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Redakteur

Muss ein hochwertiger Verstärker teuer sein? Der IOTAVX SA 3 will das Gegenteil beweisen – mit einer Kombination aus Klangqualität, Kraft und Vielseitigkeit: Dieser Stereo-Vollverstärker liefert 90 Watt, er ist mit fünf Line-Inputs, einem Phono-Eingang, zwei Digitalschnittstellen und der Bluetooth-Vorbereitung überaus anschlussfreudig und lässt sich mit seinen vielfältigen Ausgängen flexibel in eine Klangkette integrieren – bis hin zum Einsatz als Mono-Endstufe. Klingt prima – und wir haben getestet, ob der SA 3 auch wirklich prima klingt.

Schlank und schick: Der IOTAVX SA 3 präsentiert in modernem Design.

High End-Audio ohne High-End-Preise – das ist das Motto von IOTA Electronics, obwohl die englischen Elektronikmarke es bislang gar nicht auf die Referenz-Klasse abgesehen hat. Aber: Die Briten betreibt die Kreation und Konstruktion von erstklassigen Heimkino- und Hifi-Komponenten mit dem Know-How von Nakamichi. Dieser japanischer Hersteller war in den 1980ern und 90ern berühmt für seine höchstwertige Unterhaltungselektronik, musste aber kurz nach der Jahrtausendwende Insolvenz anmelden und verschwand nach einigen Besitzerwechseln vor wenigen Jahren vom HiFi-Markt. IOTA Electronics hat jetzt das Erbe angetreten, die Marke IOTAVX ins Leben gerufen – und präsentiert in seinem Modellportfolio nun als neuesten Zuwachs einen flexiblen Vollverstärker: den SA 3.

Effektvoll: Beim Einschalten leuchtet das Logo auf, dazu wechselt die Corona um den An/Standby-Taster ihre Farbe von Rot nach Weiß.

Nakamichi-Style

IOTAVX betont hier die Nakamichi-Nachfolge auch über die Optik: Die Gestaltung des SA 3 ist die direkte Fortführung jenes Designs, in dem die Japaner 2013 ihre finale Vor-/Endstufen-Kombination präsentierten. Die wiederum eröffnete in leicht modifizierter Form das IOTAVX-Portfolio. So wirkt auch beim SA 3 schon die rot-weiße Gestaltung des Markenlogos wie eine Hommage. Die Verbeugung setzt sich in dem markanten eckigen Taster fort, der den Verstärker aus dem Standby-Modus holt und in den Betriebszustand versetzt. Der Taster ist von einer Lichtkorona gerahmt, sie wechselt ihre Farbe bei Drücken des Taster von Rot nach Weiß. Zugleich wird der IOTAVX-Schriftzug illuminiert, auch der Drehgeber auf der rechten Seite ist nun lichtumflort. Wow, das ist sehr schön gemacht und kommt auch deshalb besonders zur Geltung, weil das schlanke Gehäuse in mattem Schwarz gehalten ist.

Das Display informiert gut lesbar über den aktuellen Betriebszustand.

Formschöne Front

Hier fällt uns direkt die sehr gute Material- und Verarbeitungsqualität auf. Die Front ist aus zentimeterstarkem Metall, die Oberflächenveredlung erweist sich als makellos. Das sieht ziemlich schick aus und liegt qualitativ deutlich über der Oberklasse, in der dieser Verstärker spielt. Den Großteil der Front beansprucht das Display, wobei sich die Informationsanzeige auf den zentralen Bereich der eingelassenen Scheibe konzentriert. Hier kommt eine gut ablesbare LED-Punktmatrix zum Zuge, sie zeigt uns die ausgewählte Quelle und die aktuelle Lautstärkeeinstellung an. Die können wir in 90 Stufen bis hin zu maximalen 0 Dezibel steigern, das Lautstärke-Rad bewegt sich dabei wunderbar leichtgängig und mit einer gut definierten Rastung. Mit einem Druck auf den Drehgeber gelangen wir zur Quellauswahl – und da hat der SA 3 einiges zu bieten.

Anschlüsse satt: Der SA 3 ist allein schon analogseitig mit sechs Eingängen samt Phono-Input sowie drei Ausgängen bestens ausgestattet.

Analoge und digitale Anschlussvielfalt

Die Vielfalt der Anschlussmöglichkeiten lässt sich leichter erfassen, wenn wir den Verstärker umdrehen. Da kommt einiges zusammen. Erst mal zu den Eingängen: Links finden wir die Analog-Abteilung. Den Anfang macht ein Phono-Eingang. Hier können Plattenspieler, die mit einem Moving Magnet-System ausgestattet sind, angeschlossen werden. MM-Plattenspieler sind die verbreitetste Art unter den Vinyldrehern. Zum Phono-Eingang gehört auch eine Erdungsklemme. Sofern der Plattenspieler ebenfalls einen Erdungsanschluss hat, kann man durch diese Kabelverbindung Masse-Potenzialunterschiede ausgleichen, dadurch verschwindet das oftmals bei Plattenspielern auftretende Brummen. Auf den Phono-Eingang folgen fünf Line-Level-Inputs für den Anschluss des CD-Spielers, des Tuners und ähnlichen Geräten mit Line-Pegel. Digitalseitig bietet der SA 3 zwei S/PDIF-Schnittstellen in Form eines optischen Toslink-Eingangs und einer elektrischen Koax-Cinch-Buchse. Überdies ist der SA 3 mit einem Bluetooth-Erweiterungsport ausgerüstet. Hierfür gibt es einen optionalen Adapter, mit dem der SA 3 streamingfähig wird. Das an einen USB-Stick erinnernde Bluetooth-Modul kostet rund 25 Euro – schade, dass es nicht zum Lieferumfang gehört. Denn der Zugewinn ist groß: Nun kann man kabelfrei Musik vom Smartphone oder Tablet zuspielen. Das gelingt in sehr guter Qualität, weil hier eine Bluetooth-Version mit dem Codec aptX eingesetzt wurde, die Übertragungsqualität ist mit 48 Kilohertz/24 Bit ausgewiesen.

Digitalseitig kommen an Eingängen noch zwei S/PDIF-Schnittstellen in elektrischer und optischer Ausführung hinzu – und über den Extension Port eine Bluetooth-Schnittstelle, wenn man den optionalen Dongle anschließt.

Flexibler Amp: Genuss mit Kopfhörer, mehr Power mit zweiter Endstufe

Nun zu den Ausgängen: Der SA 3 ermöglicht auch den privaten Musikgenuss, dafür bietet er auf der Front einen Kopfhörer-Ausgang. Sehr schön, denn das ist heute leider nicht mehr selbstverständlich. Außerdem übermittelt der Amp sein Audiosignal an den Rec Out, so kann man die Musik analog einem externen Aufnahmegerät zuspielen. Über den Pre Out hingegen führt man das Signal zu einer externen Endstufe. Das bietet sich an, wenn man einen noch leistungsfähigeren Endverstärker anschließen will, dann funktioniert der SA 3 als reine Vorstufe. Es gibt noch eine clevere Schaltungsvariante: Der SA 3 hat einen Umschalter, mit dem man ihn vom normalen Stereo-Betrieb in den Mono-Modus versetzen kann. Dadurch wird der Verstärker intern gebrückt. Das wiederum steigert die mögliche Dauerleistung immens: An einem Acht-Ohm-Lautsprecher liefert der Amp statt 45 Watt nun 100 Watt, und an einem Vier-Ohm-Lautsprecher bringt er statt 90 Watt jetzt 180 Watt. Um den zweiten Lautsprecher betreiben zu können, benötigt man nun allerdings noch eine zweiten Verstärker. Hier bietet sich die (ebenfalls für diesen Zweck brückbare) Stereo Endstufe IOTAVX PA 3 gerade zu an: Sie verfügt über die gleiche Class AB-Verstärker-Sektion, sie ist also quasi ein SA 3 ohne Vorstufe.

Passend zum Vollverstärker SA 3 gibt es die Endstufe PA 3 (349 Euro). So kann man für noch mehr Power eine Verstärker-Kombination mit einer Vorstufe und zwei Endstufen realisieren.

Stand-Alone-Betrieb mit Boxen oder zusätzlichem Subwoofer

Wer den SA 3 allein betreiben möchte, stellt den Modus-Schalter auf Stereo und schließt an den vier qualitativ ordentlichen Lautsprecherklemmen genau ein Boxenpaar an. Wer nun noch mehr Basskraft wünscht, kann über den Sub Out einen aktiven Subwoofer anklemmen. Zur Komplettierung der Einbindungsfähigkeit besitzt der SA 3 noch einen Dimmer-Ausgang, so kann man ihn mit der Endstufe PA 3 koppeln, um die Beleuchtung der beiden Komponenten zu synchronisieren. Die beiden Trigger-Ausgänge dienen ebenfalls dem Informationsaustausch mit anderen Geräten, um sie zugleich mit dem SA 3 ein- und ausschalten zu können. Zur Komfort-Abrundung gehört die Fernbedienung. Es handelt sich um eine System-Steuerung, mit den sämtliche IOTAVX-Geräte bedienbar sind. Der Ferngeber ist einfach gehalten, die Tasten arbeitet aber sehr definiert, hier sind alle Funktionen aufrufbar, die auch über den Drehgeber am Gerät erreichbar sind – also auch Einstellung der Höhen, der Bässe und der Balance. Darüber hinaus ist hier die Helligkeit des Displays veränderbar, man kann die Anzeige auch ganz abschalten.

Die ordentlichen Anschlussklemmen ermöglichen den Anschluss eines Boxenpaares.

Gewichtige Argumente: Netzteil und Verstärker

Beim Aufstellen fällt das hohe Gewicht des Verstärkers auf: Er bringt satte sechseinhalb Kilo auf die Waage. Durch die obigen Lüftungsschlitze des SA 3 sieht man, dass für die Gewichtigkeit der fett dimensionierte Ringkerntrafo verantwortlich ist – das ist ein echtes Statement. Ein hochwertiger, starker Trafo ist die Basis für eine lieferfähige Stromversorgung – und damit die Grundlage für einen leistungsfähigen Verstärker mit Kraftreserven. Links und rechts von dem Trafo sitzen fein säuberlich getrennt die Verstärkerschaltungen für die beiden Stereo-Kanäle. Sie sind jeweils als Class AB-Verstärkerschaltung realisiert. Dies ist die populärste Verstärkerbauart, denn sie vereint die saubere, sehr verzerrungsarme Arbeitsweise der Class A-Schaltung mit der Effizienz und hochgradigen Verstärkungsfähigkeit der Class B-Schaltung. Im SA3 sind die beiden Class AB-Verstärkersektionen wunderbar symmetrisch und diskret mit einzelnen Bauteilen aufgebaut, die starken Leistungstransistoren sitzen vorbildlich an den großen Kühlblechen. Sie sind der zweite Gewichtstreiber dieses Verstärkers. Der SA 3 macht also sowohl von außen wie von innen einen sehr guten Eindruck. Nun schauen wir, ob den auch durch seine akustische Arbeit bestätigen kann.

Der feingängige Drehgeber mit seiner Lichtumflorung rückt fast ein weiteres Glanzlicht dieses Verstärkers in den Hintergrund: den dezent platzierten Kopfhörereingang. Er ist für große Klinkenstecker ausgelegt.

Der IOTAVX SA 3 in der Praxis

Der IOTAVX SA 3 bekommt für den Test diese Spielpartner: als Plattenspieler erst mal den Oberklasse-Vinyldreher Teac TN-400BT, als CD-Player den exzellenten Oppo UDP-203, als Kopfhörer den Beyerdynamic DT 1990 Pro und als Schallwandler den Spitzenklasse-Lautsprecher Canton Vento 890.2 DC. Wir starten von CD mit „I’m Not Giving In“ von Thorbjørn Risager & The Black Tornado. Diesen harten Bluesrocker haben wir schon in mehreren Test eingesetzt und wissen, wie diese exzellent produzierte Nummer klingen soll. Das weiß offenbar auch der IOTAVX SA 3: Schon bei der Wiedergabe über Kopfhörer bringt er die Gitarre, die den Track mit einem grandiosen Riff à la AC/DC eröffnet, mit genau jener Dosis Härte und Rauheit rüber, mit der die Gitarre eingespielt worden ist. Auch die Mörder-Bassdrum, die Drummer Martin Seidelin gnadenlos tritt, kommt mit dem gebotenen Wumms. Trotzdem bleibt dabei das musikalische Geschehen der insgesamt achtköpfigen Combo transparent. Prima Einstieg! Wie klingt es nun über die Boxen? Da kann der IOTAVX SA 3 seine Qualitäten vollends ausspielen: Schöne Höhen, kräftige Bässe, satte Dynamik. Nun stehen Thorbjørn Risager & The Black Tornado mit ihrer Mächtigkeit in unserem Hörraum, die Nummer hat jetzt richtig Schub! Das gilt für die analoge Zuspielung, aber auch für die Einspeisung über die S/PDIF-SchnittstellenNoch besser klingt es allerdings, als wir zum Vergleich die Regalbox Inklang Advanced Line 13.2in der F.A.Z.-Edition anklemmen. Die Basswiedergabe ist nun kontrollierter und knackiger, dafür aber etwas schlanker. Uns gefällt diese Definiertheit besser, so kann der SA 3 auch seine Dynamik besser ausspielen. Bei ruhigeren Nummern wie der elegischen Elektronik-Nummer „Desert Island“ von Oh Land, hinter der die dänische Sängerin Nanna Øland Fabricius steckt, macht aber das fette Fundament im Zusammenspiel mit den Canton-Boxen etwas mehr Spaß.

Die Fernbedienung bietet die komfortable Zugriffsmöglichkeit auf den vollen Feature-Umfang des Verstärkers.

Als Kombi noch mehr Kraft und Kontrolle

Apropos Spaß: Wir schließen nun mal die Endstufe PA 3 an und betreiben den SA 3 im gebrückten Modus. So erledigt er die Vorverstärkung und übernimmt die Endstufenfunktion für die rechte Seite, während der PA 3 ebenfalls gebrückt für die linke Seite zuständig ist. Holla, jetzt geht es erst so richtig ab: Auf einmal ist die Kontrolle komplett, die Verstärker-Kombi hat nun auch die durchaus fordernden Canton-Boxen souverän im Griff und sorgt für einen sehr schön konturierten Tiefton mit deutlich gesteigerter Schubkraft. Das war bei diesem Leistungszuwachs durchaus zu erwarten, hinzu kommt aber auch eine Zugewinn an Auflösungsvermögen und Detailreichtum. Wer Boxen hat, die richtig Anspruch an den Amp stellen, sollte diese Kombination wählen. Ansonsten liefert der SA 3 auch allein schon einen Pegel, der die Nachbarschaft am eigenen Musikgeschmack teilhaben lässt. Trotzdem klingt es mit dem SA 3 nie harsch. Was uns abseits der Musik auffällt: Der SA 3 arbeitet schön rauscharm, auch bei weit aufgedrehtem Volumenrad (im Leerlauf, also ohne Musik, bitte!) erledigt er seine Arbeit immer noch schön ungemein leise. Prima! Das kommt natürlich auch der Musikwiedergabe zugute: Der SA 3 klingt sehr sauber und punktgenau, das Timing der Instrumente ist stimmig. Dies funktioniert auch bei der Phono-Wiedergabe, wir sind angenehm überrascht, welche Darstellung dem SA 3 mit dem TEAC-Plattenspieler gelingt. Diese Ruhe in der Wiedergabe hätten wir nicht erwartet! Das Musikhören ist dadurch sehr entspannt. Dass der SA 3 noch mehr kann, beweist er mit dem Transrotor Dark Star. Dieser Referenzklassen-Plattenspieler spielt natürlich in einer ganz anderen Liga, aber der SA 3 beweist, dass er hier durch aus die qualitative Steigerung des Zuspielers abzubilden weiß.

Mit dem optionalen Bluetooth-Adapter wird der SA 3 streamingfähig. Der Dongle wird auf der Rückseite des Verstärkers in den Extension Port eingesteckt.

Mit Bluetooth-Modul auch beim Streaming top

Wie steht es nun mit der Bluetooth-Zuspielung? Dieser Streaming-Weg steht einem nur mit dem optionalen Dongle zur Verfügung, aber hier sollte man nun wirklich nicht an den zusätzlichen 25 Euro sparen und sich so um diesen komfortablen Zuspielweg bringen. Wer den Adapter hat, bekommt ihn auch leicht ans Fliegen: „Extension Port“ als Eingang wählen, Bluetooth-Funktion am Smartphone aktivieren und Suche starten – schon wird der Dongle als IOTAVX BT01 gefunden und auf Wunsch gekoppelt. Am Handy sollte man schon einen höheren Pegel wählen, denn der Bluetooth-Port ist gegenüber den anderen Eingängen etwas leiser. Das haben wir bei anderen Herstellern aber ebenso erlebt. Klanglich bietet dieser Streaming-Weg eine wirklich sehr gute Qualität: Wir spielen über unser audiophiles Smartphone LG 30 den Track „On Day One“ von Pat Metheny. Der Jazz/Fusion-Gitarrist hat die Nummer für seine kleine Begleit-Combo intensiv orchestriert, der SA 3 vermag aber alles herauszuholen, was in dieser akustisch dichten Aufnahme mit Klavier, Saxophon, Gitarre, Bass, Percussion und Schlagzeug steckt. Der SA 3 behält den Durchblick, auch die filigrane Schlagwerkarbeit von Drummer Antonio Sánchez arbeitet der Verstärker heraus. Der SA 3 sorgt dabei für eine eher enge Staffelung der Musiker, wir sind ganz nah dran am kompakt abgebildeten Klanggeschehen. Über die kabelgebunde Wiedergabe ist die Tiefe der Abbildung doch eine Spur besser. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau: Der SA 3 hat schon längst bewiesen, dass er über dem Niveau der Mittelklasse spielt.

Der SA 3 im Hörtest: Hier spielt er in Kombination mit dem CD-/Blu-ray-Spieler Oppo UDP-203 und den Canton Vento 890.2 DC als Schallwandlern.

Fazit

„Sounds Alive“ – das ist im Display die Startbotschaft des IOTAVX SA 3, und der Stereo-Vollverstärker setzt diese Message akustisch ausgezeichnet um. Der 90 Watt liefernde SA 3 klingt dynamisch, er besitzt Kraft und Klarheit. Damit gelingt ihm eine sehr gute Wiedergabe über die vier analogen Line-Eingänge und die beiden digitalen Schnittstellen, und auch die Phono-Stufe erledigt ihren Job absolut sauber. Diese Sauberkeit ist gepaart mit einer schönen Ruhe, der SA 3 erledigt seine Arbeit sehr geräuscharm. Gelungen ist auch Wiedergabe mit dem optionalen Bluetooth-Adapter, durch den der SA 3 streamingfähig wird. Das sollte man sich auf jeden Fall gönnen!Wer eine Steigerung wünscht, koppelt den SA3 zusätzlich mit der passenden Endstufe PA 3 – das sorgt für erhöhte Kraft und Kontrolle, was insbesondere bei fordernden Boxen zu einer größeren Definiertheit des Basses als auch zu einer gesteigerten Transparenz führt. Aber auch allein hat der SA 3 unsere Erwartungen deutlich übertroffen. Dieser Vollverstärker spielt über dem Niveau der Mittelklasse und bietet auch in Anbetracht seiner sehr guten Verarbeitung ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis.

Test & Text: Volker Frech
Fotos: Philipp Thielen

Gesamtnote:
Klasse: Mittelklasse
Preis-/Leistung: hervorragend

80

80

79

190326.Iota VX-Testsiegel

Technische Daten

Modell:IOTAVX
SA 3
Produktkategorie:Stereo-Vollverstärker
Preis:449,00 EUR
Garantie:2 Jahre
Ausführungen:Schwarz
Vertrieb:HiFiPilot GmbH, Eisingen
Tel: +49 7232 / 364 01 55
www.hifipilot.de
Abmessungen (HBT):59 x 432 x 240 mm
Gewicht:6,11 kg
Eingänge, analog:1 x Phono (MM, Eingangsempfindlichkeit: 2,5 mV)
5 x Line
Eingänge, digital:1 x S/PDIF optisch (TosLink)
1 x S/PDIF elektrisch (Koax, Cinch)
1 x Bluetooth Extension Port (nur mit optionalem Adapter)
1 x RS232C (für Software-Aktualisierung oder zu Steuerung über ein externes Kontrollsystem)
Ausgänge:1 x Kopfhörer (Klinke, 6,3 mm)
1 x Pre-Out (Cinch)
1 x Rec-Out (Cinch)
1 x Sub Out (Cinch)
1 x Lautsprecher
1 x Trigger Out
1 x Dimmer Link Out
Ausgangsleistung:- stereo: 2 x 90 W (4 Ohm) bzw. 2 x 45 W (8 Ohm)
- mono (gebückt): 1 x 180 W (4 Ohm) bzw. 1 x 100 W (8 Ohm)
Lieferumfang:- IOTAVX SA 3
- Fernbedienung
- 2 Batterien (AAA)
- 2 Mono-Miniklinken-Kabel für Trigger- und Dimmer-Anschluss (1,0 m)
- Netzkabel (1,5 m)
- Bedienungsanleitung (Englisch, Deutsch)
Optionales Zubehör:IOTAVX Bluetooth-Adapter (25 Euro)
Pros und Contras:- spielt mit dynamischem und kräftigem Klang über seiner Preisklasse
- Phono Eingang (MM)
- zahlreiche analoge und digitale Eingänge
- Kopfhörer-Ausgang
- umschaltbar für Mono-Betrieb in Kombination mit einer zweiten Endstufe
- sehr gute Verarbeitung

- Bluetooth-Adapter für Streaming nur optional
- nur ein Boxenpaar anschließbar
Benotung:
Klang (60%):80/80
Praxis (20%):80/80
Ausstattung (20%):79/80
Gesamtnote:80/80
Klasse:Mittelklasse
Preis-/Leistunghervorragend

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