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freier Redakteur

Der Keller oder Dachboden ist ausgebaut, nur der Anschluss an die Zentralheizung ist zu aufwändig bzw. zu teuer? Eine mobile, elektrisch betriebene Heizung wie die HeatPal Mica 15 von Klarstein könnte hier die Lösung des Problems sein. Sie ist kompakt, effektiv, überraschend preisgünstig und schon die Umwelt.

Klein, kompakt, effektiv: Die Elektro-Heizung Klarstein HeatPal Mica 15.

Der Sommer ist vorbei, die Blätter fallen und die Temperaturen sinken. Die Kälte kommt nicht unerwartet aber trotzdem bevorzugen wir es in den Räumen, in denen wir uns aufhalten, eher mollig. Werden die Tage kürzer und kälter, widmen wir uns in der Regeln allerdings Dingen, die es sich erst zu lohnen scheint, wenn das Wetter zu schlecht für Ausflüge oder die Gartenarbeit ist. Die Reparatur vom Fahrzeug in der Garage, handwerkliche Dinge im heimischen Keller, die Einrichtung des Heimkinos im Dachboden oder die Party in der Gartenhütte, um all dies kümmern wir uns zumeist im Herbst und Winter.
Auch will in seinem ausgekühlten Badezimmer ganz sicher nicht frösteln, bevor man in das wohltuende Schaumbad steigt? Auch hierfür eignet sich der Einsatz einer Elektro-Heizung. Manch Leser wird nun einwerfen, dass es für den Einsatz in sogenannten Nassräumen einer IP Klassifizierung bedarf. Auch auf dieses Thema gehen wir später genauer ein.

Detailarbeit: Die gewellte und gelochte Frontblende schaut gut aus und sorgt für eine effektive Wärmezirkulation im Raum.

Nie mehr kalte Füße

Oftmals haben Räumlichkeiten wie die heimische Garage oder der Bastelkeller einen Nachteil: Sie sind zwar trocken, jedoch zu kühl um sich darin längere Zeit aufzuhalten. Bauartbedingt sind sie oftmals ohne Heizkörper ausgestattet – das gilt gerade für Immobilien älteren Baujahrs. Bald schon werden die Finger klamm, man empfindet die so genannte „Fußkälte“ und schlussendlich lässt die Konzentration nach, der Spaß geht verloren und die Räume bleiben gänzlich ungenutzt. Diesem Schicksal könnte man natürlich mit dem Einsatz von Heiz- oder Baustrahlern entgegenwirken. Diese sind allerdings nicht ganz unproblematisch in ihrer Bedienung. Entweder ist es schnell zu heiß oder die Wärme bildet sich nur punktuell. Obendrein bergen gasbetriebene Wärmequellen in geschlossenen Räumen Gefahren für Leib und Leben.

Für jeden Einsatz gewappnet

Als vergleichsweise unproblematisch bietet sich dagegen die Lösung mit einer elektrischen Heizung an. Ein solches Produkt, beispielsweise die HeatPal Mica 15 von Klarstein, heizt das Bad, den Bastelkeller oder das Heimkino gleichmäßig auf und bietet obendrein die Möglichkeit der Temperaturregulierung.
Wie der Name vielleicht vermuten lässt, gehören die Modelle der HeatPal-Serie zur Produktfamilie der Panelheizgeräte. Stellvertretend dafür haben wir uns mit dem HeatPal Mica 15 ein vergleichsweise platzsparendes und preisgünstiges Gerät ausgesucht und in den Praxistest geschickt.
Die 15 im Namen steht in diesem Fall für eine Leistung von 1.500 Watt. Um tatsächlich allen Einsatzzwecken gerecht zu werden, bietet Klarstein obendrüber noch des HeatPal Mica 20 an, der mit einer maximalen Heizleistung von 2.000 Watt arbeitet. Das HeadPal-Portfolio offeriert zudem noch den HeatPal Bloxx mit 2.500 Watt, sowie die HeatPal Marble Infrarot Heizung mit einer Leistung von 1.300 Watt.

Egal, ob im Hobbykeller, Heimkino oder Gästezimmer: der HeatPal Mica 15 nimmt kaum Platz in Anspruch, sorgt aber für ein angenehmes Raumklima.

Individueller geht`s kaum

Um es vorweg zu nehmen: Die maximalen 1.500 Watt des HeatPal Mica 15 reichen vollkommen aus, um einen ausgekühlten Raum von etwa 25 Quadratmetern innerhalb kurzer Zeit aufzuwärmen. Sobald die Wunschtemperatur dann erreicht ist, wird der Betrieb auf die stromsparende Heizstufe von 750 Watt zurückreguliert. Sehr gut, so ist der Raum schnell warm, wird auf Temperatur gehalten und man spart auch noch Heizkosten.
Es ist jedoch bekannt, dass jeder Mensch ein anderes Kälte-/Wärmeempfinden hat, folglich reichen zwei Heizstufen nicht aus, um in jedem Raum auf ein individuelles Maß zu bringen. Die Klarstein-Lösung dafür: jede Heizebene lässt sich nochmals, und zwar stufenlos, auf die gewünschte Wohlfühltemperatur justieren. Um diese Funktionen anzusteuern, befinden sich seitlich am Gehäuse des HeatPal Mica 15 zwei simple Drehregler. Der obere dient der Feinjustage, mit dem unteren wird die Heizstufe – also die Wattzahl – angesteuert. Oberhalb besagter Regler befindet sich eine dezent ins Gehäuse eingelassene Kontrollleuchte. Sie zeigt dem Nutzer an, ob das Panel aktuell mit Strom versorgt ist.

Die gewünschte Temperatur lässt sich über die beiden seitlich eingelassenen Drehregler punktgenau justieren.

Flexibilität über alles

So wichtig wie die Regulierung der Heiztemperatur, so wichtig sind auch die Platzierung und Ausrichtung des HeatPal Mica 15. Diesbezüglich ist größtmögliche Flexibilität zu gewährleisten. Genau diese offeriert Klarstein dem Nutzer. Ein erstes Ärgernis stellt oft ein zu kurzes Netzkabel dar. Mit seinen knapp zwei Metern Länge muss man sich über diesen Punkt bei unserem Testgerät jedoch keine Gedanken machen. Jetzt gelangt jede Steckdose im Raum in nutzbare Reichweite. Um nicht optisch zu stören, oder gar eine Gefahrenquelle darzustellen, über die man stolpern könnte, wird das nicht genutzte Kabel auf der Rückseite des Panels einfach aufgewickelt. Hat der Heizkörper seinen Einsatzort einmal gefunden, steht der HeatPal Mica 15 steht dann satt und standfest auf seinen breit ausgestellten, adaptiven Standfüßen. Auch sie gehen selbstverständlich nahtlos in das Design des schneeweißen Heizkörpers über. Mit seinem Gewicht von 4,7 Kilo ist unser Testgast für jedermann durchaus tragbar. So kann der Klarstein nahezu überall im Haus flexibel eingesetzt werden. In dieser Beziehung hat der Hersteller ein weiteres Mal an den Nutzer gedacht. Die Standfüße können optional mit „unsichtbaren“ Bodenrollen ausgestattet werden, die selbstverständlich ebenfalls zum Lieferumfang gehören.

Clever: im Fuß des HeatPal Mica 15 sitzen gummierte Rollen. So lässt sich der Klarstein bequem zum nächsten EInsatz schieben.

An die Wand

Hat das HeatPal Mica 15 seinen finalen Einsatzort gefunden, besteht hier beispielsweise auch die Möglichkeit zur Wandmontage. Zu diesem Zweck bietet sich auf der Geräterückseite eine stabile Aufnahmeeinrichtung an, mittels derer das Panel direkt an die Wand montiert wird. Geeignetes Montagematerial liefert der Hersteller übrigens ebenfalls gleich mit. Und einfach macht es einem Klarstein auch noch. Wie oft musste man sich nicht schon darüber ärgern, dass man zu Wandanbringung diverser Dinge millimetergenau ausmessen musste wo die Bohrungen zu platzieren sind, um dann doch nicht das gewünschte Ergebnis zu erzielen? Damit ist zumindest hier Schluß, Klarstein legt jedem HeadPal nämlich eine transparente Schablone bei, die die Wandmontage enorm erleichtert. Einziger (klitzekleiner) Kritikpunkt: Klarstein bietet seine mobile Heizlösung ausschließlich in weißer Ausführung an. Wünschenswert wäre diesbezüglich die Auflage farblicher Alternativen, um den Wärmespender noch unauffälliger in den vorgesehenen Nutzungsraum integrieren zu können.
Um die Effizienz des Wärmespenders nach der Wandmontage nicht zu beinträchtigen, sollte zu allen Seiten ein Abstand von mindestens 30 Zentimetern eingehalten werden. In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal auf den eingangs erwähnten Einsatz im Badezimmer (oder beispielsweise in der Waschküche) zurückkommen. Dieser gestaltet sich mit dem HeadPal 15 tatsächlich unproblematisch, da dieses Modell über eine IP24 Schutzart verfügt. IP steht dabei für International Protection, die 2 für den Schutz vor Fremdkörpern (die größer als 12,5 Millimeter sind) und die 4 dafür, dass der Heizkörper gegen Spritzwasser geschützt ist.
Effizient und auch optisch gelungen sind die Detaillösungen auf der Frontseite des HeatPal 15. Statt hier ein einfaches Glattblech zu verbauen, setzt Klarstein auf eine gelochte Oberfläche in Wellenform – selbstverständlich perfekt lackiert. Das schaut gut aus und verbessert obendrein die Zirkulation der erwärmten Luft. Ganz nebenbei kann so auch die Abstrahlwärme besser genutzt werden.

Über einen fest montierten Halter lässtsich der Heizkörper fest an die Wand montieren.

Einmal an die Wand gebracht, verschwindet der Klarstein fast völlig aus dem Sichtfeld.

Fazit

Das Klarstein HeatPal Mica 15 bietet einen wertigen und optisch sowie haptisch tollen Gesamteindruck. Im Test beweist sich der mobile Heizkörper als clevere und preislich attraktive Lösung, um ausgekühlte Räume in kurzer Zeit gleichmäßig zu erwärmen. Leise, geruchsneutral und staubfrei lässt sich der Klarstein schnell und effektiv in geschlossenen Räumen einsetzen. Die Hobbywerkstatt, das Heimkino oder sogar das Badezimmer wird jetzt auch im Winter wieder gern betreten. Wer bei seinem Stromanbieter voll und ganz auf Ökostrom setzt, schont dabei ganz nebenbei auch noch das Klima, da auf die Verbrennung von fossilen Brennstoffen gänzlich verzichtet wird.

Test & Text: Marc Rehrmann
Fotos: www.lite-magazin.de, Herstellerbilder

Gesamtnote: Preistipp
Klasse: Einstiegsklasse
Preis-/Leistung: hervorragend

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171207.Klarstein-Testsiegel

Technische Daten

Modell:Klarstein
HeadPal Mica 15
Produktkategorie:Elekrische Heizung
Preis:- 67,99 Euro
Ausführung:- Weiß
Vertrieb:Chal-Tec GmbH, Berlin
Tel.: 030 / 4 08 17 38 10
www.klarstein.com
Gewicht:ca. 4,7 kg
Abmessungen (HBT):- 650 x 580 x 270 mm Inkl. Füße)
- 650 x 520 x 110 mm (bei Wandmontage)
Länge Netzkabel:180 cm
Empf. Raumgröße:- bis 25 Quadratmeter
Heizleistung:1500 Watt
Lieferumfang:- HeadPal Mica 15
- Standfüße
- Rollen (4x)
Besonderes:- Wandmontage möglich
- stufenlose Temperatureinstellung
- IP24-zertifiziert
Benotung:
Gesamtnote:Preistipp

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