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Die eigenen vier Wände schaffen – und zwar buchstäblich, in dem man neu bauen lässt. Das ist auch heute noch gefragt. Allerdings zeichnet sich beim Neubau eine Trendwende ab. Und zwar nicht nur wegen der modernen Technik, die heute in jedem neuen Haus zum Standard gehört.

Während es noch vor ein paar Jahren beim Neubau vor allem um Faktoren wie Größe und Lage ging, kommt eine aktuelle Forsa-Studie zu einem eindeutigen Ergebnis: Nachhaltigkeit wird auch beim Bauen immer wichtiger.
Der Wunsch nach sogenanntem „Green Building“ ist allerdings nicht allein eine Frage des Umweltschutzes, wenngleich dieser Aspekt immer wichtiger wird. Nachhaltiges Bauen verlängert zudem die Lebensdauer eines Hauses und spart unter Umständen enorme Kosten. Ein gutes Beispiel dafür sind intelligente Luft-Wasser-Wärmepumpen, die komplett auf erneuerbare Energien setzen. Sie sind nicht nur besonders energieeffizient, sondern sorgen auch für geringere Energiekosten.

Mit ein wenig Know-how kann man heute relativ problemlos ökologisch, intelligent und energiesparend bauen. Allerdings ist es sinnvoll, sich vor dem Neubau eine Checkliste zu machen (Foto: unsplash.com/Randy Fath).

Neubau: von Grund auf ökologisch

Wer den eigenen Neubau plant und dabei energetisch bauen möchte, sollte zunächst den Blick auf die Hausform lenken. So sind sogenannte Modulbauten eine echte Option, weil man hier nach Bedarf Räume vergrößern oder verkleinern kann. So ist das Haus für eine Familie mit Kindern ebenso geeignet wie später für ein Paar, wenn die Kids aus dem Haus sind. Ein weiterer, wichtiger Aspekt beim nachhaltigen Bauen sind die verwendeten Materialien. Hier gilt Holz als besonders zielführend, denn Holz ist nicht nur ein nachwachsender, heimischer Rohstoff, sondern auch zu 100 Prozent recyclebar. Darüber hinaus speichert es Feuchtigkeit und Wärme und schafft dadurch ein angenehmes Wohnklima. Das gilt auch für Lehm. Das traditionelle Baumaterial mit jahrhundertealter Geschichte kommt heute bei Green Buildings vermehrt bei der Errichtung von Wänden zum Einsatz. Auch Ziegel und Klinker weisen eine gute Ökobilanz aus. Kein Wunder, schlussendlich bestehen sie aus gebranntem Lehm.

Back to the roots

Neben den Materialien für Dach, Wände, Böden und Decken spielt auch der verwendete Dämmstoff eine große Rolle für die Ökobilanz des Neubaus. Auch hier findet man eine Rückbesinnung auf traditionelle Bau-Werte. So wurde Stroh als Dämmmaterial wiederentdeckt, ebenso Hanf oder Flachs. Auch recycelte Zellulose aus Altpapier von Tageszeitungen gehören in die Riege der umweltfreundlichen Dämmungen. Hierzulande relativ neu in der Familie der nachhaltigen Baustoffe ist Bambus, der unter anderem für die Fertigung von Wandverkleidungen genutzt wird. IN Asien ist Bambus dagegen seit Jahrhunderten einer der wichtigsten Baustoffe. Aber auch in anderen Bereichen hält Bambus vermehrt Einzug, beispielsweise für Türklingeln oder sogar Gegensprechanlagen.

Umweltfreundliche Wohnträume

Auch die Innenraumgestaltung kann man heute relativ einfach unter ökologischen Gesichtspunkten zusammenstellen. Das Schöne daran: Als Bauherr tut man hier nicht nur etwas für die Umwelt, sondern spart auch bares Geld. Das gilt beispielsweise für das Badezimmer. Hier sollte man neben umweltschonenden Baustoffen auch darauf achten, dass der Wasserverbrauch möglichst gering bleibt. Dabei helfen wassersparende Duschköpfe und Armaturen. Intelligente Heizkörper- und Duschthermostate hingegen garantieren, dass im Bad eine kuschelige Atmosphäre herrscht und das Wasser beim Duschen von Anfang an die richtige Temperatur hat.

Heizung, Beleuchtung, Alarmanlage etc. All das lässt sich in einem Smart-Home auch von unterwegs steuern (Bild: pixabay.com/geralt).

Sprachsteuerung

Die Küche gehört zu den Räumen, in denen naturgemäß viel Energie verbraucht wird: fürs Kochen und die Spülmaschine beispielsweise. Kein Wunder also, dass es mittlerweile eine Menge guter Ideen zum Energiesparen gibt. So lohnt sich die Anschaffung eines modernen, innovativen Induktionsherds auch aus Gründen der Ökobilanz. Diese Kochfelder verbrauchen deutlich bis zu 30 Prozent weniger Strom als andere Herdplatten. Das liegt daran, dass Induktionsflächen sich nur unter dem Topfboden erhitzen, das restliche Kochfeld aber kalt bleibt. Ein Muss in der modernen Küche ist auch der Dunstabzug. Aber hier lauern echte Fallen: Der Wandstutzen für den Abzug ist nämlich ein Wärmeleck. Wer also ein energieeffizientes Haus bauen möchte, sollte zwingend einen gedämmten Mauerkasten für den Abzug verwenden. Da in der Küche zudem oft nur wenig Platz für Fenster besteht, ist eine energiesparende Beleuchtung das Gebot der Stunde. Schmale Lichtbänder unter den Hängeschränken sorgen dann für genügend Helligkeit. Sie lassen sich auf Wunsch sogar per Gesten- oder Sprachbefehl ein- und ausschalten.

Wohlige Atmosphäre erzeugen

Im Wohnzimmer, dem Schlafraum und dem Kinderzimmer sollte vor allem eine Atmosphäre herrschen, in der man sich wohlfühlt. Dazu trägt außer mineralischen Wandfarben insbesondere der Fußbodenbelag bei. Für Kinderzimmer ist Kork beispielsweise eine tolle Idee, weil der Boden nicht nur weich ist, sondern auch Schall schluckt. Im Wohnraum und Schlafzimmer hat man darüber hinaus die Wahl zwischen einem Echtholzboden, der besonders lange hält. Oder einem Teppichboden, der dabei hilft, Heizkosten zu senken. Für beides gibt es durchaus Pro- und Contra-Argumente. Schlussendlich entscheidet hier aber der (umweltbewusste) Geschmack. Auch eine intelligente, sich idealerweise nach dem Sonnenaufgang richtende, Beleuchtung ist eine Sache, die man mal einplanen sollte. Und wenn man schonmal dabei ist: Denken Sie unbedingt an die großzügige Integration von Netzwerkkabeln. Die kosten nicht viel und können einen aktuell noch ungeahnten Mehrwert liefern.

Fazit

Mit ein wenig Know-how kann man heute relativ problemlos ökologisch, intelligent und energiesparend bauen. Allerdings ist es sinnvoll, sich vor dem Neubau eine Checkliste zu machen: Auf welche Maßnahmen kann man nicht verzichten, wo lassen sich Abstriche machen. So erspart man sich teure Überraschungen, die das Budget des Hausbaus sprengen können.

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