English
Zur Übersetzung unserer Seiten nutzen wir Google Translate. Dazu wird eine Verbindung zu Google-Servern hergestellt und Daten werden übertragen (weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung). Wenn Sie damit einverstanden sind, können Sie über folgenden Button Google Translate aktivieren.

Das Konzept der virtuellen Realität und ihre Anwendung auf Spiele gibt es seit Ende der 90er Jahre. Nintendo und VFX1 gehörten zu den ersten die VR-Headsets entwickelten, mit denen ihre Fans ihr Spielerlebnis verbessern konnten. Nur blieben sowohl der Nintendo Virtual Boy als auch das VFX1 Virtual Reality-Headgear hinter den Erwartungen zurück. Das lag vor allem daran, dass die Technologie in den 90er Jahren noch nicht ganz auf der Höhe der Vision war.

Heute jedoch haben Software- und Hardware-Entwickler keine derartigen Schwierigkeiten. Die Technologie ist weit genug fortgeschritten, um VR Realität werden zu lassen und mit ihr u.a. auch das Virtuelle Casino. Erreicht wird dies durch die Schaffung eines digital gerenderten, vollständig dreidimensionalen VR-Kasinos, das man einfach mit einem VR-Headset erleben kann. Einige sehr große Namen auf dem Technologiesektor haben bereits mehrere Iterationen von VR-Headsets veröffentlicht. Zu diesen Giganten aus dem Silicon Valley gehören Facebook, Valve (der Betreiber des Glücksspielgiganten Steam), HTC und sogar Sony. VR-Casinos gelten eine der jüngsten Entwicklungen im Online-Glücksspielbereich. Das Spielen in einem VR-Kasino ermöglicht es Ihnen, in die Umgebung und Geräuschkulisse der Casinoszene einzutauchen, ohne Ihr eigenes Zuhause verlassen zu müssen, wie bei innovativen Anbietern wie dem Caxino Casino.

Experten sagen, dass der VR-Technology in vielen Bereichen die Zukunft gehört (Bild: pixabay.com/dlohner).

Was ist beim Valve Index anders?

Es ist leicht, den Valve Index als ein weiteres unscheinbares VR-Headset abzuschreiben, das in die gleiche Richtung geht wie das Oculus Rift- oder HTC Vive-Headset – aber hier steckt der Teufel im Detail: Auf der Vorderseite befindet sich eine glänzende Kunststofffrontplatte über die zwei nach vorne gerichteten Kameras, die für Video- und möglicherweise AR-Anwendungen verwendet werden können. Setzt man das Headset auf, sind die steingrauen Pads sofort spürbar, die das Innere auskleiden. Ein ähnliches Halo-Design wie das, was Oculus auf dem Rift S bietet. Dieses fühlt sich sowohl komfortabel als auch irgendwie gemütlich an.
Damit das so bleibt, sollten zwei Regler Verwendung finden – einer auf der linken Seite, der den physischen Abstand von der Linse zu Ihren Augen verändert und einen auf der Rückseite, der das Kopfband enger oder lockerer macht. Das erste Zifferblatt ist tatsächlich bahnbrechend, da es dem Index ermöglicht, die branchenführende Sehfeld-Spezifikation zu erreichen. Wie macht er das? Das ist wissenschaftlich ziemlich selbsterklärend. Im Grunde genommen wird das Sichtfeld größer, je näher der Bildschirm dem Gesicht kommt. Das Problem dabei ist, dass Brillenträger nicht in der Lage sein werden, die Gläser bis zu den Augen zu bringen – und das bedeutet, dass ein ähnliches Sichtfeld geboten wird, wie mit anderen Headsets am Markt.

Die Doppelte LCD-Anzeige

Was die harten Zahlen betrifft, so verwendet der Valve Index eine doppelte LCD-Anzeige mit einer Auflösung von 1440 x 1600 pro Auge. Im Gegensatz zu Oculus, bei dem die Bildwiederholungsrate der Displays für den Oculus Rift S tatsächlich rückläufig ist, verfügt der Valve Index über ein 120Hz-Display mit der Option, diese auf bis zu 144Hz zu erhöhen.
Zum Vergleich: Das teurere Vive Pro hat eine niedrigere Bildwiederholrate und ein kleineres Sichtfeld, so dass sich das Valve Index tatsächlich wie ein großes Upgrade anfühlt.
Im Inneren der Verpackung finden Sie das Headset selbst, die neuen Ventilindex-Regler und die Basisstationen der Version 2.0, die Sie in Ihrem Raum aufstellen müssen. Wenn Sie bereits ein Vive- oder Vive Pro-Headset besitzen, sind die Basisstationen der ersten Generation mit dem Valve Index kompatibel, aber Sie werden wahrscheinlich mit den Stationen der zweiten Generation beginnen wollen, wenn Sie nicht bereits ein Paar haben.

Dennoch liegt der Index aufgrund seiner Abhängigkeit von externen Trackern hinter dem Oculus Rift S, das VR im Raummaßstab ohne externe Tracking-Sensoren, die auf einem Regal sitzen müssen, ausführt. Es ist ein Kompromiss, den Sie eingehen werden, wenn Sie den Valve Index dem Oculus Rift S vorziehen, aber es ist ein lohnender Kompromiss.
Es ist erstaunlich, dass all diese Funktionen zwar scheinbar zusätzliche Pferdestärken unter der Haube Ihres PCs erfordern, aber tatsächlich mit unserer viel älteren Nvidia GTX 980-Grafikkarte einwandfrei funktionieren. Ein Segen für Zocker, die nach dem Kauf dieses VR-Headsets nicht das Budget zu Verfügung haben, um ihren Grafikprozessor aufzurüsten. Allein diese Tatsache könnte mehr Menschen den Einstieg in VR ermöglichen.
Die Spiele sehen nicht nur auf dem hochauflösenden Bildschirm großartig aus und lassen sich auch auf unserer nicht ganz so idealen Hardware problemlos spielen, sondern fühlen sich mit dem Index-Controller auch interaktiver an. Beispielsweise Gegenstände durch Öffnen der Hand freizugeben – eine völlig natürliche Erfahrung hier in der realen Welt – fühlt sich nach der Verwendung regulärer VR-Controller in den letzten zwei Jahren zunächst vielleicht unnatürlich an. Aber sobald man sich daran gewöhnt hat, wird dies fast zur zweiten Natur.

Leider werden nicht alle Titel mit den neuen Ventilindex-Reglern mehr leisten. Tatsächlich fanden wir in der Praxis eine Reihe von Spielen, die tatsächlich nicht funktionierten. Laut Valve sollen in Zukunft aber weitere Spiele für das Headset optimiert werden. Aktuell gibt es nur etwa drei Dutzend solcher Titel – eine ordentliche Anzahl vor der Markteinführung, aber immer noch nur ein Bruchteil der VR-Inhalte, die auf Steam verfügbar sind.
Wird über virtuelle Realität gesprochen, muss selbstverständlich auch die Tonqualität berücksichtigt werden. Der Valve Index verwendet eine integrierte Lösung, die in jeder Hinsicht unglaublich gut funktioniert. Diese ist in der Lage eine selbst kleinste Details ohne Verzerrungen wiederzugeben. Obendrein fühlt sich auch etwas hygienischer an, wenn man das Headset mal an eine andere Person weitergibt – da die Ohren nie mit den Polstern in Kontakt kommen. Heutzutage ein ziemlich bedeutendes Detail.

Ist das Valve die Zukunft?

All diese Leistungsverbesserungen stehen in einem ausgewogenen Verhältnis zum Preis des Headsets. Aktuell muss zwar noch eine Menge Geld für ein Stück Hardware hingeblättert werden, das nicht absolut perfekt ist. Vor allem im Vergleich zum Oculus Quest, das zu weniger als der Hälfte der Kosten des Index erhältlich ist.
Dass das Valve Index jedoch ein besseres Allround-Headset als das Oculus Quest ist, steht kaum zur Debatte! Das Valve Index hat die besseren Spezifikationen, das Quest bietet einen höheren Komfort. Letztendlich hängt es immer von individuellen Vorlieben ab, für welches Modell man sich entscheidet … und wieviel Geld man für dieses coole Gadget ausgeben will.

lite - DAS LIFESTYLE & TECHNIK MAGAZIN Über uns | Impressum | Datenschutz | Kontakt