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Redakteur

Multiroom-Systeme bieten die grandiose Möglichkeit, Musik in der ganzen Wohnung zu genießen. Kein Wunder also, dass immer wieder neue Systeme auf den Markt kommen. Während einige Hersteller dabei kräftig auf die Pauke hauen, hat WHD eher unter dem Radar ein Multiroom-Portfolio entwickelt – und dabei still und heimlich sogar eine „unsichtbare“ Lösung für Problemfälle wie Küchen und Badezimmer entwickelt.

Kompakt und schlicht fügen sich die WHD-Multiroommlautsprecher gut ins Ambiente ein.

Kompakt und schlicht fügen sich die WHD-Multiroommlautsprecher gut ins Ambiente ein.

Für unseren Test haben wir ein Setup aus verschiedenen Lautsprechern aus dem WHD-Portfolio zusammengestellt. Natürlich sind zwei der reinen WLAN-Lautsprecher Qube dabei, dazu kommt ein WLAN-Empfänger WR 205 samt zweier Exciter-Lautsprecher sowie eine AirBridge, die uns die Einbindung der bereits als Heimkino-Set getesteten 2.1-Kombi aus zwei QB 200 und dem Subwoofer A 250 ermöglicht.

Hübsche Würfel

Die beiden QB 200 haben uns auf Anhieb gut gefallen, schließlich handelt es sich hier um sehr kompakte Lautsprecher mit nur zwölf Zentimetern Kantenlänge. Da trifft es sich doch ganz hervorragend, dass sich die Qube-Lautsprecher optisch kaum von ihnen unterscheiden. Lediglich die Rückseite verrät das unterschiedliche Innenleben – bei den QB 200 sind hier Kabelklemmen vorhanden, die aktiven Lautsprecher Qube hingegen verfügen über einen Anschluss für das Stromkabel, einen An/Aus-Schalter (ein großer Vorteil gegenüber einigen Konkurrenten, bei denen man immer den Stecker ziehen muss) und einen Reset-Knopf. Im Normalfall fällt aber vor allem das schicke, mattfarbene Aluminiumgehäuse auf. Das ist wahlweise in Weiß und Schwarz (und auf Anfrage auch in anderen Farben) erhältlich, die Frontblende aus Stoff ist hingegen in beiden Fällen schwarz. Das wirkt allerdings hübsch dezent und hat dank der abgerundeten Kanten einen sehr modernen Look.

Sowohl die QB 200 als auch die Qube sind übrigens mit einem 8-Zentimeter-Breitbandlautsprecher ausgerüstet. Die Aktivlautsprecher Qube beherbergen darüber hinaus noch einen WLAN-Audioempfänger und einen Verstärker. Beide bringen trotz der kompakten Abmessungen ein mit 1,2 Kilogramm durchaus respektables Gewicht auf die Waage. Damit sie zusätzlich gegen Verrutschen gesichert sind, gibt es vier selbstklebende Gummi-Standfüße, die gleichzeitig für die Entkopplung vom Untergrund sorgen.

Dank der abgerundeten Kanten und schwarzer Stoff-Front wirken die QB 200 und Qube leichter als sie ohnehin schon sind.

Dank der abgerundeten Kanten und schwarzer Stoff-Front wirken die QB 200 und Qube leichter als sie ohnehin schon sind.

Kein WLAN-Lautsprecher? Kein Problem!

Logischerweise ist die Netzwerk-Einbindung der WLAN-Lautsprecher Qube kein Problem, die QB 200 benötigen allerdings ein wenig Unterstützung. Die gibt es in Form des WLAN-Audioempfängers „AirBridge“, der prinzipiell auch für Aktivlautsprecher funktioniert, in unserem Fall aber die komplette 2.1-Kombination ins WLAN bringt. Gleiches gilt natürlich auch für HiFi-Systeme anderer Hersteller. Dafür muss übrigens kaum Platz geschaffen werden, die AirBridge misst nämlich gerade einmal 84×76 Millimeter bei einer Höhe von nur 2,2 Zentimetern. Auch hier sind die Kanten passend zum Design der QB 200 und Qube hübsch abgerundet, das Kunststoffgehäuse ist allerdings in glänzend schwarzer Klavierlackoptik gehalten. Wem das nicht gefällt, der kann die Bridge aber auch hinter dem Rack, Lowboard oder TV-Schrank verschwinden lassen, von wo aus sie selbstverständlich weiter ihren Dienst verrichtet.

Die AirBridge bringt auch nicht-WLAN-fähige Komponenten ins Multiroom-Setup.

Die AirBridge bringt auch nicht-WLAN-fähige Komponenten ins Multiroom-Setup.

Vorne auf der Oberseite des kleinen Wunderkästchens ist eine relativ große LED platziert. Diese dient als Indikator dafür, ob die AirBridge bereits ins Netzwerk integriert ist oder noch auf Anschluss wartet. Auf der Rückseite sind neben der Netzstrombuchse und dem Reset-Knopf gleich zwei Optionen zum Anschluss an den Subwoofer A 250 vorhanden: einmal für die analoge Variante per Miniklinke und dazu ein Slot zur Verbindung mittels optischem Digitalkabel. Praktischerweise sind beide Kabel direkt im Lieferumfang enthalten. Dazu gibt es sogar noch einen entsprechenden Adapter, um das Klinkenkabel in ein Cinch-Kabel zu verwandeln. So kann die AirBridge quasi an jeden Aktivlautsprecher oder Verstärker mit Aux-Eingang angeschlossen werden und die über das WLAN gestreamte Musik weitergeben. Diese Option bieten natürlich auch andere Multiroom-Systeme. Damit ist hier aber noch nicht genug, denn WHD hat für sein Portfolio noch mehr zu bieten.

Auf der Rückseite sind ein digitaler und ein analoger Anschluss vorhanden.

Auf der Rückseite sind ein digitaler und ein analoger Anschluss vorhanden.

Exciter – eine aufregende Idee

Die dritte Komponente unseres Multiroom-Setups ist nämlich keineswegs alltäglich und beweist, wie weit das im baden-würtembergischen Deißlingen ansässige Unternehmen denkt, wenn es um lösungsorientierte Systeme geht. So offeriert WHD gleich noch einen WLAN-Audioempfänger namens WR 205, der direkt mit zwei Exciter-Lautsprechern vom Typ X 32-4 ausgestattet ist. Dabei handelt es sich um Körperschallwandler, die zum Beispiel Tischplatten, Schranktüren oder ähnliche Oberflächen als Klangkörper nutzen. Somit eignen sie sich natürlich vor allem für den Einsatz in Hohlräumen wie zum Beispiel hinter Spiegeln oder in Möbeln – ideal also, um auch Küche oder Badezimmer in das persönliche Multiroom-Setup einzubinden. Hier sind die QB 200 und Qubes natürlich trotz aller Kompaktheit im Zweifel etwas im Weg – bei den rein funktional konstruierten Excitern ist es dagegen sogar vorteilhaft, wenn man sie hinter Schranktüren oder sogar Trockenbauwänden versteckt.

Die Exciter eignen sich z.B. für den Einbau in Möbeln wie hier im Küchenschrank.

Die Exciter eignen sich z.B. für den Einbau in Möbeln wie hier im Küchenschrank.

Damit sie dort auch Halt finden, sind sie sowohl mit einem sehr gut haftenden Klebering als auch mit Löchern zur Befestigung mit Schrauben (die natürlich im Lieferumfang enthalten sind) ausgestattet. Auch bei der Kabellänge hat WHD sehr großzügig gedacht, beide Exciter sind über ca. drei Meter lange Kabel mit dem WLAN-Empfänger verbunden. Da es sich um handelsübliche Lautsprecherleiter handelt, kann die Reichweite natürlich individuell verlängert werden. Somit sollte genug Spielraum für den Einbau in Möbeln oder hinter Wänden vorhanden sein.

Dank der ca. drei Meter langen Kabel zum WLAN-Empfänger ist man bei der Installation flexibel.

Dank der ca. drei Meter langen Kabel zum WLAN-Empfänger ist man bei der Installation flexibel.

Kabellose Steuerung per App

Um die einzelnen Komponenten ins heimische WLAN zu integrieren und in ein homogenes Multiroom-System zu verwandeln, benötigen wir allerdings erst noch ein Smart Device (also ein Smartphone oder Tablet) und die kostenlose App „WHD Multiroom Player“, die sowohl kostenlos im Android- als auch iOS-App-Store angeboten wird. Einmal runtergeladen, ist die App dann sozusagen die Steuerzentrale für unser Multiroom-System, hier können wir Musik auswählen, Lautsprecher aktivieren und verwalten, neue Komponenten hinzufügen und sogar für jeden Raum einen individuellen Pegel regeln. Das ist gerade bei Parties extrem cool, wenn zum Beispiel das Wohnzimmer zur Tanzfläche und die Küche zur „Chill-Out-Lounge“ werden sollen. Leider ist es allerdings nicht möglich, mit einem Gerät verschiedene Lautsprecher mit unterschiedlicher Musik anzusteuern.

UPDATE: Kurz nach Veröffentlichung unseres Tests hat die WHD-App ein Update bekommen und wurde um den Modus “WHD Family” erweitert. Damit ist es nun möglich, auch mit mehreren Geräten auf einzelne Lautsprecher zuzugreifen oder verschiedene “Bühnen” zu erstellen – zum Beispiel indem alle Räume im Erdgeschoss getrennt von denen im Obergeschoss betrieben werden. Zur besseren Identifizierung lassen sich die Smart Devices auch eigene Bezeichnungen innerhalb des Multiroom-Systems geben, sodass immer nachvollziehbar ist, wer gerade welchen Lautsprecher ansteuert.

Wer also die App startet, sieht bereits alle aktiven Lautsprecher mit einer blauen Markierung. Diese kann man nun aus laufenden Wiedergaben “übernehmen”. Als Beispiel: Auf allen Lautsprechern läuft Musik, dann möchte aber jemand im Schlafzimmer etwas anderes hören. Mit einem zweiten Smart Device kann dieser Lautsprecher dann einzeln angesteuert werden. Daraufhin erscheint beim ersten Wiedergabegerät eine entsprechende Mitteilung und der betreffende Lautsprecher wird dort fortan blau markiert.

Übrigens gibt es einen wesentlichen Unterschied bei den beiden App-Varianten für iOS und Android: Die iOS-Variante bietet auch die Möglichkeit, Musik von einem Medienserver zu streamen – das fehlt der Android-Version momentan leider noch. Hier bieten sich die Optionen, die auf dem Gerät gespeicherte Musik, Internet-Radio oder den Streamingdienst „Deezer“ zu nutzen. Vorher muss allerdings erst einmal eine Verbindung zum Lautsprecher hergestellt werden, was zum Glück ziemlich einfach geht und durchaus Vorteile gegenüber so manchem Konkurrenzprodukt hat.

Standardmäßig sind die Qube in den Farben Schwarz und Weiß erhältlich.

Standardmäßig sind die Qube in den Farben Schwarz und Weiß erhältlich.

Kabellose Einbindung ins WLAN

Prinzipiell können die einzelnen Multiroom-Komponenten übrigens auch direkt angestreamt werden, indem das Smart-Device direkt mit dem entsprechenden WLAN verbunden wird. Allerdings wollen wir ja ein möglichst wohnungsdeckendes System installieren und dafür sind insgesamt drei Schritte nötig.

1. Zunächst einmal muss (wie bei der gerade erwähnten Direktverbindung) die direkte Verbindung zum Lautsprecher, der AirBridge oder dem WLAN-Empfänger aufgenommen werden. Dies geschieht, indem man in der Netzwerkliste des Smartphones oder Tablets nach dem Eintrag „WHD Air-XYZ“ (letzteres wird durch die jeweilige MAC-Adresse ersetzt) beziehungsweise „WHD AirBridge“ sucht. Mit diesem Netzwerk gilt es sich dann zu verbinden. Damit man da nicht den Überblick verliert, sollte man idealerweise einfach die Multiroom-Komponenten nacheinander ans Stromnetz anschließen, um sie einfacher den Listeneinträgen zuordnen zu können. Falls hier übrigens Probleme auftauchen, hilft in der Regel der Reset-Knopf, der einfach nur mit einer aufgebogenen Büroklammer oder ähnlichem „Werkzeug“ für ca. fünf Sekunden gedrückt werden muss.

2. Anschließend wird die „WHD Multiroom Player App“ gestartet und im Menü der Assistent ausgewählt (unter Umständen fragt die App aber auch direkt nach, ob man Lautsprecher integrieren möchte). Dort taucht der entsprechende Lautsprecher in der Liste auf und kann nach der Auswahl mit einer Bezeichnung (zum Beispiel mit einer Voreinstellung wie „Wohnzimmer“ oder „Garten“ etc. oder mit einem individuellen Namen, falls man beispielsweise auch die Kinderzimmer ins Multiroom-Setup einbindet) versehen werden. Dann muss nur noch das Drahtlosnetzwerk ausgewählt werden, in das der Lautsprecher integriert werden soll. Hier sollte man darauf achten, immer dasselbe Netzwerk zu verwenden – klingt eigentlich logisch, aber auch wer beispielsweise einen WLAN-Repeater einsetzt, bekommt hier unter Umständen mehrere Netzwerke angezeigt. Und wenn die Multiroom-Komponenten in verschiedene Netzwerke integriert werden, können sie nicht gemeinsam musizieren.

3. Ist das gewünschte WLAN gewählt und das dazugehörige Passwort eingegeben, ist die Konfiguration auch schon erledigt. Nun gilt es die WHD-App noch einmal zu beenden und die Netzwerkliste erneut aufzurufen. Anschließend muss man sich wieder in das WLAN einwählen, das man auch im vorherigen Schritt für den Multiroom-Lautsprecher ausgewählt hat. Natürlich lassen sich auch erstmal weitere Lautsprecher ins Multiroom-Setup integrieren, bevor man die Player-App erneut startet, um endlich loszulegen.

Welcome to the stage…

In der App können die ins Netzwerk integrierten Multiroom-Komponenten dann aktiviert werden, indem man die entsprechende Bezeichnung vom unteren Menü auf die orangefarbene „Bühne“ zieht. Alle dort „abgelegten“ Lautsprecher werden dann automatisch mit der gewählten Musik “befeuert”. Bei Bedarf lassen sich die einzelnen Komponenten aber auch deaktivieren oder in Sachen Lautstärke individuell justieren. Die diversen Einstellungsmöglichkeiten sollte man sich am besten mal ganz in Ruhe selbst ansehen und schauen, welche Optionen man für die persönlichen Bedingungen am besten einsetzt.

Das Multiroom-System wird per App gesteuert.

Das Multiroom-System wird per App gesteuert.

Was sehr positiv auffällt: Sind die einzelnen Komponenten unseres Multiroom-Systems erst einmal im WLAN integriert, lässt sich auch mit weiteren Smart Devices darauf zugreifen, sofern die WHD-App darauf installiert ist. Ist das der Fall, werden alle verfügbaren Lautsprecher beziehungsweise WLAN-Empfänger sofort angezeigt. Sehr vorteilhaft, wenn mehrere Familienmitglieder die Möglichkeit haben sollen, das Multiroom-System zu nutzen. Allerdings sei erwähnt, dass Android-Geräte mit älterem Betriebssystem (vor 4.4/„KitKat“) offenbar immer wieder von alleine die App starten – das stört zwar den Betrieb nicht, könnte aber unter Umständen anderweitig etwas nerven.

Ansonsten funktioniert die App sehr zuverlässig, von minimalen Verzögerungen beim Antippen des Play/Pause-Buttons und der Lautstärkeregelung mal abgesehen. Daran hat man sich aber schnell gewöhnt und kommt in der Praxis entsprechend gut damit klar. Deaktivierte Lautsprecher sind übrigens innerhalb weniger Sekunden wieder verfügbar, sobald man sie wieder einschaltet oder auf die Bühne zieht (letzteres geht auch etwas schneller).

Wie ein Meer aus Sound

So, aber wie klingt das ganze jetzt eigentlich? Wir haben mit der 2.1-Kombination aus dem Subwoofer A 250 und den beiden QB 200 ja schon festgestellt, dass die WHD-Lautsprecher musikalisch sind und nur bei basslastigem Rock ein wenig Aggressivität vermissen lassen. Das testen wir jetzt aber noch einmal, erneut mit denselben Titeln. Den Anfang machen also erneut „The Package“ und „The Noose“ von A Perfect Circle. Unsere Lautsprecher haben wir übrigens wie folgt verteilt: Im Wohnzimmer und im Flur sind die beiden Qubes aufgestellt, die AirBridge versorgt das 2.1-System im Fernsehzimmer. Und den WLAN-Empfänger WR 205 samt seiner beiden Exciter haben wir in den Küchenschränken untergebracht. Zunächst einmal spielen alle Lautsprecher aufs Kommando wunderbar synchron auf und da wir ja nicht über ein schlossähnliches Anwesen verfügen, sind in allen Räumen auch jeweils die anderen Komponenten – zumindest noch leise – zu erahnen. Das hat allerdings überhaupt keinen störenden, sondern sogar einen vorteilhaften Aspekt. Denn im Gegensatz zum Einzeleinsatz klingt die Teamarbeit nun gleich viel fülliger und voluminöser. Und da fällt auch der zuvor erwähnte Mangel an Aggressivität gar nicht mehr so stark auf, denn beim Multiroom-System geht es ja weniger um das konzentrierte Lauschen als vielmehr um eine übergangslose Atmosphäre. Dennoch sei erwähnt, dass sogar die kleinen Exciter im Tieftonbereich extrem stark arbeiten und mühelos jede Fläche in unsichtbare Lautsprecher verwandeln. Dabei hatten wir das eigentlich als Schwachstelle im System erwartet. Da lagen wir wohl falsch, denn es gibt keine!

Insbesondere bei etwas melodiöserer und dynamischer Musik wird das deutlich, als wir uns erneut den Tracks „Time“ von Pink Floyd“, „Red Eyes“ von „The War On Drugs“ und „Laughs and Jokes“ von Mark Knopfler zuwenden. Trotz des wie erwähnt eher „oberflächlich“ ausgerichteten Musikhörens können wir auch dieses Mal die jetzt noch raumgreifendere Klangkulisse genießen und – ohne groß Aufmerksamkeit aufzuwenden – die Details der Musik wahrnehmen. So „schwimmen“ wir quasi von einem Raum zum anderen, ohne irgendwelchen Übergängen zu begegnen. Zugleich kommt nie das Gefühl auf, aus der Wiedergabe „auftauchen“ zu müssen. Für Partys also genau das richtige und auch im Alltag macht diese Art von Musikhören einfach nur Spaß.

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Fazit

Wer ein vielseitiges Multiroom-System sucht, ist bei WHD an der richtigen Adresse. Allein die Option, mit WLAN-Empfänger und Excitern „unsichtbare“ Lautsprecher zu integrieren, ist ein gewichtiges Argument sich das WHD-Portfolio einmal näher anzusehen/anzuhören. Klang, Design und Verarbeitung stehen der bekannteren Konkurrenz in nichts nach und die Installation der einzelnen Komponenten ist im Vergleich zu einigen Mitbewerbern sogar deutlich einfacher. Besonders positiv ist zudem die Möglichkeit, das einmal installierte Multiroomsystem mit verschiedenen Geräten steuern zu können. Wer allerdings Musik vom NAS-Laufwerk beziehungsweise Medienserver streamen möchte, muss – zumindest aktuell noch – auf ein iOS-Device (iPhone, iPad etc.) zurückgreifen.

Test & Text: Martin Sowa
Fotos: www.lite-magazin.de

Gesamtnote: 1,1
Klasse: Mittelklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

92 %

91 %

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151129.WHD-Testsiegel

Technische Daten

Modell:WHD WLAN-Multiroom-System
Produktkategorie:Multiroom-System
Preis (UVP):Passivlautsprecher QB 200: 199 Euro/Stück
Subwoofer A 250: ca. 750 Euro
WLAN-Lautsprecher Qube: ca. 229 Euro/Stück
AirBridge: 79,95 Euro
WR 205 inkl. 2 Excitern: 389 Euro
Ausführungen:- Weiß (nur QB 200, AS 250 und Qube)
- Schwarz
- weitere Farben möglich
Vertrieb:WHD, Deißlingen
Tel.: 074 20 / 8 89-0
www.whd.de
Eingänge: A 250:
- Aux-In (3,5-mm-Miniklinke)
- Line-In (Cinch-Eingang)

AirBridge:
- optisches Digitalkabel
- Aux-In (3,5-mm-Miniklinke)
Abmessungen (HBT):QB 200: 120 x 120 x 120 mm
A 250: 336 x 200 x 379,5 mm
Qube: 120 x 120 x 120 mm
AirBridge: 22 x 84 x 76 mm
WR 205: 29,5 x 145 x 71 mm
Gewicht:QB 200: 1,2 kg
A 250: 6,8 kg
Qube: 1,2 kg
AirBridge: 0,5 kg
Lieferumfang:- Bedienungsanleitung
- selbstklebende Standfüße für QB 200
- Lautsprecherkabel QB 200
- 3mm-Klinkenkabel (AirBridge)
- optisches Digitalkabel (AirBridge)
- Adapterkabel 3mm-Klinke auf Cinch (AirBridge)
Benotung:
Klang (60%):1,1
Praxis (20%):1,1
Ausstattung (20%):1,1
Gesamtnote:1,1
Klasse:Mittelklasse
Preis-/Leistungsehr gut

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