von

Redakteur
English
Zur Übersetzung unserer Seiten nutzen wir Google Translate. Dazu wird eine Verbindung zu Google-Servern hergestellt und Daten werden übertragen (weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung). Wenn Sie damit einverstanden sind, können Sie über folgenden Button Google Translate aktivieren.

Es ist ein Projekt, an dem die Kreativen und Ingenieure im Hause Denon schon längere Zeit gearbeitet haben müssen. Vor wenigen Tagen haben die Japaner nun endlich die Katze aus dem Sack gelassen: Denon führt seine HEOS-Serie ab 2020 unter der Bezeichnung „Denon Home“ weiter.

Die HEOS-Technologie bleibt, sie verschwindet nur aus den Produktbezeichnungen. Deie neue Denon Home-Familie auf einen Blick: Home 150, Home 350, Home 250 (v.l.).

Der Name ist neu, die Funktionen und Möglichkeiten bleiben aber wie gewohnt. In allen neuen und künftigen Denon Home-Produkten steckt die bekannte und populäre HEOS-Technologie. Jetzt allerdings völlig neu entwickelt und in der dritten Generation. Das heißt: Alle Denon Home-Familienmitglieder werden über die bekannte HEOS-App gesteuert und sind voll kompatibel mit allen HEOS-Produkten der ersten und zweiten Generation. Wer beispielsweise ein HEOS 1 oder mehrere HEOS-Produkte besitzt, kann auch diese ohne Einschränkung mit allen Mitgliedern der neuen Denon Home-Familie kombinieren. Gleiches gilt für alle Denon- und Marantz-Bausteine mit integriertem HEOS-Modul. Auch sie arbeiten anstandslos mit dem neuen Portfolio zusammen und werden über die gleiche App gesteuert.

Alles stimmiger

Ok, HEOS heisst jetzt Denon Home. Aber was unterscheidet die beiden Serien eigentlich voneinander? Ganz einfach: Denon Home basiert auf der dritten HEOS-Generation. Neue Chips, neue Möglichkeiten, eine gesteigerte Betriebssicherheit – und nicht zu vergessen – ein neues Design. Ende 2019 präsentierte Denon diesbezüglich drei neue, kabellose Multiroom-Lautsprecher: Denon Home 150, 250 und 350. Was auffällt: Die neue Form ist stimmiger, passt besser zusammen, wirkt organischer. Egal ob Home 150 oder Home 350, die Familienzugehörigkeit ist sofort erkennbar. Jedes Home-Modell kommt in einem schicken Gewebekleid – wahlweise in Schwarz oder Weiß. Stellt sich nur die Frage: Was hat es mit diesen drei Neuheiten noch auf sich? Was können Sie besonders gut, auf welche coolen Features dürfen Audio-Fans sich freuen? Die wichtigsten Fragen möchten wir vorab schonmal beantworten.

Der Home 250 ist der mittlere Sproß der neuen Home-Multiroom-Familie aus dem Hause Denon. Auffällig ist hier das gefällige Design.

Denon Home stellt sich vor: Das sind die drei neuen Genies

Drei neue Modelle einer Serie zeitgleich auf den Markt zu bringen, ist für den Hersteller eine wahre Mammut-Aufgabe. Aber auch der Verbraucher steht vor der Herausforderung, erst einmal zu verstehen, wofür jedes einzelne Modell steht und was die kleinen aber feinen Unterschiede sind. Um Sie dabei zu unterstützen, gibt’s von uns zunächst eine Kurzbeschreibung der drei Streaming-Frischlinge:

Denon Home 150 (249 Euro): Der Home 150 ist ein kompakter, wohlgeformter und bestens als kraftvoller Tischlautsprecher geeigneter “Lautsprecher-Quader” mit zwei integrierten Endstufen und drei Quick Select-Tasten.

Denon Home 250 (499 Euro): Der Home 250 verfügt dank seines angewinkeltes Hochtönerpaares, des Vier-Zoll-Tieftöner-Duos, seiner vier (!) Endstufen sowie der unterstützenden 5,25-Zoll-Passiv-Bassmembran über ein deutliches Plus an Power. So ausgerüstet, ist dieses Modell in der Lage, auch größere Räume problemlos zu beschallen.

Der Denon Home 150 ist das kleinste Mitglied der Home-Familie. Selbstverständlich ist aber auch er mit umfangreichen Netzwerk- und Multiroom-Funktionen ausgestattet.

Denon 350 (699 Euro): Der Home 350 lässt es dann so richtig krachen. Dafür verantwortlich zeichnen unter anderem sechs verbaute Lautsprecher und ebenso viele Endstufen. Gleich zwei 6,5-Zoll-Tieftöner erzeugen den ultimativen Bass, während das Zwei-Zoll-Mitteltöner-Paar und zwei Hochtöner den Klang durch offene Mittelfrequenzen und glasklare Höhen komplettieren. Für dieses Modell ist dann auch die etwas größere Party kein Problem!

Allen drei Modellen ist die integriere HEOS-Funktion gemein, ebenso wie die Verbindungsoptionen via WLAN, AirPlay 2 und Bluetooth. Ganz egal, für welche Variante Sie sich entscheiden: Dem komfortablen Musik-Streaming sind so keine Grenzen gesetzt!

Der Denon Home 350 ist massiv ausgestattet und verspricht sich als echter Partymacher, der das Wohnzimmer mit Konzertpegeln füllt.

Schneller, komfortabler, einfacher

Lässt man die Musikübertragung der letzten Jahre einmal Revue passieren, so fällt auf, dass das Streaming einen immer wichtigeren Stellenwert einnimmt. Nicht nur die Menge der Anbieter von Streaming-Diensten steigt stetig, auch die Technologie dahinter entwickelt sich rasant. Im Falle der Denon Home Serie ist man diesbezüglich auf dem neuesten Stand. In den Augen der meisten Nutzer dürfte der größte Meilenstein im Vergleich zu Vorgängersystemen in der extrem einfachen Einrichtung liegen. War zuvor bei der Erstinstallation (also bei der Vorbereitung zum aktiven Streaming) eine Verbindung per Kabel notwendig, so läuft dieser Prozess nun App-basiert (wir reden hier von der HEOS-App) über die BLE-Technologie (Bluetooth Low Energy). Wir reden hier nicht nur von einer reinen Zeitersparnis, sondern vor allem von einer Vereinfachung, die es auch weniger ambitionierten Einsteigern ermöglicht in die Welt des Musik-Streamings zu gelangen.

Apropos Streaming: So einfach, so vielfältig, so gut läuft das mit Denon Home

Diese Welt ist mit den drei Denon Home-Experten, dank der vielseitig unterstützten Technologien, im wahrsten Sinne des Wortes nahezu grenzenlos. Ganz egal, ob Sie auf die Medienbibliothek Ihres Smartphones oder auf Dateien innerhalb Ihres Home-Netzwerks zugreifen möchten: Kein Problem! Auch das Hörbuch Ihrer Audible-Playlist wird ruck zuck abgespielt und überdies sind alle drei Modelle kompatibel mit den hierzulande beliebtesten Streaming-Diensten wie Spotify, Apple Music, Amazon Music, Deezer, Tidal oder Napster. Besonders angenehm sind dabei die kinderleichte Anwahl der Quellen, sowie die Speicheroption der Streaming-Einstellungen über die Quick Select-Tasten. Auf den Punkt gebracht: Die Home-Serie verspricht die Verknüpfung vielfältiger Möglichkeiten mit der absoluten Leichtigkeit in Sachen Bedienung!

Denons Home 350 ist, wie alle anderen Mitglieder der Home-Familie, auch in strahlendem Weiß zu haben.

Kleine Ergänzung: Die Home-Serie kann es auch ganz klassisch

Sie merken schon: Streaming ist in der heutigen Audio-Landschaft fast der Standard. Aber eben nur fast! Immer noch erfreuen sich auch Quellen großer Beliebtheit, die nicht kabellos mit dem Lautsprecher verbunden werden können. Der gute, alte CD-Player ist das beste Beispiel dafür. Damit Sie (mal angenommen, Sie besitzen eine große CD-Sammlung) aber dennoch auf die wertvollen Scheiben zurückgreifen können, sind alle drei Modelle der Denon Home Serie zusätzlich zu den beschriebenen Hightech-Technologien mit einer USB-Buchse und vor allem einem 3,5-Millimieter-AUX-Eingang ausgestattet. Ganz klassisch geht es mit den drei Denon-Aktivlautsprechern also auch!

Alle drei Home-Komponenten sind mit einem Anschlussfeld ausgerüstet, an dem u.a. auch analoge Zuspieler verbunden werden können.

Vom Single-Lautsprecher bis zum Multiroom-Komplettlösung: Die Denon Home Serie ist flexibel

Multiroom ist eines der am meisten strapazierten Stichworte, wenn es um die zeitgemäße Einrichtung der heimischen Audiowelt geht. Im Grunde genommen bedeutet dies nichts anderes, als die komplett flexible Beschallung verschiedener Räume innerhalb der eigenen Wohnumgebung. Kurz und knapp zusammengefasst: Wenn Sie beispielsweise je ein Denon Home-Produkt im Wohnzimmer, im Gäste- und Kinderzimmer, sowie die Küche und Arbeitszimmer aufgebaut haben, können alle Räume unabhängig voneinander mit Musik beschallt werden. Und zwar von einem einzigen Punkt aus kontrolliert. Sie haben also die Wahl, ob Sie:

– In allen Räumen die gleiche Musik hören möchten (bietet sich besonders für Partys an oder wenn man in der Wohnung unterwegs ist und nichts verpassen möchte). Beispielsweise kann die Musik auf der Tanzfläche voll aufgedreht sein und der gleiche Song verzögerungsfrei als Hintergrundmusik auch in der Küche spielen. Kein Gast verpasst so seinen Lieblingssong.

– Unterschiedliche Räume ganz individuell mit Audio-Inhalten versorgen möchten. Dieses Szenario kommt beispielsweise in Frage, wenn die Kinder etwas anderes hören möchten als die “Zu-alt-für-Benjamin-Blümchen-Fraktion”.

– Verschiedene Räume gruppieren möchten. So ließe sich zum Beispiel bei einer häuslichen Großveranstaltung eine “Partyzone” im Wohnzimmer und eine “Chillout-Zone” auf der Terrasse einrichten. Für die Party mit lauten Krachern sorgt der Denon Home 350, während die leichten Jazz-Tönen aus dem Home 150 Zeit für Smalltalk bieten.

– Mit einem zweiten Gerät einen klassischen Stereo-Sound ins Wohnzimmer bringen.

All das sind nur wenige Beispiele dafür, was mit den Multiroom-Kompetenzen der neuen Denon Reihe möglich ist. Die oben bereits erwähnte HEOS-App ist dabei der unkomplizierte Schlüssel zur Multiroom-Steuerung der gesamten Wohnung. Wer bereits ein HEOS-Gerät besitzt, kombiniert dieses einfach mit den neuen Denon Home-Modellen. Auch das geht einfach über die gleiche App und selbstverständlich auch kabellos! Für Multiroom-Interessenten ist die neue Denon Home-Serie also in jedem Fall eine Überlegung wert. Aber auch für den Fall, dass Sie zunächst einmal nur einen Raum niveauvoll beschallen möchten, halten Sie sich mit einer der drei Aktivboxen zumindest die Option offen, künftig ohne großen Aufwand (und vor allem kabellos) “aufzurüsten”.

Alle Denon Home-Kompnenten lassen sich heute schon dank intelligenter Software per Sprachbefehl steuern. Aktuell wird dafür aber noch ein entsprechendes Zusatzmodell, wie beispielsweise Amazons Echo Dot, benötigt.

Stichwort “aufrüsten”: So plant Denon die Zukunft der Home-Serie

Dass Denon mit dem Launch dieser Serie auch perspektivisch denkt, verdeutlicht die offenkundige Absicht des Herstellers, das System durch künftige Updates permanent weiterzuentwickeln. Ein Beispiel für die dahinter stehende Weitsicht gefällig? Aktuell sind die Lautsprecher bereits über die Sprachassistenten Siri, Google Assistant und Amazon Alexa steuerbar. Dafür benötigt man aber die jeweiligen externen Mitspieler wie beispielsweise einen Echo Dot. Denon hat seine drei Neuheiten aber bereits mit (noch deaktivierten) Mikrofonen ausgestattet. Das klare Ziel: Noch im Jahr 2020 sollen diese durch ein Firmware-Update aktiviert werden. Genau dann, wenn die vollständige Integration der Assistenten vollzogen ist und die Lautsprecher ohne Zusatzgerät per Sprachbefehl steuerbar sind. Auch klanglich und optisch sind bereits erste Updates geplant: In den kommenden Monaten werden drei Wahlmöglichkeiten aufgespielt, die im Zusammenhang mit dem Aufstellungsort (nah an der Wand, in einer Ecke oder freistehend) eine optimierte EQ-Kurve und somit eine bessere Bassleistung bewirken sollen. Was die Optik angeht, so bestehen konkrete Pläne, zeitnah eine individuell konfigurierbare Helligkeit und eine automatisierte Abschaltzeit für die Tastenbeleuchtung zu implementieren. All diese Updates werden nach und nach auch den aktuell im Handel angebotenen Lautsprechern zur Verfügung stehen. Eine Optimierung im laufenden Betrieb und – ganz nebenbei – besonders kundenfreundlich!

Last but not least: So soll der Sound werden …

Trotz der vielfältigen technischen Vorteile und der cleveren Funktionen ist ein Lautsprecher in der Gesamtbewertung immer nur so gut wie seine Kernkompetenz: Sein Klang! Und auch in diesem Punkt deutet Einiges darauf hin, dass wir uns auf die drei Neuen aus dem Hause Denon freuen können. Zum einen sprechen schon die Herkunft und die Tradition der Marke für eine gewissen Qualität. Die Wahrscheinlichkeit, dass Denon mit “klanglichem Schrott” an den Start geht, kann man getrost als quasi nicht vorhanden einschätzen. Auf der anderen Seite stehen die verbauten Komponenten für jede Menge Kraft und Klarheit im Klang. Dank HiRes Audio-Kompatibilität kann zudem Musik in Studioqualität, also deutlich über CD-Güte, wiedergegeben werden. Die unterstützen Formate ALAC-, FLAC- und WAV-Dateien mit einer Auflösung von bis zu 192 kHz und 24 Bit, sowie DSD-Dateien mit 2,8 und 5,6 MHz versprechen einen ausgesprochen guten Klang.

Praktisch ist der Annäherungssensor: Nähert sich die Hand dem Bedienfeld, leichtet dieses sofort auf.

Fazit

Ein Fazit zu fällen, bevor ein Produkt (oder in diesem Fall gleich drei Produkte einer Reihe) auf den Markt kommen, mag etwas verfrüht wirken. Nennen wir es also ein “theoretisches Vorab-Fazit”. Drei Dinge sind Denon laut eigener Aussage sehr wichtig:
Der erstklassige Sound: Diesen können wir wohl zurecht erwarten. Die aktuellste Class D-Verstärker-Technik, die fortschrittliche DSP-Technologie und die erwähnte HiRes-Wiedergabe sprechen da für sich.
Optische Qualitäten: Davon kann sich der künftige Kunde schon vorab überzeugen. Das vorhandene Bildmaterial und unser erstes Testmuster zeigen eine edle Stoffbespannung, schicke Hochglanz-Topcover und ein absolut stimmiges Gesamtbild. Das Bedienfeld ist übrigens nicht nur optisch gut in Szene gesetzt, es verfügt auch über Annäherungssensoren. Die Tasten reagieren also schon vor der Berührung und leuchten zur besseren Orientierung auf, sobald sich die Hand nähert.

Die einfache Bedienung: Eine Leistung, die man Denon ebenfalls hoch anrechnen muss. Anspruchsvolle Funktionen wie das kabellose Einrichten eines Multiroom-Systems, sowie die Belegung und Memorierung der Quick Select-Tasten laufen extrem unkompliziert ab.
Alles, was man vorab über die neue Serie sagen kann, wirkt durch und durch positiv. Wie gesagt, vor wenigen Tagen ist das erste Testmodell, der Denon Home 250, in unserer Redaktion eingetroffen und wir nun ausführlich getestet.

Test & Text: Stefan Meininghaus
Fotos: Philipp Thielen, Herstellerfotos

lite - DAS LIFESTYLE & TECHNIK MAGAZIN Über uns | Impressum | Datenschutz | Kontakt