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2044: Jacq Vaucan, ein Versicherungsagent der ROC Robotics Corporation, kümmert sich um die Versicherungsangelegenheiten der Käufer des Automata Pilgrim 7000. Bei dieser Einheit handelt... Automata – Düstere Zukunftsvision

2044: Jacq Vaucan, ein Versicherungsagent der ROC Robotics Corporation, kümmert sich um die Versicherungsangelegenheiten der Käufer des Automata Pilgrim 7000. Bei dieser Einheit handelt es sich um einen Roboter, der ursprünglich gebaut wurde, um beim Wiederaufbau der Welt, die nach mehreren Solarstürmen stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, zu helfen. Der Automata wird durch zwei Protokolle in seinem Handeln gesichert. Die Protokolle besagen, dass weder dem Menschen noch dem Automata selbst Schaden zugefügt werden und dass ein Automata sich selbst nicht modifizieren darf. Doch eines Tages entdeckt ein Polizist auf den Straßen einen Roboter, der sich selbst repariert. Jacq Vaucan wird auf diesen Fall angesetzt und merkt schnell, dass die menschliche Existenz in Frage gestellt wird.

Jacq Vaucan (Antonio Banderas) kümmert sich als Versicherungsagent der ROC Robotics Corporation um die Käufer des Automata Pilgrim 7000. (© EuroVideo Medien GmbH)

Jacq Vaucan (Antonio Banderas) kümmert sich als Versicherungsagent der ROC Robotics Corporation um die Käufer des Automata Pilgrim 7000. (© EuroVideo Medien GmbH)

 

Verstärkte Sonnenstürme haben die Erdoberfläche in eine radioaktive Wüste verwandelt und die menschliche Bevölkerungszahl um 99,7 % auf 21 Millionen reduziert. Die Zivilisation befindet sich in einem Prozess technologischen Zerfalls. Angst und Verzweiflung haben sich in der Welt breit gemacht. Rettung verspricht die ROC Corporation, die einen Roboter entwickelt, der Wände und mechanische Wolken bauen soll, um die letzten Städte der Menschen zu schützen. Der Automata Pilgrim 7000 wird am Fließband produziert und in kürzester Zeit existieren Millionen von Robotern. Diese Roboter werden durch zwei Sicherheitsprotokolle kontrolliert. Das erste Protokoll hindert den Roboter daran, jeglicher Form von Leben Schaden zuzufügen. Das zweite Protokoll hindert den Roboter daran, sich selbst oder andere Roboter zu modifizieren. Diese Protokolle gelten als unveränderbar…

Die Roboter sollen die von Sonnenstürmen beschädigte Erde wieder aufbauen. (© EuroVideo Medien GmbH)

Die Roboter sollen die von Sonnenstürmen beschädigte Erde wieder aufbauen. (© EuroVideo Medien GmbH)

 

 

Bis eines Tages der Polizist Sean Wallace (Dylan McDermott) einen Automata findet, der sich selbst repariert und somit gegen das zweite Protokoll verstößt. Sean Wallace erschießt den Roboter sofort, um Schlimmeres zu verhindern. Nach diesem Vorfall wird Jacq Vaucan (Antonio Banderas), ein Versicherungsagent der ROC-Robotics Corporation, gerufen, um den Vorfall zu klären. Er vermutet einen „Uhrmacher“, einen Ingenieur, der absichtlich das zweite Protokoll verändert haben muss. Vacaun nimmt diesen Fall an, unter der Bedingung, dass sein Chef Robert Bold (Robert Forster) ihn und seine schwangere Frau Rachel (Brigitte Hjort Sorensen) nach dem gelösten Fall an die Küste versetzt. Schnell erkennt Vaucan, dass der Roboter nicht der einzige war, der das zweite Protokoll umgehen konnte. Vaucan entdeckt ein Geheimnis, dass die menschliche Existenz in Frage stellt.

Wichtig sind dabei zwei Protokolle, die verhindern, dass die Roboter Menschen Schaden zufügen oder sich selbst modifizieren. (© EuroVideo Medien GmbH)

Wichtig sind dabei zwei Protokolle, die verhindern, dass die Roboter Menschen Schaden zufügen oder sich selbst modifizieren. (© EuroVideo Medien GmbH)

 

 

Der spanische Regisseur Gabe Ibáñez, der übrigens auch beim Drehbuch mitgewirkt hat, hat mit Automata einen dystopischen Science-Fiction-Film erschaffen, der eine bedrückende und beunruhigende Stimmung erzeugt. Er entführt den Zuschauer in eine beklemmende Welt, die voller Hoffnungslosigkeit und Grausamkeit ist. Trotz des eher kleineren Budgets von 15 Millionen Dollar kann Automata mit den größeren Science-Fiction-Produktionen mithalten. Oft hatte ich das Gefühl, einen Film von Neill Blomkamp zu schauen. Das Setting und die Special Effects erinnerten mich an Filme wie „District 9“, „Elysium“ oder „Chappie“.

Auch die Schauspieler hat Ibáñez in meinen Augen gut ausgewählt. Allen voran Antonio Banderas. In Filmen wie „Zorro“, „Desperado“ oder „Der 13te Krieger“ überzeugte er bisher immer in einer heldenhaften Rolle. Die Figur des ausgebrannten und verzweifelten Versicherungsagenten mimt er sehr gut. So kannte ich Banderas bisher noch nicht. Der Rest der Besetzung wie Dylan McDermott („Olympus Has Fallen“), Melanie Griffith („Die Waffen der Frau“) und Robert Forster („Jackie Brown“) überzeugen genauso gut und sind eine ideale Besetzung für die vorhandenen Charaktere. Von den doch eher unbekannten Schauspielern würde ich gern mehr sehen.

Als jedoch ein Roboter sich selbst repariert, wird Vaucan auf den Fall angesetzt. (© EuroVideo Medien GmbH)

Als jedoch ein Roboter sich selbst repariert, wird Vaucan auf den Fall angesetzt. (© EuroVideo Medien GmbH)

 

 

Das Bild (2,35:1 1080/24p) passt gut zur Stimmung des Films. Für Automata wurde ein Filter verwendet, der in Braun- und Grautönen den dreckigen und zerstörten Look der Welt unterstützt. Trotz des Filters bietet das Bild eine gute Schärfe und Detailgenauigkeit. Der Ton liegt im deutschen und englischen DTS-HD Master Audio 5.1 vor. Getestet wurde das deutsche Format. Da Automata kein Actionkracher ist, gibt es wenige Szenen, die ein Surroundsystem entsprechend fordern. Allerdings baut der Ton trotz alledem eine gute Kulisse auf. Die zerstörte Umwelt und die veränderten Lebensbedingungen werden durch die Umgebungsgeräusche gut untermalt und versetzen den Zuschauer mitten ins Geschehen.

An Extras hat die Blu-ray nur einen Trailer zu Automata zu bieten. Hier bin ich sehr entäuscht, da ich gerne ein Making-Of oder Featurette zum Film gesehen hätte. Alleine schon über die Entstehung der dystopischen Welt und die Special Effects hätte ich gerne mehr erfahren.

Dabei macht er eine Entdeckung, die die Existenz der verbleibenden Menschheit bedroht. (© EuroVideo Medien GmbH)

Dabei macht er eine Entdeckung, die die Existenz der verbleibenden Menschheit bedroht. (© EuroVideo Medien GmbH)

 

 

Fazit

Automata ist ein Science-Fiction-Film über eine düstere und beklemmende Zukunftsvision, die mich über die 110 Minuten gepackt hat. Der Spannungsbogen baut sich nach und nach auf und findet seinen Höhepunkt am Ende des Films. Das Setting und die Charaktere haben mich sofort in den Bann gezogen. Es gibt viele Parallelen zu Filmen wie „Blade Runner“ oder „I, Robot“, was aber nicht weiter schlimm ist, da Automata doch eine völlig eigene Geschichte erzählt, die auf jeden Fall empfehlenswert ist. Wer Spaß an den vorher genannten Film hat und die Thematik, wie künstliche Intelligenz unser Leben verändern kann, interessant findet, sollte Automata gesehen haben.

„Automata“ ist als DVD und Blu-ray im Vertrieb der EuroVideo Medien GmbH erhältlich.

Genre
Science-Fiction

Laufzeit
ca. 110 Minuten

Altersfreigabe
ab 12 Jahren

Regie
Gabe Ibáñez

Cast
Antonio Banderas, Dylan McDermott, Melanie Griffith, Birgitte Hjort Sørensen, Robert Forster

92 %

91 %

81 %

81 %

20 %

80 %

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