lite - DAS LIFESTYLE & TECHNIK MAGAZIN

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Redakteur
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„Die Party ist, wo du bist“ – so lautet der Slogan auf der Produktseite zum Magnat Bulldog 7. Besser kann man es eigentlich nicht ausdrücken: Der riesige mobile Aktivlautsprecher verspricht Profi-Power und kabellose Wiedergabe via Bluetooth. Das integrierte Mischpult sorgt für vielfältige Bedienoptionen, inklusive des Einsatzes von Instrumenten oder eines Mikrofons.

Im Proberaum, auf der Bühne oder im Wohnzimmer, der Bulldog 7 kann problemlos überall eingesetzt werden.

Mobile, ortsunabhängige und kabellose Soundmaschinen sind schon seit einigen Jahren ein Muss für viele HiFi-Freunde. Dabei handelt es sich in der Regel um kleine Geräte, die klanglich bis zu einem gewissen Limit überzeugen. Musikalische Freizeitbegleiter, die sich zumeist eher im Hintergrund aufhalten, könnte man sagen. Mit dem Bulldog 7 setzt Magnat auf dieses Level einen gewaltigen Batzen drauf: Jetzt geht es um kabellosen Musikspaß in professionellen Dimensionen. Die Beschallung eines Sportstudios ist ebenso möglich, wie das private Open-Air-Festival im Garten oder eine ausgelassene Beachparty. Und der High-Power-Lautsprecher ist mehr als nur eine laute Partybox. Die eingebaute DJ-Kompetenz mit Mischpult, drei Kanälen und entsprechendem Mix-Potenzial macht den Bulldog 7 zu einem kompletten Event-Soundsystem! Auf den ersten Blick wird klar: Dieser Test dürfte einer der lauteren werden. Ich freu mich schon drauf – und die Nachbarn bestimmt auch.

Schwergewicht im Profi-Design

Schon auf den ersten Blick erinnert der Magnat Bulldog 7 an einen professionellen Konzert-Lautsprecher. Mit dem rundherum verlaufenden Kanten- und Eckenschutz und dem robusten Strukturlack ist er bereit für den Außeneinsatz. Bei einem Gewicht von 35 Kilogramm sind die integrierten Tragegriffe Gold wert. Hinter dem Vollmetall-Schutzgitter verbergen sich ein Hochleistungs-Horn-Treiber sowie zwei dynamische 25-Zentimeter-Tieftöner. Die vier feststellbaren Rollen runden das stimmige Gesamtbild ab. Insgesamt ergibt sich ein Design, das Kraft, Robustheit und eine gehörige Portion Spaß ausstrahlt. Dafür steht auch das seitlich angebrachte Bulldog-Logo. Ein genauer Blick auf das Mischpult und die rückseitigen Anschlüsse zeigt: Neben Kraft und Fun steht dieser Event-Lautsprecher für Vielseitigkeit. 6,3 Millimeter Klinke, XLR, Cinch, 3,5 Millimeter Klinke, diese Varianz bietet alle Optionen. Von der E-Gitarre übers Mikro bis hin zu allen möglichen Stereo-Audioquellen, der Bulldog 7 ist bereit!

Die drei Kanäle können mit unterschiedlichen Quellen verbunden werden. Neben Instrumenten und Audiokomponenten, kann der Lautsprecher auch mit dem Smartphone verbunden werden.

Langer Atem und doppelter Einsatz

Ein wichtiges Kernelement des Magnat Bulldog 7 ist der leistungsstarke Akku (18V 5,2 Ah Li-Ion Akku). Innerhalb von sechs Stunden komplett geladen hält er bis zu 20 Stunden lang. Im Maximaleinsatz immerhin noch 5-6 Stunden. Eine LED-Statusanzeige gibt permanent Auskunft über den Akkustand. Gut zu wissen: Ein Ersatzakku ist ebenfalls erhältlich und lässt sich mit wenigen Handgriffen austauschen. Die starke Akkuleistung gibt es beim Bulldog 7 auch im Doppelpack. Mit einem XLR-Kabel lassen sich zwei der Lautsprecher verbinden. Einer ist nun der Hauptlautsprecher, über den die Übertragung gesteuert wird. Der andere fungiert als „Secondary Lautsprecher“, was bedeutet, dass er parallel in die Wiedergabe eingebunden ist, ohne selbst eine Steuerfunktion zu übernehmen. Gerade bei der Beschallung großer Hallen oder Open-Air-Events kann diese Kopplung von Vorteil sein. Wobei wir uns in diesem Fall schon eher im Profi-Event-Umfeld bewegen dürften.

Absolut DJ-tauglich
Drei getrennt voneinander regelbare Kanäle sind die Grundlage dafür, dass der Magnat Bulldog 7 seine DJ-Tauglichkeit unter Beweis stellen kann. Channel 1 steht Mono-Audioquellen wie Mikrofon oder Gitarre zur Verfügung, während über den Channel 2 Stereo-Audioquellen wie CD-Player, Tuner, externe Mischpulte oder Instrumente wie E-Pianos oder Keyboards gesteuert werden können. Der Channel 3 dient der Übertragung einer mobilen Bluetooth-Quelle beziehungsweise via 3,5-Millimeter Klinkenkabel. Alle drei Kanäle lassen sich feintunen: Höhen, Bässe und Lautstärke legt der Hobby-DJ individuell fest. Mithilfe des Faders kann man nun zwischen Kanal 1/2 und 3 überblenden. Übergeordnet über die drei Kanäle ist der Masterkanal, der Höhen, Mitteltöne und Bässe ebenso regelt wie die Gesamt-Ausgangslautstärke.

Die drei Kanäle des Bulldog 7 lassen sich bequem mit den Reglern des Mischpults anpassen und kombinieren.

Das Monitoring

Neben der intelligenten Kanalsteuerung verfügt der Magnat Bulldog 7 über ein ebenso cleveres Monitoring. In diesem Bereich des Steuerungsfeldes lässt ich ein Kopfhörer anschließen. So bietet sich die Gelegenheit, das Audiosignal jedes einzelnen Kanals „vorzuhören“, bevor man die Öffentlichkeit daran teilhaben lässt. Ebenfalls an dieser Stelle integriert ist eine USB-Ladebuchse, an der man jederzeit externe Geräte mit neuer Energie versorgen kann. Gerade bei intensiverem Gebrauch nicht ganz unwichtig: Alle drei Kanäle sowie der Masterkanal verfügen über eine Warn-LED. Sollte der ambitionierte DJ es was die Power angeht etwas zu gut meinen, leuchtet diese rot auf. Nun sollte man die Soundeinstellungen entsprechend anpassen oder die Lautstärke runter drehen, damit der Lautsprecher keinen Schaden nimmt. Steuerung und Monitoring des Kraftpaketes machen den Lautsprecher zum durchaus brauchbaren DJ-Equipment. Natürlich haben echte Profis noch höhere Ansprüche, für den Hobbyeinsatz im Partybetrieb reicht es aber ohne Probleme!

Genug der Theorie…

…rein in die Praxis! Ich kann zwar überhaupt nicht Gitarre spielen, habe aber mal aus einer Laune heraus ein solches Gerät erstanden. Um Kanal 1 zu testen, schließe ich das gute Stück nun an und haue absolut dilettantisch in die Saiten. Wie fasse ich das Ergebnis dieser Aktion am besten zusammen? Vielleicht so: Es klingt musikalisch grausam, technisch allerdings wirklich gut. Der Sound ist laut, klar und durchdringend. Beim Zupfen einzelner Saiten wird dann klar, dass der Magnat Bulldog 7 nicht nur eine Kraftmaschine ist, sondern auch präzise einzelne Töne wiedergibt. Auch wenn es sich wahrscheinlich nicht um die Qualität eines professionellen Studio-Gitarrenverstärkers handelt, überzeugt mich die Leistung voll und ganz. Auf jeden Fall ist hier die Technik viel besser als der „Künstler“. Vom gezupften „Nothing Else Matters“-Intro bis zum kraftvollen „Enter Sandman“-Riff: Der Bulldog 7 bewegt sich überzeugend auf hohem Niveau.

Der blaue Hornhochtöner setzt sich optisch vom sonst vorwiegend schwarzen Gehäuse ab. neben der Erzeugung hoher Pegel beherrscht er auch die Darstellung von akkustischen Feinheiten.

Kanal 2 im Test

Wo wir schon mal bei Metallica sind, teste ich doch gleich mal Kanal 2 mit James Hetfield und seinen Kollegen. In Nullkommanix ist ein CD-Player aufgetrieben und angeschlossen. Dann noch schnell das „S&M“-Album aus der CD-Sammlung herausgekramt und der Bulldog 7 bekommt was zu tun. Bei den orchestral inszenierten Klassikern „Master of Puppets“, „The Memory Remains“ und „Until it Sleeps“ drehe ich ein wenig mehr auf als bei meinem eigenen Geklampfe. Der Sound ist absolut großartig! Nicht nur, dass er eine gewaltige Tiefe hat, er ist auch erstaunlich atmosphärisch und klingt nach Livekonzert. Weder der typische Metallica-Sound noch die Feinheiten der Streicher und Bläser kommen zu kurz. Es ist ganz einfach ein sehr ausgewogenes Klangbild, das man nicht unbedingt mit einem solchen „Lautsprecher-Monster“ in Verbindung bringt. So kann es weitergehen!

Seine arretierbaren Rollen verleihen dem Lautsprecher sicheren Stand. Außerdem erleichtern sie das Bewegen des 35-Kilo-Schwergewichts.

Überblenden zur Party

Da sich für den Abend spontan noch ein paar partytaugliche Gäste angekündigt haben, bekommen meine Nachbarn schon mal die Info „es könnte etwas lauter werden“. Genau der richtige Rahmen, um Kanal 3 zu zünden. Das Zusammenspiel von CD-Player und Bluetooth-Streaming klappt dank Fader problemlos. Relativ schnell trauen wir uns in Sachen Lautstärke immer mehr zu. Als der Nachbar dann schließlich schreibt, dass da basstechnisch doch bestimmt „noch mehr geht“, drehen wir bis kurz vor den roten Bereich auf. Und das bei „Insomnia“ von Faithless! Der ultimative Qualitätstest für einen Lautsprecher, den der Bulldog 7 mit Bravour besteht. Die Bässe sind beeindruckend intensiv, stören aber nicht die Harmonie mit Höhen und Mitteltönen. Vor allem sind wir positiv überrascht, das nichts scheppert oder kratzt. Um die Geduld der Nachbarschaft nicht zu sehr zu strapazieren, schalten wir anschließend ein paar Gänge runter. Die nächste Gartenparty kommt schließlich bestimmt!

Die beiden Woofer liefern ordentlichen Druck. Dank kräftiger Endstufen, macht sind auch hohe Lautstärken kein Problem.

The day after

Nachdem uns der Magnat Bulldog 7 zuverlässig, lautstark und klangvoll durch die Nacht begleitet hat, wird es am Tag danach entspannter. Die Gelegenheit mal zu überprüfen, ob die massive Soundmaschine auch mit dem gesprochenen Wort klarkommt. Ich lege mich auf die Couch und streame die neueste Folge der Drei Fragezeichen. Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews bekommen es mit einem Geisterbunker zu tun. Die Story spielt aber hierbei nur eine Nebenrolle. Ich achte vielmehr auf die Soundqualität. Nach dem Getöse des Vortages weiß ich die Ruhe und Natürlichkeit des Klangs sehr zu schätzen. Sämtliche Stimmen wirken überaus authentisch und auch die Nebengeräusche fügen sich präzise in die Story ein. Nichts am Klangbild ist künstlich oder übertrieben, und das ist bei Hörspielen ja bekanntlich nicht immer so. Mit dem neuen Fall aus Rocky Beach schließe ich die „Testphase Bulldog 7“ zufrieden ab. Ein echter Volltreffer!

Fazit

Mit dem Bulldog 7 bedient Magnat eine ganz besondere Nische mit einer ganz besonderen Leistung: Wirklich leistungsstarke, mobile Aktivlautsprecher für den robusten Party-Open-Air-Einsatz findet man nicht so häufig auf dem Markt. Und erst recht nicht in dieser Qualität. Beeindruckende Bässe treffen beim Bulldog auf die feine Klinge bei den leiseren Tönen. Ein weiterer großer Vorteil der massiven Partygranate ist ihre Vielseitigkeit. Ob als einfacher Partner für die Bluetooth-Übertragung vom Handy bis zum Einsatz als Verstärker bei der Gitarren-Session ist Vieles möglich. Dabei kann der verantwortliche DJ mithilfe des integrierten Mischpults den Sound nach Belieben abmixen, dank des leistungsstarken Akkus auch ohne direkten Stromanschluss. Kleinigkeiten wie die feststellbaren Rollen oder die Ladeoption via USB runden das gelungene Gesamtpaket ab. Zusammengefasst: Für äußerst faire 999 Euro bietet der Magnat Bulldog 7 die ganz große Party, jede Menge Flexibilität und eine erstaunliche Klangqualität. Mit diesem Giganten ist die Partywirklich, wo du bist!

Test & Text: Stefan Meininghaus
Fotos: Philipp Thielen

Gesamtnote: Empfehlung
Klasse: Mittelklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

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Technische Daten

Modell:Magnat
Bulldog 7
Produktkategorie:Aktiver Bluetooth-Event-Lautsprecher
Preis:999 Euro
Garantie:2 Jahre
Ausführungen:- Schwarz Strukturlack
Vertrieb:Magnat Audio-Produkte, Pulheim
02234 8070
www.magnat.de
Abmessungen (H x B x T):460 x 875 x 380 mm
Gewicht:35 kg
Akkukapazität:5,2 Ah
Bauart/Prinzip:2,5-Wege, bassreflex, aktiv
Bestückung:1 x 35 mm Hochtonhorn
2 x 250 mm Tieftöner
Frequenzbereich:38 Hz – 22 kHz (Herstellerangabe)
Leistung:250 Watt RMS/ 500 Peak (Herstellerangabe)
Anschlüsse:1 x 6,3 mm Klinkeneingang Mono
1 x 6,3 mm Klinkeneingang Stereo
1 x 3,5 mm Klinkeneingang Stereo
1 x XLR-Eingang Mono
1 x XLR-Eingang Stereo
1 x Cinch-Eingang Stereo
1 x XLR-Ausgang
1 x USB-A (nur Strom)
- Bluetooth
Lieferumfang:1 x Bulldog 7
1 x 18V-Akku
1 x Satz Transportrollen
1 x Montagewerkzeug
1 x Aufkleber
Pro & Contra:+ extrem kraftvoller und natürlicher Sound
+ Bluetooth-Schnittstelle
+ Zahlreiche Anschlussoptionen
+ integriertes Mischpult
+ kraftvolles Design
+ robuste Bauweise

- keine
Benotung:
Gesamtnote:Empfehlung
Klasse:Mittelklasse
Preis-/Leistungsehr gut

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