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Redakteur
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Der Denon Home 250 verbindet einen hochwertigen Stereoklang mit universeller Streaming-Kompatibilität und bewährtem HEOS Built-in. Wahlweise wird er auf Wunsch vom Einzellautsprecher zum flexiblen Bestandteil einer kompletten und kabellosen Multiroom-Lösung. Smarte Funktionen wie die intelligente Sprachsteuerung über Google Assistant oder Amazon Alexa sowie die intuitive Steuerung via HEOS-App runden das Profil des Denon Home 250 ab. Jetzt gilt es noch herauszufinden, wie er sich bedienen lässt und wie er klingt.

Hübsches Deesign, sehr gute Verarbeitung, üppiges Ausstattungspaket, beeindruckender Klang. Das Denon Home 250 bringt alles mit, was man von einem anspruchsvollen Netzwerk-/Multiroom-Lautsprecher erwarten darf.

Wie wir bereits Mitte Dezember 2019 in Anlehnung an die damalige Pressemitteilung angekündigt haben, tut sich aktuell Großes im Hause Denon. Eine komplett neue Lautsprecherserie hat vor wenigen Wochen das Licht der Welt erblickt! In unserem heutigen Test geht es, nachdem wir die dreiteilige Home-Serie im Allgemeinen bereits vorgestellt hatten, ganz konkret um den Denon Home 250. Das mittlere Mitglied der Serie verspricht jede Menge Dynamik und eine für diese Größenordnung erstaunliche Bassleistung. Hinzu kommt mit HEOS Built-in die Möglichkeit den 250er als kabellos vernetztes Musik-System zu verwenden. Ob Sie dieses rein auf den einen Home 250, beispielsweise im Wohnzimmer, beschränken möchten oder auf weitere HEOS-kompatible Geräte und Räume ausweiten möchten, bleibt Ihnen überlassen. Die Möglichkeit eines solchen intelligenten Multiroom-System bietet Denon mit dem Home 250 und der kostenlosen HEOS-App jedenfalls.

Die HEOS-Technologie bleibt, sie verschwindet nur aus den Produktbezeichnungen. Die neue Denon Home-Familie auf einen Blick: Home 150, Home 350, Home 250 (v.l.).

Was ist „Home“ eigentlich?

Mit der Home-Serie tritt Denon ganz konkret die weiterentwickelte Nachfolge der erfolgreichen HEOS-Linie an. Selbstverständlich handelt es sich dabei nicht nur um kosmetische Änderungen, sondern um zahlreiche technische und optische Weiterentwicklungen. Das Wichtigste kommt aber erst, denn auch wenn die neue Linie das Label „Home“ trägt, ist und bleibt sie kompatibel mit allen bisherigen HEOS-Generationen. Wer also Besitzer eines bestehenden HEOS-Multiroom-Systems ist, kann dies ohne Einschränkung um Produkte der Home-Serie erweitern. Dank HEOS-Built-in und der bewährten App ist diese Kooperation von alt und neu auch für die Zukunft gewährleistet! Zusammengefasst: Die frühere Typbezeichnung HEOS wird nun Teil der technischen Ausstattung und verschwindet aus dem Produktnamen.

Optischer Wandel

Kommen wir nach dem kurzen Ausflug in die Denon-Entwicklung zurück zu meinem Testgast, dem Denon Home 250. Verglichen mit seinem Vorgänger, dem HEOS 5 setzt er nicht mehr auf die schrägen Oberflächen, sondern auf ein klassischeres, zurückgenommenes Design. Gerade Linien, sanfte Rundungen und die edle Stoffbespannung harmonieren hier mit dem Hochglanz-Topcover. Auf ihm ist das mit Annäherungssensoren versehenen Bedienfeld untergebracht. Diese Kombination aus Stoff und Glanz ist in meinen Augen besonders reizvoll. Nur der Vollständigkeit halber (Denon Produkten eigentlich selbstverständlich) sei gesagt, dass alle verwendeten Materialien durchweg wertig erscheinen und schon auf den ersten Blick einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Ungenauigkeiten in der Verarbeitung, etwa Fehler im Stoffbezug oder unterschiedliche Spaltmaße kann ich nicht feststellen. Design ist natürlich immer Geschmacksache. Mir persönlich gefällt die klassisch-elegante Optik aber deutlich besser als der typische HEOS-Style der Vorgänger.

Materialqualität und Verarbeitung des Denon Home 250 sind erstklassig.

Total up to date: Die neueste Technologie ist mit an Bord

Denon liefert mit dem Home 250 nicht nur designtechnisch und klanglich einen modernen Volltreffer, ebenso haben die Entwickler sich einige top-aktuelle Funktionen einfallen lassen, auf die man nicht mehr verzichten möchte, wenn man sie einmal kennengelernt hat. Dazu gehören:

Streaming ohne Limit:
Über die App gewährt Denon dem Besitzer eines Home-Produktes direkten Zugriff auf die beliebtesten Online-Musikdienste. Dazu gehören Tidal, Spotify, Deezer und Amazon Music, um nur die hierzulande wichtigsten zu nennen. Das Home 250 ist dabei sogar in der Lage HiRes-Files bis zu einer Abtastrate von 192 kHz und DSD 5.6 MHz zu verarbeiten. Darüber hinaus lässt es sich aber auch via TuneIn auf tausende von Internetradio-Sendern zugreifen.

Sprachsteuerung: Dieser Netzwerk-Lautsprecher unterstützt die Sprachassistenten Alexa von Amazon, den Google Assistant wie auch Apples Siri. Aktuell ist das verbaute Mikrofon noch deaktiviert und die Steuerung läuft über die entsprechenden externen Geräte. Noch in 2020 soll es allerdings im Rahmen eines Firmware-Updates möglich sein, die komplette Sprach-Kommunikation auch ohne externe Geräte durchzuführen.

Premium Vorauswahl: Das Bedienfeld verfügt über drei Schnellwahltasten. Diese lassen sich frei belegen. Das heisst: Hier kann jede verfügbare Quelle direkt angesteuert werden. Beispielsweise kann Taste 1 mit NDR2, Taste 2 mit einer Spotify-Playlist und Taste 3 Lieblingssender aus dem letzten Urlaub belegt werden. Ohne, dass ich mein Smartphone aus der Tasche ziehen muss, bin ich dann mit nur einem Fingertipp bei meinem Lieblingskanal, der auch immer in den voreingestellten Soundpresets abgespielt wird.

Über die Alexa-App lässt sich das Denon-HEOS-Skill laden.

Annäherungssensoren: Der Denon Home 250 ist mit Annäherungssensoren ausgestattet. Sie registrieren die Annäherung der Hand an das Bedienfeld. Nähert sich die Hand dann, leuchtet das für einige Sekunden auf. Ein netter optischer Effekt und eine gelungene Orientierungshilfe – gerade wenn die Umgebung nicht so hell beleuchtet ist.

Jede dieser Funktionen für sich ist vielleicht nicht direkt ausschlaggebend für den Kauf dieses Lautsprechers. In Summe tragen sie aber wesentlich zur Nutzerfreundlichkeit des Home 250 bei. Für mich sind sie jedenfalls viel mehr als nur irgendwelche Tüpfelchen auf dem berühmten i.

Nähert sich die Hand dem Bedienfeld, leuchten die Tasten sanft auf.

Bewährtes beibehalten: Die HEOS-App macht alles ganz einfach

Ich bin startklar für den Test und beginne damit, den Denon Home 250 einzurichten. „Einrichten“ klingt immer etwas kompliziert. Davon kann hier jetzt aber keine Rede sein. Nachdem die kostenlose HEOS-App auf dem Smartphone installiert, sowie Bluetooth und WLAN aktiviert sind, geht alles innerhalb weniger Minuten. Die Geräte finden sich problemlos, ich kann einen Standortnamen (in diesem Fall „Familienzimmer) vergeben und schon steht mir die komplette Bandbreite an Musikquellen zur Verfügung. Angefangen bei meiner Smartphone-Musikbibliothek, über Internetradio und Musikserver bis hin zu Streamingdiensten wie Spotify, Napster, Deezer und Tidal habe ich nun die freie Auswahl. Immer die entsprechenden Bezahl-Accounts vorausgesetzt. Nun genügt ein einziger Fingertipp und ich navigiere durch meine Playlisten oder die besagten Online-Musikdienste. Einfacher geht die Verwaltung bzw. das Auffinden der gerade gewünschten Alben und Songs nun wirklich nicht.

Was kann die App sonst noch?

Die HEOS-App ist viel mehr als die Zusammenführung diverser Musikquellen. Sie ist unter anderem auch in der Lage, personenbezogene Playlists zu verwalten. Was vielleicht noch wichtiger ist: Sie ist die Basis für die Einrichtung eines Multiroom-Systems. Haben Sie mehrere Lautsprecher (sowohl „alte“ HEOS-Modelle oder neue aus der Home-Serie) im Einsatz, ist es möglich diese von einem zentralen Punkt aus individuell oder in Gruppen einzurichten und wunschgemäß anzusteuern. Unterschiedliche Titel in verschiedenen Räumen parallel abzuspielen ist dabei ebenso möglich wie eine Komplettbeschallung der gesamten Wohnung mit der gleichen Musik. Um es auf den Punkt zu bringen: Diese App ist das unkomplizierte Steuerelement für den Denon Home 250 oder ein umfängliches Denon-Home Multiroom-System.

Die übersichtliche Struktur der HEOS-App hat Denon beibehalten.

Im Heimkino

Den Möglichkeiten des Home 250 sind kaum Grenzen gesetzt. Wie gesagt, lässt er sich im Einzelbetrieb ebenso nutzen, wie im Mehrzonen-Einsatz. Seit dem letzten Firmware-Update kann der 250er nun sogar Teil eines Heimkino-Setups werden. Ist man beispielsweise Besitzer einer DHT-S716H-Soundbar, kann diese mit der Unterstützung zusätzlicher HEOS- oder Denon-Home-Komponenten auf ein dediziertes 5.1-Setup aufgerüstet werden. Auch das funktioniert schnell und einfach über die HEOS-App. Ist alles eingerichtet, übernimmt die besagte Premium-Soundbar die Wiedergabe der drei Frontkanäle, während zwei Home 250 als vollwertige Rear-Speaker Verwendung finden. Der Clou kommt aber noch. Bei Bedarf kann man einen oder beide Lautsprecher aber auch einfach für den Grillabend mit auf die Terrasse nehmen, hier seine Lieblingsmusik hören und anschließend wieder an ihren ursprünglichen Platz stellen, um sie Abend wieder im Heimkino-Verbund spielen zu lassen.

Mit Tiefe und Volumen

Dank der kinderleichten Einrichtung und simplen Bedienung, bin ich nach weniger als zehn Minuten bereit zum Soundcheck. Diesen beginne ich mit meinem neuesten Audible-Einkauf: „Es ist nie zu spät, unpünktlich zu sein“ heißt das aktuelle Liveprogramm von Torsten Sträter. Die basslastige Stimme meines Lieblingskomikers bietet sich förmlich an, um möglichst viel aus einem Lautsprecher herauszuhören. Der Denon Home 250 spielt da hervorragend mit. Es liegt quasi ein leichtes Vibrieren in der Luft, die Stimme ist kraftvoll, gleichzeitig aber auch extrem klar. Hinzu kommen die Lacher und der Applaus des Publikums, beides klingt sehr natürlich. Genau wie bei meinen Live-Besuchen wird die markante Stimme des Herrn Sträter so intensiv reproduziert, dass Tiefe und Volumen förmlich greifbar werden. Die „Stimmprobe“ des Home 250 kommt also schonmal sehr nahe an einen professionellen Live-Sound heran. Der Denon hat Kraft und ist ein durch und durch angenehmer „Erzähler“.

Aktuell muss das Denon Home 250 noch um entsprechende Endgeräte (hier ein Amazon Echo Dot) ergänzt werden, um per Sprachbefehl gesteuert werden zu können. Das soll sich durch ein entsprechendes Software-Update demnächst aber ändern.

Kontrast und Zusammenspiel

Dieser durchweg positive Eindruck setzt sich im musikalischen Bereich anschließend fort. Bereits in den ersten Stücken von David Bowies Best of Album „Space Oddity“ und „The Man Who Sold The World“ kredenzt mir der Home 250 eine ganz besondere Stimmung. David Bowie ist offenbar ein guter Kandidat um herauszufinden, welche klanglichen Eigenschaften der schicke Denon-Netzwerklautsprecher zu bieten hat. Der dichte Klang – bei dem der Bass kräftig, die Höhen klar und alles dazwischen wunderbar natürlich wirken – ist dafür verantwortlich, dass ich die Musik erlebe und dabei eine ganz besondere Atmosphäre spüre. Das gelingt dem Home 250 hier sogar bei aller Einfachheit der zugespielten Songs. Instrumente werden klar voneinander differenziert und dennoch im Verbund dargestellt. Der Raum ist fast schon greifbar, was speziell dem ersten Song extrem zu Gute kommt. Dynamische Abstufungen sind deutlich erkennbar, während selbst kleine Details fein herausgearbeitet werden.

Hier spielt die Musik

In Summe entsteht so ein dichter, tiefer und zusammenhängender Sound, der dennoch alle wichtigen Details offenbart. Tiefe im Klang bedeutet für mich aber auch Tiefe in den Emotionen. Dieses Gefühl setzt sich in der nächsten musikalischen Station dann fort: Mit dem Samy Deluxe-Album „Dis wo ich herkomm“ beweist, dass der Denon dann, dass er auch Hiphop kann. Mit komplizierten Rhythmen kommt er nämlich ebenso gut zurecht, wie mit Gefühl und Atmosphäre. Da, wo Bass in der Stimme, ganz viel Text, Geschwindigkeit sowie einiges an Instrumenten aufeinandertreffen, überzeugt mich mein Testgast durch Präzision und Dynamik. Besonders fällt mir dabei die gelungene Aufstellung des 250ers im Frequenzkeller auf, die offensichtlich der massiven Doppel-Tieftöner plus Passiv-Radiator zu verdanken ist. Der Bass ist mächtig, der Grundton agil. Das hält die Spannung jederzeit aufrecht und verleitet mich immer wieder dazu, dass ich die Lautstärke herauf drehe.

Das Denon Home 250 ist üggig bestückt und klanglich eine echte Überraschung mit ordentlich Tiefgang.

Kraftpaket

Es kommt mir fast so vor, als würde der Lautsprecher sich exakt auf das konzentrieren, was ich ihm vorsetze. Beim gesprochenen Wort sind das die Natürlichkeit in der Stimme, bei Bowie die Emotionalität in der Gesamtkomposition, während bei Samy Deluxe Rhythmusgefühl und Klarheit zu Tage treten. Um Missverständnisse gleich auszuräumen: Selbstverständlich kann der Denon Home 250 jetzt nicht mit der Klangperformance der bereits von uns getesteten 800er-Serie mithalten. Für einen Lautsprecher seiner Größe spielt er aber einfach beeindruckend und grandios auf. Stellt sich noch die Frage, wie er bei richtigem „Krach“ reagiert? Die Antwort finde ich mit Airbornes „Breakin` Outta Hell“. Mein Testgast macht auch hier exakt das, was man sich wünscht. Unter höheren Lautstärkepegeln beginnt der Boden fast schon zu Beben. Der Denon entfaltet mächtig Dampf und vermittelt in mir den Wunsch zum Headbangen. Beeindruckend ist, dass die gelieferte Dynamik auch im Nebenraum noch zu spüren ist.

Der mittlere Lautsprecher der neuen Denon Home-Reihe nimmt auch Signale kabelgebundener Quellen entgegen.

Optimal abgestimmt

Was mich nicht minder beeindruckt: Selbst unter höchsten Lautstärkepegeln beginnt der Home 250 nicht zu verzerren oder zu kratzen. Ein Punkt, der dem offensichtlich perfekt arbeitendem Limiter zu verdanken ist. Langweilig oder beschnitten klingt es aber nicht. Im Gegenteil, der Denon spielt mit hoher Agilität und imposantem Temperament bis weit über die vielzitierte Zimmerlautstärke hinaus. Bässe kommen tief, Grundtöne straff und agil. Nichts wirkt übertrieben oder aufgesetzt. Ein Punkt, den man nicht unerwähnt lassen sollte. Viele ähnlich große Aktivsysteme steigen zwar etwas tiefer in den Basskeller hinab, wirken dann aber bereits nach kurzer Zeit aufgesetzt, angestrengt oder werden einfach anstrengend. Der Home 250 spielt dagegen auch unter höheren Pegeln vergleichsweise frei auf. Das alles ohne aufdringlich zu wirken oder auch nur ansatzweise zu nerven. Das wiederum kommt der Langzeitwirkung entgegen. Selbst nach rund zwei Stunden Dauerbeschallung habe ich niemals den Eindruck vom Bass erdrückt zu werden oder eine Pause zu brauchen.

Präzise im Duo

Darüber hinaus lassen sich auch zwei Denon Home 250 im reinrassigen Stereobetrieb verwenden. Heisst: Jeder der beiden Lautsprecher übernimmt im Verbund die Wiedergabe eines Kanals. Einer rechts und einer links. Eben genau so, wie eine klassische HiFi-Anlage – nur ohne nervige Kabelei. „Standhaftigkeit“ und „Klangbühne“ sind dabei die herausstechenden Attribute. Beides bewahrt sich mein Testgast hier mit Blick auf die filigraneren Elemente der Musik. Sämtliche Details werden schön ausgeleuchtet. Melodien erfreuen sich hervorragender Präzisionsarbeit. Das gilt selbst bei fast schon experimentell strukturierten Kompositionen, wie sie beispielsweise Marc Rizzo auf seinen Solo-Alben präsentiert. Doch selbst das hohe Tempo, mit dem Rizzo seiner Gitarre unter die Haut gehende Flamenco-Rhythmen entlockt, bringt den Home 250 nicht in Verlegenheit. Allein das macht diesen Lautsprecher in seinem Segment für mich zu einer echten Entdeckung. Klangstark, kraftvoll, klar!

Zwei Denon Home 250 können auch zu einem echten Stereo-System kombiniert werden – selbstverständlich kabellos.

Fazit

Auf diesen Praxistest habe ich mich bereits gefreut, als der Launch der neuen Home-Serie bekanntgegeben wurde. Die Vorfreude war gerechtfertigt! Neben einem wirklich raumfüllenden Klang mit massiver Bassleistung, sanften Höhen und lebendigen Mitteltönen gefällt mir das stilvoll-schlichte Design sehr gut. Die qualitativ hochwertige Materialwahl und die sorgfältige Verarbeitung lassen die Denon Home 250 in meinen Augen ebenso punkten. Was mich aber am meisten begeistert hat: Die Einrichtung und die Steuerung sind dank HEOS-App so einfach, dass selbst Technikeinsteiger eine komplette Multiroom-Lösung in wenigen Minuten aufbauen können. Hinzu kommt das faire Preis-/Leistungsverhältnis. Die aufgerufenen 499 Euro sind zwar nicht wenig Geld. Stellt man dem Preis aber den gelieferten klanglichen Gegenwert, die gebotenen Möglichkeiten und die hervorragende Material- und Verarbeitungsqualität gegenüber, ist der aufgerufene Preis absolut gerechtfertigt.

Test & Text: Stefan Meininghaus
Fotos: Philipp Thielen

Gesamtnote: 89/90
Klasse: Oberklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

90 of 100

89 of 100

89 of 100

Technische Daten

Modell:Denon
Home 250
Produktkategorie:Multiroom-/Netzwerk-Lautsprecher
Preis:499 Euro
Garantie:2 Jahre
Ausführungen:- Schwarz
- Weiß
Vertrieb:D+M, Nettetal
Tel.: 02157 / 1208-0
www.denon.de
Abmessungen (HBT):216 x 295 x 120 mm
Gewicht:3,7 Kg
Treiber:2 x 19 mm Hochtöner
2 x 100 mm
1 x 133 mm (Passiv)
Verstärkerkanäle:4
Gehäusekonstruktion:geschlossen
Anschlüsse:- Aux IN (3,5 mm)
- USB
- Ethernet
- WLAN
- Bluetooth
Lieferumfang:- Home 250
- Netzkabel
- Anleitung
Pros und Contras:+ Steuerung per HEOS-App
+ auch als Stereopaar einsetzbar
+ AirPlay 2
+ Annäherungssensor
+ Zugriff auf diverse Streaming-Dienste
+ modernes Design
+ bluetoothfähig
+ dynamischer Grundton
+ beeindruckendes Bassvolumen
+ sehr gute Räumlichkeit

- kein Akku
Benotung:
Klang (60%):90/90
Praxis (20%):89/90
Ausstattung (20%):89/90
Gesamtnote:89/90
Klasse:Oberklasse
Preis-/Leistungsehr gut
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