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Satter Sound ohne sichtbare Lautsprecher, ohne Kabel und ohne Aufwand? Block erfüllt diese Wünsche auf ungewöhnliche Weise: Mit seinem „Bluetooth-Tisch“ Oslo. Diese ungewöhnliche Audio-Lösung schafft Platz und bringt Musik in jeden Raum. Darüber hinaus klingt der Musiktisch auch noch überraschend gut und er ist in der Lage das Smartphone zu laden.

Ja, hier versteckt sich tatsächlich ein HiFi-Setup.

Sie nutzen aktuell Ihr Smartphone als Audio-Quelle. Das ist praktisch und flexibel, klingt aber nicht wirklich toll. Über den mobilen Bluetooth-Speaker klingt es zwar besser, aber so richtig HiFi ist das in der Regel nicht. Wie wäre es denn mal mit einem völlig neuen Ansatz? Einen, der sich in modern gestylte Wohnumgebungen integriert oder der auch dort großen Sound liefert, wo man einfach keine ausgewachsene HiFi-Anlage nebst Lautsprecher aufstellen kann. Mit den „Bluetooth-Tischen“ Stockholm und Oslo hat Block aussergewöhnliche, klangstarke und preislich hochattraktive Lösungen im Programm. Kreative Funktionalität und eine richtig gute Verarbeitung treffen hier auf hohe Klang-Standards. Alles in ein zeitlos modernes Design verpackt. Audioblock hat so etwas ganz Besonderes kreiert: Dekorative Möbelstücke, die per Bluetooth oder AUX-Anschluss anspruchsvollen Spitzensound versprechen und ganz nebenbei auch noch induktiv das Smartphone laden. Wie gut das in der Praxis funktioniert, habe ich mal am Beispiel des superschicken Block Oslo ausprobiert.

Fürs Auge

Wenn ein Hersteller sein Produkt als das „am besten klingende Möbelstück“ bezeichnet, muss er sich an dieser Aussage messen lassen. In Sachen Design möchte ich jedenfalls nicht widersprechen. Spätestens nachdem ich die vier Beine angeschraubt habe – damit war die Montage dann übrigens auch schon abgeschlossen – überzeugt mich der Lautsprecher-Tisch optisch auf ganzer Linie. Die kreisrunden Tischplatten mit ihren griffigen Holzoberflächen, der elegante, schwarze Stoffbezug und die eichenfarbenen Standfüße. Ich habe hier tatsächlich ein schickes Möbel vor mir, das sofort einen sehr hochwertigen und stilsicheren Eindruck vermittelt. Genau genommen handelt es sich bei diesem richtig schick gestylten und sehr gut verarbeiteten Möbelstück aber um ein vollwertiges und ausgewachsenes Bluetooth-Setup. Hinweise darauf finde ich bei genauere Betrachtung auf beiden Holzplatten. Während die obere dezent symbolisiert, dass das Handy hier kabellos geladen werden kann, sind sämtliche Bedienelemente ebenso zurückhaltend in das Design der unteren Platte eingearbeitet.

Die obere Tischplatte lässt sich seitlich zur Seite schwenken. So schafft man auch in engeren Wohnumgebungen Platz.

Das Block Oslo in seiner natürlichen Umgebung

Bevor es ans Eingemachte geht und der Sound des Oslo auf Herz und Nieren getestet wird, schraube ich ihm zunächst die vier Standfüße an. Wie bereits erwähnt, ist diese Arbeit schnell, einfach und ohne zusätzliche Werkzeuge erledigt. Anschließend stelle ich den stoffbespannten „Beistelltisch“ neben die Couch und schaue ihn mir genauer an. In die hölzerne „Tischplatte“ ist besagtes Symbol für das induktive Laden von Smartphones und Tablets eingelassen. Mein diesbezüglicher Test fällt eindeutig aus: Ich lege mein Handy einfach auf die Oberfläche, schon wird der Ladevorgang gestartet. Vorausgesetzt natürlich, das Smartphone ist mit dieser Funktion ausgestattet und der Lautsprechertisch mit Strom versorgt. Das funktioniert mit einem iPhone XS ebenso einwandfrei wie mit meinem Samsung Galaxy S10. Innerhalb einer Stunde ist das S10 um rund 35 Prozent geladen – selbst mit aufgezogener Handyhülle. Unkomplizierter und effektiver kann die Ladefunktion also kaum sein.

Liegt das Smartphone auf der markierten Ladeposition, wird es automatisch und kabellos geladen.

Versteckte Begabungen

Um etwas mehr Platz zu schaffen, lässt sich die Tischplatte dann horizontal zur Seite schwenken. Tut man dies, erscheint eine Etage darunter eine zweite Ablagefläche. Die gleicht der oberen Platte fast aufs Haar. Allerdings findet sich hier nicht das Lade-Symbol, sondern das markante Block-Logo sowie ein Bedienfeld mit fünf Touch-Feldern. Über dieses lässt sich dann einfach durch die Playlist skippen oder die Lautstärke verändern – ohne, dass man das Smartphone in die Hand nehmen muss. Dezent in die Rückseite integriert, finden sich dann noch ein USB-Port als weitere Ladeoption, ein AUX-IN und die Netzbuchse. Clever, so können beispielsweise auch betagtere Handys geladen und als kabelgebundene Audio-Quelle genutzt werden. Dass dieser Tisch noch zwei Breitband-Treiber sowie einem integrierten 35 Watt Subwoofer beinhaltet, ist auch bei näherer Betrachtung nicht zu erkennen. Für den nicht eingeweihten Betrachter ist das Oslo einfach ein schickes, technisch begabtes Möbel.

USB-Port, Aux In und Netzanschluss sind dezent in die Rückseite des Klangmöbels eingelassen. Hier wird das Oslo mit Strom versorgt oder das Handy per Kabel verbunden.

Die Funktionen des Audioblock Oslo im Schnelldurchlauf

Die Funktionsweise meines Testgastes sehr intuitiv und leicht verständlich. Einen kurzen Überblick über die Funktionen möchte ich aber der Vollständigkeit halber trotzdem geben:

– Ladefunktion für Smartphones und Tablets (induktiv und via USB).
– Musikwiedergabe via Bluetooth: Eingeschaltet befindet sich der Lautsprecher automatisch im Suchmodus und koppelt sich mit dem abspielbereiten Gerät.
– Musikwiedergabe via AUX IN mit jedem entsprechend ausgestatteten Wiedergabe-Medium möglich.
– Equalizer-Einstellungen: Hier stehen folgende Presets zu Verfügung: „Normal“, „Pop“ sowie „Rock“ und „Movie“.
– TWS Funktion: Hierüber lassen sich zwei Block Oslo kabellos miteinander koppeln. Inhalte könnten so mit doppelter Power abgespielt werden, wobei die Equalizer-Einstellungen auf beiden Geräten verschieden sein können.
– Sämtliche Funktionen sind intuitiv zu bedienen. Eine sinnvolle Hilfestellung gibt das Gerät durch den Einsatz farbiger Kontroll-LEDs.

Nun aber genug der Theorie, jetzt möchte ich endlich etwas hören!

Ist das Oslo mit Strom versorgt, ist er innerhalb weniger Augenblicke in der Übersicht der verfügbaren Bluetooth-Spielpartner zu finden. Ein Klick genügt nun, um Smartphone und Block Oslo miteinander zu koppeln. Anschließend gibt sich der Bluetooth-Tisch auch direkt in der Tidal- und Qobuz-Übersicht als Zuspieler zu erkennen.

Aus dem Möbel wird ein Soundsystem

Nachdem mir die nette Dame im Lautsprecher laut und deutlich mitteilt, dass dieser mit meinem Smartphone „connected“ ist, durchsuche ich zunächst meine Audible-Bibliothek. Wie so oft, beginne ich nämlich auch diesen Test mit dem gesprochenen Wort. Hängen bleibe ich bei Torsten Sträter und seinem Programm „Selbstbeherrschung umständehalber abzugeben“. Ich spiele ein wenig mit den EQ-Einstellungen und bleibe letztlich bei „Rock“ hängen. Hier passt der Sound am besten zur tiefen und sonoren Stimme des Mannes mit der Mütze. Sicherlich ist das Geschmacksache, es lohnt aber auf jeden Fall, die gegebenen Möglichkeiten mal zu testen. Sträters Bass flutet bei entsprechender Lautstärke das Wohnzimmer und zum ersten Mal wird das Block Oslo vom Möbel zum eindrucksvollen Audiosystem. Tieftonanteile werden kraftvoll betont, die Stimme bleibt trotzdem wunderbar klar. In dieser Stimmung gönne ich mir dann gleich mal eine schöne Stunde Humor. Erste Etappe: volle Punktzahl!

Das Oslo ruht auf vier soliden Holzsäulen. Das sorgt für eine luftige Optik und hat auch klanglich Vorteile.

Jetzt wird’s musikalisch

Nach der ersten positiven Erfahrung bin ich bereit für die Abteilung Attacke. Dafür lasse ich zunächst die Jungs von AnnenMayKantereit von der Leine. Der Eindruck, den Torsten Sträter bereits angedeutet hatte, wird jetzt nochmal deutlich unterstrichen: Die ähnlich tiefe Stimme von Henning May schallt im besten Sinne des Wortes durch die gesamte Wohnung. Mit „Oft gefragt“, „Pocahontas“ und Co. vibriert die Luft regelrecht. Das elegante Möbelstück erschafft tatsächlich eine griffige Wohnzimmer-Konzert-Atmosphäre. Was dabei fast nebenbei auffällt: Dem Block-Tisch gelingt es sogar eine relativ räumliche Kulisse aufzubauen. Aus etwa 2,5 Metern Entfernung scheint es fast, als würde hier ein größeres System agieren. Und noch etwas: Auch wenn es sich hier um ein Bluetooth-System handelt, spielt das Oslo weit über dem, was man so von einem Bluetooth-Speaker erwartet. Allein in den unteren Frequenz-Etagen entfaltet mein Testgast soviel Volumen, wie man es eigentlich nur von erwachsenen HiFi-Systemen kennt.

Die Alternativversion: Das Block Stockholm ist technisch identisch. Beide unterscheiden sich nur optisch voneinander.

Auf den Geschmack gebracht

Um auch anderen EQ-Einstellungen eine Chance zu geben, wage ich anschließend einen kleinen Abstecher zu „Reklamation“ von Wir sind Helden. Auf „Pop“ geschaltet, wird der Sound dann etwas ausgeglichener. Bässe werden nun etwas zurückgenommen, die verschiedenen Klangebenen dafür gleichwertiger betont. Eine Auswahl, die der klaren Stimme von Judith Holofernes und Helden-Instrumentalisierung sehr entgegenkommt. Auch hier passt also das Feintuning zur Musik. Welches letztlich das passende Preset ist, hängt also ganz vom Hörgeschmack bzw. von der wiedergegebenen Musikrichtung ab. Hört man gern Rock oder elektronische Musik, ist die Voreinstellung „Rock“ vielleicht die richtige. Hat man es lieber ausgeglichener, detailreicher, ist „Pop“ die passende Wahl. Mir gefällt „Rock“, speziell für das große Finale besser, denn jetzt wird es richtig laut. Dafür wähle ich Guns ’n Roses und „Use your Illusion II“. Es ist immer wieder erfrischend, Klassiker wie „You Could Be Mine“ oder „Civil War“ zu hören.

Die Befehligung (Lauter, leiser, Pause etc.) kann über das Touchfeld in der unteren Tischplatte vorgenommen werden. Dieses ist sehr zurückhaltend gestylt, um die Technik durchgängig im Hintergrund verschwinden zu lassen.

Spaßmaschine

Besonders, wenn so viel Dampf dahinter steckt wie jetzt und hier! Axl Roses kratzige Vocals und die bombastische Instrumentalisierung kommen eindrucksvoll und wirklich intensiv rüber. Der Sound sitzt sofort und der Funke springt über. Das Block Oslo erschafft neben der partytauglichen Lautstärke vor allem einen sehr dichten Klang. Die Bluetooth-Verbindung steht stabil. Selbst als ich mit dem Smartphone in der Hosentasche in den Nebenraum gehe, spielt das Block-Setup unbeeindruckt weiter. Das kann nicht jeder Bluetooth-Speaker von sich behaupten! Wieder im Testraum angekommen, fällt mir die detailreiche Wiedergabe auf. Mir fehlt wirklich kaum eine Nuance. Höhen, die mittleren Lagen und die Bässe werden sehr akzentuiert dargestellt. Auffällig ist das Temperament, mit dem mein Testgast nun vorangeht. Die jetzt performte Grundtonagilität ist quasi eine Einladung, die rechte Lautstärketaste gedrückt zu halten. Sofort wird es lauter und lauter. Das funktioniert alternativ selbstverständlich auch über die Lautstärketasten am Smartphone.

Flexibel und dediziert

Mein rund 25 Quadratmeter großer Raum wird schnell mit Musik gefüllt. Und das funktioniert richtig gut. Erst, als die vielzitierte Zimmerlautstärke übertroffen ist, kommt das Oslo in den kritischen Bereich. Zu bemängeln ist das aber nicht, schließlich habe ich es hier ja auch nicht mit ausgewachsenen Standlautsprechern zu tun, die von einem raumgreifenden Verstärker angetrieben werden. Nein, damit kann und soll sich das Oslo nicht messen. Vielmehr ist es als All-In-One-Lösung gedacht, die anspruchsvolles Design und richtig guten Sound zusammenbringt. Und das tut das Oslo ohne jede Einschränkung. Überschreitet man besagte Grenze also nicht, liefert das Blocksche Klangmöbel einen mitreißenden und grundtonstarken Sound, der so richtig Spaß macht! Was auch wichtig ist: Das Oslo lässt sich bei Bedarf schnell und einfach an einem anderen Ort aufstellen, zum Beispiel auf der Terrasse oder im Hobbyraum. Netzstecker raus, woanders hinstellen, Stecker rein. Das war es auch schon. Versuchen Sie das mal mit einer klassischen HiFi-Anlage!

Bassreflex-Port und Basslkautsprecher sind nach unten gerichtet. Das ist praktisch, denn so lässt sich das Block Oslo flexibel im Raum aufstellen.

Fazit

Warum nicht mal was anderes? Diese Frage muss immer erlaubt sein. Dieses „anders“ muss dann aber auch überzeugen. Exakt das tut das Block Oslo. Klar, dieser Bluetooth-Tisch ist keine Konkurrenz zu dedizierten HiFi-Bausteinen wie dem CVR-100. Aber: Es ist praktischer und auch klanglich viel besser als die allermeisten mobilen Bluetooth-Lautsprecher. Dieses All-In-One-System verfügt über eine erstaunliche Tiefe im Klang und verbreitet einen massiven Bass. Seine Bedienung ist kinderleicht, die kabellose Verbindung jederzeit stabil und die Funktion als kabellose Ladestation fürs Smartphone ein wirklich praktischer Bonus. Zum Klang kommen Praktikabilität und das Design: Dank der wertigen Materialien und den praktischen Zusatzfunktionen lässt sich das Oslo in quasi jeden modernen Wohnraum integrieren. Die Option zwei Oslo zu koppeln, dürfte für viele ein zusätzliches Argument für den Kauf sein.

Test & Text: Roman Maier
Fotos: Björn Kanka

Gesamtnote: Highlight
Klasse: Mittelklasse
Preis-/Leistung: hervorragend

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Technische Daten

Modell:Block
Oslo
Produktkategorie:Sound-Möbel
Preis:599 Euro
Garantie:2 Jahre
Ausführungen:- Schwarz/Holz
- Eiche
- Schwarz/Hochglanz-Schwarz
Vertrieb:Audioblock, Hude
Tel.: 04484/92009010
www.audioblock.de
Abmessungen (HBT):520 x 410 x 410 mm
Gewicht:18,5 Kg
Anschlüsse:- Bluetooth (4.2)
- Aux-In
- USB (Smartphone-Ladefunktion)
Made for:- iOS
- Android
- Windows
Pros und Contras:+ aktives Soundsystem integriert
+ hohe Materialqualität
+ sehr gute Verarbeitung
+ induktives Laden
+ USB-Port
+ dynamischer Grundton
+ satter Bass
+ einfache Bedienung

- keine Fernbedienung
Benotung:
Gesamtnote:Highlight
Klasse:Mittelklasse
Preis-/Leistungsehr gut
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