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Seine Lieblingssongs auch unterwegs auf klanglich bestem Niveau genießen zu können, hat seine eigene Qualität. Musikfreunde, die das einmal erlebt haben, wissen genau was gemeint ist und möchten diesen Luxus auch nicht mehr missen. Der Kopfhörer ist dabei eindeutig das wichtigste Glied in der Kette. Mit dem M500 bietet der Audiospezialist KEF nun ein solches (OnEar-) Modell, das höchsten HiFi-Ansprüchen genügen soll. Der erste Blick auf die Ausstattungstabelle und meine sehr guten Erfahrungen mit KEF-Produkten lassen bereits beste Klangqualität erahnen. Aber ich wollte es genau wissen …

Schick und zeitlos designed präsentiert KEF sein OnEar-Modell M500.

Schick und zeitlos designed präsentiert KEF sein OnEar-Modell M500.

 

 

Musik
Sie ist überall, sie begleitet uns auf Schritt und Tritt, ist Ausdrucksmittel, Sprache und Kommunikationsweg. Musik macht Freude, erzeugt Stimmung und bedeutet Bewegung. Richard Wagner sagte einst treffend: „Die Musik ist die Sprache der Leidenschaft“. Victor Hugo entgegnet: „Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist“. Recht haben sie beide, denn wie zu keiner Zeit zuvor, ist die Musik heute ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens und aus der modernen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Doch Musik ist nicht gleich Musik, denn um Spaß zu erzeugen oder Erinnerungen, Gefühle und Emotionen zu wecken, bedarf es der unverfälschten Reproduktion. Denn nur dann, wenn das Stück genauso wiedergegeben wird, wie vom Künstler gewollt, ist die Musik fühlbar und geht unter die Haut.

Leicht, bequem, schick, klangstark und für höchste Ansprüche gemacht, der M500.

Genießen Sie Ihre Musik – wo immer Sie wollen – in bester Klangqualität.

 

 

50 Jahre höchster Anspruch
Die unverfälschte Reproduktion – nicht mehr und nicht weniger. Einer Zielsetzung, der sich auch die Audiospezialisten von KEF verpflichtet haben – und zwar seit ihrer Gründung vor mehr als 50 Jahren. Einer Zielsetzung, die KEF Mitbegründer Raymond Cooke vor vielen Jahren wie folgt formulierte: „Von allen Kunstformen ist die Musik die am schwersten definierbare und die ausdrucksstärkste, die am schwersten zu greifende und die unmittelbarste, die vergänglichste und die unvergänglichste. Transformiert in einen Tanz der Elektronen um einen Draht, lebt ihre Seele weiter. Wenn die Musik wieder seinem gewünschten Zweck zugeführt wird, zur Unterhaltung Ihrer Ohren und Ihres Geistes, möchte KEF dies auf dem natürlichsten Weg tun … ohne Drama, ohne Übertreibung, ohne Tricks.“ Eine Zielsetzung, an der sich KEF vom ersten Tag an messen lassen wollte. Das konnten sie und das können sie noch heute, denn die strikte Befolgung der eigenen Philosophie führte letztlich dazu, dass KEF-Produkte gegenwärtig weltweit höchste Wertschätzung genießen und Meilensteine wie KEFs Über-Lautsprecher Muon oder Blade von Experten zu den besten Schallwandlern unseres Planeten gezählt werden.

Auf Reisen, am Arbeitsplatz oder mit dem Notebook im Café - der M500 eignet sich für jeden mobilen Einsatzzweck.

Auf Reisen, am Arbeitsplatz oder mit dem Notebook im Café – der M500 eignet sich für jeden mobilen Einsatzzweck.

 

 

Warum Kopfhörer?
Im Grunde ist ein Kopfhörer ja auch ein Lautsprecher – nur viel kleiner als die typische Zwei- oder Drei-Wege-Box. Prinzipiell unterscheiden sie sich jedoch kaum. Wortwörtlich dienen sie als Schallwandler, denn beide werden mit elektrischen Signalen gespeist, die über ihre (zumeist) dynamischen Membranflächen in Hörschall gewandelt werden. Ist man also Lautsprecherspezialist, sind die Grundvoraussetzungen für die Herstellung eines Kopfhörers bereits gegeben. Und da das britische Traditionsunternehmen über jede Menge Knowhow, Enthusiasmus und patentierte Technologien verfügt, drängt sich die Entwicklung eigener Kopfhörer in diesem Fall sogar förmlich auf. Damit unterscheidet sich ein KEF-Kopfhörer übrigens von Beginn an grundlegend von einem Großteil des Mitbewerbs. Denn statt der gängigen Praxis zu folgen, seine Produkte in riesigen Fabriken einzukaufen und lediglich mit dem eigenen Markennamen zu versehen, werden auch Kopfhörer, die den Markennamen KEF tragen, zu 100 Prozent nach eigenen Vorgaben gefertigt.

Hübsch, klangstark und dank Smart-Hinge-Gelenktechnik obendrein flexibel: So lässt sich der M500 bei Bedarf ganz flach einklappen und beispielsweise locker in einer Laptop-Tasche verstauen.

Hübsch, klangstark und dank Smart-Hinge-Gelenktechnik obendrein flexibel: So lässt sich der M500 bei Bedarf ganz flach einklappen und beispielsweise locker in einer Laptop-Tasche verstauen.

 

 

Der M500
Eine edle Verpackung unterstreicht den Wert des in ihm befindlichen Produktes. Das gilt für Schmuck, exquisite Uhren und nahezu alle anderen Luxusgüter – genauso wie für hochwertigste Artikel der Unterhaltungselektronik. Selbiges gilt in gleicher Form für den KEF M500, dessen Transportbehältnis bereits andeutet, dass es sich bei diesem, sicher verpackten Produkt, um etwas sehr wertvolles handeln muss. Nachdem der schützende Schuber entfernt und die stabile und ebenfalls sehr edle Kartonage (die eher an eine Schmuckschatulle erinnert) geöffnet sind, kommt ein weiteres Behältnis zum Vorschein: Das Transportetui. Schwarz, in Nierenform gehalten und sanft gerundet, dient dieses unserem Testmodell auf Reisen als sicherer Schutz vor mechanischer Beschädigung. Nachdem dann der federleichte Schoner geöffnet ist, kann die ausgiebige Untersuchung unseres Testprobanden auch endlich beginnen. Dank zweier Scharniere nimmt dieser erstaunlich wenig Raum in seiner Behausung ein. KEF nennt diese Funktion übrigens Smart-Hinge-Gelenktechnik, denn im Vergleich zu den einfachen Scharnieren, die in vielen herkömmlichen Kopfhörern eingesetzt werden, erlaubt das hier eingesetzte Gelenksystem sowohl das Zusammenfalten des M500, wie die Ausrichtung beider Ohrmuscheln in einem Winkel von bis zu 90 Grad. Das macht Sinn, denn so lässt er sich platzsparend in der Jackentasche verstauen und obendrein perfekt an jedes Ohr anschmiegen. Mittels eines verstellbaren Bügels passt sich der M500 darüber hinaus – und zwar mit lediglich einem Handgriff – an jede Kopfform an, wobei der schwarze Lederüberzug höchsten Tragekomfort garantiert. Aus Memory-Schaum gefertigte, atmungsaktive Polster sorgen zudem für einen noch bequemeren Sitz auf dem Ohr. Überhaupt erweist sich unser Testmodell als extrem tragefreundlich, denn mit einem Gesamtgewicht von gerade einmal 208 Gramm ist er deutlich leichter, als zunächst erwartet. Zu verdanken ist dies dem hier eingesetzten Aluminium-Rahmen. Das ist zwar in der Herstellung um einiges kostenintensiver als Kunststoff oder andere Materialien, bietet aber zwei unschlagbare Vorteile: Aluminium ist ausserordentlich leicht und in höchstem Maße stabil und widerstandsfähig, weshalb sich dieses Leichtmetall für den mobilen Einsatz geradezu anbietet. Ebenfalls auf diesen Einsatzzweck gedrillt, erweisen sich die zwei zum Lieferumfang gehörigen, etwa 1,35 Meter langen Anschlusskabel, von denen sich eines einer integrierten Line-In-Fernbedienung erfreut. Drei eindeutig ertastbare Knöpfe erlauben die Regelung der Lautstärke oder gar die Annahme und die Beendigung eingehender Anrufe – und zwar ohne das Handy in die Hand nehmen zu müssen. Dank der flachen Bauform beider Leitungen gehört lästiger Kabelsalat zudem der Vergangenheit an. KEF-Kopfhörer, also auch der M500, sind darüber hinaus so entwickelt, dass sie dem CENELEC Standard ENH60065/A12 gegen Hörschäden durch überhöhte Lautstärke entsprechen. Ein Standard, dem heute leider nur wenige am Markt befindliche Headphones entsprechen.

Das schicke, nierenförmige und sehr robuste Etui schützt den M500 vor auf Reisen vor Beschädigung. Platzsparend zusammengeklappt nimmt dieser hier sehr wenig Raum in Anspruch.

Das schicke, nierenförmige und sehr robuste Etui schützt den M500 vor auf Reisen vor Beschädigung. Platzsparend zusammengeklappt nimmt dieser auch hier sehr wenig Raum in Anspruch.

 

 

Praxistest
KEF hat nicht zuviel versprochen, der M500 schmiegt sich tatsächlich sanft an den Kopf seines Besitzers und liefert vom ersten Augenblick an, ein ausgesprochen angenehmes Tragegefühl. Erwähnenswert ist bei dieser Gelegenheit das bereits beschriebene Kabel, das auch im Langzeiteinsatz – soviel sei hier vorweg genommen – niemals verheddert und sich trotz seines filigranen Äusseren als hochgradig robust darstellt. Die in der Fernbedienung integrierten Tasten lassen sich mit den Fingerkuppeln leicht identifizieren, was den schnellen Zugriff auf die wichtigsten Funktionen meines Apple-Smartphones erlaubt. Kompatibel ist der M500 laut Hersteller übrigens mit nahezu allen Smartphones, Computern und den allermeisten mobilen Abspielgeräten, was KEF folgendermaßen beschreibt: „Nur einstöpseln und mit „First Class Entertainment“ entspannen“. KEF legt die Messlatte also wieder einmal sehr hoch. Und das zu Recht, wie sich bereits im ersten Testabschnitt beweisen soll. So wird der Shinedown-Titel „Save Me“ von der ersten Sekunde an mit kolossaler Agilität und einer Spielfreude reproduziert, die sich kaum beschreiben lässt und der ich mich einfach nicht entziehen kann. Höhen und Mitten werden fein aufgelöst und Brent Smiths leicht kratzige Stimme wird in seiner vollen Bandbreite dargestellt, während die begleitenden Gitarrenriffs sauber und unverzerrt mein Ohr erreichen. „Detailverliebt“ ist hier sicher das treffende Attribut, denn die Sorgfalt und und Intensität, mit der dieser Kopfhörer zu Werke geht, hat rein gar nichts mit den Plastik-Bombern zu tun, die zuhauf am Markt angeboten werden – und obendrein noch deutlich teurer sind. Und obwohl der M500 bereits jetzt am oberen Limit kratzt, legt er mit seiner grundsoliden und blitzsauberen Grund- und Tieftonreproduktion noch einen drauf. Dabei erklingen selbst komplexeste Bassläufe so, wie man sie nur von besseren Lautsprechern kennt, nämlich trocken, satt und zupackend und bei Bedarf auch voluminös bis tiefschwarz. Allein das ist genial und macht Spaß auf mehr. Dynamik und Kraft hat KEFs Kopfhörer-Flaggschiff also zu genüge zu bieten. Zeit also, sich den etwas leiseren Tönen zu widmen. Mit „Dance The Night Away“ erwähle ich dazu einen Titel des legendären Cream-Albums „Disraeli Gears“. Doch enttäuscht werde ich auch hier nicht, sondern bekomme eine Performance voller Ruhe und Präzision kredenzt, die diesem Titel voll und ganz entspricht. Aggressivität oder Langeweile sind dem M500 dabei auch hier fremd. Stattdessen werden Gitarre und das im Hintergrund agierende Schlagzeug harmonisch, unaufdringlich und perfekt konturiert zu Ohr getragen, während Jack Bruce`s Stimme quasi vor seinen Mitspielern zu schweben scheint. Letzteres klingt im ersten Moment vielleicht etwas falsch, ist von den Machern dieses Psychedelic-Rock-Albums aber durchaus gewollt und somit vom M500 perfekt reproduziert. Der Sinn dahinter, ist die audiovisuelle Darstellung eines größeren Raumes, die unserem Testmodell auch mühelos gelingt.

Topmodell mit Grips: Der M500 präsentiert sich nicht nur in zeitlos-schickem Design, sondern gehört auch klanglich zu den besten seiner Zunft.

Topmodell mit Grips: Der M500 präsentiert sich nicht nur in zeitlos-schickem Design, sondern gehört auch klanglich zu den besten seiner Zunft.

 

 

Fazit
Er ist mustergültig verarbeitet, auserlesen bestückt und ist (selbst über mehrere Stunden) sehr angenehm zu tragen. Geschmackvoll und zeitlos-schön designed, entspricht er darüber hinaus dem aktuellen CENELEC Standard ENH60065/A12 gegen Hörschäden durch überhöhte Lautstärke. Das Wichtigste aber ist die exzellente Klangqualität. Diese macht den M500 zur uneingeschränkten Empfehlung für anspruchsvolle Musikfreunde, die auch unterwegs nicht auf allerbeste Klangqualität verzichten wollen.

 

Test & Text: Roman Maier

 

 

 

Modell:KEF
M500
Produktkategorie:Kopfhörer
Preis:299,95 Euro
Garantie:2 Jahre
Ausführungen:silber-schwarz
Vertrieb:GP Acoustics, Essen
Tel.: 0201 / 170390
www.kef-audio.de
Gewicht:208 Gramm
Treiber:40 mm
Impedanz:32 Ohm (±15%)
Anschluss:Kabel
Zubehör:1 Kabel (ca.1,30m + LS-Regler)
1 Kabel (ca.1,30m)
1 Flugzeug-Adapter
1 6,25mm-Adapter
1 Softbox
Besonderes:- Alugehäuse
- atmungsaktive Lederohrpolster
- flexible Gelenkkonstruktion
- exzellente Verarbeitung
- viel Zubehör
Benotung:
Klang (60%):1,0
Praxis (20%):1,0
Ausstattung (20%):1,0
Gesamtnote:1,0
Klasse:Spitzenklasse
Preis-/Leistunghervorragend

 

 

 

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