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Ein Fernseher ist doch nur ein Fernseher oder etwas nicht? Wer heutzutage in einen beliebigen Elektrofachmarkt geht, wird schnell eines Besseren belehrt. Die vielen Fernsehbildschirme, die dort flackern, weisen in Sachen Größe und Qualität erhebliche Unterschiede auf. Vor einigen wenigen bleiben die Kunden und Kundinnen – wie von einem magischen Bann gezogen – stehen und beobachten das plastische Form- und Farbenspiel, das sich ihnen bietet. Diese Zuschauermagneten sind meistens besonders teuer, sie kosten in der Regel 3.000, 4.000 oder 5.000 Euro. Den teuersten Fernsehern der Welt können sie aber nicht das Wasser reichen, die siedeln sich in ganz anderen Dimensionen an.

100 Zoll, 150 oder noch größer: Echte Luxusfernseher sind größer, als wir es uns aktuell vorstellen können (Foto: pixabay.com/Sammy-Sander).

Vorneweg: das 1,4-Millionen-Euro Gerät von LG

Vor Kurzem ging die Meldung durch die Presse, LG habe den teuersten Fernseher der Welt gebaut. Es handelt sich um ein 8K-Gerät, das umgerechnet fantastische 1,4 Millionen Euro kosten soll. Daneben sieht der auch schon nicht ganz günstige LG Rollable mit seinen 20.000 Euro Verkaufspreis regelrecht blass aus! Was ist an dem Millionen-Juwel so besonders? Erst einmal weist es eine Größe von imposanten 325 Zoll auf, das sind 825,5 Zentimeter. Das Gerät passt also beileibe nicht in jedes beliebige Wohnzimmer, doch dafür ist es auch gar nicht gemacht. Es basiert außerdem auf der neuen DVLED-Technologie: Die integrierten LEDs sorgen hier nicht nur für die Beleuchtung, sondern sie stellen gleichzeitig das Bild her. Die sonst übliche LC-Schicht fällt dafür weg. An seine Stelle treten unglaubliche beinahe 24.883.200 LEDs, die jeweils ein Pixel erzeugen. Verkauft wird das Produkt an Business- ebenso wie an Endkunden. Wenn es denn jemand finanzieren kann.

Ist für 100.000 Euro ein Edel-Fernseher zu haben?

Für einigermaßen normale Fernseher – sagen wir bis etwa 5.000 Euro – nehmen Konsumenten auch mal ein Darlehen auf. Hier geht es darum, sich ein richtig hochwertiges Gerät anzuschaffen, das viele Jahre glücklich macht. Ein entsprechender Online Kredit ist relativ leicht zu haben, in manchen Fällen dauert die Entscheidung beim angefragten Anbieter nicht einmal fünf Minuten. Auf dem Portal Matchbanker bietet sich Gelegenheit, unterschiedliche hochwertige Kreditgeber zu vergleichen, und zwar in übersichtlicher Tabellenform. Hier wird auf dem ersten Blick ersichtlich, wie hoch das jeweilige Darlehen sein darf, welche Laufzeiten infrage kommen und welche Zinsen zu erwarten sind. Die User werden auch über den nächstmöglichen Auszahlungstermin informiert. Die möglichen Beträge reichen teilweise bis zu 100.000 Euro: Ist dafür aber auch ein echter Edel-Fernseher zu haben?

Der Samsung UN10559 liegt ganz knapp über dieser Grenze

Den Samsung UN10559 gibt es für 100.000 Euro jedenfalls ganz knapp nicht. Er kostet 120.000 US-Dollar, das sind derzeit ungefähr 103.000 Euro. Er bietet immerhin 4K-Auflösung und ein gecurvtes 105-Zoll-Display. Eine Rauschunterdrückung ist selbstverständlich mit an Bord, ebenso wie eine Detailverbesserung und eine automatische Tiefenanalyse. Die optimale Tiefenschärfe soll damit jederzeit garantiert sein. Die Schwarz-Weiß-Farbgebung reguliert sich je nachdem von außen einfallendem Licht. Das Ganze nennt sich UHD-Dimmung und macht auch das Fernsehen inklusive Sonneneinfall am Nachmittag möglich. Samsung ist und bleibt aufgrund seiner Innovationsfreudigkeit ein Renner auf dem Elektronik-Parkett.

Der Keymat Yalos Diamond zeigt sich in herrlicher Dekadenz

Wer wissen will, was echte TV-Dekadenz ist, sollte sich den Keymat Yalos Diamond anschauen, der für 130.000 US-Dollar angeboten wird. Er glänzt zwar durch gehobene Technik, doch das Auge bleibt eher an etwas anderem hängen: Das Gehäuse schmückt sich mit 160 echten Diamanten, die insgesamt 20 Karat zusammenbringen. Hinzu kommt ein luxuriöser Weißgoldüberzug: Wer da noch auf den Spielfilm schaut, ist selbst schuld! Die Käufer solcher Extravaganzen befinden sich meistens im Orient, zum Beispiel in Saudi-Arabien oder Katar. Doch auch der goldene Westen hat den Hang zur Dekadenz noch längst nicht verlernt, das zeigt sich in den Luxusvillen der Stars und Sternchen.

160 Diamoanten zieren den Keymat Yalos Diamond (Foto: pixabay.com/KC_Woon).

Der Panasonic 152-Plasma als gigantischer 3D-Künstler

Panasonic bindet sich keinesfalls an die schnöde 100.000-Euro-Marke, für den 152-Plasma wurden seinerzeit üppige 500.000 US-Dollar fällig. Das Gerät stammt auf dem Jahr 2011 und war lange Zeit der größte 3D-Fernseher der Welt. Der Bildschirm brachte es auf 152 Zoll, das sind 386,08 Zentimeter in der Diagonalen. Der 3D-Modus funktioniert in bestechender HD-Optik und das Seitenverhältnis des Displays entspricht in etwa einer Kinoleinwand. Der Anblick bereitet wahrscheinlich sogar im ausgeschalteten Zustand Freude. Kaum zu reden vom Moment des Einschaltens, sobald sich alle Augen gebannt auf die dreidimensionale Premium-Darstellung richten.
Teure Fernseher sind sicherlich oft Status-Objekte, denn sie zeigen, dass der Besitzer oder die Besitzerin über einen prallen Geldbeutel verfügt. Die Geräte dienen aber immer auch dem entspannten Filmgenuss, denn dafür wurde das TV schließlich geschaffen. Oder etwa nicht?

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