lite - DAS LIFESTYLE & TECHNIK MAGAZIN

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Mit den PS Audio aspen FR30 erfüllte Paul McGowan nicht nur sich selbst einen Traum. Dynamik, Unbeschwertheit und Design der Lautsprecher sollen auch anderen Musikfans die Freudentränen in die Augen treiben. Wir haben uns einen Eindruck von den außergewöhnlichen Sound-Skulpturen machen können.

Trotz ihrer üppigen Größe sollen die PS Audio aspen FR30 noch immer wohnraumtauglich bleiben. Das elegante Design trägt seinen Teil dazu bei.

Eine enorme Portion Skepsis erfüllte mich, als ich das erste Mal von der aspen FR30 hörte, noch bevor ich ein Bild vor Augen, oder einen Ton im Ohr hatte. Voreingenommen mag man meinen, doch meiner Meinung nach nicht unbegründet. Der Auslöser für meine Zweifel war der Markenname, der der Modellbezeichnung vorstand: PS Audio. Auch hier ist es nicht der Name selbst, denn die Komponenten der Firma aus Boulder in Colorado schätze ich persönlich sehr. Mich machte allerdings stutzig, dass ein Hersteller, der seit Jahrzehnten sehr konsequent und erfolgreich einzig Elektronik herstelle, nun auch einen Lautsprecher bauen wollte. Letztlich gehören die beiden Bereiche eines HiFi-Systems untrennbar zusammen. Doch selbst enorme Expertise in einem der Segmente bringt nicht zwingend Vorteile im anderen. Aber scheinbar hatte ich unterschätzt, wie sehr das Thema Lautsprecher Firmengründer Paul McGowan am Herzen lag.

Ein historischer Wunsch

Einige Jahre nachdem PS Audio gegründet wurde hörte Paul zum ersten mal ein Paar Infinity Reference Standard V. Gigantische Lautsprecher bestehend aus einem Mittelhochton-Segment mit zahlreichen Bändchentreibern und einer Tieftonsektion mit sechs großen Bassmembranen. Fasziniert vom Klang der IRS V wich Pauls Ehrfurcht schnell dem Ansporn, irgendwann auch einmal etwas ähnlich außergewöhnliches zu konstruieren. Über die Jahre beließ es Paul mit PS Audio aber bei hochwertiger und innovativer Elektronik. Gleichzeitig diente eben jener Lautsprecher als Referenzmodell im Hörraum der Firma, um die eigenen Geräte auszuprobieren. Bei einem von zahlreichen privaten Treffen zwischen McGowan und dem Gründer und Entwickler von Infinity, Arnie Nudell, schlug jedoch die Nostalgie zu. In Anbetracht des mittlerweile doch fortgeschrittenen Alters der beiden, wollte sich Paul den Wunsch vom eigenen Referenzlautsprecher auf jeden Fall noch erfüllen. Und trotz der vergangenen Zeit diente noch immer der IRS V als Inspirationsquelle für PS Audios Erstlingswerk.

Schwebende Schwergewichte

Die enormen Ausmaße ihrer Vorlage erreichen die aspen FR30 zwar nicht. Dennoch lassen auch ihre Abmessungen keine Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Unterfangens. Stolze eineinhalb Meter reichen die Lautsprecher in die Höhe. Mit etwa 40 Zentimetern Breite sind sie im Vergleich mit den IRS V jedoch beinahe schmächtig. Ihr Volumen erhalten Pauls Lieblinge dann durch ihre Tiefe in den Raum hinein, die mit mehr als 65 Zentimetern recht üppig ausfällt. Auch das Gewicht jenseits der 100 Kilogramm pro Lautsprecher ist bei weitem kein Pappenstiel. Den reinen Zahlen zum Trotz wirken die FR30 jedoch alles andere als schwerfällig. Das vom renommierten Studio 63 entworfene Design scheint hier der Schlüssel zu sein. Die Unterseite der Gehäuse folgt der Linie der eingesetzten Bassmembranen. Diese Rundung, kombiniert mit einem schlank gehaltenen Fuß aus massivem Aluminium, lässt die schweren, großen Lautsprecher beinahe ein wenig schwebend erscheinen.

Die mehr 104 Kilogramm des Lautsprechers ruhen auf einem schlank gestalteten Fuß aus Aluminium. Die Rundung an der Unterseite des Gehäuses lässt die FR30 weniger wuchtig erscheinen, als sie sind.

Imposanter Auftritt

Besonders große Lautsprecher sind eine Seltenheit in Wohnräumen. Dies liegt weniger am Platzverlust, denn Besitzer solcher Geräte verfügen üblicherweise auch über ausreichend große Zimmer. Doch die Integration solcher Referenzschallwandler in Wohnräume ist eine ganz andere Herausforderung. Das edle, aber zurückhaltende Design der aspen FR30 hat jedoch durchaus das Zeug dazu. Zwanzig Schichten handaufgetragener, hochglänzender Lack hüllen hier ein enorm steifes, sprich resonanzarmes Gehäuse aus MDF ein. Die Front hingegen wird von einem anderen Werkstoff dominiert. Stabile Aufsätze aus einer Fieberglas-Kunstharz-Mischung verdecken die Halterungen der Chassis und sorgen gleichzeitig für optimiertes Abstrahlverhalten. Auch wenn der Wunsch nach Eleganz und Wohnraumtauglichkeit einen Einfluss auf das Design der FR30 hatte, ging es nicht nur um Optik. Vielmehr soll auch das Gehäuse seinen Beitrag zum angepeilten Sound der Lautsprecher leisten. Und um diesen zu erreichen, scheute man bei PS Audio scheinbar vor nichts zurück.

Die resonanzarmen Gehäuse aus MDF sind mit hochglänzendem Lack in weiß oder schwarz überzogen. An der Front helfen Verkleidungen mit ausgeprägten Schallführungen dem Abstrahlverhalten.

Ein weißes Blatt Papier

Mit einem netten Gehäuse und zugelieferten Bauteilen ist schon so mancher exzellente Schallwandler entstanden. Doch bei PS Audio entschied man sich für einen gänzlich anderen Weg. Paul betraute den Entwickler Chris Brunhaver mit seinem Herzensprojekt, legte die klanglichen Vorgaben dar und ließ ihm anschließend freie Hand. Praktisch alle Elemente der FR30 sind darum eigens für genau diesen Lautsprecher entwickelt worden. Treiber, Bauteile und Design sollen hier Hand in Hand gehen, weshalb man auf fertige Lösungen verzichtete. Ein immenser Aufwand, den man für den allerersten Lautsprecher von einer etablierten Elektronikmarke nicht erwartet hätte. Umso erstaunlicher ist damit auch der Preis der aspen FR30. Mit einem Paarpreis von 42.000 Euro liegt dieser natürlich in für viele unerreichbaren Sphären. Für ein von Grund auf neu entwickeltes System der Referenzklasse, kann mit Blick auf vergleichbare Modelle aber dennoch prinzipiell von einem absolut fairen Preis gesprochen werden.

Die Treiber der FR30 wurden speziell von und für PS Audio entwickelt. Paul McGowan scheute scheinbar keinen Aufwand beim Bau seines Traumlautsprechers.

PS Audio aspen FR30 – Tiefbass mit Leichtigkeit

Um ihrer Inspiration klanglich nachzueifern folgen die FR30 den IRS V von damals auch technisch. PS Audio legte den Fokus zunächst auf ein stabiles Bassfundament. Gleich vier acht Zoll große Tieftöner zeichnen sich für die Wiedergabe der Frequenzen von 28 bis 400 Hertz verantwortlich. Gefertigt aus Aluminium sollen die Membranen Linearität und Transparenz mitbringen, während ein kräftiger Magnetantrieb und ein langer Hub Leichtigkeit und Kraft verbinden sollen. Anstatt auf eine Bassreflexabstimmung setzte man dann auf den Einsatz von passiven Membranen zur Unterstützung der vier Treiber im Tiefbassbereich. Versehen mit Verkleidungen in der Farbe des Gehäuses, verstecken sich diese fast ein wenig in den Seiten der FR30. Jeweils zwei zehn Zoll große Passivmembranen sind in jede Seitenwand jedes Lautsprechers eingelassen. Auch sie sollen besonders Verzerrungsarm arbeiten, um die tonale Neutralität der Lautsprecher zu gewährleisten.

Die vier langhubigen Tieftöner mit Aluminiummebran werden von großen Passivradiatoren unterstützt.

Flinke Folien

Auch im Mittel- und Hochtonbereich waren das Verhindern tonaler Verfärbungen und eine verzerrungsfreie Wiedergabe essenzielle Ziele. Um diese zu erreichen orientierte man sich erneut an der historischen Vorlage und setzte auf Treiber abseits der üblichen Konusmembranen und Kalotten. Stattdessen wurden planar magnetische Schallwandler für den Einsatz in den aspen FR30 entwickelt. Die Folientreiber zeichnen sich durch ihre enorme Kontrolle und Geschwindigkeit aus. Durch ein Magnetfelder in Schwingung versetzt, sind die Membranen leichter, als die Luft die sie bewegen. Sie reagieren praktisch unmittelbar auf das eingehende Signal und kommen ebenso schnell wieder zur Ruhe, wenn sie nicht arbeiten sollen. Das führt zu immenser Dynamik bei großer Linearität. Einer dieser planar magentic driver (PMD) mit einer Spanne von zehn Zoll, gibt hier den Frequenzbereich zwischen 400 und 2.500 Hertz wieder. Darüber fungiert ein zweieinhalb Zoll großer PMD als frontaler Hochtöner. Dabei allein belässt es PS Audio aber nicht.

Die Magentostaten der baulich getrennten Mittelhochton-Sektion zeichnen sich durch ihre tonale Neutralität und Dynamik aus.

Rundum Sound

Bei einem Blick auf die Rückseite der aspen FR30 erspäht man einen weiteren zweieinhalb Zoll Magentostaten. Der Rückwärtige Ambient-Hochtöner soll für ein noch volleres und räumlicheres Klangbild sorgen. Damit dies unabhängig vom Raum funktioniert, gibt einem PS Audio zwei Werkzeuge an die Hand. Unter dem Hochtöner befinden sich zwei Drehregler für die Klanganpassung. Mit dem linken lässt sich der Abstand zur Wand kompensieren, mit dem rechten hingegen kann der Hochtonbereich in fünf Stufen eher ausgeprägt oder zurückhaltend gestaltet werden. Dies ist besonders hilfreich, falls Teppiche, Vorhänge oder andere dämmende Gegenstände zu viel vom Schall „verschlucken“ sollten. Andersherum können so auch Reflexionen in eher spartanisch möblierten Räumen vermindert werden. Man merkt, die aspen FR30 sollen kein abgehobenes Spielzeug sein, für die man einen eigenen Raum ausstatten muss. Stattdessen will PS Audio einen Alltagslautsprecher bieten, der im Wohnbereich steht und mit dem man jeden Tag Musik hören kann.

Der rückseitig verbaute Ambient-Hochtöner kann mit Hilfe der zwei Drehregeler auf den Raum und den eigenen Hörgeschmack abgestimmt werden.

Qualität und Komfort

Damit die FR30 auch einigermaßen unkompliziert an den Ort ihrer Bestimmung kommen können, hat sich PS Audio noch etwas überlegt. Anstatt die 100-Kilo-Lautsprecher als Ganzes durch Treppenhäuser und Türrahmen zu manövrieren, ist das System in zwei Teile geteilt. Basssektion und Fuß bilden die Basis, auf die das Mittelhochton-Segment aufgesteckt wird. Dies geschieht einfach von hinten über eine Führungsschiene. Auch den Betrieb der FR30 wollte man möglichst einfach gestalten. Da man eh mit zwei getrennten Gehäusen arbeitet lassen sich die festen Schraubklemmen natürlich per Bi-Wiring verbinden. Mit dem beiliegenden Set an Brücken, ist aber auch der Single-Wire-Betrieb möglich. Auch die für den Antrieb benötigte Verstärkerleistung ist moderat gewählt. PS Audio empfiehlt 100 bis 600 Watt. Und wir haben uns vom deutschen Vertrieb sagen lassen, dass man die immensen Standlautsprecher sogar schon mit dem winzigen Vollverstärker Sprout100 der Marke betreiben kann.

Die von uns gehörten aspen FR30 wurden mit 600 Watt starken Monoblöcken betrieben. Doch auch die Kombination mit deutlich weniger kräftigen Verstärkern ist möglich.

lite vor Ort

Genau dorthin hat es uns der Weg nämlich für unsere Kostprobe der aspen FR30 geführt. Bereits seit 1999, und damals als erster Auslandsimporteur für PS Audio überhaupt, wird die Marke in Deutschland von HiFi2Die4 vertrieben. Im Hörraum von Firmenchef Jürgen Sachweh, hatten wir die Gelegenheit für einen Hands-on Test der exklusiven Schallwandler. Für die Stromversorgung zeigten sich dort ein PS Audio PowerPlant 12 und ein PowerPlant20 verantwortlich. Angetrieben von zwei PS Audio BHK Mono 300 und bespielt von einem MSB The Premier DAC mit roon, zeigten die beiden weißen Soundskulpturen schnell ihre Qualitäten. Nach einer anfänglichen kurzen Stille preschen die Percussions unvermittelt in den Raum hinein, als Drumsticks auf Felle und Becken treffen. Zu der immensen Dynamik und Geschwindigkeit kommt dann ein sehr ausgeprägter Körper. Angenehm füllig und plastisch schieben die PMDs den Schall nach vorne, bevor sie punktgenau wieder zum Stehen kommen.

Der schnelle Mitteltöner sorgt für knackige Percussions. Dazu legter außerdem bei allen Komponenten eine schöne Natürlichkeit an den Tag.

Kraftpaket

Bei einer Liveaufnahme baut sich das Publikum wunderbar weit im Raum auf. Man scheint mitten zwischen den Zuschauern zu sitzen, wenn auf der Bühne losgelegt wird. Rund und kräftig fluten die Tieftöner den Raum mit Bass. Mit gehobener Lautstärke kann man den Achtzöllern und ihren Kollegen an den Seitenwänden beim Tanzen zusehen. Beinahe wie bei einem Atemzug holen die dunkeln Aluminiummembranen aus, nehmen Anlauf und drücken die Luft mit viel Energie nach vorne. Dennoch wirkt die FR30 angenehm homogen in ihrer Abstimmung. Der Bassbereich ist voll, plastisch und druckvoll. Gleichzeitig überlagert er die Arbeit der PMDs zu keiner Zeit. Es ist tatsächlich eher ein solides Fundament, als ein herausstechendes Element der Lautsprecher. Wer es mit ein wenig Power krachen lassen will hat dazu allerdings klar die Möglichkeit. In diesem Fall fährt einem der Tiefton dann herrlich in den Körper, während die Magnetostaten ebenfalls ihre Vorteile ausspielen.

Dank der großen Passivmembranen reicht der Bassbereich der FR30 bis weit nach unten. Durch das geschlossene Gehäuses bleibt gleichzeitig die Präzision erhalten.

Feingeist

Das erste feine Anblasen eines Saxophons ist zu hören, bevor gefühlvoll sachte Klänge durch den Raum schweben. Erneut überzeugen die aspen FR30 mit ihrer tollen Körperhaftigkeit, die einem das Gefühl gibt echte Instrumente zu hören, anstatt einer Aufnahme. Besonderen Anteil an dem wunderbar realistischen Sound hat aber besonders das ausgezeichnete Timbre der Lautsprecher. Egal ob bei Bläsern, Streichern, Bässen, Gitarren, Percussions oder Gesangsstimmen: die Klangfarben scheinen stets zu stimmen. Das verfärbungsfreie Spiel der Folientreiber erlaubt jeder Komponenten feine Obertöne zu entwickeln. Dazu schaffen die FR30 scheinbar stets genug Raum, damit sich alles ausreichend entfalten kann. Der Sound wirkt groß, wunderbar facettenreich und damit sehr natürlich. Zur gleichen Zeit führt das gute Ansprechverhalten der PMDs auch zu einer tollen Definition, ohne dass dabei die Musikalität verloren geht. PS Audio wandert hier konsequent und sicher auf den schmalen Grat zwischen angenehmem Fluss und präziser Detailtreue.

Trotz getrennter Sektionen für Tief- und Mittelhochton können die FR30 auch im Single-Wire-Betrieb genutzt werden. Passende Anschlussbrücken liegen den Lautsprechern bei.

Mühelos

Über mehrere Stunden hinweg musizieren die weißen Giganten für uns. Dennoch ist alle Müdigkeit, die sich irgendwann bei uns einstellt, ist allein der längeren Anfahrtszeit geschuldet. Das Spiel der FR30 macht auch nach längerem Zuhören so viel Spaß, wie in den ersten Minuten. Beeindruckend ist dabei die Unbeschwertheit, mit der diese Kombi spielt. Obwohl Bassmembranen und Magnetostaten immer wieder aufs neue ansetzen, ausholen, anschieben und sich fast gänzlich auslenken, wirkt alles unwahrscheinlich mühelos. Das Spiel besitzt schlicht eine tolle Leichtigkeit. Der Sound schwebt unbeschwert im Raum, baut sich schön gestaffelt in alle drei Dimensionen auf und lässt sich vom Hörer in jeder Facette aufnehmen. Das funktioniert bei klassischen Orchesterklängen ebenso gut, wie bei brachialem Speed Metal, sachten Jazz-Combos, verspieltem Prog-Rock, oder hochenergetischen Electro-Beats. Auch wenn Paul McGowan letztlich beinahe 50 Jahre warten musste, sind die aspen FR30 ein gutes Beispiel dafür, dass sich manche Träume tatsächlich erfüllen können.

Paul McGowan erfüllte sich mit den ersten Lautsprechern von PS Audio einen persönlichen Traum. Doch auch andere Musikliebhaber werden mit diesen Referenzlautsprechern sicher glücklich werden.

Fazit

Auch wenn wir sie nicht unter unseren üblichen Bedingungen ausprobieren konnten, zeigte unser Besuch klar: Die PS Audio aspen FR30 sind in praktisch allen Aspekten beeindruckend. Mit dem eleganten Design haben sie trotz ihrer Größe das Zeug dazu, sich einen prominenten Platz im Wohnzimmer zu erobern. Ihr unheimlich natürlicher, dynamischer Sound scheint den riesigen Standlautsprechern dann nahezu mühelos von der Hand zu gehen. Die flinken Magentostaten kombinieren ihre Vorteile ausgezeichnet mit der kräftig zupackenden Basssektion. Doch es ist besonders diese Fülle und Energie, die sie zu jeder Sekunde an den Tag legt, die man selbst im Referenzbereich nicht jeden Tag findet. So sind die aspen FR30 nicht nur ein gelungenes Lautsprecherdebüt für PS Audio, sondern in Anbetracht ihres, zumindest moderat gewählten Preispunkts, sogar beinahe eine Kampfansage an etablierte Branchengrößen.

Test & Text: Philipp Schneckenburger
Fotos: Branislav Ćakić

Gesamtnote: Empfehlung
Klasse: Referenzklasse
Preis-/Leistung: angemessen

99 of 100

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Technische Daten

Modell:PS Audio aspen FR30
Gerätekategorie:Standlautsprecher
Preis:42.000 Euro (Paar)
Garantie:2 Jahre
Ausführungen:- Pearl White
- Sable Black
Vertrieb:HiFi2Die4, Leinzell
07175 909032
hifi2die4.de
Abmessungen (H x B x T):1600 x 407 x 654 (mit Füßen)
1537 x 407 x 254 (ohne Füße)
Gewicht:104,5 kg
Bauart/Prinzip:3-Wege, passiv, geschlossen
Bestückung:2 x 2,5 Zoll Hochton-Magnetostat
1 x 10 Zoll Mittelton-Magentostat
4 x 8 Zoll Tieftöner
4 x 10 Zoll Passivmembran
Frequenzbereich:28 Hz – 20 kHz (Herstellerangabe)
Impedanz:4 Ohm
Anschlüsse:Bi-Wiring-Schraubklemmen
Lieferumfang:2 x aspen FR30
2 x Satz Teppichslider
2 x Satz Anschlussbrücken
2 x Satz Inbusschlüssel
1 x Test CD
1 x Aufstell-Anleitung
Pro & Contra:+ elegantes Design
+ auf den Raum einstellbar
+ fair gestalteter Preis
+ guter Wirkungsgrad
+ sehr plastischer, voller Sound
+ natürliches Timbre
+ unheimliche Dynamik
+ feine Auflösung
+ homogenes Klangbild
+ schöne Langzeittauglichkeit

- hohes Gewicht
Benotung:
Gesamtnote:Empfehlung
Klasse:Referenzklasse
Preis-/Leistungangemessen
Getestet mit:PS Audio BHK Mono 300
PS Audio PowerPlant 20
PS Audio PowerPlant 12
MSB The Premier DAC
Analysis Plus Solo Chrystal Oval 8
roon

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