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Plattenspieler anders gedacht: Der VPI Player ist nach dem Auspacken sofort spielfertig. Das offerieren der perfekt vorjustierte Tonabnehmer und der an Bord befindliche Phono-Vorverstärker. Für einen Plattenspieler ungewöhnlich ist der ebenfalls integrierte Kopfhörer-Verstärker. Der bietet ungeahnte Möglichkeiten und obendrein klingt der Einstiegsplayer der amerikanischen Audio-Spezialisten auch noch erstaunlich gut.

Der VPI Player ist gleich nach dem Auspacken spielfertig. Selbst das Auflagegewicht des Tonabnehmers muss nicht eingestellt werden.

Den vielbeschworenen Tod hat die Schallplatte nicht ereilt – glücklicherweise. Dank eingefleischter Enthusiasten und der DJ-Szene hat die schwarze Scheibe die 90er und auch die erste Dekade des neuen Jahrtausends schadlos überstanden. Vor etwa zehn Jahren hat der Rest der HiFi-Gemeinde das Vinyl dann wiederentdeckt. Heute boomt die Schallplatte wieder und ein Ende dieses Aufschwungs ist lange nicht in Sicht. Entsprechend hat jeder HiFi-Elektronik-Hersteller, der etwas auf sich hält, auch mindestens einen Plattenspieler im Programm. Die Marke VPI Industries gehört dabei nicht zu den erwähnten Wiedereinsteigern. Im Gegenteil, bei den Audio-Spezialisten aus Cliffwood, New Jersey dreht sich seit 40 Jahren alles um die Schallplatte. In dieser Zeit hat sich das bis heute in Familienbesitz befindliche Unternehmen einen weltweit exzellenten Ruf aufgebaut. Und wenn dieser sogar bis nach Deutschland reicht, dem Heimatland einiger der erfolgreichsten Plattenspieler-Marken der Welt, dann muss an den Produkten von VPI etwas dran sein.

Üppig bestückt

Der Name VPI Industries ist mir selbstverständlich schon länger ein Begriff. Nur live erlebt hatte ich bislang noch keinen der Dreher aus den USA. Das sollte sich in diesem Jahr ändern, als ich die Norddeutschen HiFi-Tage besuchte. In der Präsentation von Audio Reference war es dann soweit: Mit dem Avenger Reference und dem Avenger Direct standen hier gleich zwei Modelle der Flaggschiff-Reihe vor mir. Nach einem intensiven Gespräch mit Mansour Mamaghani, dem Geschäftsführer des deutschen VPI-Vertriebs, war dann schnell klar, dass demnächst auch (mindestens) ein VPI-Dreher in unserem Hörraum stehen würde. In dieser Unterhaltung kristallisierte sich dann schnell heraus, dass der VPI Player für den Einstieg die wohl spannendere Wahl sei. Ein Plug-and-Play-Spieler inkl. präzise vormontiertem Tonabnehmer, hochwertigem Tonarm und Phono-Vorstufe. Das kennt man auch von anderen Marken. Was mich hier aber besonders neugierig macht: Dieser preislich attraktive Plattenspieler hat auch noch einen Kopfhörer-Verstärker an Bord.

Das Pulley sitzt hinten links im Gehäuse. Durch Umlegen des Riemens ändert sich die Antriebsgeschwindigkeit. Spielt man beispielsweise eine Maxis-Single mit 45 Umdrehungen wird der Riemen aussen umgelegt.

Riemenantrieb

Aber beginnen wir von vorn: Der VPI Player ist der „kleinste“ in Deutschland erhältliche Plattenspieler aus dem VPI-Sortiment. Dieser mattschwarze Brettspieler ist auf das Wesentliche reduziert. Ohne überflüssigen Schnickschnack basiert er auf einer soliden Holzkonstruktion, die auf vier soliden Gummifüßen thront. Diese Gummierung sorgt für einen stabilen, rutschfesten Halt und koppelt den Player vom Untergrund ab. Wirft man einen Blick auf die Unterseite, fällt noch die markante Schraube auf, die das Laufwerk fest im Griff hat. Dahinter sitzt ein metallenes Gehäuse. Dieses beherbergt besagten Phono-Vorverstärker und die Antriebselektronik. Motor nebst Pulley sind gleich neben besagtem Kästchen in die Holzbasis eingelassen. Bedeutet: Der VPI-Player ist Riemenbetrieben. Das wird dann auch schnell bei einem Blick auf die Gehäuseoberseite deutlich. Der schwarze Riemen wird deutlich sichtbar über das sichtbare Pulley und den massiven Plattenteller gespannt. Letzterer bringt allein über 3,2 Kilo auf die Waage und besteht aus Aluminium.

Der Plattenteller besteht aus massivem Aluminium und bringt etwas über 3,2 Kilo auf die Waage.

Wirklich Plug-and-Play

Silbern-glänzend geht es rechts nebenan weiter: Hier thront das aus gebürstetem Aluminium bestehende Tonarmlager. Die markante Tonarm-Achse, ebenfalls aus besagtem Edelmetall gefertigt, trägt den schnurgeraden 9-Zoll-Kardan-/Jochlager-Tonarm. Als wäre das alles noch nicht genug, ist dieser gleich euch mit einer Headshell und einem bereits penibel eingerichteten Tonabnehmer bestückt. Schaut man sich den VPI Player auf der Vertriebs-Webseite an, ist dieser mit einem Audio-Technica-System ausgestattet. Mein Testmuster allerdings ziert ein VPI Shirley. Einem auf Audio-Technica-Expertise basierenden Nadelsystem, das ausschließlich für VPI gefertigt wird. Idas Besondere hier: Der Player ist ab Werk bereits vollständig eingerichtet. Im Detail bedeutet das, dass auch das Auflagegewicht der Nadel bereits korrekt eingestellt ist. Damit sich dieses beim Transport des Plattenspielers nicht verstellt, wird das metallene Gegengewicht nach der Montage per Inbus-Gewindestift fest mit dem Tonarm verschraubt. Ein Extra, durch das sich der amerikanische Vinyldreher die Bezeichnung „Plug-and-Play“ auch wirklich verdient.

Tonarm und Tonabnehmer sind so vormontiert, dass die Justage der Auflagekraft nicht mehr vorgenommen werden muss.

Mit Kopfhörer-Verstärker

Ist der Player also aus seiner schützenden Verpackung befreit, muss er nur noch mit Strom versorgt und mit dem Verstärker verbunden werden. Das geschieht über das rückseitig platzierte Anschlussfeld. Fehler sind hier im Übrigen ausgeschlossen, denn neben den beiden Cinchbuchsen und der Masseklemme sind hier keinerlei Buchsen vorhanden.
Eingangs hatte ich ja von einem Kopfhörer-Vorverstärker gesprochen. Ich erahne die nun gestellte Frage: Wofür braucht man diesen an einem Plattenspieler? Ganz einfach für all diejenigen, die am Abend auch mal ihre Lieblingsplatten laut hören möchten, ohne die schlafenden Kinder oder die empfindlichen Nachbarn zu stören. Natürlich könnte man seine Over-Ears auch am Verstärker anschließen. Dank des integrierten Headphone-Amps spart man sich diesen Umweg aber und muss den externen Stromfresser auch gar nicht erst einschalten. Eingesteckt wird der Kopfhörer dann an der ins Bedienfeld eingelassenen 3,5 Millimeter-Buchse. Diese findet sich ganz linke neben dem massiven Lautstärkeregler und den Ein-/Aus-Schalter.

Vorn links ist der Kopfhörer-Verstärker untergebracht. Theoretisch lassen sich hier auch Aktiv-Lautsprecher anschließen, wodurch sich dem VPI Player völlig neue Einsatzmöglichkeiten erschließen.

Schnell und butterweich

Nun aber genug der Theorie. In meinem Testaufbau verbinde ich den VPI Player zunächst mit unserem Referenz-Verstärker Hegel H360 und den daran verketteten Q Acoustics Standlautsprechern Concept 50. Wie zu erwarten, ist die Installation in wenigen Minuten abgeschlossen. Nachdem ich meinen Testgast dann ein wenig einlaufen lasse, starte ich meinen Praxis-Check mit Kraftwerks 2009 remasterter Kult-LP „Mensch-Maschine“. Kaum habe ich die Power-Taste gedrückt, setzt sich der Plattenteller auch schon in Bewegung. Kurz ist dabei ein leichtes Knistern am Pulley zu hören, das aber nach einer Sekunde vollständig verschwunden ist. Dann hat der Player seine Sollgeschwindigkeit übrigens auch bereits erreicht. Das geht erfreulich schnell. Zeit also, den Tonabnehmer über die rote Scheibe zu führen. Dabei fällt mir die butterweiche Führung auf. Ebenso butterweich fährt der Arm dann auch zur Platte herab, als ich den filigranen Hebel des Lifts betätige. Das macht alles schonmal einen sehr guten Eindruck.

Zackig-differenziert

Als die Nadel dann in die Rille eintaucht, ist ein leichtes, vertrauliches Knistern zu hören. Das ändert sich schlagartig, sobald die Nadel den bespielten Teil erreicht. Jetzt ist das letzte Kacken vollständig verschwunden. Die ersten elektronischen Klänge füllen den Raum. Dabei fällt mir sofort die konsequente Umsetzung hoher und mittlerer Töne auf. „Wir sind die Roboter“ schallt es laut und deutlich durch den Raum. Rhythmisch und lebendig und zwar ohne zu hell oder in irgendeiner Weise aufdringlich zu erscheinen. Im Grundton agiert der VPI Player ganz nebenbei zackig und wirklich imposant differenziert, Lediglich in Sachen Tiefgang scheint noch etwas Luft nach oben. Das möchte ich aber gar nicht als Negativpunkt verstanden sehen. Bass gibt es genug, nur den Abstieg in den absoluten Basskeller scheint sich mein Testgast zu verkneifen. Bei solch dynamischer und tief abgemischter Musik wie diesem Album ist das für meinen Geschmack aber sogar vorteilhaft.

Das Anschlussfeld sitzt hinten links. Für die Verstärkung durch einen externen Phono-Preamp ist hier auch eine Masseklemme untergebracht.

Substanz & Schubkraft

Das entspannt und sorgt dafür, dass jede XXL-Hörsession relaxed durchgestanden wird. Besonders dann, wenn man unter höheren Lautstärkepegeln unterwegs ist. Bestätigung erfahre ich kurze Zeit später auf Seite 2 des Albums mit „Mensch Maschine“. Dieser Song scheint wie geschaffen, um etwas über Feindynamik, Bassperformance und Differenzierung dieses Plattendrehers zu erfahren. Hier legt der VPI nämlich nochmal einen drauf und brilliert durch Substanz und Schubkraft – ohne es allerdings im Bass zu übertreiben. Der Grundton puncht und macht sich in einigen Passagen sogar leicht in meiner Magengegend bemerkbar. Der Bass ist schwarz, er ist wuchtig und zuweilen auch bissig – immer dann, wenn benötigt. Dabei wummert es aber nicht im Ansatz. Das liegt zwar auch an der hervorragenden Abstimmung der Lautsprecher, ist aber in erster Linie dem Charakter der Plattenspieler/Tonabnehmer-Kombi anzurechnen. Jederzeit kontrolliert , straff , dabei von jeglichem Anflug von Effekthascherei oder überzogenem Bass keine Spur.

Detailbeleuchtung

Der gewonnene Eindruck bestätigt sich auch nach dem Wechsel auf Jeff Cascaros „The Sun Is Shining For Our Love“ von den Accustic Arts Audiophile Recordings Vol. III. Eine Scheibe, die ich jedem anspruchsvollen Vinylisten übrigens unbedingt ans Herz legen kann. Der Song ist geschmeidig, fließend und einfach nur schön, Das auch, weil der VPI alle ihm anvertrauten Klanganteile sorgsam aufnimmt, beleuchtet und – wie bei einem Puzzle – an der genau richtigen Stelle wieder auslegt. Dabei offenbart er ein angenehmes Maß an Emotionalität in der Gesangsstimme des deutschen Künstlers. Im anschließend gespielten „Anna“ von Big Daddy Wilson dann ein ähnliches Bild. Auch hier werden die Wärme und Geschmeidigkeit der Wiedergabe sofort deutlich – selbstverständlich ohne zu fett zu wirken. Die begleitenden Instrumente stehen fest auf der breit aufgezogenen Bühne. Der feindosierte Einsatz der Gitarre, die zurückhaltend gespielten Drums und der rhythmusgebende Bass verwandeln unseren Hörraum in das Aufnahmestudio.

Das Tonarmlager und der Tonarm bestehen hauptsächlich aus einer hochwertigen Aluminium-Legierung.

Strukturierter Charakter

Mit „Slave To The Moon“ von Nighthawk wird es dann etwas jazziger. Jazziger und irgendwie auch poppiger. Die markante Stimme Dal Martinos füllt sofort den Raum zwischen den Lautsprechern. Dahinter die Instrumente und die zwischenzeitlich eingesetzte Backgroundsängerin. Das sauber reproduzierte Saxophon lässt kurz darauf so etwas wie Jazzkeller-Atmosphäre aufkommen. Allerdings weder rauchig noch verschwommen oder wirr. Nein, die Struktur dieses Songs ist geradeaus, schnörkellos. Ein Charakter, dessen Instrumentaleinsätze hervorragend zur detaillierten und sauber aufgelösten Spielweise des VPI passen. Deutlich tieffrequenter geht es dann in „Talk To Me“ von Lilienthal zur Sache. Der erneute Beweis, dass der VPI auch Bass kann. Und auch hier neigt er nicht zur Übertreibung. Sehr gut und für mich ein guter Grund die Lautstärke deutlich zu erhöhen. Auch danach bleibt der Player seinem Charakter treu. Der Bass ist präsent und ebenso schnell wieder weg, wie er gekommen ist. Ohne Dröhnen oder nerviges Gewummer.

Kopfhörer dran

Jetzt geht es per Kopfhörer weiter. Für mich eine Premiere, meine Over-Ears habe ich bislang noch an keinen Plattenspieler direkt angeschlossen. Der Vorgang an sich ist aber auch nicht anders, als würde ich die Kopfhörer am Verstärker anschließen. Also: Kabel in die frontseitige Buchse, Kopfhörer aufsetzen, Tonarm zur Platte führen und Lift betätigen. Erneut starte ich den Soundcheck mit Kraftwerks „Die Roboter“. Kaum gestartet, dringen die ersten Synthie-Klänge an meine Ohren. Sphärisch und mit einer wirklich realistischen Räumlichkeit und Tiefe. Kurz darauf startet der Satte Grundton. Selbstverständlich im sofort erkennbaren Rhythmus des Kultsongs. Das macht gleich Spaß. Soviel Spaß, dass ich dem griffigen Lautstärkesteller einen kräftigen Rechtsdreh verpasse. Dabei stelle ich zwei Dinge fest: Zum einen ist die Pegelregelung nicht sonderlich empfindsam. Sehr gut, so bleibt auch der ungewollt heftige Dreh am Regler folgenlos für die Ohren. Dazu fällt mir auf, dass es einfach nur lauter wird.

Einfacher gehts kaum: Will man seine Lieblingsplatten am Abend in gehobener Lautstärke genießen ohne Kinder und/oder Nachbarn zu stören, steckt man einfach den Kopfhörer in die dafür vorgesehene Buchse.

Raum & Atmosphäre

Ja, das sollte man auch erwarten. In der Praxis ist allerdings oft so, dass Verstärker oder Kopfhörer-Amps dem Lautstärkeanstieg ein leichtes Rauschen hinzufügen. Das ist hier ausdrücklich nicht der Fall. Es wird einfach nur lauter, sonst nix. Als ich den Kopfhörer kurze Zeit später während der Wiedergabe mal kurz zur Seite lege, fällt mir auf, wie laut ich eigentlich gerade höre. Von Verzerrungen oder aufdringlichem Rauschen aber keine Spur. Wow, das ist wirklich gut. Weiter geht’s dann mit einem anderen Kopfhörer, dem Dali IO-6. Also: Lautstärke wieder etwas runter und auf in den nächsten Track: „Spacelab“. Der Sound ist jetzt etwas weniger soft, was ich der Abstimmung des Dali Over-Ears anrechne. Ansonsten verändert sich kaum etwas am Klangcharakter. Die einleitenden, weichen Klänge schaffen gleich wieder Raum und Atmosphäre. Die Übertragung ist dynamisch, agil und straff. Dabei aber nicht im Ansatz aufdringlich, spitz oder unangenehm.

Charkterspiel

Das ändert sich auch nicht, als ich den Wechsel vom Kraftwerk auf meine betagte Santana-LP „Borboletta“ aus dem Jahr 1974 vornehme. Ausser eben, dass das typische Plattenknistern bereits im ersten Stück „Spring Manifestations“ deutlich wahrnehmbarer ist. Das liegt aber weder am VPI oder am Kopfhörer, sondern eindeutig am Alter der schwarzen Scheibe. In diesem Fall unterstreicht es allerdings den Charakter der Aufnahme. Und die ist tatsächlich frühlingshaft und mit jeder Menge Details wie Glocken, Vogelgezwitscher und anderen Waldgeräuschen gespickt. In der Gesamtheit wirkt der Song so extrem gechillt, zugleich aber dennoch vorwärts gerichtet und präzisiert. Ein Song, den ich aufgrund seiner detaillierten Vielfalt demnächst sicher häufiger als Referenz in meine Testplaylist aufnehmen werde. Im anschließenden Track wird es dann deutlich agiler. Der Rhythmus ist jetzt musikalischer aber weiterhin smooth. Jedes einzelne Instrument wird deutlich aus der Masse herausgepickt – allerdings ohne sich in den Vordergrund zu drängen.

Der VI Player ist zeitlos gestaltet und üppig ausgestattet. Nur eine Haube liefert VPI nicht mit.

Fazit

Der VPI Player zeigt sich erfrischend anders. Anders in Sachen Design und anders in seiner Ausstattung. Der Player ist nach dem Auspacken gleich spielfertig. Dafür sorgen der vorjustierte Tonabnehmer und der integrierte Phono-Preamp. Der Clou ist hier aber der ebenfalls an Bord befindliche Kopfhörer-Verstärker. Er macht dem Umweg über den HiFi-Receiver überflüssig. Theoretisch können hier auch direkt aktive Lautsprecher angeschlossen werden, wodurch sich gleich ganz neue Einsatzmöglichkeiten auftun. Der amerikanische Vinyldreher überzeugt zudem durch sein zeitloses Design und seine geradlinige Formensprache. Klanglich steht er der Ausstattung und Optik in nichts nach. Hier überzeugt er in erster Linie durch Direktheit, eine sehr gute Raumdarstellung und Neutralität. Fasst man all dies zusammen, ist der VPI Player eine echte Empfehlung für alle, die einen anspruchsvollen Plattenspieler an einem minimalistischen HiFi-Setup betreiben wollen.

Test & Text: Roman Maier
Fotos: Branislav Ćakić

Gesamtnote: 89/90
Klasse: Oberklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

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Technische Daten

Modell:VPI Industries
Player
Produktkategorie:Plattenspieler
Preis:1.999,00 Euro
Gewährleistung:2 Jahre
Ausführungen:- Schwarz
Vertrieb:Audio Reference, Hamburg
Tel.: 040 / 53320359
www.audio-reference.de
Abmessungen (HBT):100 x 470 x 340 mm
Gewicht:ca. 6,5 kg
Antrieb:Riemenantrieb
Geschwindigkeiten:- 33 ⅓ Upm
- 45 Upm
Ausgang (analog)1 x Cinch
Lieferumfang:- VPI Player
- Cinchkabel
- Massekabel
- Netzkabel
- Tonarm
- Headshell
- VPI Shirley Tonabnehmer
Pros und Contras+ integrierter Phono-Preamp
+ integrierter Kopfhörer-Verstärker
+ sofort spielfertig
+ perfekt eingestellter Tonarm/Tonabnehmer
+ zeitloses Design
+ Aluminium-Plattenteller
+ neutrale Wiedergabe
+ sehr gute Raumabbildung

- keine Haube
Benotung:
Klang (60%):90/90
Praxis (20%):88/90
Ausstattung (20%):90/90
Gesamtnote:89/90
Klasse:Oberklasse
Preis-/Leistung:sehr gut

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