Rund 40 Jahre nachdem der unaufhaltsame Siegeszug des Personal Computers mit Modellen wie dem „Apple 1“ und dem „Commodore PET“ begann, sind wir in einem Zeitalter angekommen, in dem das Leben ohne Rechner kaum mehr vorstellbar erscheint. Nahezu jeder von uns besitzt einen und die Zeit, die wir täglich vor den Tasten (die für viele von uns die Welt bedeuten) verbringen, steigt weiter an. Was einst relativ „funktionsarm“ begann, ist heute an Vielseitigkeit kaum zu übertreffen: So unterschiedlich, wie die Nutzer sind, sind auch die Möglichkeiten, die uns in der Welt der Computer zur Verfügung stehen. Aber was sind eigentlich die wichtigsten Aspekte, mit denen wir uns in unserer Freizeit am Rechner beschäftigen?

Festrechner, Laptop und Smartphone bieten jede Menge Möglichkeiten sich die eigene Freizeit sinnvoll aber auch sinnlos zu vertreiben.

Von Zockern, Serienjunkies und „Online-Socializern“
Ein großer, wenn nicht gar der wichtigste Trend der letzten Jahre hängt ohne Zweifel mit den Stichworten Netflix oder Maxdome zusammen. Jeder von uns kennt wohl zumindest einen TV- oder Serien-Junkie, der einen Großteil seiner Freizeit mit dem Laptop oder Tablet auf dem Sofa oder im Bett verbringt und gerne auch schon mal eine Verabredung verschiebt, weil er sich gerade im „Serienrausch“ befindet und noch eben eine Staffel von „House of Cards“, „Game of Thrones“ oder „Orange is the new Black“ abschließen muss. Viele der besten Serien unserer Generation werden speziell für diese Gruppe und komplett am TV-Markt vorbei produziert. So ist es nur logisch, dass der Anteil der vor dem Rechner sitzenden Serienjunkies konsequent steigt. Der mobile Computer (alternativ das Tablet) ist ist für viele heutzutage also ein reiner Ersatz für das TV-Gerät.

Dann gibt es da noch die „Generation Youtube“, die teilweise ganze Nachmittage damit verbringt, ihren Stars nachzueifern, sich die neuesten Tutorials reinzuziehen oder sich ganz einfach zusammen mit den besten Kumpels bei witzigen Clips kaputtzulachen. Auch musikalisch hat der Rechner mittlerweile eine wichtige Rolle übernommen, die gute alte Stereoanlage ist in vielen Haushalten schon lange abgelöst. Man streamt seine Lieblingsplaylist und kann online aus einem unerschöpflichen Repertoire schöpfen – ein großer Fortschritt im Vergleich zu einer begrenzten CD-Sammlung! Die nächste Nutzergruppe, die ich in der Überschrift als „Online-Socializer“ bezeichnet habe, geht es in erster Linie um Kommunikation. Anstatt, wie früher, stundenlange Telefonate zu führen, wird bei Facebook und Co. alles Mögliche mitgeteilt, kommentiert und bewertet. Man tauscht sich mit Gleichgesinnten aus und schafft eine Verbindung zwischen realer und virtueller Welt. Je nach Bedarf und „Anliegen“ lassen sich die sozialen Kontakte über diverse Online-Plattformen erweitern, was dann wiederum im besten Fall positive Auswirkungen auf das reale Leben haben kann.
Wie vielseitig das Freizeitangebot via Computer ist, zeigt sich beispielhaft am Nutzerverhalten der „Zocker“. Hier reichen die Vorlieben von „einsamen“ Strategiespielen über Ego-Shooter, Online-Communitys, in denen man sich untereinander spielerisch bekriegt bis hin zur leichten, aber sehr spannenden Unterhaltung in einem der zahlreichen Online-Casinos, die sich einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreuen. Das Besondere hierbei: Anbieter wie Lapalingo bieten Freispiele, es kann also auch ohne Geldeinsatz sofort losgehen. Mit etwas Einsatz hat der Spieler dann Gewinnchancen wie in einem echten Casino, zugleich eine wesentlich größere Auswahl, teilweise außergewöhnlich realistische Grafiken – und er kann ohne Schlips und Anzug einfach im Jogger auf der Couch liegen. Wenn das mal kein Argument ist, seinem „Zocker-Hobby“ – natürlich immer in einem verantwortungsbewussten Rahmen – online nachzugehen!

Musikstreaming ist ganz einfach: Computer als Quelle, ein Streamingaccount (Z.B. Tidal, Spotify etc.) und Aktivlautsprecher dran und schon steht das moderne HiFi-Setup.

Die Zeit bringt viele Änderungen
Man kann von unserem komplett durchdigitalisierten Zeitalter ja behaupten was man will – es störe die Sozialkompetenz, mache einsam und unbeweglich oder verführe dazu, kulturelle Errungenschaften zu vernachlässigen – eines bringt die stetige Weiterentwicklung in Sachen Computer und Internet aber in jedem Fall mit sich: Ein riesiges Angebot an Freizeitbeschäftigung! Teils einfach nur zur Unterhaltung, teils verbunden mit einem erheblichen praktischen Nutzen. Und was die genannten Gefahren angeht, so ist es doch wie mit allem: Die Dosis macht das Gift! Für alle, die das richtige Maß finden, ist die Geschichte des Personal-Computers ein echter Glücksfall. In diesem Sinne, sind wir mal gespannt, welche spannenden Entwicklungen die nächsten Jahre für uns im Gepäck haben!

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