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Redakteur

Noch lässt der Sommer zwar auf sich warten, die ersten Vorboten warmer, förmlich in der Redaktion „stehender“ Luft dürfen wir aber bereits erleben. Da kommt uns der Protagonist dieses Artikels gerade recht: der Tischventilator Touchstream von Klarstein sorgt für eine angenehme Brise am Schreibtisch und sogar auf der Terrasse.

Der Tischventilator Touchstream von Klarstein sorgt auch auf der Terrasse für eine angenehme Brise.

Der Tischventilator Touchstream von Klarstein sorgt auch auf der Terrasse für eine angenehme Brise.

Modern Living mit Klarstein

Klarstein definiert sich als Marke für „Modern Living“. Das bedeutet, dass Dinge wie Innovationen, Qualität, ein gutes Preis/Leistungsverhältnis und ein ansprechendes Design eine wesentliche Rolle bei der Produktentwicklung spielen. Zum Portfolio der in Berlin designten Produkte gehören Geräte für die Küche, den Haushalt und eben auch zur Klimaregulierung. Als Markenbotschafterin ist seit 2014 Moderatorin Enie van der Meijklokjes aktiv und stellt zum Beispiel ihre Lieblingsgeräte der Marke vor – unter anderem auch den Touchstream.

Der 17-cm-Rotor sitzt hinter einem robusten Kunststoffgitter.

Der 17-cm-Rotor sitzt hinter einem robusten Kunststoffgitter.

Kompakte Windmaschine

Bei diesem Ventilator handelt es sich um einen relativ kompakten Vertreter. Der Touchstream ist in Weiß oder Schwarz erhältlich, je nachdem, was besser zum persönlichen Geschmack passt. Nimmt man den Touchstream zusammengeklappt aus seiner Verpackung, wirkt er auf den ersten Blick ein bisschen wie eine Salatschleuder. Im Gegensatz zu der können wir mit einem Ventilator allerdings wesentlich mehr anfangen… Mit 2,2 Kilogramm ist der Tischventilator einigermaßen handlich und gleichzeitig äußerst standfest. Zusätzlich sorgen vier gummierte Standfüße am Boden des Touchstream für festen Halt. An der Front befinden sich die Bedienelemente, die als Touchpanel entworfen sind. Die Timer-Funktion und die Rotorgeschwindigkeit werden zudem durch beschriftete LEDs bildlich dargestellt. Es stehen also keine Knöpfe oder Regler hervor, einzig die im Flat Design entworfenen, aufgedruckten Symbole müssen gedrückt werden. Das funktioniert auch ziemlich gut und nur bei bewusstem Druck – ein leichtes Antippen wie beim Smartphone ignoriert der Touchstream, so dass man nicht aus Versehen die Rotorgeschwindigkeit beschleunigt und sämtliche auf dem Schreibtisch ausgebreiteten Papiere durch die Luft wirbelt. Denn der 17-Zentimeter-Rotor bringt dank 35 Watt Leistung einen ziemlich kräftigen Luftstrom zustande – dazu später mehr.

Direkt unter dem Rotor befindet sich das Touchpanel zur Bedienung.

Direkt unter dem Rotor befindet sich das Touchpanel zur Bedienung.

 

Der Rotor sitzt im oberen Teil des Touchstream, der in zwei Stufen geneigt werden kann – ziemlich genau auf 45 oder 90 Grad (dann ist der Ventilator insgesamt übrigens 35,5 Zentimeter hoch). Damit soll es neben der Kühlung im Sommer auch möglich sein, im Winter die aufsteigende Heizungsluft wieder gleichmäßig im Raum zu verteilen. Diese Eigenschaft konnten wir natürlich angesichts der Jahreszeit nicht mehr selbst testen.
Vor Unfällen mit dem sich drehenden Rotor schützt ein Rotorgitter, das übrigens in beiden Ausführungen schwarz und aus robustem Kunststoff hergestellt ist. Klappt man den Touchstream auf, kommt unter dem Teil mit Rotor die Oberseite des Fußteils zum Vorschein.

Hier ist zum einen das Herstellerlogo zu finden, zum anderen aber auch eine Vertiefung, in der passgenau eine Fernbedienung schlummert. Das ist natürlich extrem praktisch, schließlich soll man Ventilatoren ja nicht aus kürzester Distanz auf sich selbst ausrichten und falls man dann die Windmaschine dann zwischendurch mal anders einstellen oder gar abschalten möchte, spart man sich dank der Fernbedienung den Weg – spätestens in der Hitze des Hochsommers wird das sicherlich ein schlagendes Argument. Die Fernbedienung ist komplett in Schwarz gehalten und verfügt über vier Knöpfe, die gut auf Druck reagieren. Die Beschriftung ist sehr gut lesbar, die Symbole entsprechen denen auf dem Touchpanel am Ventilator selbst. Dort signalisieren die entsprechenden LEDs auch, was man per Fernbedienung gerade regelt.

Damit der Ventilator sich nicht aus Versehen selbst wegpustet, verfügt er über gummierte Standfüße.

Damit der Ventilator sich nicht aus Versehen selbst wegpustet, verfügt er über gummierte Standfüße.

Mit Funktionsvielfalt zum kühlen Kopf

Der Touchstream verfügt über drei Rotorgeschwindigkeiten oder anders ausgedrückt über drei verschieden starke Luftströme. Diese sind als „low“, „mid“ und „hi“ klassifiziert und entsprechend in etwa der sanften Brise, „normalem“ Wind und in etwa dem gefühlten Fahrtwind, wenn man mal zügig mit dem Fahrrad unterwegs ist. Um das mal im maximalen Abstand zu verdeutlichen: „Low“ spürt man bis maximal 1,30 Meter Abstand, „Mid“ reicht bis etwa 1,60 Meter und „Hi“ ist bis etwa 2,50 Meter deutlich spürbar – je nach persönlicher Empfindlichkeit kann das natürlich auch ein wenig variieren. Besonders beeindruckend ist übrigens die äußerst niedrige Betriebslautstärke. Lediglich die höchste Rotorgeschwindigkeit hat sich bemerkbar gemacht, die beiden Stufen darunter stören überhaupt nicht beim Arbeiten. Angesichts der trotzdem sehr hohen Leistungsfähigkeit dürften diese beiden Geschwindigkeiten im Normalfall auch völlig ausreichen, um sich ein bisschen Abkühlung zu verschaffen – und die gibt es sofort, kaum dass man den Startknopf gedrückt hat.

Alternativ zum Touchpanel gibt es auch eine Fernbedienung, die bei Nichtnutzung in der passenden Mulde aufbewahrt werden kann.

Alternativ zum Touchpanel gibt es auch eine Fernbedienung, die bei Nichtnutzung in der passenden Mulde aufbewahrt werden kann.

 

Damit der Luftzug des Touchstream nicht nur stur in eine Richtung strömt, lässt sich der Rotorbereich auch beidseitig um 45 Grad schwenken. Somit deckt der Ventilator gleichmäßig einen Bereich von insgesamt 90 Grad ab –wer das nicht benötigt, kann die Schwenkfunktion allerdings auch nutzen, um den Rotorkopf per Fernbedienung in eine andere Richtung zu justieren.
Außerdem verfügt der Touchstream über einen Timer, der dafür sorgt, dass der Ventilator sich automatisch nach einer bestimmten Zeitspanne abschaltet. Diese lässt sich über die LEDs am Touchpanel festlegen, hier sind die Abstufungen 1, 2 und 4 Stunden möglich. Diese lassen sich auswählen, indem die Timer-Taste wiederholt gedrückt wird. Dabei fällt auf, dass auch Kombinationen der drei Zeitangaben möglich sind – grundlegende Mathematikkenntnisse werden vorausgesetzt. Unser Test mit der kombinierten Timer-Einstellung von drei Stunden hat zuverlässig funktioniert.

Fazit

Der Touchstream hat sich im Alltag im Büro und auf der Terrasse bewährt. Sowohl im geschlossenen Raum als auch im strahlenden Sonnenschein ohne einen einzigen Lufthauch sorgt der Klarstein-Ventilator für angenehme Erfrischung. Der „Aufbau“ ist mit zwei Handgriffen erledigt und die Bedienung erklärt sich fast wie von selbst. Selbst die Timereinstellung per Addition ist relativ intuitiv gestaltet und die praktische Fernbedienung macht die Regulierung und Ausrichtung des Touchstream sehr bequem.

Test, Text und Fotos: Martin Sowa

Gesamtnote: 1,1
Klasse: Mittelklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

90 %

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95 %

150528.klarstein_Testsiegel

Technische Daten

Modell:Klarstein Touchstream
Produktkategorie:Tischventilator
Preis:49,80 Euro (UVP)
Ausführungen:- Schwarz
- Weiß
Vertrieb:Chal-Tec GmbH, Berlin
Tel.: 030 / 4 08 17 38 10
www.klarstein.com
Durchmesser:25 cm
Höhe:20 cm - 35,5 cm
Rotorgeschwindigkeit:3 Stufen
Timer1 - 7 Stunden
Neigung:- 0 Grad
- 45 Grad
- 90 Grad
Drehung:90 Grad
Besonderes:Fernbedienung
Lieferumfang:Fernbedienung, Quick-Start-Guide
Benotung:
Praxis:1,1
Verarbeitung:1,1
Ausstattung:1,0
Gesamtnote:1,1

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