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AMD präsentierte im Herbst 2020 seine neue Prozessorreihe Ryzen 5000. Die CPUs vertrauen inzwischen in der dritten Generation auf ihre bewährte Zen-Architektur. Der Hersteller selbst beschreibt die Chips als ideal “für Gamer und Content Creators”. Diese hätten “endlose Möglichkeiten”. Unabhängige Tests zeigen, dass dies nicht nur schöne Worte sind.

Die Zeit nach dem Home Office: Wie wäres mal mit einer klenen Zockerrunde allein oder online mit Freunden (Foto: unsplash.com/Florian Olivo)?

Die AMD Ryzen 5000-Reihe

Die AMD Ryzen 5000-Reihe besteht aus den folgenden vier CPUs – geordnet von der stärksten zur geringsten Leistung innerhalb der Familie:
1. AMD Ryzen 9 5950X
2. AMD Ryzen 9 5900X
3. AMD Ryzen 7 5800X
4. AMD Ryzen 5 5600X

Alle Prozessoren der AMD Ryzen 5000-Reihe setzen auf eine 7 Nano-Millimeter-Fertigung (Verfahren: FinFET). Das Top-Modell verfügt über 16 Kerne (und 32 Threads). Die etwas schwächere Ryzen 9 CPU kommt auf 12 Kerne (24 Threads). Der Ryzen 7 5800X-Prozessor bietet 8 Kerne (16 Threads). Das neue Mittelklasse-Angebot verfügt über 6 Kerne (12 Threads). Die Basis-Taktfrequenz bewegt sich zwischen 3,4 und 3,8 GHz. Im Boost erreichen die AMD Ryzen 5000 Prozessoren zwischen 4,6 und 4,9 GHz. Der maximale Speichertakt liegt bei allen vier CPUs bei 3.200 MHz. Überall kommt PCIe 4.0 für die Verbindung mit Peripheriegeräten zum Einsatz.

Anwendungsfälle der Ryzen 5000er Reihe

AMD hat die Prozessoren speziell für Gamer sowie Multi-Threading-Tasks entwickelt. Als Beispiele nennt der Hersteller die Videobearbeitung, 3D-CAD-Planungen oder auch Renderings. Um solchen Aufgaben möglichst gut gerecht zu werden, sind zahlreiche unterstützende Technologien mit an Bord: Precision Boost 2 sowie Overdrive, Cool under Pressure und Ryzen Master Software sind nur einige Beispiele.

Verbesserungen gegenüber der Vorgängergeneration

Im Test mit der direkten Vorgängerversion zeigen die neuen Prozessoren deutliche Leistungszuwächse – pro Takt um fast 19 Prozent. 3D-Renderings gelingen im Schnitt um 15 Prozent schneller. Zugleich sind sie aber auch sparsamer. Die Ryzen 9 5950X CPU verbraucht 8 Prozent weniger Power als der direkte Vorgänger. Der 5600X Chip kommt sogar auf eine Energieersparnis von 16 Prozent. “Kinderkrankheiten” der ersten beiden Ryzen-Generationen scheinen völlig ausgemerzt zu sein.

Im Zusammenspiel sind Leistungssteigerungen in Spielen von mehr als 10 Prozent möglich. AMD selbst geht noch weiter und sieht beispielsweise mit der neuen 5900X CPU bei „League of Legends“ einen Performance-Zuwachs um 50 Prozent im Vergleich mit dem direkten Vorgänger (Foro: pixabay.com/CristianIS).

Spezieller Fokus: AMD Ryzen 5000 für Gamer

Die neue Prozessorenreihe bietet Gamern einige Besonderheiten, die für diese interessant sein dürften. Die CPUs sind einfach konfigurierbar und anpassbar. Für Personen, die ihren PC selbst kreieren und bauen möchten, eignen sie sich deshalb gut. Der Hersteller empfiehlt allerdings den Einsatz eines AMD 500 Chipsatzes für eine besonders gute Leistung. Mit der Radeon RX 6000 hat AMD zeitgleich mit den neuen Prozessoren auch eine High End-Grafikkarte veröffentlicht, die sich primär ebenfalls an Gamer richten dürfte. Diese erreicht ähnliche Werte wie die RTX30, ist aber günstiger.
Im Zusammenspiel sind Leistungssteigerungen in Spielen von mehr als 10 Prozent möglich. AMD selbst geht noch weiter und sieht beispielsweise mit der neuen 5900X CPU bei „League of Legends“ einen Performance-Zuwachs um 50 Prozent im Vergleich mit dem direkten Vorgänger. Bei CS:GO sollen es noch immer 46 Prozent sein.

Fazit: AMD Ryzen 5000 CPUs lohnen sich für Nutzer älterer Hardware

Unter dem Strich gilt: Die neuen Prozessoren von AMD sind spürbar besser als die direkte Vorgängergeneration. Der Unterschied ist allerdings nicht so groß, dass ein Wechsel zwingend notwendig wäre. Verwendern älterer Hardware empfiehlt sich ein Upgrade hingegen. Ähnlich sieht es mit Intel- und Nvidia-Usern aus, die vergleichbare Leistung für weniger Geld erhalten möchten.

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