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Chefredakteur

Mit der Markteinführung sogenannter Netzwerk-Receiver bietet sich dem Musikfan eine bis vor kurzer Zeit kaum für möglich gehaltene Quellvielfalt. Das gilt sowohl für Audio-Enthusiasten, für die der klassische HiFi-Turm im Wohnzimmer nicht wegzudenken ist, wie für Musikfreunde, die möglichst nur einen Baustein für die Wiedergabe möglichst vieler Quellen suchen. Mit Yamahas R-N301 baten wir ein solches – überraschend preisgünstiges – Universalgerät zum Test und haben es auf seine Möglichkeiten und Alltagstauglichkeit geprüft.

Klassisch aufgebaut, übersichtlich gestaltet: Der Yamaha gibt sich in überzeugendem Design ohne Schnörkel und Ösen.

Klassisch aufgebaut, übersichtlich gestaltet: Der Yamaha gibt sich in überzeugendem Design ohne Schnörkel und Ösen.

Gerade in den 90er-Jahren erfreute sich der HiFi-Receiver größter Beliebtheit. Kein Wunder, bietet er doch eine platzsparende Alternative zu Verstärkern und Tunern, deren Funktions- und Ausstattungsumfang er in einem Gehäuse vereint. Die Ideallösung für Musik-Fans, die keine Lust auf klobige HiFi-Türme haben, aber dennoch nicht auf bewährte Stereo-Technik im 43-Zentimeter-Design verzichten wollen. Nachdem es mit dem Erfolgszug kompakterer Musikanlagen dann etwas still um den einstigen HiFi-Senkrechtstarter wurde, erlebt der inzwischen um sinnvolle Netzwerkfeatures erweiterte Stereo-Receiver derzeit seinen zweiten Frühling. Ein reines Marketingprodukt oder tatsächlich ein “echter” HiFi-Baustein, der Klang und Funktionsvielfalt sinnvoll miteinander kombiniert? Eine Frage, der wir in unserem Test des Yamaha R-N301 auf den Grund gegangen sind. Nicht ohne Grund haben wir genau dieses Produkt gewählt, gehört Yamaha doch seit vielen Jahren zu den absoluten Vorreitern, wenn die bestmögliche Musikwiedergabe gefordert ist. Dabei ist es völlig egal, ob es um die klassische HiFi-Anlage fürs Wohnzimmer, die platzsparende Audio-Lösung fürs Gäste- oder Kinderzimmer, das anspruchsvolle Mehrkanal-Setup fürs dedizierte Heimkino oder den besten Sound für unterwegs geht. Yamaha ist in all diesen Bereichen zuhause und offeriert seit jeher anspruchsvollste Produkte, die Klangqualität, Ausstattung und Bedienkomfort perfekt miteinander vereinen. Ein Ruf, den das japanische Traditionsunternehmen mit diesem umfangreich ausgestatteten Tausendsassa erneut unter Beweis stellen soll.

Über mit mit "Line" bezeichneten Eingänge lassen sich analoge Quellen anschliessen.

Über mit mit “Line” bezeichneten Eingänge lassen sich analoge Quellen anschliessen.

(Fast) alles drin

Netzwerkreceiver, auch als HiFi-Receiver mit Netzwerkfunktion bezeichnet, erfreuen sich immer größerer Beleibtheit. Das ist auch kaum überraschend, vereinen sie doch die klassische HiFi-Welt mit den technischen Möglichkeiten der Gegenwart – und zwar in einem einzigen Gerät. Einem, mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten:
Beispielsweise lässt sich das heißgeliebte HiFi-Setup im Wohnzimmer durch den Einsatz eines entsprechenden Netzwerkreceivers “modernisieren” und ganz nebenbei um einige zusätzliche Quellen erweitern. Oder aber man nutzt den intelligenten Netzwerker schlichtweg als All-In-One-System, das wenig Platz in Anspruch nimmt, dafür aber jede Menge an Ausstattung und viele Quellen offeriert. Der Yamaha R-N301 bietet reichlich Argumente für beide genannten Einsatzzwecke. 43,5 Zentimeter breit, gibt sich das wahlweise in schwarzer oder silberfarbener Ausführung erhältliche Universalgenie auf den ersten Blick wie ein klassischer Stereo-Receiver. Genauso breit und in ebenso schlichtem Design gehalten wie ein typischer HiFi-Baustein, lässt er sich perfekt in den vorhandenen Stereo-Turm integrieren. Mit seiner Ausgangsleistung von 2 x 100 Watt, integriertem FM/AM-Tuner und diversen analogen Eingängen, steht er seinen Ahnen auch hier nicht nach. Doch während über den Funktionsumfang eines klassischen Stereo-Receivers jetzt nichts mehr zu sagen wäre, hat unser Testmodell ausstattungstechnisch noch so Einiges zu bieten: Zunächst wären da die beiden digitalen Eingänge (je 1 x koaxial und optisch) zu nennen, über die der R-N301 beispielsweise Signale direkt von einem Digitaltuner, Blu-ray-Player bzw. vom TV-Gerät entgegen nimmt. Ein großer Vorteil, verfügen heutzutage doch immer mehr Zuspieler über digitale Ausgänge – teilweise sogar ausschließlich. Es kommt aber noch besser, denn mit je einem USB- und Ethernetport, beide im oberen Bereich der Gehäuserückseite zu finden, wird der R-N301 dann zum schier grenzenlosen Multitalent.

Ein Extralob gibt es für den frontseitigen Kopfhörerausgang. Die nebenanbefindliche A/B-Lautsprecherwahl ist eine Hommage an die gute alte HiFi-Zeit.

Ein Extralob gibt es für den frontseitigen Kopfhörerausgang. Die nebenanbefindliche A/B-Lautsprecherwahl ist eine Hommage an die gute alte HiFi-Zeit.

Beginnen wir beim USB-Steckplatz …

… der in diesem Fall “DC-Out” heisst: Wie der Name vermuten lässt, lassen sich externe Geräte über diesen Port USB-seitig mit Strom versorgen. Beispielsweise der Yamaha YBA-11 Bluetooth Wireless Audio Receiver bzw. der Yamaha YMA-10 WiFi-Adapter. Ist ein solches Zusatzgerät eingebunden, können Audiosignale kabellos vom Smartphone, Tablet oder Laptop an den R-N301 geleitet werden. Möglichkeiten, die sich vor allem dann als sehr nützlich erweisen, wenn die geladenen Gäste der nächsten Geburtstagsparty auch mal Musik vom eigenen Handy beisteuern wollen.

Ethernetport, Internetradio
Eine noch größere Bedeutung kommt allerdings besagtem Ethernetanschluss zu. Über diesen lässt sich der Yamaha nun mit dem vorhanden Router verbinden. Ist dies vollbracht, wird aus dem stattlich ausgestatteten HiFi-Receiver schließlich ein waschechter Netzwerkreceiver.
Vorausgesetzt, es handelt sich nicht um ein speziell geschütztes Netzwerk, ist der Verbindungsaufbau sogleich vollständig durchgeführt, sobald das Kabel eingesteckt ist. Eine aufwendige Installation oder Ähnliches ist hier nicht vonnöten. Sehr gut!
Nachdem der Yamaha also mit dem heimischen Netzwerk verbunden ist, bietet sich nun die Gelegenheit, in die unendlich scheinenden Tiefen des Internetradios einzutauchen. “Unendlich” deshalb, weil uns jetzt mit einem Schlag rund 20.000 Radiosender aus aller Welt zu Verfügung stehen, die im Handumdrehen empfangen werden können. Und auch das funktioniert einfacher, als man gemeinhin denkt. Um nämlich in die Auswahl zu gelangen, muss lediglich die Taste „NET“ auf der Fernbedienung gedrückt werden. Und zwar so oft, bis „Net Radio“ im Display erscheint. Davor muss einem nicht Bange sein. Zwar ist das nun dargestellte Angebot enorm, dennoch bietet das übersichtlich gegliederte Menü jederzeit den vollen Überblick über alle Stationen, die sich wahlweise regional, nach Musikgenre oder auch nach Inhalt (News etc.) sortieren lassen. Die Navigation durch das Menü erweist sich übrigens als bequem und intuitiv über den mittig auf der Fernbedienung platzierten Cursor durchzuführen, während der aktuelle Status stets auf dem (selbst aus einem Meter Entfernung noch sehr gut ablesbaren) Display angezeigt wird. Die Verbindung an das hauseigene Netzwerk bringt aber noch einen weiteren Vorteil mit sich, denn neben dem Empfang von tausenden Radiosendern, lässt sich mit dem R-N301 nun direkt auch auf alle Audio-Inhalte eingebundener NAS-Platten zugreifen.

Übersichtlich und doch umfangreich: Das Anschlussfeld des R-N301 umfasst analoge- wie digitale Eingänge sowie je ein USB- und Ethernetport.

Übersichtlich und doch umfangreich: Das Anschlussfeld des R-N301 umfasst analoge- wie digitale Eingänge sowie je ein USB- und Ethernetport.

Streaming: AirPlay, Spotify etc.

Im Prinzip beschreibt das Wörtchen „Streaming“ lediglich Empfang und zeitgleiche Wiedergabe einer Audio- und/oder Videodatei. Diese kann im Grunde sowohl kabelgebunden wie auch kabellos erfolgen, wobei mit „Streaming“ in der Welt der modernen Unterhaltungselektronik so gut wie immer der kabellose Übertragungsweg gemeint ist. Auf welche Art dieser erfolgt, ist zweitrangig. So ist die Übertragung über AirPlay beispielsweise ebenso ein „Stream“, wie die via Bluetooth.
„AirPlay“ bezeichnet übrigens die kabellose Audio- und Video-Übertragung (Streaming) von einer netzwerkfähigen Quelle aus der Apple-Welt (z.B. iMac, iPhone, MacBook) an ein lizensiertes Empfangsgerät. In diesem Falle den Yamaha R-N301. Als Übertragungsweg wird dabei das heutzutage in nahezu allen deutschen Haushalten vorhandene Funknetzwerk (WLAN) genutzt. Vorteil: Aufgrund dieser starken und sehr stabilen Funkverbindung ist eine kabellose Übertragung auch durch Wände hindurch problemlos möglich. Möchte man seine Musik nun via AirPlay oder Spotify streamen und über den cleveren Yamaha-Alleskönner wiedergeben, drückt man die „Net-Taste“ einfach weiter, bis die gewünschte Quelle (AirPlay oder Spotify) im Display angezeigt wird.

Spotify-Inhalte lassen sich direkt über den Yamaha wiedergeben.

Spotify-Inhalte lassen sich direkt über den Yamaha wiedergeben.

Radio hören macht wieder Spaß

Über die Möglichkeiten und die Handhabung des R-N301 haben wir nun in genügendem Maß gesprochen. Also ab in den HiFi-Test, den wir mit dem Check der Empfangsqualität im FM-Betrieb beginnen, zu dem es zweierlei Dinge zu sagen gibt:
Punkt 1: Hängt der Yamaha an einer Hausantenne, darf man sich über einen sehr guten Klang sämtlicher empfangsstarker Sender freuen.
Punkt 2: Nutzt man hingegen die mitgelieferte Wurfantenne, gestaltet sich der Empfang etwas schwieriger. Das läuft darauf hinaus, dass nur signalstarke Stationen gefunden werden, was die Auswahl dann deutlich einschränkt. Der Sendersuchlauf funktioniert im FM- wie AM-Modus übrigens, wie man es vom klassischen HiFi-Receiver kennt: “Tuning-Taste” kurz gedrückt halten und der Suchlauf startet automatisch. Ist eine der bevorzugten Stationen gefunden, lässt sich diese über das zweisekündige Drücken der Taste “Memory” abspeichern. Der erste abgelegte Sender wird dann auf Speicherplatz 01 abgelegt, der zweite auf 02 usw. Klanglich deutlich besser sieht es dagegen in Sachen Internetradio aus: Neben der beschriebenen Tatsache, dass nun tausende von Programmen zu empfangen sind – beispielsweise auch der Lieblings-Lokalsender aus dem letzten Übersee-Urlaub – macht das Musikhören in dieser Betriebsart auch klanglich jede Menge Spaß. Wie im bereits von uns getesteten Yamaha M560D erweist sich das Erstellen einer Favoritenliste dann allerdings als etwas komplizierter und nur über einen im gleichen Netzwerk befindlichen Computer möglich. Etwas umständlich aber keineswegs dramatisch, denn hat man sich erst einmal mit der strukturiert gehaltenen vTuner-Oberfläche angefreundet (Identifizierung via MAC-Adresse des R-N301), stehen dem User hier gleich noch ein paar nützliche Zusatzfunktionen bereit. Ist die Favoritenliste dann einmal erstellt, können die entsprechenden Sender dann natürlich direkt am Gerät oder über die zum Lieferumfang gehörige Fernbedienung angewählt werden.

Um die Lieblingsradiostationen auf dem Netz in einer Favoritenliste abzulegen, muss diese im vTuner-Menü angelegt werden. Das ist kinderleicht, funktioniert allerdings ausschliesslich über einen im gleichen Netzwerk befindlichen Computer.

Um die Lieblingsradiostationen auf dem Netz in einer Favoritenliste abzulegen, muss diese im vTuner-Menü angelegt werden. Das ist kinderleicht, funktioniert allerdings ausschliesslich über einen im gleichen Netzwerk befindlichen Computer.

Die zum Lieferumfang gehörige Fernbedienung ist übersichtlich gestaltet und bietet Zugriff auf den gesamten Funktionsumfang des R-N301.

Die zum Lieferumfang gehörige Fernbedienung ist übersichtlich gestaltet und bietet Zugriff auf den gesamten Funktionsumfang des R-N301.

Yamaha R-N301: die Digitale Revolution

Der Radioempfang – selbst in Sachen Internetradio – gestaltet sich also also kinderleicht. So geht es dann auch weiter, denn um Musikdateien vom eigenen Computer über den R-N301 abzuspielen, genügt lediglich ein Druck auf die entsprechende Quelltaste am Yamaha. Soll zum Beispiel kabellos gestreamt werden, kommt hier wieder der “NET-Button” zum Einsatz, der einfach so oft gedrückt wird, bis “Server” im Display erscheint. Ist der Computer hingegen via Digitalverbindung mit dem Netzwerkreceiver verbunden, wird nun die Taste “COAXIAL” bzw. “OPTICAL” genutzt, je nachdem, welcher der beiden Übertragungswege genutzt wird.
An dieser Stelle ein kleiner Tipp: wenn per Kabel verbunden, dann ist der digitale Signaltransfer unbedingt zu empfehlen. Das liegt drin begründet, da die im Computer verbauten Audiodekoder nur selten in der Lage sind, die ihnen anvertrauten Musikdateien adäquat zu wandeln, um sie dann in bestmöglicher Güte analog auszugeben. Ganz anders der im R-N301 eingesetzte Digital-Analog-Wandler (DAC), der sogar ihm zugespielte Dateien bis zu einer Datenrate von 192 kHz/24 bit verarbeitet. Den Beweis dafür tritt unser Testproband an, als wir ihn mit New Orders “Don`t Do It” füttern. Einem Song, der nach zu Beginn eher langsameren Takten in Sachen Dynamik urplötzlich aufdreht. Jetzt geht es tatsächlich ab, um es mal salopp zu formulieren, denn während sich das Zusammenspiel aus Kickdrum und Elektrosounds als nahezu perfekt abgestimmt erweist, geht es auch in Sachen Tempo mit entsprechender Attacke voran. Trotz allem Temperamentes neigt der Yamaha dabei aber selbst unter höherem Lautstärkepegel nicht dazu zischelig oder “zu hell” zu werden. Nicht die Spur, denn nun überzeugt der R-N301 durch sein durchweg schlankes, zugleich aber sattes Grundtonfundament, das zupackt und dem Song der britischen Kultband jede Menge Ausdruck und Kraft verleiht. Dieser Eindruck ändert sich auch nicht, als wir die Lautstärke nochmals ein wenig anzuheben. Im Gegenteil, denn nun scheint scheint der japanische Alleskönner vollends in seinem Element und weiß durch sein weiterhin agiles Impulsverhalten zu überzeugen. Das macht richtig Laune, doch Wunderdinge sind vom R-N301 jetzt nicht zu erwarten. So erreicht er beispielsweise natürlich nicht die Dynamik, Vehemenz und Auflösung seines Markenbruders A-S1100, den wir erst kürzlich testen durften. Soll er auch gar nicht, denn schließlich handelt es sich hier nicht um einen dedizierten Stereo-Verstärker, sondern um einen Zwei-Kanal-Receiver mit Netzwerkfunktion und einigen anderen Highlights, die ihn zu einem echten Universalgenie machen. Und reichlich Reserven, um selbst einen 30 Quadratmeter großen Raum adäquat mit Hörschall zu füllen, sind jedenfalls locker vorhanden!
Doch es muss nicht immer derart heftig zur Sache gehen, um mit dem Yamaha seinen Spaß zu haben. Mit “If The Sea Was Whiskey“ vom Willie Dixon Tribute – in CD-Version via Streaming-Bridge Auralic Aries LE zugespielt – tritt der Yamaha dann auch diesbezüglich den Beweis an. Ein Titel, in dem er vom ersten Augenblick durch eine Detaildarstellung zu imponieren weiß. Hier nimmt unser Testproband dann jede noch so kleine Einzelheit sorgfältig in seine Obhut, um sie anschließend an der genau richtigen Stelle “auszulegen”. So wird ganz nebenbei eine durchweg realistische und nahezu makellos segmentierte Klangbühne aufgespannt, die von einem vergleichsweise preiswerten Netzwerkreceiver nicht unbedingt zu erwarten war.
Und als wäre das noch nicht genug, widmet sich der Yamaha ganz nebenbei und in vollem Umfang der dosiert eingesetzten Mundharmonika und dem gefühlvoll wie leidenschaftlich gespielten Klavier, deren virtuoses Spiel zum sofortigen Mitwippen animiert. Dass er der Mundharmonika dabei ein wenig ihrer Schärfe beraubt, ist keineswegs negativ zu sehen. Nein, er bügelt auch nicht wahllos glatt, sondern fördert eher die Harmonie. Und das ist durchweg positiv zu verstehen, denn so lassen sich auch längere Jazz-Sessions in gehobener Lautstärke mit diesem Alleskönner locker durchstehen. Kurz gesagt: ein Sound von dem man einfach nicht genug kriegen kann – vorausgesetzt hat hat das passende „Futter“ parat. Ist dies der Fall, liefert der R-N301 dank seiner offensichtlich perfekten Mischung aus Dynamik, Wärme und Detailfreude einen Riesenspaß.

Einen Netzwerkreceiver, Lautsprecher und eine NAS-Platte bzw. ein Streamer. Mehr benötigt es eigentlich nicht, um ein modernes HiFi-System aufzubauen.

Einen Netzwerkreceiver, Lautsprecher und eine NAS-Platte bzw. ein Streamer. Mehr benötigt es eigentlich nicht, um ein modernes HiFi-System aufzubauen.

Fazit

Mit dem R-N301 ist Yamaha die Zusammenführung aus klassischem HiFi und moderner Technologie offenbar perfekt gelungen. Auf den ersten Blick wie ein typischer Stereo-Receiver daherkommend, offeriert der Yamaha ein Ausstattungspaket, das sich nicht nur sehr umfangreich, sondern obendrein noch als praktisch und hochmodern entpuppt. Wer also auf der Suche nach einem neuen HiFi-Receiver ist, der nahezu jeden Radiosender der Welt empfangen soll und/oder mit dem auch die auf dem Computer, dem Handy oder NAS-Platte befindliche Musik abgespielt werden kann – und zwar ohne lästiges Strippenwirrwarr – der findet in Yamahas R-N301 eine uneingeschränkte Empfehlung. Übrigens eine sehr preisgünstige, denn der wahlweise in silberfarbener oder schwarzer Ausführung erhältliche Receiver ist für gerade einmal 349,00 Euro zu haben.

Test & Text: Roman Maier
Fotos: www.lite-magazin.de, Herstellerbilder

Gesamtnote: 1,0
Klasse: Mittelklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

95 %

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150717.Yamaha-Testsiegel

Technische Daten

Modell:Yamaha
R-N301
Produktkategorie:Netzwerk-Receiver
Preis:349,00 Euro
Garantie:2 Jahre
Ausführungen:- schwarz
- silber
Vertrieb:Yamaha, Rellingen
Telefon: 04101 / 30 30
www.yamaha.de
Gewicht6,95 kg
Abmessungen (B x H x T)435 x 141 x 333 mm
Anzahl Endstufen (Leistung)2 (a 100 Watt)
Eingänge- 4 x Analog Chinch
- 1 x optisch Digital
- 1 x koaxial Digital
- Ethernet
- AirPlay
- DLNA
Ausgänge- 1 x DC Out
- 1 x Rec.-Out (analog)
- 2 x Lautsprecher-Terminals (a+B)
- Kopfhörerausgang
Unterstützte Streaming-Dienste:- Spotify
- Pandora
- vTuner
Musik Formate- MP3
- WMA
- MPEG4
- AAC
- WAV
- FLAC
Netzwerk- AirPlay Musik-Streaming
- Spotify
- DLNA
- Internetradio (vTuner)
Besonderes:- Bi-Amping-Betrieb
- Netzwerkfunktionen
- AirPlay
- FLAC-Wiedergabe
- hochwertige Verarbeitung
- Lautsprecher A, B oder A+B
Benotung:
Klang (60%):1,0
Praxis (20%):1,0
Ausstattung (20%):1+
Gesamtnote:1,0
Klasse:Mittelklasse
Preis-/Leistunghervorragend

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