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Heute muss eine Uhr mehr können, als nur die Zeit anzuzeigen. Smartwatches geben ihrem Träger Auskunft über viele Körperwerte und sie halten sportliche Ziele nach. Wer braucht da überhaupt noch analoge Uhren?

Fitnesstracker motivieren Sportler vor allem zu Beginn der Nutzung (Foto: unsplash.com/Onur Binay).

Vorteile einer Smartwatch

Viele moderne Smartwatches haben einen ähnlichen Funktionsumfang wie ein Smartphone: Sie bieten Bluetooth und WLAN und können als MP3 Player oder als Fitnesscoach genutzt werden. Sogar Nachrichten können verschickt und empfangen werden. Bei Bedarf kann sich der Nutzer noch zusätzliche Apps vom Google Play Store herunterladen. Und sie zeigen natürlich auch die aktuelle Uhrzeit und das Datum an.

Was können die „intelligenten Uhren“?

Smartwatches beobachten den Schlaf und messen die Herzfrequenz oder den Sauerstoffgehalt im Blut. Viele können navigieren oder man kann bargeldlos per NFC (Near Field Communication) bezahlen. Eine weitere beliebte Funktion ist der Schrittzähler. Meist beginnt die Nutzung mit der Erstellung eines Aktivitätsprofils. Dabei wird zunächst der Ist-Zustand erfasst. Wie groß ist der Nutzer, wie viel wiegt er und wie häufig bewegt er sich normalerweise? Wer seine Ausgangswerte kennt und sich auf die Möglichkeiten einlässt, kann sich verbessern.

Ein Fitnesscoach am Handgelenk

Auch in Deutschland sind die Fitness-Helfer stark im Trend. Die technischen Gadgets beinhalten großartige digitale Technik auf kleinem Raum. Viele Menschen tragen die Smartwatch am Handgelenk, um sich zu mehr Bewegung im Alltag zu motivieren. Die Vibration, gekoppelt mit einer aufmunternden Ermahnung wie „noch 500 Schritte“ oder „Move!“ spornen den Nutzer an, das gestellte Tagesziel zu erreichen. Der Fortschritt wird über einen längeren Zeitraum gemessen. Dabei sind die Fitnesstracker meist über eine App mit dem Smartphone verbunden, das die Daten sammelt und vergleicht. Sportmuffel profitieren von den kleinen Erfolgen, die auf der Uhr nachgewiesen werden. Wer sich noch mehr unter Zugzwang setzen möchte, postet die Fortschritte und lässt sich von Kommentaren und Likes motivieren.

Warum zeigt die Smartwatch manchmal zu viele Schritte an?

Es kommt leider auch häufiger vor, dass eine Smartwatch oder der Fitnesstracker die Schritte falsch zählt. Manchmal werden sogar Schritte gezählt, während man sich die Zähne putzt. Um dies zu vermeiden, sollte die Fitness-Watch nicht am Gelenk der dominanten Hand getragen werden. Rechtshänder führen mit der rechten Hand wesentlich mehr Bewegungen aus. Diese könnte ein Tracker als Schritte fehlinterpretieren. Gleiches gilt für Linkshänder mit ihrer linken Hand. In mancher Fitness-App kann man daher in den Einstellungen angeben, ob man Rechts- oder Linkshänder ist und an welchem Handgelenk das Fitnessarmband getragen wird. Den Arm für die Smartwatch sollte man dann auch nach Möglichkeit nicht wechseln.

Die Motivation mit kleinen Fortschritten erhalten

Fitnesstracker motivieren Sportler vor allem zu Beginn der Nutzung. Anschließend wird dann nicht mehr so häufig auf die Daten geschaut. Das wäre dann der Zeitpunkt sich neue Ziele zu setzen. Und zwar bevor der innere Schweinehund wieder Oberwasser bekommt und man in alte Muster zurückfällt. Tausend Schritte mehr pro Tag oder eine längere Sporteinheit zusätzlich pro Tag – das sind Möglichkeiten, um den Anreiz wieder zu erneuern. Auch eine Challenge-Community oder die Vernetzung mit Kollegen und Freunden kann helfen. Trotzdem sollte man bei allem sportlichen Ehrgeiz nicht zu viel von sich verlangen. Erreicht man das Schrittziel von 10.000 Schritten pro Tag nicht, weil es nicht realistisch ist oder man mit anderen Sportarten für ausreichende Bewegung sorgt, sollte die Voreinstellung dahingehend geändert werden. Andernfalls wird der Personal Coach am Handgelenk schnell zum Frustobjekt.

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