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Die Inspiration Line von AVM soll den Klang und die Vielseitigkeit großer Referenzgeräte in die Kompaktklasse holen. Entsprechend kombiniert auch der neue Streaming-Verstärker AS 2.3 zahlreiche Möglichkeiten und jede Menge Leistung, in einem platzsparenden System. Wir haben uns im Praxistest angeschaut, ob das schlanke High End System die hohen Erwartungen erfüllen kann.

High End im Kompaktformat: Mit dem Inspiration AS 2.3 will AVM moderne Flexibilität bieten, die High End Ansprüchen genügt.

Man hat sich daran gewöhnt, dass sich in den Verpackungen von Audiogeräten nur das nötigste befindet. Oft beschränkt sich das auf das Gerät selbst und das zwingend vorgeschriebene Stromkabel. Bei unserem neuen AVM Testgerät finde ich jedoch etwas, das mir in einem Lieferumfang noch nie untergekommen ist: ein kleines Portemonnaie mit dem Schriftzug des Herstellers darauf. RFID-geschützt gibt es hier Platz für bis zu fünf verschiedene Karten. Dabei befinden sich die AVM Garantiekarte und ein Probeabo für das Musikprogramm roon bereits in den entsprechenden Fächern. Auf ein Münzfach wird hingegen verzichtet, denn AVM kennt seine Kundschaft. Schließlich ist auch unser Testgerät aus der Inspiration genannten Einstiegsserie des Herstellers nicht für Hartgeld zu bekommen. Aber Spaß beiseite. Die Dreingabe zu unserem AS 2.3 ist wirklich nett und Systeme von AVM sind ihren gehobenen Preis üblicherweise wert. Ob das auch bei unserem Testgerät der Fall ist, muss unser Test nun zeigen.

Glanzstück

Und schon mit dem ersten Griff und dem ersten Blick zum und auf den AS 2.3 zeigt sich diese Wertigkeit. Auch in der Inspiration Line wird von den Badenern nicht mit Stil, Qualität und Material gegeizt. Immerhin 8,2 Kilogramm bringt der AS 2.3 auf die Waage. Beachtlich für ein Kompaktsystem, aber durchaus nachvollziehbar. Jedes Element des Gehäuses sitzt bombenfest. Jedes Einzelteil fühlt sich klasse an und jeder sichtbare Spalt ist gleichmäßig und minimal. Allein die Frontplatte weist eine Dicke von mehreren Millimetern auf. Dabei wird unser Testgerät von einem besonderen Finish geziert. Neben der schwarz eloxierten, gibt es auch eine Version in gebürstetem Aluminium. Bei unserer Cellini genannten Variante wird das silbrige Gehäuse dann letztlich von einer vollverchromten Front bestückt. Das wirkt enorm edel, verlangt aber beinahe auch zwangsweise nach der Verwendung der beigelegten Handschuhe. Ansonsten hat man die herrlich glänzende Oberfläche schnell mit einigen Fingerabdrücken versehen.

Die spiegelnde Chromfront der Cellini Version des Verstärkers ist ein besonderer Hingucker. Die Handhabung macht das optinale Finish allerdings nicht unbedingt leichter. Fingerabdrücke sollte man hier stets zügig beseitigen.

Unter der Haube

AVM spricht beim Inspiration AS 2.3 gerne von einem „almost all-in-one“. Dabei bezieht man sich auf die Tatsache, dass hier, anders als beim CS 2.3, kein CD-Laufwerk verbaut ist. Abseits der Wiedergabe optischer Datenträger bietet der kompakte Stereo-Receiver aber dennoch eine ganze Menge. Primärer Bestandteil des Systems ist dabei AVMs Streaming-Plattform namens X-Stream Engine. Mit ihr spielt der AS 2.3 nicht nur Musik von angeschlossenen Netzwerkspeichern und Musikservern, sondern auch von mehreren Online-Diensten. Direkt in die RC X App integriert sind Qobuz, Tidal und Highresaudio, ergänzt um einen Internetradiodienst und Podcasts. Spotify Nutzer können die Connect Funktion der App nutzen, um den AS 2.3 mit Musik zu füttern. Außerdem ist das Gerät mit Apples AirPlay2 kompatibel und roon ready zertifiziert. Sollten in Zukunft weitere Dienste wichtig, oder neue Formate etabliert werden, kann die Frimware des AS 2.3 upgedatet werden, um die neuen Technologien nutzbar zu machen.

Das konstrastreiche OLED-Display bietet einige Touchfunktionen am unteren Rand. Hier können beispielsweise die Wiedergabe und die Klangregelung kontrolliert werden.

Streamer, Fernseher, Schallplatte

Seine Daten erhält der AS 2.3 wahlweise per Ethernetkabel, oder per WLAN. Smartphones können außerdem per Bluetooth mit dem Gerät verbunden werden. Dazu lassen sich aber auch weitere externe Quellgeräte an der Rückseite anschließen. Das funktioniert entweder per koaxialer oder optischer Verbindung. Für die Einbindung des Fernsehers in die Anlage bietet sich hingegen der vorhandene HDMI-Anschluss mit ARC-Unterstützung an. Zu guter Letzt können außerdem USB-Speicher angeschlossen und ausgelesen werden. So gut, so digital. Doch auch auf analoger Seite wird von AVM ordentlich was geboten. Zwei Sätze Cinch-Buchsen ermöglichen den Anschluss weiterer Geräte. Ein drittes Paar Anschlüsse dient dann der Verwendung von Plattenspielern. Die hochwertige Phono-Vorstufe des AS 2.3 kann mit MM- und MC-Tonabnehmersystemen verwendet werden und erlaubt dabei die Anpassung der Impedanz. Dafür liegen drei Sätze passender Adapter bei, die an den „Load“-Anschluss direkt neben dem Phono-Eingang gesteckt werden.

Gerade der HDMI-Eingang ist eine praktische Ergänzung zu den digitalen S/PDIF-Anschlüssen. So lässt sich auch der Fernsehton leicht über die Anlage ausgeben.

AVM Inspiration AS 2.3 – Clevere Klanglösung

Diese Form der Justage ist deutlich eleganter als die übliche Mäuseklaviatur, die man sonst oft an Phono-Modulen vorfindet. Für die Verwendung der Adapterstecker mit Impedanzen von 100, 200 oder 1.000 Ohm benötigt man keine Lupe und keine Pinzette. Einfach den gewünschten Wert aus der Packung nehmen, in die dafür vorgesehenen Cinch-Buchsen stecken, fertig. Es sind eben auch vergleichsweise kleine Details, mit denen AVM sich von anderen Kompaktsystemen absetzen möchte. Dazu gehört auch die Möglichkeit, die Lautstärke an den digitalen Ausgängen zu regeln. Aktivlautsprecher, die per Toslink oder Koaxialkabel verbunden sind, können so direkt vom Quellgerät aus kontrolliert werden. Die meisten Nutzer werden jedoch wohl den Verstärker des AS 2.3 mit einem paar passiver Lautsprecher nutzen wollen. Schließlich liegt hier der große Vorteil eines kompakten „All-in-one“ Systems, das praktisch schon eine komplette Anlage in sich vereint.

Die Anpassung des Phono-Moduls mit Hilfe der Stecker ist sehr komfortabel. Das übliche Hantieren mit kleinen Plastikschaltern wird damit durch eine deutlich elegantere Form der Justage ersetzt.

Kraftverteilung im Kompaktformat

Erneut verlässt der Hersteller dabei ausgetrampelte Pfade und entwickelt seine eigenen Lösungen für bekannte Probleme. Wie so oft bei einem Kompaktsystem nennt sich dieses auch bei den Lautsprecheranschlüssen: Platzbedarf. Durch die umfangreiche Ausstattung mit Anschlüssen und das aufwändig verkleinerte Platinenlayout, sind Terminals im normalen Format hier keine Lösung. Klemmanschlüsse, oder Laborbuchsen wären für ein Gerät wie den AS 2.3 aber nicht standesgemäß. Also setzt AVM auf einen Satz fester Schraubklemmen, allerdings im Kleinformat. Bananenstecker, Kabelschuhe und Kabellitzen können hier verbunden werden. Auch wenn man bei letzteren von allzu großen Querschnitten absehen sollte. Dennoch fühlen sich die kleinen Anschlüsse wunderbar wertig und solide an. Mit 140 Watt pro Kanal ist es auch um die Leistungskraft des Verstärkers gut bestellt. Von der kleinen Regalbox bis hin zu größeren Standlautsprechern sollte es beim Antrieb keine Probleme geben. Dabei basieren die Endstufen auf denen aus der Referenz-Serie von AVM.

Ob mit ausgewachsenen Standlautsprechern, oder mit Kompaktboxen auf einem Sideboard, der AS 2.3 lässt sich vielseitig einsetzen. Mit 140 Watt Dauerleistung gibt es hier genügend Kraft für verschiedenste Modelle.

Dreierlei Kontrolle

Um diese Kraft zu dosieren bieten sich die drei bekannten Möglichkeiten an. Allen voran wäre da der entsprechende Lautstärkeslider in der App, der ohne Latenz oder unangenehme Sprünge funktioniert. Die zweite Methode wäre die Einstellung am Gerät selbst. Um die elegante glatte Front des AS 2.3 aber nicht mit einem klobigen Drehregler zu zerstören, hat sich AVM eine interessante Lösung überlegt. Eine flache Scheibe mit Fingereinbuchtung ermöglicht hier die Regelung der Lautstärke. Dabei gefällt besonders der geschmeidige Lauf des Bedienelements, das dank einer leichten Rasterung ebenfalls angenehm präzise arbeitet. Als letzte Möglichkeit zur Kontrolle bietet der Hersteller schließlich die klassische Fernbedienung. Allerdings ist diese beim AS 2.3 leider nicht im Lieferumfang enthalten. Wer also nicht für jeden kleinen Handgriff erst sein Smartphone entsperren möchte, sollte überlegen ob sich die zusätzlichen 190 Euro für die RC 3 Fernbedienung lohnen könnten.

Die flache Scheibe zur Lautstärkeregelung ist perfekt in die Front eingfasst. Genau wie der Rest des Gerätes, bietet auch sie eine wunderbar hochwertige Haptik.

Drei Komponenten, volle Unterhaltung

Ich fände es zwar netter, wenn eine Fernbedienung beiläge, doch auch die Bedienung per App funktioniert klasse. Bevor wir dazu kommen, nehme ich aber noch die Einrichtung der WLAN-Verbindung vor. Unter iOS funktioniert das direkt aus dem WLAN-Menü heraus. Bei Android wählt man zunächst den vom Gerät erstellten WLAN-Hotspot, bevor man in der App die Zugangsdaten des Routers eingeben kann. Anschließend lässt sich der Streaming-Verstärker außerdem mit einem individuellen Namen ausstatten, was besonders bei Nutzung einer Multiroom-Umgebung mit mehreren AVM-Systemen wichtig ist. Wer möchte kann nun noch die Zugangsdaten für seine genutzten Streamingdienste eingeben, schon ist das System einsatzbereit. Dazu kommen dann ein paar PMC twenty5.24i Standlautsprecher und ein Smart-TV, der per HDMI verbunden wird. Dank CEC-Unterstützung, wird mit dessen Fernbedienung auch gleich die Lautstärke des AS 2.3 justiert. Die App bleibt also zunächst aus, während ich mich von den AV-Qualitäten des Verstärkers überzeuge.

Per Kabel ins Netzwerk eingebunden, ist der Streamer sofort einsatzbereit. Per WLAN dauert es aber nur unwesentlich länger. Neben kabellosen Netzwerksignalen, empfangen die beiden Antennen auch per Bluetooth Musik.

Sportskanonen

Die Zusammenfassung des Formel 1 Rennens in Spielberg präsentiert das schlanke Setup wunderbar atmosphärisch. Der Jubel zehntausender, lautstarker Fans rund um die Strecke breitet sich gut im Hintergrund aus. Währenddessen sausen die etwas heiseren Motorengeräusche der Turbo-Sechszylinder die Hügel der Steiermark rauf und runter. Die Stimmen der Kommentatoren werden dazu mit guter Direktheit in den Raum projiziert. Selbst der oft recht schwer zu verstehende Funkverkehr zwischen Piloten und Box wird vom AS 2.3 erfreulich gut verständlich gemacht. Sportfans kommen hier voll auf ihre Kosten. Und auch Filmfreunde werden mit dem Verstärker ihren Spaß haben. Bei „Sherlock Holmes: Spiel im Schatten“ kombiniert er seine gute Stimmwiedergabe mit wunderbar dynamischen Effekten. Ob Faustschlag oder Kanonenschüsse, der AS 2.3 reagiert schnell und kräftig. Dank der weitläufigen Bühne und der guten Ortung, wirken die Straßenszenen groß und atmosphärisch. Hier gibt es zwar keinen Surroundsound, doch auch die Stereo-Wiedergabe schafft ein immersives Filmerlebnis.

Die RC X App ermöglicht schon nach kurzer Zeit eine intuitive Bedienung des AS 2.3. Quellen und Streamingdienste sind auf der linken Seite erreichbar, Playerfunktionen auf der rechten.

Bequeme Bedienung

Mit dem Wechsel zu Musik aus dem Internet darf dann auch die RC X App endlich zeigen, was sie kann. Dabei ist die Wichtigkeit einer guten Bedienung per Smartphone oder Tablet nicht zu unterschätzen. Schließlich findet hier die hauptsächliche Interaktion zwischen Nutzer und Gerät statt. So ist es schön zu sehen, dass AVM nicht nur Wert auf ein hübsches Gehäuse legt und eine ausgezeichnet bedienbare App bietet. Dabei hilft besonders die Bildschirmaufteilung beim Wahren der Übersicht. Die rechte Hälfte ist hier stets für die aktuelle Wiedergabe, inklusive Playerfunktionen und Lautstärkeregelung reserviert. Die linke Hälfte des Bildschirms dient dann der Bibliotheksnavigation oder dem Bedienen von Menüs. Dank einem hilfreichen Home-Button und einem weitgehenden Verzicht auf zu viele Menüebenen, findet man sich schon nach einigen Minuten ausgezeichnet zu recht. Dazu reagieren App und Verstärker schnell auf Eingaben und alle Schaltflächen haben eine fingerfreundliche Größe.

Während die Bibliotheken von Streamingdiensten mit großen Covern angezeigt werden, wird lokale Musik in Listenform mit kleineren Covern dargestellt. Auf der rechten Seite kann man per Wischgeste die aktuelle Warteschlange einsehen.

Summertime

Einzig der Punkt auf dem Lautstärkeslider könnte in Sachen Fingererkennung vielleicht noch ein wenig konsequenter agieren. Insgesamt ermöglicht die RC X App aber eine hervorragende Bedienung der umfangreichen Möglichkeiten des Verstärkers. Bei Qobuz geht es mit einer kuratierten Playlist sommerlich zu und bei Blondies „The Tide Is High“ macht der AS 2.3 Lust auf Urlaub. Saubere, gut dosierte Trompeten ergänzen sich mit dynamischen Rasseln und gut durchgezeichneten Steeldrums zu einem coolen Calypsobeat. Die Bühne erstreckt sich weit in den Hörraum hinein und reicht auch in der Breite weit über die Lautsprecher hinaus. Im Zentrum steht dabei wieder die charismatische Stimmwiedergabe, während die differenziert abgebildeten Instrumente dank der guten Transparenz auch im Hintergrund detailliert bleiben. Dabei Hilft auch ein technischer Kniff von AVM. Alle digitalen Eingangssignale werden vor der Wandlung auf 192 Kilohertz hochgerechnet. Das schafft etwas mehr Dynamik und kitzelt auch einige zusätzliche Feinheiten aus der Musik.

Auch die Klangregelung lässt sich über die App einstellen. Neben Höhen, Bässen und Balance kann hier auch eines von zwei unterschiedlichen Filtern gewählt werden.

Powerplay

Bei „Black Holes And Revelations“ von Muse hingegen, lässt AVMs kompaktes Kraftpaket die Muskeln spielen. Hier schiebt der Verstärker kräftige Basslines und wunderbar knackige Drums in den Raum. Jeder Einsatz hat dabei einen spürbaren Punch, wirkt voll und körperhaft. Die Membranen der Lautsprecher kontrolliert der AS 2.3 sehr gekonnt. Percussions wirken straff und treffen ihr Ziel, verschwinden aber ebenso schnell, wie sie gekommen sind. Das führt zu einer tollen Lebendigkeit. Auch schnelle Passagen und dichte Arrangements setzt der Streaming-Verstärker mit einer angenehmen Leichtigkeit um. Er wirkt nicht bemüht oder schwer, sondern strotzt beinahe vor Spielfreude. Bei „Dropout Boogie“ der Black Keys stellt er alle Komponenten vor einen dunklen Hintergrund. Das verschafft Gitarren, Bass und Drums eine schöne Plastizität, die die Songs wunderbar räumlich erscheinen lässt. Auch die Endstufe scheint kein Halten zu kennen. Die 140-Watt-Endstufen gehen auch hohe Pegel über weitere Strecken problemlos mit.

Albenrezenionen und Bandbiographien von Qobuz lassen sich direkt in der App anzeigen. Das schafft ein wenig Plattenladen-Feeling auf der Couch.

Episch

Zum Schluss darf sich der „kleine“ Verstärker dann an einem großen Orchester versuchen. Bei „Vltava“ aus Smetanas „Má Vlast“, spielt der AS 2.3 dann mit einem musikalischen Fluss, der dem der namensgebenden Moldau in nichts nachsteht. Sauber und gut dosiert schweben die flinken Flötentöne im Raum. Die kurzen Einsätze von Harfe und Triangel werden hauchzart und mit schönen Feinheiten umgesetzt, bevor Trommeln und Kontrabässe tiefgreifend und kraftvoll nach vorne treten. Der Verstärker setzt die einzelnen Passagen des Stücks wunderbar atmosphärisch um. Das lebendige Sprudeln der Quellen, die schmissige Polka der Bauernhochzeit und der verspielte Nympfenreigen ziehen schnell in ihren Bann. Gerade beim Finale mit den majestätisch-tragenden Bläsern des Vyšehrad-Motiv, bekomme ich tatsächlich eine Gänsehaut. Die Größe und Klangstärke die der AS 2.3 hier an den Tag legt, lassen einen vollends vergessen, dass man ein Kompaktsystem hört. Auch auf wenig Platz gibt es hier echten AVM-Sound.

Neben Broschüre, Handschuhen und Adaptern ist auch ein praktisches kleines Portemonnaie im Lieferumfang enthalten.

Fazit

Mit vielen Möglichkeiten zur Wiedergabe und dem kompakten Format trifft AVM den Nerv der Zeit. Dabei bleibt sich die badische Edelmanufaktur auch bei ihren Einstiegsmodellen treu. Der Inspiration AS 2.3 besitzt das hochwertige Äußere und den tollen Klang, den man von den Top-Modellen von AVM kennt. Der kräftige Verstärker treibt auch größere Lautsprecher mühelos an und scheut dabei selbst vor hohen Pegeln nicht zurück. Dazu macht seine Streamingplattform den AS 2.3 zu einem ausgezeichneten All-in-one System, das neben seinem effektiven Upsampling besonders mit seiner ausgezeichneten Bedienbarkeit überzeugt. Die ansehnlich gestaltete App macht selbst Einsteigern die Kontrolle aller Funktionen leicht, egal ob man nur ein Gerät, oder ein ganzes Multiroom-System steuern will. So entschädigt die gute Bedienung per Tablet auch dafür, dass keine echte Fernbedienung beiliegt. Der AS 2.3 ist die Lösung für alle, die auch bei platzsparenden Systemen echtes High End genießen wollen.

Test & Text: Philipp Schneckenburger
Fotos: Branislav Ćakić

Gesamtnote: Highlight
Klasse: Referenzklasse
Preis-/Leistung: gut

99 of 100

100 of 100

99 of 100

Technische Daten

Modell:AVM Inspiration AS 2.3
Produktkategorie:Streaming-Verstärker
Preis:4990 Euro
Garantie:2 Jahre (+ 2 Jahre bei Registrierung)
Ausführungen:- Schwarz
- Silber
- Cellini (aufpreispflichtig)
Vertrieb:AVM, Malsch
07246 309910
https://avm.audio
Abmessungen (H x B x T):91 x 340 x 321 mm
Gewicht:8,2 kg
Unterstützte Formate:gängige PCM-Formate und DSD
Unterstützte Abtastraten:PDM: bis 192 kHz/ 24 Bit
DSD: bis DSD256, 11,2 MHz/ 1 Bit
Leistung:2 x 140 Watt/ 4 Ohm (Herstellerangabe)
Eingänge:1 x Ethernet
1 x HDMI ARC
1 x USB-A
1 x S/PDIF koaxial
1 x Toslink optisch
3 x Cinch Stereo (1 x Phono MM/ MC)
- WLAN
- Bluetooth
Ausgänge:1 x Lautsprecher Stereo
1 x Stereo Cinch Line-Out
1 x Stereo Cinch Pre-Out
1 x Toslink optisch
1 x S/PDIF koaxial
1 x 3,5 mm Kopfhörerausgang (vorne)
Streaming:- AVM RC X App (UPnP, Qobuz, Tidal, Highresaudio, Internetradio, Podcasts)
- Spotify Connect
- Roon Ready
- AirPlay2
- Bluetooth
Lieferumfang:1 x Inspiration AS 2.3
1 x Stromkabel
2 x Schraubantenne
1 x Paar Handschuhe
1 x Satz Impedanz-Adapter
1 x AVM Portemonnaie
1 x Broschüre
Pro & Contra:+ elegantes Design
+ hochwertige Verarbeitung
+ leistungsstarke Endstufen
+ sehr pegelfest
+ ausgezeichnet bedienbare App
+ zahlreiche Anschlussmöglichkeiten
+ Multiroom auch für externe Quellen
+ lebendiger Sound
+ großer Dynamikumfang
+ schöne Plastizität
+ tolle Durchhörbarkeit
+ effektives Upsampling
+ differenziert und räumlich

- Fernbedienung nicht im Lieferumfang
Benotung:
Gesamtnote:Highlight
Klasse:Referenzklasse
Preis-/Leistunggut
Getestet mit:- Panasonic TX-55GZW1002
- PMC twenty5.24i
- Canton Reference 7.2 DC
- Innuos ZENmini Mk3
- Avinity High Speed HDMI
- QED Reference XT40
- IsoTek Evo3 Polaris
- Roterring Scanea Protekt

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