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Einmal einen Dali-Lautsprecher zu besitzen, ist der Traum vieler HiFi-Fans. Doch wie wäre es, gleich eine ganze Audio-Anlage der dänischen Traditionsmarke sein Eigen zu nennen? Diese Variante ist jetzt neu und heisst Callisto. Zwei mit neuester Wireless-Technologie ausgestattete Systeme, in deren Fokus – trotz allem Komfort – weiterhin der bestmögliche Klang steht.

Kleiner Auftritt, nachhaltige Wirkung. Die dänischen Lautsprecher-Spezialisten gehen mit ihren Callisto-Serien ganz neue Wege der Audio-Wiedergabe.

„Zwei aktive Lautsprecher, ein Hub“! So könnte man jedes der beiden neuen Callisto-Setups kurz beschreiben. Eine Beschreibung, die den beiden neuen Systemen aus dem dänischen Nørager aber nicht im Ansatz gerecht wird, Callisto ist viel mehr als das. Callisto ist eine vollwertige HiFi-Anlage mit cleveren Features, die das technisch Machbare und höchstem Komfort miteinander verbinden soll. Ein System, das die Leidenschaft für Musik neu entfacht und eine schier unendliche verspricht – alles bequem vom Sofa aus gesteuert. Achja, nahezu unsichtbar verstecken lässt sich das Setup auch noch. Wir haben uns die clevere Audiolösung auf der diesjährigen IFA in Berlin einmal genauer angeschaut.

Im Mittelpunkt: Callisto 6C. Das aus zwei aktiven Standboxen und einem Wireless-Hub bestehende System gewährt klassischen und modernen sowie analogen und digitalen Zuspielern Anschluss.

Ein Hub für alle Fälle

Die Philosophie beider Systeme ist identisch. Zielsetzung war es, zusammen zu bringen was eigentlich zusammen gehört, nämlich Verstärker und Lautsprecher. Aus diesem Grunde kreierte man in Dänemark zunächst zwei Setups, die man auf den ersten Blick schlicht als Aktiv-Lautsprecher bezeichnen könnte. Aktiv-Boxen haben den enormen Vorteil, dass der Entwickler schon bei der Planung des Lautsprechers weiß, von welchem Verstärker die Schallwandler künftig angetrieben werden. Das ist bei passiven Lautsprecher nicht der Fall, weshalb solche Boxen immer eine ganze Reihe möglicher Parameter abdecken müssen, was wiederum unweigerlich zu technischen Kompromissen führt. Wie gesagt, bei Aktiv-Modellen ist das nicht vonnöten, die einzelnen Chassis werden immer von ein und demselben Amp angetrieben, so lassen sich beide perfekt aneinander anpassen und sich ein Maximum an Performance aus dem System holen. Nach genau dieser Vorgehensweise wurden die beiden neuen Systeme entwickelt. Wobei, hier handelt es sich um viel mehr als „nur“ um Aktiv-Lautsprecher. Mit Callisto 2C und 6C präsentiert Dali zwei kabellose Musiksysteme. Callisto besteht aus zwei Lautsprechern und einem Hub, die kabellos via Funk miteinander kommunizieren, er ist die Zentrale des Systems. Im Gegensatz zu klassischen Aktiv-Boxen werden sämtliche Quellen hier nämlich nicht umständlich mit einem Lautsprecher, sondern direkt mit dem Hub verbunden. So erspart man sich jede Menge Kabelsalat und schont die Nerven bei der Installation.

HiFi-Freunden bleiben kaum Wünsche offen: der Dali-Hub bietet ausreichend digitale und analoge Zugänge für nahezu jeden Audio-Zuspieler.

In der Grundausstattung bietet der Hub digitale und analoge Zugänge sowie die Möglichkeit seine Lieblingssongs auch per USB oder Bluetooth zuzuspielen. Zwei Schächte auf der Gehäuserückseite suggerieren obendrein Zukunftssicherheit. Einer der beiden kann ab Auslieferungsstart mit einem optional für 499 Euro erhältlichen BlueOS-Modul bestückt werden. Ist das geschehen, kann Callisto beispielsweise mit Bluesound-Produkten kommunizieren bzw. in ein entsprechendes Multiroom-Netzwerk eingebunden werden. Obwohl bereits ab Verkaufsstart ein zweiter Schacht zu Verfügung steht, sind weitere Module seitens Dali aktuell noch nicht angekündigt. Denkbar wären hier künftig Steckplätze zur Anbindung einer Phono-Vorstufe, eines Balance-Outputs oder beispielsweise eines HDMI-Boards. Gerade Letzteres dürfte mit Blick auf die Einrichtung eines kabellosen 5.1- oder 7.1-Setups für Heimkinofans von großem Interesse sein.
Doch zurück zur Grundversion des Hubs: Egal, was an ihm angeschlossen ist, die clevere Audiozentrale erkennt automatisch welcher Zuspieler gerade Signale sendet und wechselt selbstständig auf den entsprechenden Eingang. Alternativ kann die Quellenwahl aber auch über eine zum Lieferumfang gehörige Fernbedienung erfolgen. Diesbezüglich setzt Dali auf eine intelligente Funklösung. Clever,so muss der Hub nicht zwingend in Sichtweite des Befehlsgebers platziert sein. Eine Lösung, die die Flexibilität bei der Aufstellung des Hubs weiter erhöht, dieser kann nun repräsentativ im TV- oder HiFi-Rack unterkommen oder für das Auge völlig unsichtbar im Lowboard verschwinden und dennoch bequem befehligt werden.

Der Hub dient der Callisto 2C und Callisto 6C als exzellent ausgestatteter Vorverstärker. Über optional erhältliche Zusatzmodule lässt sich sein Funktionsumfang künftig erweitern.

Callisto 2C und 6C

… heissen die beiden ab Januar 2018 verfügbaren Systeme. Der zum Paket gehörige Hub ist immer gleich, der große Unterschied liegt in den Lautsprechern. So handelt es sich beim Modell Callisto 2C um die Variante mit kompakteren Regalboxen, während das Paket Callisto 6 zwei stattliche Standlautsprecher namens Callisto 6C beinhaltet. Wie nicht anders zu erwarten, wurden beide Modelle vollständig in Dänemark entworfen und nach Dali-Philosophie geplant, entwickelt und gefertigt. Auffälligstes Merkmal ist diesbezüglich sicher die Dali-typische Holzfaser-Membran, die den 165er Tiefmitteltöner ziert. Allerdings setzt man hier nicht einfach auf ein bereits vorhandenes Modell aus dem Dali-Portfolio, sondern auf eine völlige Neuentwicklung, die u.a. auf den Erkenntnissen des gewählten Signalweges inkl. Verstärkung fußt. Direkt oberhalb dieses Schwingsystems findet sich ein weiteres Wiedererkennungsmerkmal; ein Hybrid-Hochtöner. Letzterer bestehend aus je einer 29-Millimeter-Kalotte und einem Bändchen, ähnlich konfigurierte Doppel-Hochtonsysteme kennt man bereits von Dali. Das Besondere hier: diese Konfiguration gilt für die Callisto 6C und in identischer Aufstellung auch für die deutlich kompaktere Callisto 2C. Die einzigen Unterschiede zwischen den beiden: die große 6er verfügt über mehr Volumen und einen zweiten, ebenfalls 165 Millimeter durchmessenden Tiefmitteltöner.
Und weil zu einem besonderen HiFi-Setup auch immer ein Schmankerl gehört, hat man sich bei Dali diesbezüglich etwas ganz Besonderes für die Lautstärkeregelung ausgedacht. Diese kann nämlich über die Fernbedienung oder wahlweise auch über ein entsprechendes Touch-Feld direkt am Lautsprecher erfolgen. Eine sanfte Berührung dieses Areals aktiviert genannte Funktion. Eine einfache Bewegung nach links senkt die Lautstärke, während ein einfaches Wischen nach rechts den Pegel anhebt. Sehr schön in diesem Zusammenhang: Änderungen der Lautstärke werden immer für beide angeschlossenen Schallwandler vorgenommen und werden über eine entsprechende Illumination in der Gehäusefront auch visuell angezeigt.

Ein Blick auf die eingesetzte Technik beweist: Hier sind engagierte Lautsprecher-Spezialisten am Werk. Man beachte besonders den Doppel-Hochtöner – eine Spezialität der Dänen.

Konsequent: selbst in der vergleichsweise kompakten Callisto 2C setzt Dali auf seinen Doppel-Hochtöner.

Fazit

Mit Callisto 2C und 6C erfüllt Dali intensiv auf die Wünsche seiner Kunden nach einer modernen Audiolösung. Und das in jedem Detail, denn sowohl Lautsprecher wie auch die entsprechende Steuerelektronik nebst Verstärkereinheit wurden speziell für den Einsatz in diesen Setups in Dänemark geplant und entwickelt. Der Komfort beider Sets ist vorbildlich, die Verarbeitung erstklassig. Eine seriöse Klangbewertung war während der Messe in Berlin nicht erzielbar, der dort erlebte Sound allerdings mehr als vielversprechend.

Preise:
CALLISTO 6C: 1.799 Euro
CALLISTO 2C: 1.399 Euro
Sound HUB: 649 Euro
BluOS Modul: 499 Euro

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