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Redakteur
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AVM hat sein Meisterstück in puncto Streaming noch fitter gemacht: Dank der neuen X-STREAM Engine bietet der AVM Ovation CS 8.3 jetzt WLAN, LAN, Bluetooth, AirPlay und Spotify Connect, er hat die wichtigen Musikdienste im Portfolio, ist Multiroom-fähig und roon ready – und beherrscht das Streaming und Musikzuspielen in HiRes bis hin zu PCM 384 und DSD128. Analoge sowie digitale Schnittstellen, CD-Laufwerk und Webradio runden das Angebot ab, ein 500-Watt-Verstärker besorgt dabei die audiophile Amplifizierung – und eine Röhrenstufe beschert die klangliche Veredelung. Das müssen wir uns anhören!

Atemberaubender Auftritt: Der AVM Ovation CS 8.3 glänzt hier in der „Cellini“-Sonderedition mit verchromter Front.

Atemberaubender Auftritt: Der AVM Ovation CS 8.3 glänzt hier in der „Cellini“-Sonderedition mit verchromter Front.

High End und All-in-One – das ging lange nicht zusammen: Audiophile rümpften über die früher noch Receiver genannten Vielkönner die Nase, nach dem Motto „Wer alles macht, macht nichts richtig“ waren integrierte Geräte verpönt und Komponententürme Trumpf. Das bekam vor zwei Dekaden auch AVM mit dem wenig erfolgreichen R1 zu spüren, doch die Malscher Manufaktur blieb am Ball – und heute, wo der Trend dank medialer Vernetzung und Musikstreaming hin zu All-in-One-Lösungen geht, ist AVM im High End-Segment mit seinen Ovation- und Evolution-Modellen weitgehend konkurrenzfrei. „Meisterstücke“ nennen die Malscher ihre Alleskönner – und dieses Selbstbewusstsein können sie sich leisten: Nachdem uns schon der Vorgänger AVM Ovation CS 8.2 BT in der „Crystal“-Spezialversion mit Acrylglas-Gehäuse optisch wie akustisch schwer beeindruckt hat, kommt nun der neue Ovation CS 8.3 in der chromveredelten „Cellini“- Sonderedition – und mit diesem atemberaubenden Auftritt sorgt AVMs All-in-One-Flaggschiff gleich für „Ahs“ und „Ohs“ in der Redaktion.

Fertigung vom Feinsten: Das Gehäuse des Ovation 8.3 beeindruckt mit seiner perfekten Oberflächengüte, der makellosen Fasung und der Freiheit von sichtbaren Verschraubungen.

Fertigung vom Feinsten: Das Gehäuse des Ovation 8.3 beeindruckt mit seiner perfekten Oberflächengüte, der makellosen Fasung und der Freiheit von sichtbaren Verschraubungen.

Glänzende Front, glimmende Technik

Was für eine Attraktion: Mit seiner komplett verchromten, perfekt gearbeiteten Stirnseite verströmt der Ovation CS 8.3 einen fast Ehrfurcht einflößenden, edlen Glanz. Dieses Gefühl haben wir schon einmal erlebt: beim Plattenspieler AVM Rotation R 5.3, den wir ebenfalls in der chromveredelten „Cellini“-Version zu Gast hatten. Wer es etwas dezenter möchte: Den CS 8.3 gibt es alternativ mit komplett mattsilbernem oder schwarz eloxiertem Gehäuse aus gebürstetem Aluminium. Freunden der Transparenz hingegen bietet AVM aber auch hier wieder die „Crystal“-Ausführung mit Acrylglas-Gehäuse an. Für den Durchblick bei unserem Testmodell sorgt ein in die Oberseite eingelassenes Glasfenster. Durch die getönte Scheibe bekommen wir einen Einblick in die Technik, vor allem aber erleben wir ein geheimnisvolles Glimmen: Das strahlende Blau der LED steht für die Markenfarbe von AVM, das glühende Rot hingegen inszeniert clever die klangabrundende Röhrenstufe der Verstärkersektion.

Das getönte Sichtfenster erlaubt einen Blick auf das Innenleben. Die blaue Beleuchtung verweist auf AVMs Markenfarbe, die rote Illumination inszeniert die Röhrenstufe.

Das getönte Sichtfenster erlaubt einen Blick auf das Innenleben. Die blaue Beleuchtung verweist auf AVMs Markenfarbe, die rote Illumination inszeniert die Röhrenstufe.

Präzisions-Drehgeber für haptischen Hochgenuss

Nach diesen Eye-Catchern fällt uns die von AVM gewohnte exzellente Fertigungsqualität auf: Das dickwandige Aluminiumgehäuse des 12 mal 43 mal 35 Zentimeter messenden Korpus besitzt eine makellose Oberflächenbeschaffenheit, die Seitenübergänge sind durch perfekte Fasungen realisiert – und das ganze Gehäuse kommt ohne sichtbare Schrauben aus. Aus der spiegelnden Front ragen markant die beiden ebenfalls verchromten, großen und gewichtigen Räder für die Lautstärkeeinstellung und die Quellenwahl hervor. Ihre Betätigung ist ein haptischer Hochgenuss. Gerade das kugelgelagerte Volumenrad läuft mit wunderbarer Geschmeidigkeit und Gängigkeit und überaus sensibler Rastung. Dahinter arbeitet eine aufwändige Elektronik, die die mechanischen Bewegungen in Steuerbefehle umsetzt. Sie erkennt selbst die Drehgeschwindigkeit: So verändert sich die Lautstärke bei schnellem Drehen des Rades in Zwei-Dezibel-Stufen, mit langsamer Rotation hingegen schreitet sie in überaus feinen halben Dezibel-Schritten.

Das zentrale Display informiert in AVM-Blau und mit gestochen scharfen Lettern über die aktuellen Einstellungen. Die letzte Zeile zeigt an, welche Funktion die fünf Taster unter dem Display aktuell haben – dies ändert sich je nach gewählter Quelle. Unter den Bedienknöpfen sitzt der Slot des CD-Laufwerks.

Das zentrale Display informiert in AVM-Blau und mit gestochen scharfen Lettern über die aktuellen Einstellungen. Die letzte Zeile zeigt an, welche Funktion die fünf Taster unter dem Display aktuell haben – dies ändert sich je nach gewählter Quelle. Unter den Bedienknöpfen sitzt der Slot des CD-Laufwerks.

Inforeiches Display, klangvoller Kopfhörer-Ausgang

Das zeigt uns auch das zentrale LED-Display, das uns mit seiner scharfen Anzeige in blauen Lettern umfassend und variabel informiert: Es zeigt stets die Optionen und Werte an, die im momentanen Zusammenhang nötig und sinnvoll sind. So erscheinen beim CD-Betrieb die gewohnten Infos wie Spielzeit, Tracknummer oder Trackanzahl, bei den Digitaleingängen hingegen zusätzliche Samplingraten- und Filter-Angaben. Darüber hinaus teilt uns das Display mit, welche Funktion jeder der fünf chromblitzenden Taster hat, die direkt unter der Anzeige positioniert sind. Ihre Aufgaben können sich über grundlegende Audio Einstellungen hinaus je nach Quelle und aufgerufenem Menüpunkt ändern – dazu später mehr. Die Front runden nun links und rechts außen der Standby-Taster und der Klinken-Ausgange für den Anschluss eines Kopfhörers ab. Auch bei dieser Möglichkeit des privaten Musikgenuss setzt AVM auf Audiophilität: Hinter der Phones-Buchse sitzt auf einer eigenen Platine ein diskret aufgebauter Kopfhörerverstärker, der in reinster, sauber und verzerrungsarm arbeitender Class A-Schaltung realisiert ist.

Auch der Kopfhörerausgang ist hochqualitativ: Wir haben zum Test den Focal Utopia angeschlossen und uns bei Eva Cassidys Live Aufnahme von „Bridge Over Troubled Water“ im Blues Alley-Club eine exzellente, transparente Wiedergabe mit sehr guter Dynamik und voluminösem Bass genossen.

Auch der Kopfhörerausgang ist hochqualitativ: Wir haben zum Test den Focal Utopia angeschlossen und uns bei Eva Cassidys Live Aufnahme von „Bridge Over Troubled Water“ im Blues Alley-Club eine exzellente, transparente Wiedergabe mit sehr guter Dynamik und voluminösem Bass genossen.

Streaming-Turbo: die neue X-STREAM Engine

So diskret der Kopfhörerverstärker aufgebaut ist, so modular ist der gesamte Ovation CS 8.3 konzipiert: Die verschiedenen Funktionseinheiten für Versorgung, Wandlung und Verstärkung sind auf separaten Platinen untergebracht. Im Verbund mit den Trennwänden im Gehäuse werden so Wechselwirkungen und Störeinflüsse der empfindlichen Elektronik minimiert. Zudem ist der All-In-One-Player durch das modulare Konzept permanent aktualisierbar. Genau das ist nun mit der Implementierung der X-STREAM Engine geschehen: Dieses neue, hier erstmals serienmäßig eingesetzte Streaming-Modul bringt den Ovation CS 8.3 in punkto Streaming und Vernetzung auf den neuesten Stand. So lassen sich Files vom heimischen Netzwerkspeicher über LAN und WLAN in HiRes bis PCM 384 Kilohertz/32 Bit streamen, über das UPnP-Protokoll harmoniert er dabei etwa auch mit einer audiophilen Player-Software wie Audirvana. Als kabelfreie Streaming-Alternativen stehen zudem AirPlay 2 und Bluetooth 4.2 zur Verfügung. Überdies ist der CS 8.3 demnächst roon ready. Dann funktioniert er auch mit dieser ausgezeichneten Musikmanagement- und Multiroom-Plattform.

Mit der neuen RC X-App ist der All-in-One-Player komfortabel fernbedienbar, über sie läuft exklusiv das Musiksteaming – auch des Angebots der eingebundenen Musikdienste.

Mit der neuen RC X-App ist der All-in-One-Player komfortabel fernbedienbar, über sie läuft exklusiv das Musiksteaming – auch des Angebots der eingebundenen Musikdienste.

Pralles Musikportfolio, ausgezeichnete App

Dabei geht natürlich mehr als das Streaming des eigenen Musikbestands: Der CS 8.3 bietet Spotify Connect, frei empfangbar sind außerdem Internet-Radiostationen sowie Podcast-Kanäle, und mit einem entsprechenden Abo sind die Online-Musikdienste HighResAudio, Qobuz, Spotify oder Tidal nutzbar. Streamen die Dienst in HiRes, so gibt der CS 8.3 die Musik auch in HD-Qualität wieder. Das Management dieses Portfolio, aber auch die Bedienung des gesamten Players gelingt dabei über die neue RC X App. Diese für iOS und Android zur Verfügung stehende Applikation arbeitet stabil, ist richtig flott und erweist sich als sehr übersichtlich aufgebaut – gerade im Betrieb auf dem Tablet. Hier funktioniert sie im Querformat. Die linke Bildschirmhälfte ermöglicht dabei die Auswahl und Navigation, die rechte Hälfte dient der Bedienung des aktuellen Tracks. Über diese Bedienoberfläche können nun auch alle AVM-Komponenten, die mit der neuen App funktionieren, in ein Multiroom-System integriert werden. Überdies gelingt so auch die Integration in ein Hausautomations-System.

Die App überzeugt durch ihre Übersichtlichkeit und die klare Aufteilung: Der linke Bereich dient dem Navigieren durch die Schnittstellen, Quellen und Musikangebote, der rechte Bereich bietet die Abspielfunktionen.

Die App überzeugt durch ihre Übersichtlichkeit und die klare Aufteilung: Der linke Bereich dient dem Navigieren durch die Schnittstellen, Quellen und Musikangebote, der rechte Bereich bietet die Abspielfunktionen.

CD-Laufwerk und Anschluss-Vielfalt

Zur Bedienung gehört auch die Handhabung der kabelgebunden-konventionellen Quellen. Hier ist als erstes das integrierte CD-Laufwerk zu nennen. AVM verwendet einen höchstwertigen, eigens von TEAC entwickelten Slot-In-Loader. Dieses schubladenlose Präzisions-Laufwerk ist durch einen eigenen Metallkorpus akustisch gekapselt und mechanisch federnd gegen Vibration geschützt. Für den Anschluss externer Quellen bietet der Player analog einen symmetrischen und einen unsymmetrischen Line-Eingang, digital punktet er mit zwei optischen und einem elektrischen S/PDIF-Input, einem USB-A-Slot für den Anschluss eines Stick oder einer HDD-Festplatte und einem USB-B-Port. Er ermöglicht die Zuspielung von HiRes-Files bis PCM 384 Kilohertz/32 Bit und DSD128. Mit seiner Ausgangs-Sektion erweist sich der 8.3 dann auch kabelgebunden als Musik-Manager: Digital gibt er die Signale über einen optischen und einen elektrischen S/PDIF-Out aus, analog bietet er sogar drei Line-Outs: einen fixen unsymmetrischen Ausgang sowie zwei variable Ausgänge für den Anschluss einer externen Endstufe oder eines aktiven Subwoofers. Einer dieser Ausgänge ist sogar symmetrisch ausgeführt.

Mit dem CD-Laufwerk bedient der All-in-One-Player auch klassisches HiFi – mit dem exzellenten Slot-In-Laufwerk auf höchstem Niveau.

Mit dem CD-Laufwerk bedient der All-in-One-Player auch klassisches HiFi – mit dem exzellenten Slot-In-Laufwerk auf höchstem Niveau.

Audiophile und pfiffige Features

Der Player bietet nun einige Features, die ihn als High End-Komponente ausweisen und ihn von anderen All-In-One-Player abheben. Mit der einstellbaren Eingangsempfindlichkeit kann man alle Quellen auf das gleiche Pegelniveau trimmen, das verhindert Lautstärkesprünge beim Umschalten zwischen verschiedenen Zuspielern. Hinzu kommt eine komfortable Klangregelung der Höhen und Bässe: Sie lassen sich für alle Eingänge gemeinsam oder auch für jede Quelle einzeln in sieben Stufen anheben oder absenken. Dazu bietet der Player eine unter Audiophilen verpönte, von den etlichen Musikhörern aber heißgeliebte Loudness-Funktion. Sie hebt in neun Stufen Bässe und Höhen an und sorgt damit bereits bei geringer Lautstärke für einen vollen Klang. Eine Gain-Fix-Funktion der Analogeingänge erlaubt die Lautstärkesteuerung über einen Surround-Decoder für den Einsatz in einem Home Cinema-Set. Die digitalen Inputs lassen sich nun noch mit zwei klanglich verschiedenen Filterungen („Steep“ oder Smooth“) des DAC betreiben. Über die S/PDIF-Schnittstellen ermöglich der Player sogar ein Up-oder Downsampling des Digitalsignals.

Wer seinen Rechner mithilfe einer Software auch als Media Server nutzbar macht, kann sogar Files von der Festplatte des Computers streamen.

Wer seinen Rechner mithilfe einer Software auch als Media Server nutzbar macht, kann sogar Files von der Festplatte des Computers streamen.

Potentes Kraftwerk mit Röhrenstufe

Als All-in-One-Player sorgt der Ovation CS 8.3 selbst für eine amtliche Verstärkung. In der Vorverstärker-Sektion kommt dabei auch eine aufwändige, von AVM selbstentwickelte Röhrenstufe zu Zuge. Hier wirken 803-Röhren, sie entsprechen dem Typ ECC83, der aufgrund seiner Resistenz gegen Mikrofonie und wegen seines geringen Rauschens überaus gerne in Audio-Vorverstärkern eingesetzt wird. Die Röhrenstufe bewirkt ein natürliches, verfeinertes, noch runderes Klangbild. Dieses Röhren-Modul unterscheidet den CS 8.3. von dem rein transistorverstärkenden Schwestermodell CS 6.3. Als Kraftwerke agieren dann zwei Class-D-Endstufen-Modul. Diese sogenannten Schaltverstärker sind extrem effizient, können deshalb kompakt gebaut werden und bieten trotzdem einen hohen Wirkungsgrad und eine große Leistungsfähigkeit. So sind die Verstärkerplatinen des Ovation CS 8.3 zwar schlank im Format, doch sie liefern dauerhaft bis zu 500 Watt an Vier-Ohm-Lautsprechern – pro Kanal! Mit dieser immensen Power hat der All-in-One-Player auch fordernde Lautsprecher im Griff. Prima – und darum kommen wir nun zum Setup und zur Praxis.

Anschlussvielfalt: Die digitale Schnittstellensektion punktet mit einem LAN-Zugang, einem USB-B-Port, einem USB-A-Slot für den Stick oder die HDD-Festplatte und drei S/PDIF-Eingängen. Als kabellose Streaming-Wege bietet der Player WLAN sowie – nicht sichtbar – Bluetooth und AirPlay. Ein optischer und ein elektrischer S/PDIF-Out dienen der digitalen Signalweitergabe. Die Analog-Abteilung glänzt mit symmetrischen sowie unsymmetrischen Ein- und Ausgängen. Die vier zentralen Polklemmen erlauben den Anschluss eines Lautsprecherpaares. Die Metallklemmen sind von exzellenter Qualität, das merkt man auch nach der Einführung des Kabels beim Festziehen. Die Netzphasen-LED (ganz rechts) ermöglicht das phasenrichtige Anschließen des Netzsteckers an die Steckdose – der richtige Anschluss kann klanglich einen deutlichen Unterschied machen.

Anschlussvielfalt: Die digitale Schnittstellensektion punktet mit einem LAN-Zugang, einem USB-B-Port, einem USB-A-Slot für den Stick oder die HDD-Festplatte und drei S/PDIF-Eingängen. Als kabellose Streaming-Wege bietet der Player WLAN sowie – nicht sichtbar – Bluetooth und AirPlay. Ein optischer und ein elektrischer S/PDIF-Out dienen der digitalen Signalweitergabe. Die Analog-Abteilung glänzt mit symmetrischen sowie unsymmetrischen Ein- und Ausgängen. Die vier zentralen Polklemmen erlauben den Anschluss eines Lautsprecherpaares. Die Metallklemmen sind von exzellenter Qualität, das merkt man auch nach der Einführung des Kabels beim Festziehen. Die Netzphasen-LED (ganz rechts) ermöglicht das phasenrichtige Anschließen des Netzsteckers an die Steckdose – der richtige Anschluss kann klanglich einen deutlichen Unterschied machen.

Einfache Einrichtung

All-in-One-Player kann per LAN ins heimische Netzwerk eingebunden werden – etwa wenn das WLAN stark frequentiert oder leistungsschwach ist. Der Netzwerk-Receiver wird dann von der zuvor auf dem Tablet installierten RC X App prompt gefunden und ist schon startklar. Wer den All-in-One-Player per WLAN einbinden möchte, kann dies über WPS vornehmen. Alternativ wählt man in den WLAN-Einstellungen des Tablets das „softap“-Netzwerk aus und baut damit eine temporäre direkte Funkverbindung auf. Mithilfe des Netzwerkassistenten integriert man dann den Player im heimischen WLAN. iPhone- oder iPad-Nutzer bekommen als weitere Alternative die Einrichtung via AirPlay geboten. Wer die physische Fernbedienung RC 9 erwirbt, kann das Setup auch über sie vornehmen. Bei allen Alternativen macht die detaillierte Anleitung zum Ovation CS 8.3 die Einrichtung leicht. Um via USB-Port DSD-Files und PCM-Files jenseits von 192 Kilohertz/24 Bit zuspielen zu können, müssen Windows-Nutzer noch einen Treiber von der AVM-Homepage installieren (hier geht es zum Download).

Für die Einrichtung wechselt man zuerst vom eigenen heimischen Netzwerk zur temporären direkten Funkverbindung namens „softap“ (Bild 1). Erst danach bindet man den Player dann mithilfe des Netzwerkassistenten in das eigene Netzwerk ein (Bild 2). Prompt steht mit Spotify schon die erste Musikquelle zur Verfügung (Bild 3).

Für die Einrichtung wechselt man zuerst vom eigenen heimischen Netzwerk zur temporären direkten Funkverbindung namens „softap“ (Bild 1). Erst danach bindet man den Player dann mithilfe des Netzwerkassistenten in das eigene Netzwerk ein (Bild 2). Prompt steht mit Spotify schon die erste Musikquelle zur Verfügung (Bild 3).

Der AVM Ovation CS 8.3 in der Praxis

Dann kann es aber auch gleich losgehen. Wir schließen den Ovation CS 8.3 an unsere Audio Physic Tempo 3i an, schalten ihn ein und warten rund zwanzig Sekunden, bis er seine Röhren schonend und lebenszeitverlängernd aufgewärmt hat. In der Zeit haben wir bereits über unser Smartphone LG V30 die Bluetooth-Kopplung vorgenommen. Kaum ist der All-in-One-Player einsatzbereit, streamen wir bereits „On Day One“ von der Pat Metheny Group. Der Gitarrenmeister und seine vielköpfige Band liefern Jazzrock-Fusion vom Feinsten: dynamische Drums mit filigran ziselierter Beckenarbeit, agiler Bass mit sattem Tiefton, auch die Melodieinstrumente von den Keyboards und Bläsern bis hin zu Methenys Gitarre sind klar und mit guter Plastizität und Räumlichkeit abgebildet. Über den Ovation CS 8.3 klingt das selbst in beschränkter Bluetooth-Qualität richtig gut. Wechseln wir nun zur CD und legen „The Bitter End“ von Sinne Eeg auf. Die Nummer kennen wir, doch trotzdem zucken wir gleich zu Beginn unwillkürlich zusammen!

Hinzu kommt ein Portfolio abonnementpflichtiger Musikdienste. Deren Tracks spielt der CS 8.3 in der Qualität, in der sie angeboten werden – auch hochauflösenden, wie hier zum Beispiel über Tidal Masters.

Hinzu kommt ein Portfolio abonnementpflichtiger Musikdienste. Deren Tracks spielt der CS 8.3 in der Qualität, in der sie angeboten werden – auch hochauflösenden, wie hier zum Beispiel über Tidal Masters.

Satte Power, immense Dynamik

Drummer Joey Baron eröffnet den Song nämlich mit einem kurzen Hieb auf die Snare samt Tritt auf das Pedal seiner Bassdrum – und schon diese beiden Schläge sind ein dynamisches Fest: ansatzlos, knackig und satt fahren sie uns direkt in die Magengrube und sorgen für einen kurzen Schreck. Holla! Hier beweist der Ovation CS 8.3 bereits, welche Power und Reserven sein Verstärker besitzt. Der Schlagzeuger hat seine Bassdrum paukenähnlich gestimmt, dieses ganz eigenartige Aufschwingen und langsame Abschwellen des Tons ist mit allen Klangverfärbungen, die er durchläuft, exzellent herauszuhören. Auch Scott Colleys Kontrabass ist ein Genuss: Der knurrige, in hohen Lagen nasale, in mittleren Bereichen eher ausgehölte und in tiefen Regionen richtig satte Basston klingt ungemein plastisch und real – auch weil der Ovation CS 8.3 mit exzellenter Transparenz selbst die kleinsten Spielgeräusche hörbar macht und mit seiner Kraft das fette Fundament des Viersaiters abbildet, welches bei kleineren Verstärkern gerne etwas anämisch klingt.

Die großen, massiven und verchromten Stellräder sind AVM-typisch – und bieten beim Drehen ein haptisches Erlebnis.

Die großen, massiven und verchromten Stellräder sind AVM-typisch – und bieten beim Drehen ein haptisches Erlebnis.

Echt-Gefühl und Gänsehaut

Nun komplettieren der rechts vor dem Drumset sitzende Pianist Jacob Christoffersen und die vorne am Mikro stehende Sinne Eeg die Combo. Die Band agiert vor uns auf einer imaginären Bühne, die in der Breite wie auch in der Tiefe eine herrliche Ausdehnung hat. Die Abbildung ist schlichtweg dreidimensional, die Musiker und ihre Instrumente besitzen eine tolle Körperlichkeit. Das gilt insbesondere für Sinne Eeg, die uns mit allen stimmlichen Finessen in ihren Bann zieht: mal betörend-einschmeichelnd mit warmem Timbre, mal hauchend, mal lasziv und mit aufgerauter Stimme sinniert sie über die Liebe und das Leben. Auch hier sind es gerade die Feinheiten wie die fast verstohlenen Anatmer oder die leichten Lippengeräusche, die für das Echt-Gefühl und eine Gänsehaut sorgen. Zugleich sinken wir behaglich und entspannt ins Sofa – dank der ungemein ruhigen Wiedergabe, die einerseits für eine exzellente Signalabtastung und Konvertierung spricht, andererseits der wunderbar harmonischen Charakteristik der Röhrenstufe zuzuschreiben ist.

In der verchromten Cellini-Edition ist der Ovation-CS 8.3 ein Hingucker. Wer es noch spektakulärer möchte, wählt die Crystal-Version mit komplett durchsichtigem Gehäuse. Wer es dezenter mag, entscheidet sich für die Version mit silberner oder schwarzer Aluminium-Front.

In der verchromten Cellini-Edition ist der Ovation-CS 8.3 ein Hingucker. Wer es noch spektakulärer möchte, wählt die Crystal-Version mit komplett durchsichtigem Gehäuse. Wer es dezenter mag, entscheidet sich für die Version mit silberner oder schwarzer Aluminium-Front.

Amtlicher App-Komfort

Wir erledigen die Bedienung mittlerweile über die neue App: Sie reagiert schön flott, nimmt Lautstärkeveränderungen verzögerungsfrei vor und erlaubt nun das Vor- und Zurückzuspringen innerhalb eines Tracks. Das gilt auch für alle gestreamten Musikstücke. Spätestens hier ist die App unentbehrlich. Dabei beweist sie ihre sehr gute Funktionalität: Sie findet ruckzuck die verfügbare Musik auf unserem Tablet, auf der angeschlossen USB-Festplatte, auf unserem vernetzten PC und im vielfältigen Angebot der Musikdienste. Der Quellenwechsel geschieht prompt, die Ansicht ist übersichtlich, die Musikdienst-Einbindung – in diesem Fall Tidal Masters – geht schnell und bietet uns nun auch hier HiRes-Qualität. Top! Wir bleiben beim Stöbern nach Stücken bei Steven Wilson hängen, der Prog-Rocker ist für seine hochklassigen Produktionen bekannt, weshalb er auch Markenbotschafter der High End 2019 war. Und so ist sein treibender, komplex instrumentierter und mit immens tieftönendem Bass grundierter Song „To The Bone“, der als 48 Kilohertz/24 Bit-HiRes-FLAC zur Verfügung steht, ein audiophiler Genuss.

Für HiRes-Files, die per Netzwerk-Streaming oder über den USB-Port zugespielt werden, empfiehlt sich die Verwendung eines audiophilen HiRes-Players wie hier Audirvana. Via USB spielt der CS 8.3 auch DSD-Files bis DSD128.

Für HiRes-Files, die per Netzwerk-Streaming oder über den USB-Port zugespielt werden, empfiehlt sich die Verwendung eines audiophilen HiRes-Players wie hier Audirvana. Via USB spielt der CS 8.3 auch DSD-Files bis DSD128.

Audiophile Exzellenz in HiRes-Qualität

Audiophiles Streaming gelingt aber natürlich auch mit unseren eigenen Musikbestand. Von unserem als Musikserver definierten PC können wir über die App auch Files von unserer Festplatte streamen – etwa die in 96 Kilohertz/24 Bit superb klingende, herrlich melancholische Nummer „Redbud Tree“ von Mark Knopfler. Klasse! Doch besonders HiRes- und insbesondere DSD-fähig ist der Ovation CS 8.3 ja über seinen USB-Port. Also spielen wir über unser Laptop, auf dem die audiophile Player-Software Audirvana installiert ist, die in DSD128 vorliegende „Allemande“ von Johann Sebastian Bachs Cello-Suite Nummer 2 in d-moll, BWV 1008. Die Violinistin Rachel Podger spielt ihre Geigen-Transkription in der Angela Burgess Recital Hall der Londoner Royal Academy of Music – hier begeistert uns nicht nur die wunderschöne Interpretation dieser innigen, intimen Musik, sondern auch die unglaubliche Livehaftigkeit und Gegenwärtigkeit der Wiedergabe samt der exzellent eingefangenen Akustik des prachtvollen Konzertsaals. Dank dieser audiophilen Exzellenz können wir komplett in die Musik eintauchen.

AVM liefert seine Komponenten – und damit auch den CS 8.3 – für den sicheren Transport in einem hochwertigen, maßgeschneiderten Flightcase.

AVM liefert seine Komponenten – und damit auch den CS 8.3 – für den sicheren Transport in einem hochwertigen, maßgeschneiderten Flightcase.

Digitale Delikatessen

Zum Finale spielen wir über den koaxialen S/PDIF-Input von unserem Rechner das Allegro aus Mozarts viertem Violinkonzert in D-Dur zu, eine herrliche Einspielung der Geigerin Marianne Thorsen mit den Trondheim Soloists in 48 Kilohertz/24 Bit. Jetzt ändern wir die Samplingrate – und merken beim Upsampling, wie mit jeder Steigerung bis hin zu 192 Kilohertz/24 Bit die Wiedergabe leicht verfeinert wird, die geringfügige Schärfe der Solovioline einer Geschmeidigkeit weicht, die Aufnahme klarer wirkt und wir dadurch mehr Offenheit, Raum und Tiefe im Orchester erleben. Dabei sind die zur Verfügung stehenden Informationen ja stets die gleichen, aber nun werden sie offenbar präziser gelesen und gewandelt. Auch mit dem Wechsel des Filtermodus vom steilflankig arbeitenden „Steep“ hin zum weichere, mit weniger Phasendrehung filternden „Smooth“ werden Rauheiten reduziert, aber auch ein wenig die Kernigkeit. Das ist Geschmackssache, und sie kann je nach Genre anders ausfallen – aber diese digitalen Delikatessen sind das i-Tüpfelchen der audiophilen Feintuning-Möglichkeiten.

Der AVM Ovation CS 8.3 im Praxiseinsatz. Mit seiner attraktiven Erscheinung glänzt er optisch und akustisch in klassischem wie modernem Ambiente.

Der AVM Ovation CS 8.3 im Praxiseinsatz. Mit seiner attraktiven Erscheinung glänzt er optisch und akustisch in klassischem wie modernem Ambiente.

Fazit

Mit dem AVM Ovation CS 8.3 untermauert AVM seine Spitzenstellung im All-in-One-Segment auf High End-Niveau. Das gelingt durch die neue X-STREAM Engine, die den Alleskönner in puncto Streaming auf den neuesten Stand bringt. So geht HiRes via WLAN und LAN bis PCM 384, nun umfasst das Streaming-Portfolio auch Bluetooth, AirPlay und Spotify Connect, jetzt ist der Player Multiroom-fähig und bald roon ready. Zum eigenen Musikbestand gesellen sich Webradio und Podcast-Kanäle sowie die Dienste HighResAudio, Qobuz, Spotify und Tidal – und das sogar in HiRes-Qualität. Die erreicht der CS 8.3 in seiner höchsten Ausprägung per USB: Hier geht neben PCM 384 auch DSD128. Hinzu kommen zahlreiche weitere digitalen Schnittstellen sowie analoge Ein- und Ausgänge, sogar in symmetrischer Ausführung. Ein Top-CD-Laufwerk komplettiert die immense Vielfalt. Für Übersicht beim Musikmanagement bürgt dabei die ausgezeichnete App. Klanglich setzt der CS 8.3 die audiophile AVM-Tradition fort: Ein 500-Watt-Kraftwerk sorgt für herausragende Transparenz und Plastizität, aber auch für beeindruckende Dynamik und Basskraft – und eine feine Röhrenstufe vollführt dabei eine exzellente Klangveredlung. Der AVM Ovation CS 8.3 ist damit der nächst Beweis dafür, dass das Komplett-Konzept auch in der Referenz-Klasse funktioniert.

Test & Text: Volker Frech
Fotos: Philipp Thielen

Gesamtnote: 99/100
Klasse: Referenzklasse
Preis-/Leistung: angemessen

98 of 100

99 of 100

99 of 100

210221.AVM-Testsiegel

Technische Daten

Modell:AVM
Ovation CS 8.3
Produktkategorie:All-in-One-Player / Stereo-Vollverstärker, streaming- und netzwerkfähig
Preise:- Ausführung Aluminium-Gehäuse (Silber oder Schwarz): 12.990,00 Euro
- Ausführung Aluminium-Gehäuse mit Chrom-Front („Cellini“): 13.985,00 Euro
- Ausführung Acrylglas-Gehäuse („Crystal“): 14.990,00 Euro
Garantie:3 Jahre
Ausführungen:- Aluminium Silber
- Aluminium Schwarz
- Aluminium Silber mit Chrom-Front („Cellini“)
- Acrylglas („Crystal“)
Vertrieb:AVM Audio Video Manufaktur GmbH, Malsch
Tel.: +49 (0) 7246 30991-0
avm.audio/de
Abmessungen (HBT):130 x 430 x 355 mm (mit Füßen)
Gewicht:11,6 kg (Alu-Version)
Leistung:2 x 500 W / 4 Ω (Herstellerangabe)
CD-Laufwerk:TEAC Pure
Eingänge analog:1 x Line symmetrisch (XLR)
1 x Line unsymmetrisch fix (Cinch)
Eingänge digital:1 x WLAN (802.11 a/b/g/n/ac, 2.4/5GHz)
1 x LAN (Ethernet/RJ45, 10/100Mbps)
1 x USB Typ B
1 x USB Typ A (Stick/HDD)
2 x S/PDIF optisch (TOSLink)
1 x S/PDIF elektrisch-koaxial (Cinch)
1 x USB Typ A (für Updates)
Streaming-Möglichkeiten/-Angebote:- Bluetooth 4.2
- AirPlay 2
- UPNP
- Spotify Connect
- Roon Ready
- Webradio (via Airable Internet Radio Station Database)
- Podcasts
- optionale Dienste: HighResAudio, Qobuz, Spotify, Tidal (HiRes-Qualität)
Ausgänge analog:1 x Kopfhörer (Klinke, 6,35 mm)
1 x Pre mit variablem Pegel symmetrisch (XLR)
1 x Pre mit variablem Pegel unsymmetrisch (Cinch)
1 x Line mit fixem Pegel unsymmetrisch (Cinch)
2 x Trigger Out (Klinke, 3,5 mm)
1 x Lautsprecher
Ausgänge digital:1 x S/PDIF optisch (TOSLink)
1 x S/PDIF elektrisch-koaxial (Cinch)
1 x EXT IR
Unterstützte Audo-Formate:PCM (WAV/AIFF), FLAC, ALAC, Ogg, MP3, WMA, AAC DSD (nur über USB) u.a.
Maximale Samplingrate/
Auflösung
- USB-B: PCM 384 kHz/32 Bit, DSD 128
- WLAN, LAN, USB-A: PCM 384 kHz/32 Bit
- S/PDIF: PCM 192 kHz/24 Bit
Einbindbare Streaming-Dienste:HighResAudio, Qobuz, Spotify, Tidal (HiRes-Qualität)
Lieferumfang:- AVM Ovation CS 8.3
- WLAN-Antenne
- Netzkabel (3,70 m)
- Bedienungsanleitung (Englisch, Deutsch)
- Handschuhe
- Flight Case für den Transport
Optionales Zubehör: - Fernbedienung RC 9: programmierbare IR Fernbedienung mit Farbdisplay (395,00 Euro)
Pros und Kontras:+ All-In-One-Lösung auf High-End-Niveau
+ superbe, klare und kraftvolle Wiedergabe
+ erstklassige Verarbeitung
+ edles Design
+ exzellenter Klang
+ natürlich-rundes Klangbild durch Röhrenstufe
+ HiRes sowohl bis PCM 384 kHz/32 Bit sowie DSD 128
+ HiRes-Streaming per LAN und WLAN
+ hochwertiger Kopfhörer-Ausgang
+ Bedienung per App
+ App-Komfort: reagiert schnell, ermöglicht Sprünge innerhalb des Tracks
+ Musikdienste HighResAudio, Qobuz, Spotify und Tidal in HiRes-Qualität
+ Musikdienste in HiRes einbindbar
+ CD-Laufwerk
+ symmetrische analoge Ein-und Ausgänge
+ Klangregelungsmöglichkeit per EQ sowie Loudness
+ Eingänge in Lautstärke anpassbar

- konventionelle Fernbedienung nur optional
Benotung:
Klang (60%):98/100
Praxis (20%):99/100
Ausstattung (20%):99/100
Gesamtnote:99/100
Klasse:Referenzklasse
Preis-/Leistungangemessen

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