege, geschlossen
Subwoofer: Bassreflex
Leistung:Soundbar: 2 x 100 Watt
Subwoofer: 100 Watt
Tonformate:- WAV (PCM format only) /
- FLAC
- ALAC
- MP3
- WMA
- MPEG-4
- AAC
Lieferumfang:- YAS-209
- Subwoofer
- Fernbedienung
- Netzkabel
- optisches Digitalkabel
- Schnellstartanleitung
- Sicherheitsbroschüre
- Abstandhalter
- Montage-Schablone
Pros und Contras:+ Alexa Built-in
+ Kabellos-Subwoofer
+ Bluetooth Musikstreaming
+ flexible Installation
+ 3D DTS Virtual:X
+ Clear Voice für bessere Sprachverständlichkeit
+ Bedienung per App

- kein Yamaha MusicCast
Benotung:
Klang (60%):70/70
Praxis (20%):70/70
Ausstattung (20%):70/70
Gesamtnote:70/70
Klasse:Einstiegsklasse
Preis-/Leistunghervorragend

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