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Als erste Redaktion konnten wir den neuen Denon AVR-X2900H DAB testen. Er profitiert von neuen Bauteilen aus den Top-Serien für noch satteren Sound und bekommt außerdem ein paar praktische neue Features spendiert. So ermöglicht der AV-Receiver noch flexiblere Kino-Setups und eine bequemere Bedienung.

Ein aufgeräumtes Design trifft beim AVR-X2900H DAB auf neue Technik und Funktionen.

Denon darf auf eine bereits mehr als 115-jährige Geschichte zurückblicken, zu der auch eine Menge Premieren gehören. Sie sind der Begründer der Pulse-Code-Modulation, der digitalen Signalform, die beinahe alle aktuellen Audioformate nutzen. Außerdem brachten die Japaner damals den ersten AVR mit Dolby Atmos auf den Markt. Auch die ersten Modelle mit Support für 13.2 oder 15.4 stammen vom alteingesessenen Hersteller. Neben der technischen Innovation stellte Denon aber stets den Sound seiner Geräte in den Fokus und auch heute noch wird jedes Gerät der Marke von den Sound Mastern um Shinichi Yamauchi in den Shirakawa Audio Works abgestimmt. Mit lebendigem Spiel und räumlicher Wiedergabe sollen Geräte von Denon ihre Nutzer begeistern. Tugenden die gerade im Heimkino natürlich eine enorme Rolle spielen. Entsprechend soll auch der neue AVR-X2900H DAB in eben jene Kerbe schlagen und dabei außerdem, trotz enormer Komplexität, besonders einfach nutzbar sein.

Auch mit den zahllosen Lüftungsöffnungen wirkt das Gehäuse angenehm stabil. Mit seinem gradlinigen, zeitlosen Design kann der X2900H problemlos auch sichtbar aufgestellt werden.

Bild und Ton

Der X2900H DAB ist ein AV-Receiver im klassischen Format, der eine Wiedergabe mit Konfigurationen bis 7.2 erlaubt. Das beinhaltet unter anderem die Verarbeitung der Tonformate Dolby Atmos, Dolby Digital Plus, Dolby TrueHD, DTS, DTS-HD, DTS:X und DTS Virtual: X. Auf der Bildseite gibt es Support sowohl für 4K mit bis zu 120 Hertz und 8K mit bis zu 60 Hertz. Gerade PC-Gamer können sich jetzt außerdem über ein Pass Through von 1440p-Auflösungen mit bis zu 120 Hertz und AMD FreeSync freuen. Für die Übertragung von Bild- und Tonsignalen stellt der AVR insgesamt sechs HDMI-Inputs zur Verfügung. Drei davon können bis 4K genutzt werden, die anderen drei sogar mit 8K. Dazu unterstützen alle HDCP2.3. Als Ausgang dienen dann zwei weitere HDMI-Ports für getrennte Zonen, ebenfalls beide mit 8K. Zone 1 dient außerdem, dank eARC, auch als Eingang für den Sound des angeschlossen TVs.

Die sechs HDMI-Inputs teilen sich in 4K- und 8K-kompatible Anschlüsse auf. Mit Pass Through für 1440p und AMDs FreeSync, kommen auch Gamer auf ihre Kosten.

Alles für Audio

Weitere Audioquellen können dann entweder den koaxialen oder die beiden optischen Digitaleingänge des X2900H DAB nutzen. Für analoge Audiosignale stellt Denon außerdem vier Paar Cinch-Eingänge bereit, die um einen weiteres Paar Buchsen für den Anschluss von Plattenspielern mit MM-Tonabnehmern ergänzt werden. Außerdem gibt es einen Anschluss für die beiliegende Wurfantenne, mit der sowohl UKW, wie auch das namensgebende DAB+ genutzt werden können. Ein USB-Port vorne erlaubt die Wiedergabe von Audiodateien, während ein weiterer Anschluss hinten Wireless-Dongles mit Strom versorgen kann. Per Ethernetkabel oder WLAN ins Netzwerk eingebunden, lässt sich der AVR außerdem mit dem Multiroom-Streamingsystem HEOS nutzen, das auch von zahlreichen anderen Geräten von Denon, Marantz und weiteren Herstellern verwendet wird. Außerdem können so AirPlay2, roon und auch Bluetooth-Streaming genutzt werden. Ein Pre-Out erlaubt dann die Ergänzung um zusätzliche Endstufen, während die beiden Sub-Outs aktive Subwoofer in das Setup einbeziehen.

Denon verzichtet beim X2900H auf separate Pre-Outs für die einzelnen Surroundkanäle. Stattdessen soll der AVR mit integriertem HEOS-Streaming, Phono-Input, DAB-Tuner und weiteren Audio-Eingängen zur Schaltzentrale für die gesamte Wohnzimmerunterhaltung werden.

Feintuning

Die Klangexperten in Shirakawa greifen für das neuste Modell nun ein paar Etagen höher ins Bauteileregal und bedienen sich für den X2900H DAB einiger Komponenten aus den Top-Serien von Denon. Dazu zählen zunächst die Kondensatoren sowohl für das Netzteil, wie auch für die Endverstärkung, mit denen ein noch vollerer Sound erreicht werden soll. Beim Transformator handelt es sich ebenfalls um ein überarbeitetes Modell, das besonders im Bass für eine bessere Kraftentfaltung sorgen soll. Außerdem überarbeitete man vermeintliche Kleinigkeiten wie die Stabilität des Gehäuses und der Netzteilbasis, um Vibrationen und damit eine Beeinflussung der Bauteile zu minimieren. Und letztlich profitiert der AVR-X2900H von einer neuen DAC-Plattform mit 32-Bit-Signalverarbeitung, die acht Kanäle zur gleichen Zeit und unabhängig von einander konvertieren kann und somit Zeitfehler minimiert. PCM-Formate bis zu 192 Kilohertz bei 24 Bit, sowie DSD-Bitstreams mit bis zu 5,6 Megahertz, sind für Denons Kinokönner also kein Problem.

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Mehr Informationen

Zahlenspiele

Sind alle Signale konvertiert, dürfen sich angeschlossene Lautsprecher über potenten Antrieb freuen. Denon spricht bei Schallwandlern mit 8 Ohm Impedanz von 95 Watt, bei 6 Ohm von bis zu 125 Watt Leistung. Die beliebten 4-Ohm-Lautsprecher würden also noch ein wenig mehr Power erhalten. Wie immer bei AV-Receivern gelten diese Angaben allerdings für den Stereo-Betrieb mit lediglich zwei Lautsprechern. Unter realen Bedingungen, in Setups mit bis zu sieben angetriebenen Lautsprechern, bekäme jeder Kanal also deutlich weniger Leistung zur Verfügung gestellt. Eine eher nutzerunfreundliche Angabe, auf die sich die Industrie leider geeinigt hat. Denon gibt für den AVR-X2900H DAB, ebenso wie seine aktuellen Geschwister, dennoch eine Power Garantie von 70 Prozent der angegebenen Maximalleistung beim Antrieb von fünf Lautsprechern gleichzeitig. Vollends transparent ist zwar auch das nicht, doch so erlauben die Japaner zumindest eine deutliche bessere Einordnung. Was das in der Praxis heißt, finden wir noch heraus.

Die Endstufen treiben bis zu sieben Kanäle separat an. Welcher Ausgang für welchen Kanal zuständig ist, lässt sich bei Bedarf nach Belieben anpassen.

Klang ohne Kabel

Schlussendlich ist es mit dem neuen AVR-X2900H DAB aber nun möglich, auch mit nur drei verkabelten Lautsprechern vollen Surround Sound zu erleben. Denons 2026er Modelle bieten nun nämlich die Möglichkeit, die kabellosen Denon Home Smart Speaker für die Surroundkanäle im Heimkino zu verwenden. Dafür können zwei Denon Home 200 genutzt werden, die jeweils entweder die linken und rechten Surround- oder Rearkanäle ausgeben. Mit den Modellen Denon Home 400 und Denon Home 600 reicht hingegen ein einzelner Lautsprecher, um die Effekte der genannten Kanäle wiederzugeben, da diese bereits Stereo wiedergeben können. Bei Bedarf können aber auch hier zwei kanalgetrennte Exemplare genutzt werden. Für die Übertragung der Signale verwendet der X2900H dann seine Low Latency Bluetooth-Verbindung, um die halb-kabellosen 5.1 oder 7.1 Setups aufzubauen. Zum Zeitpunkt unseres Tests war das Feature aber leider noch nicht freigeschaltet. Ein zukünftiges Update soll die Funktion aber in Kürze nutzbar machen.

Denons Wirless Speaker wie der Home 400 können (nach einem Update) als kabellose Rearspeaker verwendet werden.

Freie Wahl

Für unseren Praxistest nutzen wir also ein per Kabel angetriebenes Surroundset, das zunächst mit dem AVR-X290H DAB eingerichtet werden will. Beim ersten Start, oder auch nachträglich, kann dafür der hilfreiche Einrichtungsassistent genutzt werden. Schritt für Schritt leitet er einen durch die wichtigsten Menüpunkte und hilft einem, die korrekte Auswahl zu treffen. Dazu gehört natürlich zunächst die Art und Aufstellung der Lautsprecher, inklusive eines bebilderten Guides, wie und wo man die passenden Kabel anzuschließen hat. Neulinge werden hier also an der Hand genommen, während Kenner einfach ein wenig schneller auf „Weiter“ drücken können. Schön ist außerdem, dass Denon viel Freiheit bei den möglichen Setups erlaubt. Neben den typischen X.1 Formationen kann man praktisch jede Art von Kanal frei aktivieren. Der Assistent fragt dabei einfach die Positionen ab und man gibt an, ob man dort Lautsprecher einsetzt, oder eben nicht. So hat moderne Flexibilität auszusehen.

Der Einrichtungsassistent leitet einen durch alle nötigen Schritte, die für den Aufbau eines Surroundsets benötigt werden. Selbst bebilderte Anleitung zum Abisolieren und Anschießen der Lautsprecherkabel kann man sich hier anzeigen lassen.

Maßgeschneidert

Sind alle Lautsprecher angegeben, bietet der AVR-X2900H DAB drei Möglichkeiten zur Anpassung des Klangs. Wer möchte, kann die Abstände zur Hörposition, Deckenhöhe und Kanalpegel manuell einstellen. Das geht dank eines generell sehr übersichtlichen On-Screen-Menüs (OSM) schon sehr komfortabel. Zweite Möglichkeit ist die automatische Einmessung mit Denon & Marantz‘ Audyssey System. Dafür liegen dem AVR ein Messmikrofon und ein Pappstativ bei. Beides wird an insgesamt sieben Positionen um den Hörplatz aufgestellt, und jeder Lautsprecher gemessen. Erneut zeigt das System dabei jeden Einzelschritt auf dem angeschlossenen Bildschirm an. Das dauert natürlich ein paar Minuten, doch anschließend muss man sich praktisch um nichts mehr kümmern. Anpassungen lassen sich aber natürlich immer vornehmen und auch unterschiedliche Einstellungen lassen sich als Preset abspeichern und bei Bedarf aufrufen. Wer also für das Musikhören eine andere Lautsprecher- und Klangkonfiguration als für die Filmwiedergabe nutzten will, hat die Möglichkeit dazu.

Für die Audyssey Einmessung liegen ein Mikrofon mit erferulich langem Kabel, sowie ein praktisches Stativ aus Pappe bei.

Denon AVR-X2900H DAB – Klangoptimierung nach Expertenart

Die letzte Einrichtungsmethode richtet sich dann eher an Experten. Der Denon ist ergänzend nämlich auch mit den Messsystemen von Dirac Live kompatibel. Diese werden gerne von Profis und für besonders hochwertige und komplexe Heimkinos verwendet, weshalb sie auch eine eigene Lizenz und passende Hardware benötigen. Für den AVR-X2900H DAB stehen zwei Lizenzpakete zur Auswahl. Mit der Limited Bandwith Messung wird nur der Bassbereich bis 500 Hertz optimiert, während die Full Bandwith Room Correction das gesamte Spektrum bis 20 Kilohertz anpasst und umfangreiche manuelle Anpassungen zulässt. Mit Preisen von 259 beziehungsweise 349 US-Dollar für die Lizenzen, ist diese Methode der Klangoptimierung aber auch nicht ganz billig. Unsere Erfahrungen mit Dirac Live sind zwar durchweg sehr positiv, doch ob sich die Zusatzkosten bei einem AV-Receiver dieser Preisklasse lohnen, wenn mit Audyssey bereits ein potentes Einmesstool kostenlos nutzbar ist, muss jeder Nutzer selbst abwägen.

Kontrollgremien

Wir starten unseren Test zunächst noch mit manuellen Einstellungen und ein wenig Probehören. Hier kommt außerdem ein neues Feature von Denon zum Tragen: Der Channel Monitor. Ruft man diesen auf, wird die Auslastung aller Kanäle per Balkendiagramm auf dem Bildschirm angezeigt. So lässt sich herausfinden, ob ein Kanal mit zu viel, oder zu wenig Pegel spielt und so vielleicht nicht effektiv genutzt wird. Neben dem OSM lassen sich für die Einstellungen des AVR außerdem die Denon AVR App und das neue WEB Interface nutzen. Dafür gibt man die IP-Adresse des X2900H im Browser von Smartphone oder Laptop ein, um Zugriff auf alle Menüs zu erhalten. Nachdem also alles justiert wurde, landet die Blu-ray von „Conan The Barbarian“ im angeschlossenen Player. Der Sword & Sorcery Kultklassiker ist bei weitem kein Dialogfeuerwerk und man merkt, dass viele Texte nachträglich eingefügt wurden. Dennoch sorgt der AVR für füllige, charismatische Stimmen.

Mit Hilfe des Channel Monitors lässt sich leicht erkennen, ob ein Kanal zu laut oder zu leise eingestellt ist, oder möglicherweise überhaupt kein Signal erhält.

Meister der Musik

Gerade James Earl Jones punktet hier mit seinem enorm präsenten, sonoren Charme. Auch Max von Sydows kräftig emotionale Stimme hat enormes Flair. Dazu kommt dann Schwarzenegger in noch jungen Jahren und mit starkem österreichischem Akzent in absoluter Reinkultur. Das Singen von durch die Luft surrenden Schwertklingen, dumpfe Schläge und das satte Rumpeln herabstürzender Felsen sorgen ebenfalls für Ausrufezeichen. Hauptsächlich lebt die Tonspur aber weder von den Dialogen, noch von den Effekten, die der Denon souverän und gut ortbar in den Raum projiziert. Stattdessen sorgt Basil Poledouris‘ Meisterstück von einem Soundtrack hier buchstäblich für Gänsehaut. Herrlich plastisch, lebendig und mit exzellentem Fluss lässt der AVR-X2900H DAB die epischen Orchesterstücke erklingen. Hier treffen sahnige Streicher auf donnernde Bläserfanfaren und fein aufgelöste Glocken und Schellen. Dazu kommen außerdem immer wieder Chöre, die wahlweise leicht im Hintergrund schweben, oder bedrohlich und Kraftvoll den Hörer einkreisen.

Die klar beschrifteten Bedienelemente an der Fort bieten eine angenehme Haptik. Genau wie das Display wird man sie aber wohl selten verwenden, denn die Kontrolle des AVR per OSM oder App gestaltet sich letztlich deutlich angenehmer.

Schiffe im Raum

Dann folgt die Einmessung per Audyssey, bevor mit „Star Trek: Insurrection“ die nächste Blu-ray im Player landet. Erneut sorgt der AVR für eine sehr füllige, dynamische Wiedergabe des Soundtracks. Auch die Stimmen wirken durchweg sind gut verständlich und wirken kraftvoll, besonders wenn Patrick Steward, Michael Dorn und Brent Spiner „A British Tar“ anstimmen. Bei den Szenen an Bord der Enterprise verteilt der Denon das leise Brummen des Warp Antriebs weitläufig im Raum, während bei der Bedienung der Computer die ikonischen Star Trek Sounds klar und mit schönem Facettenreichtum erklingen. In den Actionszenen kommt dann die tolle Räumlichkeit des X2900H zum Tragen. Hier lassen sich die Flugbahnen der Raumschiffe und die gefeuerten Phasersalven perfekt verfolgen. Dabei agiert der AV-Receiver außerdem mit einer knallharten Dynamik, bei der man im Sitz fast schon zusammenzuckt, wenn plötzlich Schüsse mit sattem Zischen von hinter der Couch abgefeuert werden.

Mit einer kleinen Taste an der rechten Seite der Fernbedienung lassen sich die Tasten beleuchten. Dazu punktet der Signalgeber mit einem übersichtlichen Layout und gutem Formfaktor.

Atmosphärisch und Kraftvoll

Bei Guillermo del Toros „Frankenstein“ gibt sich der Denon ebenso atmosphärisch. Im Prolog umgibt er einen mit dem heulenden Wind des Schneesturms, begleitet von knirschenden Schritten im Schnee und dem Knacken des dicken Eisschildes um das festgefrorene Schiff herum. Das gutturale Grollen des Monsters wirkt ebenso kräftig und tief wie die Musketenschüsse der Besatzung, auch wenn der Bass Richtung unterem Ende des Spektrums noch einen Tick straffer wirke könnte. Weiter oben im Frequenzband bildet der AVR-X2900H dann das Klappern und Rascheln des Equipments der Seeleute mit guter Transparenz ab. Auch die Effekte bei Frankensteins Bearbeitung seiner gesammelten Kadaver bildet der Denon mit so plastischem Schmatzen, Spritzen, Sägen und Ächzen ab, das man sich beinahe abwenden möchte. Geht es dann zur Sache, lässt es der AVR keineswegs an Schubkraft mangeln. Große Standlautsprecher und kompakte On-Walls werden gleichermaßen gut angetrieben und auch Kinoreife Pegel sind ohne weiteres möglich.

Der AVR-X2900H DAB sorgt bei jeder Lautsprecherkonfiguration für atmosphärischen, räumlichen Kinoklang.

Fazit

Mit seinem druckvollen und räumlichen Sound sorgt der AVR-X2900H DAB für ausgezeichnetes Kinofeeling. Die dynamischen Effekte lassen sich exakt orten, die Dialoge sind stets klar und orchestrale Soundtracks liefert der Denon mit dem benötigten Bombast. Dazu gibt sich der AV-Receiver sehr flexibel beim genutzten Setup, verarbeitet alle aktuellen Formate und bietet umfangreiche Anschlussmöglichkeiten. Sein integrierter HEOS-Streamer und die Möglichkeit Denon Home Wireless-Speaker in das Kinosetup einzufügen, sorgen für noch bessere Integration in die heimische Audioumgebung. Bedienung und Einrichtung mit den verschiedenen Apps und besonders mit dem OSM sind hier außerdem wunderbar umgesetzt. Dabei machen es der Einrichtungsassistent und die Raumkorrektursysteme des AVR-X2900H DAB so leicht wie nie, ein gut klingendes Setup zu erstellen.

Test & Text: Philipp Schneckenburger
Fotos: Simone Maier

Gesamtnote: 89/90
Klasse: Oberklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

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Technische Daten

Modell:Denon AVR-X2900H DAB
Produktkategorie:AV-Receiver
Preis:1.000 Euro
Garantie:2 Jahre
Ausführungen:Schwarz
Vertrieb:Denon, Eindhoven (NL)
02157 1373706
www.denon.com
Abmessungen (HxBxT):167 x 434 x 341 mm
Gewicht:9,7 kg
Kanäle:7.2
Eingänge:6 x HDMI (davon 3 x 4K, 3 x 8K)
1 x S/PDIF koaxial
2 x Toslink optisch
4 x Cinch Stereo
1 x Cinch Stereo Phono (MM)
1 x Antenne F-Buchse (DAB/UKW)
1 x Ethernet
1 x USB-A (vorne)
1 x 3,5 mm Klinke (nur Messmikrofon)
- WLAN
- Bluetooth
Ausgänge:2 x HDMI (davon 1 x eARC)
7 x Lautsprecher Mono
1 x Cinch Stereo Pre-Out
2 x Cinch Mono Sub Out
1 x 6,3 mm Kopfhörerausgang (vorne)
- Bluetooth
1 x USB-A (nur Strom)
Unterstützte Audioformate:AV: Dolby Digital, DTS, Dolby TrueHD, Dolby Digital Plus, Dolby Atmos, DTS:X, DTS-HD

HEOS: MP3, WMA, AAC, FLAC, ALAC, WAV, DSD
Unterstützte Abtastraten:PCM: bis 192 kHz/ 24 Bit
DSD: bis DSD 128, 5,6 MHz/ 1 Bit
Unterstützte Bildttechnologien:HDR, HDR10, HDR10+, HLG, 4K, 8K, Dolby Vision, VRR, Deep Color, QFT, FRL, ALLM, 3D, AMD FreeSync,
Unterstützte Auflösungen:1080p/120 Hz, 1440p/ 120 Hz, 4K/ 120 Hz, 8K/ 60 Hz
Leistung:125 Watt/ 6 Ohm
95 Watt/ 8 Ohm (Stereo/ Herstellerangaben)
Streaming:- HEOS ( inkl. UPnP, USB Playback, Qobuz, Tidal, Deezer, Amazon Music, Soundcloud, TuneIn, Internetradio)
- Spotify Connect
- AirPlay2
- roon ready
- Bluetooth
Lieferumfang:1 x AVR-X2900H DAB
1 x Fernbedienung (inkl. Batterien)
1 x Stromkabel
2 x Schraubantenne
1 x Wurfantenne
1 x Messmikrofon
1 x Pappstativ
1 x Kanalaufkleber
1 x Anleitung
Pro & Contra:+ erlaubt verschiedenste Kanalkonfigurationen
+ einfache Bedienung und Einrichtung
+ zeitloses Design
+ gute Kraftentfaltung
+ integriertes Multiroom-Streaming
+ tolle Räumlichkeit
+ lebendiger, klarer Sound

- kein
Benotung:
Klang (60%):89/90
Praxis (20%):90/90
Ausstattung (20%):89/90
Gesamtnote:89/90
Klasse:Oberklasse
Preis-/Leistungsehr gut
Getestet mit:Panasonic TX-55GZW1004
Oppo UDP-203
Audio Physic Midex
Canton GLE 10 S2
Canton Power Sub 8 S2
Audioquest Rocket 44
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