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Im September 2022 hat Apple mit dem iPhone 14 die neueste Generation seines Flaggschiffes vorgestellt. Wie jedes Jahr versprechen die Hersteller aus Cupertino eine neue, revolutionäre Technik und zahlreiche Verbesserungen, um damit im Weihnachtsgeschäft zu punkten. Die meisten Apple-Jünger greifen vertrauensvoll zu und ersetzen das Vorgängermodell kritiklos durch die neueste Ausführung.

Das iPhone 14 kann seit September vorbestellt werden (Foto: unsplash.com/Thai Nguyen)

iPhone 14 kostet 100 Euro mehr als das Vorgängermodell

Auch dieses Jahr dreht Apple wieder an der Preisspirale. Das war leider auch so zu erwarten. In Deutschland zahlt die Apple-Gemeinde inzwischen rund 1.000 Euro für das Basismodell. Ein Großteil der Fans, die das neue Stück schon erwerben konnten, zeigt sich allerdings ernüchtert. Wurde die Hardware doch fast unverändert vom Vorgänger übernommen. Auch beim Design machen sich keine neuen, aufsehenerregenden Details bemerkbar. Ist das alles tatsächlich so?

Das Wichtigste in Kürze

Dieses Jahr wird es schwierig, für das neueste iPhone eine vollumfänglich überzeugende Kaufempfehlung auszusprechen. In Deutschland erhalten die Käufer ein Gerät, das im Vergleich zum Vorgängermodell mit einem kleinen Plus an Bildqualität ausgestattet ist und einen GPU-Kern (Graphic Processing Unit) mehr enthält. Außerdem bietet das iPhone 14 etwas mehr Akkulaufzeit. Daher ist es fraglich, ob sich die 100 Euro Preisaufschlag für die Nutzer auch als Gegenwert darstellen. Auch der Status-Effekt hält sich bei der Neuerscheinung in Grenzen. Das iPhone 14 gleicht dem iPhone 13 wie ein Ei dem anderen. Niemand nimmt im Alltag zur Kenntnis, ob die NutzerInnen das neueste Produkt von Apple in den Händen halten. Vielmehr wird es von den Pro-Modellen der 13ten Generation in den Schatten gestellt und man fragt sich schon, worauf der enorme Preisanstieg beruht.

Vor- und Nachteile des iPhone 14

Die Vor- und Nachteile des iPhone 14 lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Vorteile
– Trotz der Verwendung des Chips aus dem Vorjahr lässt sich an der Leistung nichts aussetzen
– Die Verarbeitung liegt auf gewohnt hohem Niveau
– Die Bild- und Tonqualität wurde leicht verbessert
– Akkulaufzeit auf Top-Niveau

Nachteile
– Wenige Neuerungen
– Starker Preisanstieg von 100 Euro
– Zu lange Akku-Ladezeit
– Die Satelliten-Notruf-Funktion ist bislang nur in den USA erhältlich

Design & Display lösen keine Jubelstürme aus

Der schlimmste Fauxpas, den sich die Kalifornier mit dem neuen iPhone 14 leisten, sind die fehlenden Alleinstellungsmerkmale. Anschlüsse und Knöpfe sind gleichgeblieben und auch das 6,1 Zoll große OLED-Display wurde vom Vorgänger übernommen. Somit werden alle statusbewussten KäuferInnen, die wohl größte Zielgruppe Apples, dieses Mal nicht glücklich werden. Erkennt doch sowohl in der Straßenbahn als auch an der Halskette niemand mehr das sündhaft teure Mobiltelefon.

iPhone 14 – Software

Das neue iPhone läuft über das iOS 16.01.-Betriebssystem. Die Software bietet einige Verbesserungen bei der Anpassung des Sperrbildschirms. Die Benachrichtigungszentrale wurde überarbeitet und neue Funktionen wie Satelliten-Notruf und das Always-On-Display wurden vorgestellt. Ziemlich cool sind der neue Tiefeneffekt auf dem Bildschirmhintergrund und eine neue Schutzfunktion. Dabei wird eigenständig erkannt, falls ein Autounfall vorliegt. Zeitgleich wird automatisch ein Notruf abgesetzt, der rechtzeitig abgebrochen werden muss, sollte doch keine Polizei oder Ambulanz benötigt werden.

Die Leistung steigt unmerklich

Im iPhone 14 wird mit dem A15 Bionic der gleiche SoC (System on Chip) genutzt wie im letzten Modell, aber um einen Grafikkern erweitert. Damit fällt es hinter das diesjährige Pro-Modell zurück, bei dem schon ein A16 Bionic verwendet wird. Letztlich ist die A15-Technologie jedoch bei Weitem ausreichend, die Rechenpower hält noch ein gutes Stück Reserve in der Hinterhand. Mit dem neuen Funkstandard Bluetooth 5.3 erweitert Apple die Anwendungsmöglichkeiten für die NutzerInnen.

Die meisten Änderungen sind bei der Kamera zu finden

Größere Objektive und leistungsfähigere Sensoren in Verbindung mit einer Verbesserung der Lichtintensität lassen Videos noch weniger ruckeln als beim Vorgängermodell.

Gute Akkuleistung bleibt erhalten

Der diesjährige Akku fällt mit 3,279 Milliamperestunden etwas größer aus, das veraltete Quick-Charging bleibt jedoch erhalten. Im Testlauf wurde das Gerät zwei Tage verwendet, ohne aufgeladen werden zu müssen. Der Ladeprozess geht dabei eher gemächlich vor sich.

Fazit

Zweifelsohne bietet Apple mit dem iPhone 14 eine vorzügliche Technik mit einem ausgeklügelten Design. Ob die geringen Verbesserungen den hohen Aufpreis rechtfertigen, bleibt abzuwarten. Der Aktienkurs zumindest fällt seit Ende August ständig, sodass Anleger weniger mit einer Call-Option (Kaufoption) denn mit einer Put-Option (Verkaufsoption) Gewinne einstreichen können.

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