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In Geschäften wird heute immer öfter nicht mehr in bar bezahlt, sondern elektronisch: Mit EC-Karte oder mit anderen Lösungen. Beim Online-Kauf ist Bargeld darüber hinaus ohnehin keine brauchbare Option, Scheine und Münzen lassen sich schließlich schlecht über das Internet transferieren. Elektronische Zahlungsmethoden sind deswegen überall auf dem Vormarsch, nicht nur in Deutschland, sondern überall auf der Welt. Im Englischen spricht man in diesem Zusammenhang auch von e-Wallets, also elektronischen Geldbeuteln oder wenn es um Kryptowährungen geht von Crypto-Wallets.

Traditionell sind wir es gewohnt, dass alles, was mit Geld zu tun hat, irgendwann auf der Bank zusammenkommt. Benötigen wir Bargeld, gehen wir zur Bank oder an einen Geldautomaten, um den gewünschten Betrag vom Konto abzuheben. Und wenn wir Geld erhalten, beispielsweise das Monatsgehalt, haben wir dafür vorgesorgt, dass dieses auch gleich auf dem eigenen Konto landet. Das gilt auch bei Gewinnen aus Glücksspielen. Hier lassen sich die Gewinne eben schnell abziehen, und schon stehen auf dem Bankkonto ein paar Euro oder mehr zur Verfügung.

Auch beim Friseur oder im Restaurant zahlt man heute bequem mit dem Smartphone (Foto: unsplash.com/Christiann Koepke).

Vielseitig einsetzbar

Doch muss es zwingend immer das Bankkonto sein, über das man seine täglichen Finanzgeschäfte abwickelt? Schließlich ist ein Bankkonto im Vergleich zu zahlreichen anderen Zahlungsmethoden relativ behäbig. Überweisungen erfolgen gerade im internationalen Zahlungsverkehr längst noch nicht in Echtzeit. So müssen Absender und Empfänger bei entsprechenden Transaktionen zusätzliche Zeit einberechnen. Es sei denn, sie nutzen andere Wege, um das Geld zu transferieren. Die erwähnten Glücksspiele sind nur ein Beispiel dafür, wie divers die Welt der elektronischen Zahlungsmethoden heute ist. Vor 20 Jahren dachten wir uns noch, dass der Euro-Raum mit einer einheitlichen Währung in ganz Europa der letzte Schrei in Sachen Zahlungsverkehr sei. Heute ist es sogar möglich, sich ohne Geldbeutel zum Shoppen oder in die Bar zu begeben. Schließlich kann heute sogar das Smartphone oder die Smartwatch diese Funktion übernehmen.

Ein Geldbeutel ohne Gewicht

Wenn man an e-Wallets denkt, kommt einem vielleicht zunächst PayPal in den Sinn. Dieser Anbieter hat lange Zeit die Szene beherrscht und hatte die breiteste Abdeckung. Das zeigt sich auch darin, dass man bei einigen großen Versandhäusern oder gar der Deutschen Bahn mit PayPal bezahlen kann. Natürlich immer vorausgesetzt, man hat das notwendige Guthaben auf seinem Konto. Doch es gibt einige weitere Anbieter, die heutzutage mit mindestens ebenso guten Angeboten aufwarten. Gerade Skrill oder Neteller können längst mit PayPal mithalten und bieten auch Möglichkeiten, die es bei PayPal nicht gibt. Ein e-Wallet ist heute auch längst nicht mehr auf den Zahlungsverkehr im Online-Handel beschränkt. Viele e-Wallets lassen sich direkt mit Kredit- oder Debitkarten verbinden. Das erweitert das Spektrum für den Einsatz ungemein. Mal eben den Kaffee oder die täglichen Einkäufe mit der Karte bezahlen geht so viel einfacher – und vor allem ohne dass man dafür zuerst die Formalitäten der Bank über sich ergehen lassen muss. Gerade wenn man dazu eine Bankfiliale besuchen müsste, muss diese zuerst auch noch die richtigen Öffnungszeiten haben. Diese decken sich bei vielen Arbeitnehmern mit den eigenen Arbeitszeiten.

Wofür eigentlich Bargeld?

Der virtuelle Geldbeutel wirkt sich zudem auch positiv aus, was das Gewicht angeht, das man mit sich trägt. Wo früher stapelweise Scheine und Münzen für einen regelrechten Klotz am Bein gesorgt haben, kann man heute alles mit einer Karte regeln. Wer gar noch einen Schritt weiter geht, kann sich diese Karte gar per App auf das Smartphone laden und so an vielen Orten bargeldlos bezahlen. Sogar für kleinere Geschäfte und Bars sind solche Bezahllösungen heute erschwinglich. Sie sorgen in vielen Fällen auch dafür, dass die Kunden oder Gäste länger bleiben und mehr kaufen oder essen und trinken.

Mit Krypto-Wallets ein Stück weiter

Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte was den elektronischen Zahlungsverkehr angeht, setzt auf die modernen Kryptowährungen. Bitcoin, Litecoin, Ethereum und weitere haben sich alle einen Namen gemacht und sich ein Stück vom großen Kuchen des internationalen Zahlungsgeschäfts abgeschnitten. Was für manche noch immer ein wenig unbekannt erscheint, ist für andere längst völlig Normalität. Die verschiedenen Kryptowährungen lassen sich dank eigens dafür geschaffener elektronischer Geldbörsen auch auf einer Plattform vereinen. Bei der Vorstellung, dass wir im nächsten Café unseren Kuchen und den Cappuccino mit Bitcoin bezahlen können, ist allerdings immer noch der Wunsch der Vater des Gedankens. Der Anwendungsbereich von Kryptowährungen beschränkt sich aktuell noch auf den Online-Handel. Aber ist das wirklich eine große Einschränkung? Schließlich findet heute so viel Handel über das Internet statt. Selbst sein Mittagessen kann man heute bequem online bestellen und an die Haustüre oder ins Büro liefern lassen – und an vielen Orten bereits mit Kryptowährungen bezahlen.

Die Zukunft ist bargeldlos

Wenn uns die letzten anderthalb Jahre etwas gelehrt haben, ist es bestimmt, dass die Zukunft bargeldlos sein wird. Klar hat es einen gewissen Reiz, echtes Geld in der Hand halten zu können. Doch die logistischen Vorteile, die der elektronische Zahlungsverkehr mit sich bringt, liegen noch viel deutlicher auf der Hand als ein großer Geldschein. Aus Sicht der Konsumenten muss es das Ziel sein, dass die Transaktionen immer mehr in Echtzeit geschehen. Genau in diesem Bereich haben speziell die Banken noch eine Menge Arbeit vor sich. E-Wallets erlauben Zahlungen überall und vor allem auch zu einem beliebigen Zeitpunkt. In Verbindung mit einer Kredit- oder Debitkarte sind sie zudem sehr einfach auch im Alltag einzusetzen. Früher oder später dürften auch Krypto-Wallets im Alltag so einfach anzuwenden sein. Wie uns das Beispiel mit dem Euro in vielen Ländern Europas gezeigt hat, muss man sich ganz einfach daran gewöhnen. Anschließend will man dann vermutlich nie mehr zurück zur alten Lösung wechseln.

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