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Redakteurin

Die Auswahl an Bluetooth-Lautsprechern ist riesig: Es gibt sie in allen Größen, in jeder Preisklasse und nahezu jeder Form. Der Grab-n-go-Bluetooth Speaker PK7 von LG sticht dank seines extravaganten X-Grip-Handgriffs, Sprachsteuerung und farbenfroher Lichteffekte allerdings heraus. Klanglich soll der Unterschied zur Konkurrenz sogar noch größer sein, wofür man bei LG auf die Soundexpertise der britischen High-End-Schmiede Meridian zurückgriff.

Der PK7 kommt optisch etwas anders als seine Bluetooth-Konkurrenz daher, hat dafür aber jede Menge zusätzlicher Features an Bord.

Das markante Erscheinungsbild und die beleuchtete Front sind ganz klar die Hingucker des PK7. Das gilt aber nicht nur für dieses Modell, LG hat derweil eine komplett neue und aufwändig gestaltete Bluetooth-Lautsprecher-Serie am Markt, die derzeit für Furore sorgt. Neben meinem heutigen Testgerät, dem „Flaggschiff“ PK7, bietet LG in Kooperation mit Meridian Audio noch zwei weitere Modelle: Den kompakten PK3 und den mittelgroßen PK5. Allen gemeinsam ist ein grundlegend ähnlicher Aufbau. Zusätzliche Passivmembranen an den Seiten versprechen einen erweiterten Bassbereich. Zusätzlich sollen alle drei absolut outdoortauglich sein. Das und mehr wird mit der großen Box nun getestet.

Ghettoblaster der Moderne

Ich komme einfach nicht davon los: Seit ich den Bluetooth-Speaker PK7 ausgepackt habe, muss ich unweigerlich an die Boomboxen der 90er-Jahre denken. Daran, wie die coolen Jungs nach der Schule oder Abends ihren Ghettoblaster am Griff getragen und alle zusammen im Park zu lautstarker Musik Beachvolleyball gespielt oder gefeiert haben – erst mit Kassetten, später mit selbst gebrannten CDs. Genaugenommen ist es der X-Grip-Handgriff des PK7, der diese Zeit vor meinem geistigen Auge wieder aufleben lässt. Kaum ausgepackt, möchte ich diese moderne Boombox schnell greifen und wieder raus in den Park gehen, Sport machen, gemütlich zusammensitzen.
Genau das sollte mit dem PK7 auch problemlos möglich sein. Dank seines stabilen und zugleich handlichen Griffs kann er jedenfalls einfach transportiert werden. Er liegt optimal in der Hand und ist mit seinen knapp drei Kilo gegenüber dem einstigen Ghettoblaster fast schon ein handlicher Begleiter. Was ebenfalls positiv auffällt: LG hat seinem PK7 vier kleine, kaum sichtbare Gummifüßchen spendiert. Dank ihnen trifft der Bluetooth-Speaker auch immer sanft auf den Untergrund, auf dem er steht – auch dann, wenn das Hinstellen vielleicht mal etwas ruppiger ausfällt.
Und auch sonst dürfte sich der knapp drei Kilogramm leichte Lautsprecher ideal für unvergessliche Outdoor-Partys eignen. Leichter Regen oder ein wenig Wasser vom Badesee stellen für den PK7 keine Herausforderung dar. Gemäß IPX5-Zertifikat ist er nämlich unempfindlich gegenüber Spritzwasser. Dazu kommt seine Ausdauer: LG verspricht hier (je nach Lautstärke) eine Akkulaufzeit von circa 22 Stunden. Davon konnten wir vor mehr als 20 Jahren nur träumen. Die Batterien für den kabellosen Betrieb waren damals immer viel zu schnell leer und die Musiksession meist nach kurzer Zeit beendet.

KLeines Detail, große Wirkung: Die kleinen Gummifüßchen gewähren dem LG auch bei etwas ruppigerem Umgang immer einen festen, rutschfesten und sicheren Stand.

Der PK7: Futuristisch, aber nicht abgehoben

Zeit also, sich den Lautsprecher, der tatsächlich vergleichsweise extravagant und optisch fast schon futuristisch daherkommt, mal genauer anzuschauen. Der PK7 sieht aus, als wäre ein rechteckiger Lautsprecher mit gerundeten Kanten in einen Schutzrahmen gesteckt worden. Dieser Rahmen ist clever gestaltet. Er ist Griff (vorne oben) und zugleich auch Standfuß (unten), Schutz und leicht nach hinten abfallend. Die Konstruktion ist durchdacht, denn so ist der Lautsprecher ein wenig nach oben geneigt. Das wiederum verspricht eine optimale Schallabstrahlung. Rahmen, Gehäuse und Lautsprecher-Gitter sind nahezu komplett in mattem Schwarz gehalten. Das erzeugt einen robusten, aber irgendwie auch schicken Eindruck. In den Seiten sind die beiden bereits erwähnten Passivmembranen versteckt. Sie versprechen mehr Basspower.

Der LG lässt sich ganz einfach am Griff packen und mitnehmen.

Verarbeitung und Ausstattung

Das Tastenfeld auf der Oberseite setzt sich deutlich von der robusten Hartplastik-Konstruktion des Lautsprechers ab. Die acht gummierten Buttons haben einen satten Druckpunkt und fühlen sich gut an. Neben dem Power-Button ganz links finden sich weitere Tasten für Bluetooth, leiser, lauter, Play/Pause, Sprachbefehl/Stimmungslicht, Clear Voice und Enhanced Bass. Welche Funktionen speziell hinter den letztgenannten Knöpfen stehen, dazu später mehr. Eine kleine LED neben dem Ein-/Ausschalter informiert zudem über den Akku-Status. Das Wichtigste: Blinkt diese rot, sollte der PK7 unbedingt geladen werden.
Sämtliche Anschlüsse und Knöpfe sind unter einer gut verschlossenen Klappe auf der Rückseite versteckt. Dazu gehören: Akku laden oder Strombetrieb, Reset-Taste und Dual Play. Auch diese Besonderheit werden von mir gleich noch näher beleuchtet. Nur so viel: Hier lassen sich zwei LG PK7 miteinander verbinden und als echtes Stereo-Setup betreiben.

DAs Tastenfeld ist sauber und bündig in die Oberseiet des Bluetooth-Speakers eingelassen.

Das Wichtigste mit im Gepäck

So spektakulär der Lautsprecher optisch daherkommt, so unspektakulär ist sein Zubehör: Im Karton finden sich lediglich ein Mini-Handbuch, eine Garantiekarte und ein Stromkabel. Der PK7 selbst bringt 2,9 Kilo auf die Waage. Sein Gewicht bietet ihm einen ordentlichen Stand, er ist aber noch immer leicht genug, um ohne Weiteres transportiert werden zu können. Nun zu den Abmessungen: Der Bluetooth-Speaker ist 32 Zentimeter lang und jeweils etwa 16 hoch und tief.
Bevor Musik erklingen kann, sollte der Akku zunächst befüllt werden. Ist dieser vollständig entladen, ist dieser innerhalb von etwa dreieinhalb Stunden wieder voll. Wer nicht so lange warten kann oder will, kann aber auch im Kabelbetrieb loslegen. Diese Art der Verbindung hat zudem den Vorteil, dass sich die Leistung des PK7 um satte zehn Watt auf 40 Watt erhöht. Ohne Kabel bringt der LG es aber immerhin auch noch auf ganz ordentliche 30 Watt. Klingt vielleicht nicht nach viel, reicht aber locker aus, um alle angrenzenden Decken im Freibad mit richtig lauter Musik zu beschallen.

Die passiven Basstreiber sitzen in den Seiten des PK7.

Briten helfen beim Sound

Die Leistungsfähigkeit kommt nicht von ungefähr und erklärt sich dem aufmerksamen Beobachter schnell. Auf dem Handgriff ist an der rechten Seite leicht erhaben das LG-Logo abgebildet, auf der linken Seite steht „with Meridian Technology“. Das bedeutet: LG hat den PK7 in Zusammenarbeit mit den Audiospezialisten von Meridian entwickelt. Damit hat man sich einen Pionier im Bereich hochwertigster Audiolösungen ins Boot geholt, dessen eigene DSP-Lautsprecher zu den begehrtesten High-End-Produkten der Welt gehören. Die Erfahrung des britischen Unternehmens, gepaart mit den innovativen LG-Technologien und dem modernen Design, soll im PK7 auf allen Ebenen das Optimum herausholen. Beispielsweise versprechen bereits die seitlich eingelassenen Bass-Radiatoren in Kooperation mit den Dual-Tweeter einen ausbalancierten Sound, der mit Hilfe entsprechender EQ-Presets noch einmal individuell verbessert werden kann: Clear Vocal soll die Qualitäten der Gesangsstimmen herausarbeiten und gesondert in Szene setzen. Enhanced Bass hilft die tiefen Beats so richtig zum Schwingen zu bringen. So jedenfalls lautet das Versprechen von LG und Meridian …

Für die bestmögliche Soundperformance hat sich LG die Expertise von Meridian ins Boot geholt.

Lockerleichter Start

Nun aber genug geredet, jetzt geht’s ans Eingemachte. Der PK7 ist aufgeladen und wird nun zum ersten Mal angeschaltet. Ist der Power-Knopf gedrückt, blinkt die Bluetooth-Taste. Der Speaker signalisiert so, dass er sich im Pairing-Modus befindet. Die Frontseitig eingelassene Illumination blinkt ebenfalls. Das in unterschiedlichen Farben generierte Lichtspiel ignoriere ich zunächst. Vorher verbinde ich Smartphone und PK7 miteinander. Das funktioniert wie folgt:

1. Bluetooth auf dem Smartphone, Tablet, etc. aktivieren.
2. Nach verfügbaren Geräten scannen.
3. „LG-PK7(0D)“ aus Liste der verfügbarer Geräte auswählen.
4. Fertig!
Nach dem erfolgreichem Pairing ist ein kurzer Signalton zu hören und die genannte LED leuchtet nun durchgängig weiß.

Dank apt-X HD-Technologie können Inhalte, die via Bluetooth vom Smartphone auf den Lautsprecher kommen sogar in CD-Qualität übertragen werden. Selbstverständlich immer vorausgesetzt, das Quellmaterial liegt in entsprechender Güte vor. Wie die Übertragung in der Praxis funktioniert, wird jetzt ausgiebig getestet. Dazu gehören die Bedienung, der Klang sowie besondere Funktionen wie Lichteffekte, Sprachbefehl, Multi-Bluetooth und Dual Play.

Alle Anschlussbuchsen des PK7 bfinden sich unter der in der Gehäuseunterseite eingelassenen Klappe.

Soundcheck unter Pegel

Zunächst das Wichtigste: Der Klang-Test. Die beiden deutschen Rapper Casper und Marteria haben aktuell ein gemeinsames Album draußen. Der Titel: „1982“, das Geburtsjahr der Beiden. Der sanfte Start mit Streichern und zaghaft eingesetzten Drums des gleichnamigen Titelsongs geht unaufgeregt los, klingt zugleich aber sehr angenehm aus dem Lautsprecher. Dann setzt der Bass ein, Casper erhebt seine unverkennbare, leicht kratzige Stimme. Im Wechsel mit Marteria, der vokal deutlich tiefer unterwegs ist, berichten die beiden Solo-Künstler mit „Als ob’s gestern war“ von ihrer Kindheit. Alles vom PK7 sauber und neutral, gleichzeitig aber auch kraftvoll und dynamisch reproduziert. Ein guter Zeitpunkt, um mal die Clear-Vocal-Taste auszuprobieren. Die Stimmen, die eben schon straff geklungen haben, werden nun tatsächlich eine Spur voluminöser und treten ein Stückchen weiter in den Vordergrund. Ein toller Effekt, der sich für so manchen Song, speziell für nicht optimal produzierte Songs sehe gut eignet, um klanglich noch ein bisschen mehr rauszuholen. Vergleichbares passiert beim Enhanced Bass, wenn auch auf einer anderen Ebene. Einmal aktiviert, dringen tiefe Töne nun nochmals druckvoller aus der Box. Die Passiv-Membranen in den Seiten „tanzen“, das Klangbild ist dennoch ausgewogen: Keine übertriebenen Höhen, keine ausgefransten Bässe, stattdessen voller, voluminöser Sound im gesamten Übertragungsbereich.

Ein kurzer Druck auf die Clear Voice-Taste genügt, um Stimmen im Gesang mehr Autorität und Präsenz zu verleihen. Ein praktisches Feature …

Weiter geht es dann mit Madonna: Die Pop-Ikone hat gerade ihren 60. Geburtstag gefeiert. Die ruhigen Töne in „Like A Prayer“ werden vom LG souverän laufen gelassen. Die Stimme der amerikanischen Künstlerin klingt frei, luftig und offen. Während die Lautstärke zuvor noch nicht voll aufgedreht wurde, drehe ich diese in „Like A Virgin“ nun bis zum Anschlag auf. Jetzt verrät ein Signalton, dass das Maximum erreicht ist. Der PK7 spielt aber auch jetzt und unter erschwerten Bedingungen knackig und frisch auf. Obendrein liefert er einen vollen und dabei erstaunlich straffen Sound. Lediglich in den tiefsten Bässen und den höchsten Frequenzlagen sind kleine Schwächen festzustellen. Dennoch, der Speaker liefert für sein vergleichsweise geringes Volumen eine wirklich tolle Performance. Unbedingt zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang, dass die Bluetooth-Verbindung kein einziges Mal wackelt. Auch die Bedienung funktioniert einwandfrei – sowohl über das Smartphone, als auch über die Tasten an der Box. Alle Befehle kommen verlässlich an und werden prompt umgesetzt.

Lichtshow per App

Die Klang-Performance ist schon mal ziemlich überzeugend. Es gibt aber noch ein weiteres markantes Merkmal am PK7: Die Lichtshow! Auch das kennt man in ähnlicher Form vom damaligen Ghettoblaster, hier ist alles nur etwas intensiver. Unterschiedliche Farben leuchten passend zum Takt und Rhythmus der wiedergegebenen Musik hinter dem Lautsprechergitter auf. Ein Effekt, über den der PK7 echtes Diskogefühl liefert und das man auch noch selbst kinderleicht selbst kreieren kann.
Um das Zepter selbst in die Hand nehmen zu können, muss zunächst die App „Music Flow Bluetooth“ heruntergeladen werden. Kritikpunkt: Diese App ist laut LG nur für das Android-Betriebssystem erhältlich. Apple-User bleiben hier also außen vor! Ist die App installiert und geöffnet, verbindet sich der PK7 direkt mit dem Handy bzw. Tablet. Nun poppt eine kurze und praktische Einleitung auf. Die kann man lesen oder einfach wegklicken. Danach erscheint der aktuelle Akku-Ladestatus auf dem Startbildschirm. Sehr praktisch. Anschließend lassen sich Playlists zusammenstellen, Klangeffekte ablegen und die Funktion „Dual Play“ aktivieren.
Eine kurze Berührung des Sonnensymbols gewährt den Zugriff auf die verfügbaren Beleuchtungseffekte. Hier kann aus drei vorinstallierten Farbkonzepten gewählt werden: „Party“ mit bunten, grellen Farben. „Water“ mit hellen, ruhigen Blautönen. „Forest“ mit einem gelb-grünen Lichteinfall. Das war es aber noch nicht. Je nach Stimmung bieten sich weitere Möglichkeiten. Jetzt kann man nach gewählter Musik, Location oder Anlass einen eigenen Beleuchtungseffekt kreieren. Diese Funktion nennt sich „My Style“. Das geht kinderleicht und ist in Sekundenschnelle erledigt: Zunächst wird die gewünschte Farbe ausgewählt und anschließend die Geschwindigkeit bestimmt. Schon erstrahlt die individuelle Farbshow auf dem Speaker.

Jetzt wird`s poppig
Weiter geht es dann mit Madonna. Die Pop-Ikone hat gerade ihren 60. Geburtstag gefeiert. Die ruhigen Töne in „Like A Prayer“ werden vom LG souverän laufen gelassen. Die Stimme der amerikanischen Künstlerin ist frei, luftig und offen in der Wiedergabe. Zuvor hatte ich die Lautstärke noch nicht voll aufgedreht, jetz drehe ich sie in „Like A Virgin“ bis zum Anschlag auf. Jetzt verrät ein Signalton, dass das Maximum erreicht wurde. Dennoch spielt der PK7 auch jetzt und unter erschwerten Bedingungen knackig und frisch auf und liefert einen vollen und dabei erstaunlich straffen Sound. Lediglich in den tiefsten Bässen und den höchsten Frequenzlagen sind kleine Schwächen festzustellen. Dennoch, der Speaker liefert für sein vergleichsweise geringes Volumen eine wirklich tolle Performance. Unbedingt zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang, dass die Bluetooth-Verbindung kein einziges Mal wackelt. Auch die Bedienung funktioniert einwandfrei – sowohl über das Smartphone, als auch über die Tasten an der Box. Alle Befehle kommen verlässlich an und werden prompt umgesetzt.

Es werde Licht: Die Lichtshow des PK7 lässt sich auch individuell einstellen.

Specials, die man von Bluetooth-Speakern normalerweise nicht kennt
Neben besagter Ausstattung und der coolen Lichtshow hat der LG PK7 aber noch ein paar weitere Spezialfunktionen auf Lager. Diese will ich nun kurz erklären und ausprobieren:

Sprachbefehl
Um die Lautstärke per Sprachbefehl zu regulieren oder zum nächsten Song zu wechseln, muss der Sprachassistent auf dem verbundenen Smartphone aktiviert werden. Anschließend können die entsprechenden Anweisungen gegeben werden. In meinem Test hat das allerdings nur eingeschränkt funktioniert. Die Änderung der Lautstärke stellt kein Problem dar. Die Anwahl des nächsten Titels ist dann aber nicht von Erfolg gekrönt. Vermutlich wurde die Anweisung nicht korrekt genug formuliert. Diese Funktion ist zwar ein nettes Bonus-Feature, die Bedienung über das Smartphone oder am Gerät ist aber mindestens ebenso schnell und simpel durchgeführt.

Multi-Bluetooth
Im Normalfall lässt sich eine Bluetooth-Box immer nur von einem Smartphone ansteuern. Beim PK7 ist das anders: Hier lassen sich zeitgleich zwei mobile Endgeräte via Bluetooth verbinden. Ist das geschehen, können zwei Personen die Box ansteuern, sich gegenseitig ihre Lieblingsmusik vorspielen oder Songs zu einer gemeinsamen Playlist hinzufügen. Eine Funktion, die im Praxistest auch problemlos funktioniert hat und die gerade am Baggersee oder während der Gartenparty sehr vorteilhaft ist.

Dual Play
Ist diese Funktion gewählt, lassen sich zwei kompatible Bluetooth-Lautsprecher miteinander verbinden. Einmal konnektiert, bilden beide ein Stereo-Paar. Bedeutet: Im Musikstück hinterlegte Anteile für rechts/links werden auch jeweils nur über den entsprechenden Lautsprecher ausgegeben. Eben so, wie man es von einem stationären HiFi-Setup kennt. Genial! Die Einrichtung geht ebenso schnell und einfach von der Hand und wird in der App schrittweise erklärt.

Freisprecheinrichtung
Die Box ist obendrein noch als Freisprecheinrichtung zu verwenden. Das kennt man auch von anderen Bluetooth-Lautsprechern. Eingehende Telefonate werden wahlweise über das Smartphone oder direkt am PK7 entgegen genommen. Um zu telefonieren, muss ich das Smartphone nun nichtmal aus der Hosentasche holen. Zum Komfort kommen Klang und Sprachqualität: Beides ist hier exzellent. Stimmen sind in beiden Richtungen sehr gut zu verstehen.

Das hinter dem feinmaschigen Metallgitter platzierte Doppel-Zwei-Wege-System zeigt auch unter höheren Pegeln beeindruckende Leistungen.

Fazit

Der 2.0-Bluetooth-Speaker LG PK7 ist ein absoluter Hingucker: Der spezielle X-Grip-Handgriff fällt auf. Er sorgt für Stabilität und Schutz und dient als geniale Tragevorrichtung. Ein weiteres optisches Highlight: Die Lichtfront. Sie wechselt ihre Farbe im Takt der Musik. Per App lässt sich ganz einfach ein eigenes Lichtszenario designen. Der Sound des PK7 ist hervorragend, hier haben LG und Meridian ganze Arbeit geleistet. Die Bedienung ist kinderleicht und die Flexibilität vorbildlich. Neben der Outdoor-Tauglichkeit und einem Super-Akku für bis zu 22 Stunden Dauerbetrieb hat die moderne Boombox noch ein paar weitere Features auf Lager. Dazu gehören Sprachsteuerung, Multi-Bluetooth und Dual Play. Das alles gibt es übrigens zu einem fast schon unschlagbaren Preis von gerade einmal rund 150 Euro.

Test & Text: Sonja Bick
Fotos: Philipp Thielen

Gesamtnote: 1,0
Klasse: Mittelklasse
Preis-/Leistung: hervorragend

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181011.LG-Testsiegel

Technische Daten

Modell:LG
PK7
Produktkategorie:Bluetooth-Lautsprecher
Preis:149,00 Euro
Ausführungen:- Schwarz
Vertrieb:LG, Eschborn
Tel.: 01806 / 115411
www.lg.de
Abmessungen (BxTxH):320 x 167 x 152 mm
Gewicht:2,9 kg
Verstärker:30/40 Watt
Eingänge:- Bluetooth
- 1 x analog Cinch
Streaming:- Bluetooth aptX HD
Lieferumfang:- PK7
- Ladekabel
- Bedienungsanleitung
Besonderheiten:- stabile Bluetooth-Verbindung
- Robustes Gehäuse
- Super-Akku
- sehr gute Verarbeitung
- tiefe Abstimmung
- Clear Vocal
- Lichteffekte
- Sprachassistenz
- Dual Play
- Multi-Bluetooth
- Freisprecheinrichtung
Benotung:
Klang (60%):1,0
Praxis (20%):1,0
Ausstattung (20%):1+
Gesamtnote:1,0
Klasse:Mittelklasse
Preis-/Leistunghervorragend

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