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Per Knopfdruck die Lieblingsserie anzuschauen, wo und wann immer man möchte. Vor 20 Jahren klang das noch wie Zukunftsmusik. Mittlerweile ist es Teil unserer Realität geworden. Immer mehr Streaming-Dienste sprießen aus dem Boden, sodass sich das Angebot stetig zu erweitern scheint. Und das bietet uns auch heute noch ganz neue Möglichkeiten.

Netflix, Amazon, Disney & Co.: Heute werden Filme und Serien vornehmlich gestreamt (Foto: pixabay.com/ADMC).

Welche Arten von Streaming gibt es?

Spätestens mit dem Markteintritt von Netflix hat sich das Streaming auf dem deutschen Markt etabliert. Mittlerweile gibt es zahlreiche weitere Anbieter wie WOW oder Disney +, die ihre eigenen Inhalte online zur Verfügung stellen. Dabei handelt es sich um sogenanntes Video-on-demand-Streaming. Denn die Filme und Serien können je nach Bedarf zu jeder beliebigen Tageszeit angesehen werden. Es gibt aber kein Live-Streaming. Auch viele Fernsehsender bieten inzwischen eigene Streaming-Plattformen, in denen das eigene Programm aber auch exklusiver Streaming-Content abrufbar sind. Werden Sendungen live gestreamt, redet man vom sogenannten „TV-Streaming“, das sich vom Video-on-demand-Streaming unterscheidet. Doch natürlich müssen die Inhalte nicht live angesehen werden. Meist werden sie nachträglich der Mediathek hinzugefügt und können anschließend einfach zu einem beliebigen Zeitpunkt gestreamt werden.

Welche Vorteile bietet Streaming?

Im Vergleich zum klassischen Fernsehen birgt das TV-Streaming eine Reihe von Vorteilen. Beispielsweise sind die Zuschauer so nicht mehr an den Fernseher im Wohnzimmer gebunden. Mit entsprechenden Streaming-Anbietern können Sie ihre Lieblingsserie auch auf der Zugfahrt, im Hotel oder im Garten anschauen. Dafür benötigen sie nur ein geeignetes Endgerät und natürlich eine Internetverbindung. Beispielsweise ist das Streaming auf dem Smartphone, dem Tablet oder dem Laptop möglich. Hinzu kommt die zeitliche Unabhängigkeit, die durch Mediatheken gegeben ist. Wer am Sonntagabend keine Zeit hat, „Tatort“ zu schauen, kann das am Montag oder auch erst in einer Woche nachholen. Wenn abends einfach nichts Gescheites im Fernsehen läuft, kann das TV-Streaming ebenfalls die Rettung sein. Denn mit einem Blick in die Mediatheken der bekanntesten Sender vergrößert sich das Angebot rasant.

Pause, wann immer Sie sie brauchen

Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist die deutlich geringere Werbung. Viele Streaming-Anbieter spielen gar keine Werbung, andere beschränken sich auf Eigenwerbung und wieder andere begnügen sich mit einem oder zwei Spots vor Beginn einer Sendung. So oder so, im Gegensatz zum Fernsehen ist der Werbeanteil deutlich geringer. Die Pinkelpause oder der Anruf der Oma stellen beim Streaming kein Problem mehr dar. Es wird einfach der Pausenknopf betätigt. Anschließend kann es dann an der gewünschten Stelle weitergehen. Zu guter Letzt gibt es dank der großen Auswahl an Streaming-Diensten für jeden Geschmack das passende Programm. Neben vielen Unterhaltungssendungen kann auch Sport gestreamt werden. Darunter sind oft auch Turniere, die im Free TV nicht gezeigt werden.

Welche Nachteile hat das Streaming?

Die meisten Streaming-Dienste sind nicht kostenlos. Bei ARD und ZDF sowie bei den Dritten können Zuschauer das Mediathek- und Live-Streaming-Angebot kostenfrei nutzen, beziehungsweise ist es durch die Rundfunkgebühren abgedeckt. Wer aber Streaming bei privaten Sendern oder bei Video-on-demand-Anbietern wie Netflix oder Amazon Prime genießen will, muss dafür eine monatliche Gebühr zahlen. Oft fällt es schwer, sich zwischen den verschiedenen Anbietern zu entscheiden. Es gibt also nicht wenige Menschen, die Geld für verschiedene Streaming-Anbieter ausgeben. Hier kann beispielsweise die Megathek von MagentaTV weiterhelfen. Diese bietet ein riesiges Angebot an verschiedenen Filmen, Serien und Dokus. Außerdem ist die Kombination mit anderen Streaming-Diensten möglich.

Schnelles Internet

Für ruckelfreies Streaming wird eine schnelle Internetverbindung benötigt. Da die noch längst nicht überall in Deutschland gewährleistet ist, kann es sein, dass einzelne Haushalte nicht über ausreichend Bandbreite verfügen. Vor allem die immer beliebter werdende 4K-Inhalte benötigen ordentliche Download-Raten. Betroffene sollten aber nicht direkt aufgeben. Denn in manchen Fällen lässt sich etwas gegen die niedrige Geschwindigkeit ausrichten. Streaming-Dienste funktionieren nach dem Flatrate-Prinzip. Das bedeutet, dass einem eine Serie oder ein Film niemals gehören wird. Man erkauft sich nur das Recht, die Inhalte anzuschauen, solange sie in der Mediathek verfügbar sind. Entschließt sich der Anbieter die Lieblingsserie aus dem Programm zu nehmen, können Nutzer diese dort auch nicht mehr anschauen.

Fazit

Sowohl Video-on-demand- als auch TV-Streaming haben ihren berechtigten Platz auf dem Markt. Sie bieten viel Freiheit und eine noch größere Auswahl. Wer über eine ausreichend schnelle Internetverbindung verfügt, kann mit einer klugen Tarifauswahl das passende Entertainment-Angebot für sich zusammenstellen. Da ZDF und ARD kostenfreie Mediatheken bieten, wird das klassische Fernsehen damit fast schon überflüssig.

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