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Die globale Audio- und Videomarke EPOS hat die Ergebnisse einer Untersuchung vorgestellt, die sich mit den Auswirkungen von schlechter Audioqualität auf die Produktivität von Remote Mitarbeitenden beschäftigt. Die Studie hat ergeben, dass schlechte Audioqualität dazu führt, dass unser Gehirn mehr leisten muss, um Informationen zu verarbeiten. Außerdem ist das Gehirn verglichen mit Klängen in einer realen Umgebung bei der Verarbeitung von digitale Audiosignalen einer größeren Belastung ausgesetzt.

EPOS Audiolösungen, die auf EPOS BrainAdapt-Technologie basieren, können die Leistung verbessern und die kognitive Belastung reduzieren.

Nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie beschäftigten sich zahlreiche Forschungsprojekte mit langfristigen kognitiven Problemen im Zusammenhang mit der globalen Gesundheitskrise sowie dem Einfluss der Lockdowns und anderen gesellschaftlichen Veränderungen auf die psychische Gesundheit. Jedoch wurde nur wenig Forschung über die Auswirkungen der Kommunikation primär über digitale Lösungen betrieben. Sound hat einen erheblichen Einfluss auf die kognitiven Funktionen, denn das Ohr ist nur ein Medium für das Gehirn, das eine Reihe von elektronischen Nervensignalen wahrnimmt und umsetzt. Ein Großteil der Büroarbeitskräfte weltweit arbeitet weiter von zu Hause aus. Dabei beeinflussen Hintergrundgeräusche Produktivität und stellen ein potenzielles Gesundheitsrisiko dar, da sie mit einem erhöhten Stressniveau verbunden sein können. Die Beschäftigten sind sich heute weitgehend nicht bewusst, welche Auswirkungen Hintergrundgeräusche auf sie haben können. Erst wenn diese Probleme behoben werden, wird es möglich, Wohlbefinden und Produktivität zu steigern.

Das psychoakustische Forschungsprojekt wurde von EPOS im Centre for Applied Audiology Research (CAAR)von Oticon in Dänemark durchgeführt. Der Schwerpunkt lag dabei auf Pupillometrie (Eye-Tracking), Spracherkennungsleistung und subjektiven Bewertungen für Aufgaben vor und nach einer Belastung für jede Geräuschbedingung. Die Nutzer führten die Höraufgaben mit und ohne passiver Dämpfung von EPOS durch. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass die passive Geräuschunterdrückung von EPOS-Headsets zu einem geringeren Höraufwand, einer besseren Gedächtnisleistung und einer höheren Worterkennung führt. Die Gedächtnisleistung der Teilnehmenden verbesserte sich so beispielsweise um 10 Prozent.

Starke Hintergrundgeräusche können zu Schwierigkeiten dabei führen, den Zusammenhang von gesprochenen Inhalten zu verstehen. Dies stellt nicht nur die Aufnahme und Speicherung von Informationen in Frage, sondern wirft auch längerfristige Probleme auf. Eine schlechte Audioqualität führt dazu, dass unser Gehirn mehr arbeiten muss, um Informationen zu interpretieren. Außerdem steigt der Aufwand beim Zuhören um 35 Prozent. Das Gehirn kann sehr langsam auf Geräusche reagieren, da es ihm schwerer fällt, zwischen den Reizen zu wechseln. So muss sich das Gehirn beispielsweise bei einer Telefonkonferenz, die durch Audioprobleme wie Hintergrundgeräusche, Interferenzen und Echos beeinträchtigt ist, stärker anstrengen, um sich auf die wichtigste Klangquelle zu konzentrieren.

Dies, so die Forscher, kann zu kognitiver Überlastung und Ermüdung des Gehirns führen. Sound beeinflusst uns psychologisch, kognitiv und in unserem Verhalten, auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind. Durch das Testen der Technologien und Lösungen von EPOS und die Untersuchung der kognitiven Anstrengungen und Gedächtnisleistung können Lösungen entwickelt werden, um die Auswirkungen von unerwünschten Hintergrundgeräuschen auf das Gehirn zu verringern. EPOS kann zum Beispiel testen und nachweisen, dass die Dämpfung spezifischer Frequenzen von störenden Geräuschen tatsächlich zu einer verringerten Hörermüdung während langer virtueller Meetings führt.

Basierend auf der weltweit führenden psychoakustischen Forschung der Demant Group hat EPOS einzigartige Algorithmen und akustische Technologien entwickelt, um die idealen und natürlichsten Bedingungen für das Gehirn eines Nutzers bei der Interpretation von Klängen nachzubilden. Diese Technologien werden als EPOS BrainAdapt bezeichnet. Produkte wie die Headsets ADAPT 660 und ADAPT 660 AMC, die auf EPOS BrainAdapt-Technologien basieren, verbessern nachweislich die Leistung durch eine verbesserte Gedächtnisleistung und eine reduzierte kognitive Belastung.

Torben Christiansen, Director of Technology bei EPOS: „Unternehmen haben stark in Technologien investiert, um ihre Belegschaften während des Lockdowns zu unterstützen. Das waren notwendige Lösungen, um eine unmittelbare Bedrohung der Geschäftskontinuität zu beheben. Inzwischen erkennen wir die längerfristigen Auswirkungen der ortsunabhängigen Arbeit auf die Produktivität und das Wohlbefinden der Beschäftigten. Eine schlechtere Konzentration und Produktivität haben unmittelbare Auswirkungen auf die Unternehmensleistung. Ein schleichender und kumulativer Effekt wird zudem die erhöhte Müdigkeit und Unzufriedenheit unter den Beschäftigten sein. Dies wiederum kann zu Burnout und einer höheren Mitarbeiterfluktuation führen. Die Arbeitgeber müssen sich diesen neuen Herausforderungen mit derselben Stringenz stellen, wie sie es 2020 gemacht haben, und in neue Lösungen investieren, um das Wohlbefinden, die Zufriedenheit und die Produktivität ihrer Mitarbeiter zu fördern.“

Quelle: Pressemitteilung EPOS vom 08.12.2022

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