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Der DS 150 DSP ist ein elegant gestylter 15-Zoll-Subwoofer für die ganz schweren Geschütze. Er steigt ultratief in den Basskeller ab, bleibt dabei aber stets kontrolliert und fokussiert. Das liegt unter anderem an seinem präzise arbeitenden DSP. Damit eignet er sich auch als brachialer Bassmeister in eher schwierigen Aufstellsituationen. Und auch preislich ist der größte Sub aus dem Saxx-Sortiment äusserst attraktiv.

In Relation zu seinem 15-Zoll-Chassis ist der DS 150 DSP mit seinen 51 Zentimetern Höhe vergleichsweise klein.

Vor einigen Monaten hatten wir den DS 120 DSP von Saxx Audio im Test. Dieser hat uns in vielerlei Hinsicht überrascht und begeistert. Dieser Sub spielt tief runter, bleibt Dank DSP-Support aber jederzeit Herr der Lage. Während andere, ähnlich dimensionierte Bassmeister oft nur vor sich hinbrummen, bewies der 120er, dass auch große 12-Zoll-Woofer straff, kontrolliert und auf den Punkt spielen können. Auch dann, wenn sie vielleicht nicht so optimal aufgestellt werden können, wie sie idealerweise sollten. Die Leistung hat begeistert. Nicht nur uns, sondern auch andere Magazine, weshalb der DS 120 DSP mit dem redaktionsübergreifenden ROAST-Award als „bester Subwoofer des Jahres 2020/21“ ausgezeichnet wurde. Der DS 150 DSP, um den es hier geht, wurde nach gleichem Vorbild konstruiert. Nur, dass hier alles nochmal eine Nummer größer ist …

Der DS 150 DSP ist clever gestylt

Geliefert wird der 150er in einer doppelschachtigen Kartonage. In ihr wird der 44,5-Kilo-Koloss sicher von stabilen Schaumstoffecken getragen. Das macht schonmal einen sehr guten Eindruck. So gut, dass der Sub – trotz seines enormen Gewichtes – vermutlich sogar einen Sturz aus einem Meter Höhe ganz locker und unbeschadet überstehen sollte. Kleiner Tipp beim Auspacken: Idealerweise hebt man den DS 150 DSP zu zweit aus dem Karton und stellt ihn gleich möglichst nah dorthin, wo er letztlich auch stehen soll. Anschließend werden dann Strom- und Signalkabel eingesteckt. Da sämtliche Einstellungen wie Lautstärke, Übergangsfrequenz etc. bei diesem Sub über das Display in der Gehäuseoberseite vorgenommen werden, muss man dafür hier nicht hinter dem Gerät herkriechen. Sehr gut! Sind die beiden genannten Verbindungen also hergestellt, schiebt/hebt man den Saxx nun einfach an seinen finalen Standort.

Understatement mit Stil

Bevor ich mich aber an die Einstellungen mache, gilt es den Sub erstmal zu begutachten. Auf den ersten Blick handelt es sich bei um vielleicht um einen einfachen, schwarzen Würfel. Die genauere Untersuchung fördert dann aber ein paar Besonderheiten zutage: Zunächst ist hier die richtig gute Lackqualität zu nennen. Die erweist sich auch bei kritischer Betrachtung als erstklassig. Oft werden Lautsprecher in diesem Zusammenhang mit Autos verglichen. Dieser Vergleich verbietet sich hier allerdings. Die glänzende Haut des DS 150 DSP wirkt nämlich qualitativ wesentlich glatter, als die der meisten Luxus-Fahrzeuge. Einschlüsse, Unebenheiten oder Wellen unter dem Lack-Kleid sucht man hier vergebens. Das gilt sowohl für die großen Flächen, wie für die Übergänge. Vorbildlich ist auch der große Ausschnitt für das Basschassis: Alles perfekt geschnitten, gerundet, grundiert und lackiert. Das sieht so gut aus, dass man einfach mal drüberstreicheln muss. Kurz gesagt: Hier ist alles tiptop!

Die Verarbeitung ist absolut tadellos. Selbst an den Übergängen gibt es keinen Punkt zur Kritik.

Kraft von Innen

Apropos Ausschnitt: Hinter dem großen Loch in der Front sitzt das namensgebende 15-Zoll-Chassis. Das entspricht einer Diagonalen von 38 Zentimetern inklusive Korb. Zu großen Übertreibungen neigt Saxx bei diesen Angaben übrigens nicht. Misst man von Aussenseite Sicke zu Aussenseite Sicke, sind es immer noch imposante 36 Zentimeter. Das entspricht einer reinen Schwingfläche von rund 113 Quadratzentimetern! Das große Membranareal besteht aus luftgetrocknetem, stabilisiertem Papier. Ein Werkstoff, der in ähnlicher Form in vielen, teilweise auch deutlich teureren, Subwoofern Verwendung findet. Diese riesige Fläche wird von der 1000 Watt starken Endstufeneinheit adäquat in Bewegung versetzt, die tief im Innern des DS 150 DSP thront. Übrigens gibt Saxx hier „nur“ die Dauerleistung an. Die Impulsleistung liegt bei 1500 Watt! An Kraft sollte es also schonmal nicht mangeln. Achja, wer die Technik lieber nicht sehen möchte, der setzt einfach die magnetisch gehaltene Gewebeabdeckung vor das große Chassis.

Die Membran des 15-Zöllers besteht aus verstärktem, luftgetrocknetem Papier. Dieser Mix aus geringem Gewicht und zugleich hoher Stabilität verspricht Kraft und Agilität.

Perfekt angepasst

Üblicherweise stellt man Lautstärke, Trennfrequenz, Phase etc. ja an einfachen Drehreglern ein, die in der Regel am Anschlussfeld eines Aktiv-Subwoofers zu finden sind. Das ist bei diesem DSP-gesteuerten Bassmeister erwartungsgemäß anders. Alle wichtigen Einstellungen werden hier nämlich digital übermittelt. Dazu stellt der DS 150 DSP ein kleines Display nebst Dreh-/Drückregler auf seiner Gehäuseoberseite bereit. Alternativ kann man die wichtigsten Einstellungen aber auch über die zum Lieferumfang gehörige Fernbedienung vornehmen. Für die Erstinstallation bleibe ich aber direkt am Gerät. Eine kurze Berührung des besagten Reglers genügt, um das Display zu erleuchten. Dieses wechselt zunächst in die wohl am häufigsten aufgerufene Verwendung: In die Lautstärkeregelung. Erwartungsgemäß lässt sich der aktuelle Pegel nun über ein einfaches Drehen des Reglers reduzieren oder erhöhen. Ist die gewünschte Lautstärke gefunden, drücke ich den Button einmal kurz. Folglich wird die letzte Einstellung übernommen und der Saxx wechselt automatisch in den nächsten Menüpunkt.

Das Anschlußfeld ist übersichtlich gehalten. Trotzdem bietet der DS 150 DSP je einen XLR- Ein- und Ausgang an. Diese findet man in Subwoofern dieser Preisklasse eher selten.

Tief, tiefer, noch tiefer

Der heisst: „Subsonic Freq.“ Über diesen Punkt lässt sich also bestimmen, wie tief der Subwoofer hinunter spielen soll. Man könnte nun meinen, die tiefste Frequenz sei das Ideal. Das kann man so aber nicht stehen lassen, denn die Einstellung dieses Filters ist immer abhängig von den mitspielenden Lautsprechern und vom Aufstellungsort. Also: Probieren geht hier über Studieren!
Anschließend geht es an die Bestimmung der Übergangsfrequenz. Auch die ist abhängig von den Mitspielern und beschreibt, bis in welchen Frequenzbereich die Basswiedergabe vom Subwoofer übernommen werden soll. Spielt der Sub im Verbund mit kleineren Schallwandlern, wird diese entsprechend hoch (meist oberhalb von 100 Hertz) gewählt. Stehen stattdessen große Standlautsprecher im Hörraum, entscheidet man sich in der Regel für eine Übernahme ab etwa 80 Hertz. Aber auch das ist immer abhängig von Raum, den Lautsprechern und vom persönlichen Hörgeschmack.

Über das kleine Diplay auf der Gehäuseoberseite lassen sich alle Einstellungen vornehmen.

Raumanpassung

Der nächste Menüpunkt wäre der sogenannte „Crossover Slope“. Mit diesem Werkzeug lässt sich die sogenannte Flankensteilheit bestimmen. Gemeint ist der Wert, um den die Lautstärke bei der Übergabe an die Lautsprecher vermindert wird. Zur Auswahl stehen hier pro Oktave -12, -18, -24 und -48 Dezibel. -12 bedeuten eine sanfte Reduzierung des Pegels, -48 eine eher abrupte. Ist auch das eingestellt, bietet der Saxx-Bolide noch einen User EQ und die Feinjustage der Phase. Der User EQ bietet dem ambitionierten Heimkino-Verwender die Möglichkeit die Wiedergabecharakteristik individuell zu verändern. Dieses Werkzeug ist vor allem dann unschlagbar, wenn der Subwoofer im Raum vielleicht nicht so aufgestellt werden kann, wie es akustisch am besten wäre. Oder wenn die Raumgeometrie und -Einrichtung einfach keine idealen Voraussetzungen bieten. Hat man den Menüpunkt aufgerufen, lassen sich Güte und die Pegel an fünf frei wählbaren Punkten im Frequenzband justieren, was einer Art „Raumkorrektur“ entspricht.

Phase & Presets

Die Einstellung der Phase ist hingegen ein altbekanntes Werkzeug in Subwoofern. Während die allermeisten Bassmeister aber nur eine Phasenumkehr (0/180°) anbieten, erlaubt der Saxx die Justage in 45-Grad-Schritten von 0 bis 360°. Ein nicht zu unterschätzender Punkt, der die punktgenaue Klanganpassung an die mitspielenden Lautsprecher gewährleistet.
Damit aber noch lange nicht genug: Abgerundet wird das Technikpaket im DS 150 DSP durch je vier voreingestellte und vier frei belegbare Presets. Verschiedene User-Voreinstellungen ergeben unter anderem dann Sinn, wenn man über das gleiche Setup mal Musik und mal Filmton wiedergibt. Oder wenn zwischenzeitlich in unterschiedlichen Modi gehört wird. Beispielsweise tagsüber laut und abends eher leise – aber ohne, dass die Dynamik zu kurz kommen soll. Den gewünschten Modus ruft man dann über den Menüpunkt „Preset“ auf. Zur Auswahl stehen: Deep, Music, Standard, Night und die vier frei veränderbaren User-Einstellungen.

Eingestellt und justiert wird der DS 150 DSP u.a. über die zum Lieferumfang gehörige Fernbedienung.

Parametrischer EQ

Über den parametrischen Equalizer geht es aber noch eine Stufe tiefer in die Einstellebene: Den muss man nicht zwingend nutzen, kann das bei Bedarf aber tun. Für die Einrichtung muss allerdings ein Windows-PC vorhanden sein, der per USB-Kabel mit dem DS 150 DSP verbunden wird. Eine entsprechende Buchse stellt der Saxx an seinem Anschlussfeld bereit. Bevor man jedoch die Verbindung herstellt, wird zunächst der Room EQ Wizard (roomeqwizard.com) runtergeladen und installiert. Hat man jetzt noch ein kalibriertes Messmikro (z.B. das von REW empfohlene Dayton emm-6) zur Hand, lässt sich der aktuelle Ist-Zustand ermitteln und an bis zu neun frei wählbaren Stellen zwischen 20 und 200 Hertz verändern. Verändert wird hier allerdings nicht nur der Pegel, sondern auch die Güte. Ein sehr mächtiges Werkzeug, in dessen Bedienung sich Technikeinsteiger erstmal einarbeiten müssen. Hat man dies getan, lassen sich klangschädigende Raummoden über diesen Weg allerdings effektiv bekämpfen.

Knochenjob-Spezialist

Nach der ausführlichen Begutachtung des DS 150 DSP geht es nun endlich in den Hörcheck: Den beginne ich in der zweikanaligen Musikwiedergabe. Heisst: Der Saxx 15-Zöller unterstützt ein Pärchen größerer Regallautsprecher im Stereo-Betrieb. In diesem Fall übernimmt der Saxx alle Frequenzen unterhalb von 120 Hertz und befreit die Schallwandler vom Knochenjob der Basswiedergabe. In „44/876“ von Shaggy und Sting macht sich das dann von der ersten Sekunde an bezahlt. Tiefe Bässe leiten den Song ein und sorgen so direkt für ein wohliges Bassfundament. Wabbelige Beats Fehlanzeige! Stattdessen bade ich förmlich im Bass, ohne davon überschüttet zu werden. Elektrodrums, Stimmen und kleinere Details sind sauber hörbar. Gleiches gilt für das anschließend gespielte „Killing Strangers“ von Marilyn Manson. Schlagzeugensätze klingen extrem kraftvoll und agieren mit einem knochentrockenem Punch. Dabei bleibt das Klangbild klar, strukturiert und ausdrucksstark. Mit einem gewaltigen Bassfundament, aber eben nie übertrieben voluminös oder muffig.

Im Hörtest musste sich der DS 150 DSP im Stereo- und Mehrkanaleinsatz beweisen.

Punktgenau

Der Bass ist gewaltig, groß, bestimmend – aber eben niemals zu fett. Statt die Musik einfach zu überschütten, kommt der Bass dann, wann er kommen soll. So behält der Song bei allem Volumen seinen kalten und bedrohlichen Charakter. Ähnliches erlebe ich kurz darauf, als ich zu „Deadly Valentine“ von Charlotte Gainsbourg wechsle. Ein erstklassig aufgenommener Song, der durch einen knallharten Bass beeindruckt. Die vergleichsweise gemäßigte Spielweise gelingt dem DS 150 DSP dann absolut überzeugend. Drums kommen knackig auf den Punkt, und unterlegen den Sound perfekt. Mit Frank Zappas Halloweenkonzert aus dem Jahr 1978 wechsle ich dann auf ein weiteres, erstklassig aufgenommenes Album. Auch hier überzeugt der Saxx durch massig Bass und Kontur. Die Paradedisziplin für den Sub ist hier die Bassdrum und die kommt über meinen Testgast ultratief, voluminös und staubtrocken. Und zwar so genau auf den Punkt, wie man es von einem großen 15-Zöller kaum erwarten würde.

Dynamik und Kontrolle

Das Lichtrennen in „TRON – Legacy“ soll mir anschließend Auskunft über die Wiedergabequalitäten im absoluten Tiefbassbereich geben. Eine Passage, die den einen oder anderen früheren Testgast bereits an seine Grenzen geführt hat. Dem DS 150 DSP scheint diese Szene aber offensichtlich das richtige Futter zu sein. Der Heimkino-Spaß steigert sich nochmal, als das riesige Raumschiff langsam auf dem Raster landet. Das dabei erzeugte Bassvolumen presst sich quasi in unseren 40 Quadratmeter messenden Hörraum, dessen Wände scheinbar zu beben beginnen. Dynamische Basspassagen füllen den Raum offenbar mühelos. Man könnte fast den Eindruck haben, das Raumschiff befände sich im Landeanflug auf meinen Sitzplatz. Übrigens ohne nerviges Gewummer oder dass der Bass sich über alle weiteren Klanganteile stülpt. Kleine Details sind weiterhin deutlich wahrnehmbar. Und natürlich grummelt es auch, das ist auch so gewollt. Was aber deutlich auffällt, sind die enorme Kontrolle und Präzision, die ich jetzt erlebe.

Auch die Lautstärke wird wahlweise über den Drehregler direkt am Subwoofer oder über die Fernbedienung justiert.

Punch pur

Das bleibt auch so, als das langsam herabsinkende Flugobjekt lauter, dominanter und voluminöser erscheint. Bei allem Druck erlebe ich auch jetzt keinen flatternden Bass oder unkontrolliertes Gedröhne. Offensichtlich ist der Sub optimal ein- und aufgestellt. Mit einem Abstand von knapp 50 Zentimetern ausreichend weit genug von der Rückwand entfernt, scheint auch die Phase korrekt gewählt. Richtig deutlich wird das kurze Zeit später, als die illuminierten Zweiräder über das Raster flitzen, was von knackigen und punktgenauen Grundtonanteilen akustisch untermalt wird. Die Phase ist für die punktgenaue Angleichung des Subs an die mitspielenden Lautsprecher verantwortlich. Stehen Subwoofer und Lautsprecher unterschiedlich weit von der Referenzposition entfernt, können sich unterschiedliche Laufzeiten ergeben. Mittels der flexiblen Phasenregelung lässt sich der DS 150 DSP aber optimal an seine Mitspieler angleichen. Warum ich das hier nochmal erwähnte? Weil dieses Werkzeug oft unterschätzt wird, allerdings extrem wichtig ist und entscheidenden Einfluss auf den Klang hat.

Der Boden bebt

Weiter geht es mit brachialen Naturgewalten in „2012“. Ein nie zu vor erlebtes Erdbeben ist gerade dabei Los Angeles zu zerstören. Wolkenkratzer fangen an zu bröckeln und stürzen ein, Straßen reissen auf und verschlucken, Häuser, Autos und Menschen. Was auf der Mattscheibe imposant dargestellt wird, führt sich akustisch in unserem Hörraum fort. Gut, dass ich dieses Session auf den frühen Abend verlegt habe. Die Nachbarn hätten das Gebäude bei der nun erlebten Performance vermutlich nämlich fluchtartig verlassen. Zunächst wird „nur“ mein Sessel von regelmäßigen Körperschall-Attacken in Bewegung gehalten. Das geht schonmal gut los und macht Lust auf mehr. Als das Beben an Stärke zunimmt, wächst auch die Bassgewalt. Was aber schnell auffällt: Der Bass wabbelt nicht einfach rum, sondern ist dann hör- und spürbar, wenn gerade etwas passiert. Beispielsweise sind die Motorengeräusche, der sich durch das Chaos bewegenden Limousine, sehr wohl vom umringenden Tohuwabohu zu differenzieren.

Keine Lust auf Technik? Die lässt sich mithilfe der magnetisch gehaltenen Gewebeabdeckung verbergen.

Verdammt schnell

Der DS 150 DSP überschwemmt die Szenerie nicht einfach mit Bass, sondern setzt diesen punktuell dann ein, sobald gefordert. Das spricht für die Schnelligkeit, mit der der Saxx agiert. Das ist das eigentlich Erstaunliche, schließlich handelt es sich um einen 15-Zöller. Und gemessen an seiner Größe, ist der verdammt schnell. Ein weiterer Beleg dafür ist die Passage, in der sich die Wasserfluten unaufhaltsam durch das Himalaya-Gebirge schieben. Jetzt wechseln sich abgrundtiefe Basspassagen und peitschende Grundtöne in Sekunden ab. Die Bassperformance macht die prekäre Lage fühlbar bedrohlich. Voluminös und unter donnerndem Grollen schieben sich die alles zerstörenden Wassermassen durch die Schluchten. Die Bassgewalt füllt den Hörraum, die (Trockenbau-)Wände beginnen zu beben. Zugleich ist der Soundtrack, der die Gefühlslage nochmals anheizt, glasklar verständlich. Das gilt auch für Frequenzen im oberen Bassbereich. So wird das punchige Brechen der Felsen oder Grollen der weggespülten Gegenstände knackig und nachvollziehbar reproduziert.

Dank geschlossenem Gehäuse und DSP kann der Saxx sogar relativ wandnah betrieben werden.

Fazit

Der DS 150 DSP ist der ideale Allrounder für HiFi- und Mehrkanal-Anwendungen. Mit seiner edel-zurückhaltenden Erscheinung eignet er sich sowohl für den Einsatz im Wohnzimmer, wie auch in dedizierten Heimkinos. Dank cleverer Ausstattung und DSP-Technik spielt er auch an eigentlich akustisch ungünstigen Standorten groß auf. Richtig eingerichtet, sorgt er dann für brachiale Bassgewalt oder die punktgenaue Darstellung knackiger Grundtöne – je nachdem, was gerade gefordert ist. Auffällig sind die hohe Grundschnelligkeit und die enorme Leistungsfähigkeit. Nimmt man all das zusammen, sind die aufgerufenen rund 1.400 Euro für diesen exzellent verarbeiteten, hervorragend ausgestatteten und imposant druckvoll-dynamischen Subwoofer fast schon als Schnäppchen zu bezeichnen. Woanders zahlt man für ein solches Gesamtpaket auf jeden Fall deutlich mehr.

Test & Text: Roman Maier
Fotos: Philipp Thielen

Gesamtnote: 95/95
Klasse: Spitzenklasse
Preis-/Leistung: hervorragend

95

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Technische Daten

Modell:Saxx
deepSound DS 150 DSP
Produktkategorie:Aktiv-Subwoofer
Preis:um 1.400 Euro
Garantie:bis zu 5 Jahre
Ausführungen:- Weiss
- Schwarz
Vertrieb:SaxxTec GmbH & Co. KG
Tel.: 05032/9567122
www.saxx-audio.de
Abmessungen (HBT):515 x 470 x 470mm
Gewicht:44,5 Kg
Tieftöner:- 380 mm (aktiv)
Leistung:- 1500 Watt (Impulsleistung)
- 1000 Watt (Sinus)
Bauart/Prinzip:geschlossen
Frequenzbereich:18 - 270 Hz
Equalizer: ja
Raumeinmessung:möglich mit optionalem Zubehör
Phaseneinstellung:0-315° (achtstufig/DSP-gesteuert)
Lieferumfang:- DS 150 DSP
- Anleitung
- Netzkabel
- Abdeckung
- Fernbedienung
Pros und Contras:+ Equalizer
+ acht Presets hinterlegbar
+ achtstufige Phaseneinstellung
+ Subsonic-Filter
+ Fernbedienung
+ sehr gute Verarbeitung
+ keine Versandkosten

- Computersoftware (aktuell) nur für Windows
Benotung:
Klang (60%):95/95
Praxis (20%):95/95
Ausstattung (20%):95/95
Gesamtnote:95/95
Klasse:Spitzenklasse
Preis-/Leistunghervorragend

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