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Redakteur
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Jedes Jahr locken die ersten sommerlichen Temperaturen die Menschen ins Eiscafé und – wo vorhanden – ans Wasser. Doch spätestens nach ein paar Tagen dauerhafter Hitze tut Abkühlung Not und ein Ventilator muss her. Oder besser noch: ein Luftkühler. Der sollte aber bitteschön auch genug Leistung haben und nach Möglichkeit auch noch gut aussehen. Der neue Whirlwind von Klarstein kann das und sorgt vor allem für frischen Wind.

Dank Nachtmodus und leisem Betriebsgeräusch ist der Whirlwind-Luftkühler auch im Schlafzimmer gut einsetzbar.

Dank Nachtmodus und leisem Betriebsgeräusch ist der Whirlwind-Luftkühler auch im Schlafzimmer gut einsetzbar.

 

Keine heiße Luft!

Der Whirlwind ist kein reiner Ventilator, sondern verfügt zusätzlich über die Möglichkeit, die ausströmende Luft zu kühlen und zu befeuchten. Dadurch erfährt man gerade an heißen Sommertagen eine angenehm frische Brise, die wesentlich mehr Abkühlung verspricht als ein bloßer Ventilator. Eine echte Klimaanlage kann der Whirlwind zwar nicht ersetzen, allerdings sorgt er gerade in kleineren Räumen und im unmittelbaren Umkreis für eine spürbar erfrischende Abkühlung. Umgesetzt wird das durch die Verdunstung von Wasser aus dem 5,5 Liter fassenden Wassertank, der direkt über dem Gehäuseboden eingeschoben wird. Ein Drehriegel sichert den Kunststoffcontainer, so dass er nicht unbeabsichtigt herausgezogen werden kann. Beim Einschieben senkt sich ein Ansaugstutzen ins Wasser, das anschließend über den Rotor im Inneren des Luftkühlers verwirbelt wird. Zur zusätzlichen Kühlung können zwei mitgelieferte Kühlpacks am besten abwechselnd in den Wassercontainer gelegt werden.

 

Außerdem ist der Whirlwind-Luftkühler mit einem Filter ausgestattet, der Staub und Schmutz aus der Luft filtert, um auch in dieser Hinsicht für frische Luft zu sorgen. Der Filter verbirgt sich hinter der mit einem feinen Netz bezogenen Abdeckung, die von zwei Clips in der Rückwand gehalten wird. Der Filter selbst ist mit einem Drehriegel verankert und lässt sich mit einem Handgriff entnehmen. Direkt darunter findet der erwähnte Wassertank seinen Platz, links und rechts sind zudem zwei ausziehbare Kabelhalter vorhanden, auf die sich das 2,10 Meter lange Stromkabel bei Bedarf aufwickeln lässt. Kleine Details, die auf ein durchdachtes Konzept schließen lassen, was sich auch beim homogenen Erscheinungsbild des Whirlwind zeigt.

Hinter der Maske eines Ventilators befindet sich außerdem ein Luftkühler, der nochmal mehr Erfrischung verspricht.

Hinter der Maske eines Ventilators befindet sich außerdem ein Luftkühler, der nochmal mehr Erfrischung verspricht.

Kühler Kopf auch beim Whirlwind

Beim Whirlwind fällt vor allem der runde „Kopf“ auf, in dem sich der ebenfalls kreisrundeLuftauslass befindet. Dessen Rahmen, das Schutzgitter und das Display darunter sind in Schwarz gehalten, das restliche Gehäuse hingegen strahlt von vorn in Weiß, die Rückseite ist in hellem Grau gehalten. Oben auf der Rückseite befindet sich ein Fach zur Aufbewahrung der mitgelieferten Fernbedienung (wobei die natürlich im Nutzungszeitraum besser in Reichweite aufbewahrt wird). Das Gehäuse des Whirlwind ist übrigens aus Kunststoff gefertigt, so wiegt der Luftkühler im Auslieferungszustand trotz einer Höhe von 90 Zentimetern gerade einmal neun Kilogramm und lässt sich auch dank der seitlichen Griffmulden gut aus dem Karton heben. Praktisch sind die vier Bodenrollen, die sich im 360-Grad-Winkel drehen lassen und damit einen einfachen und bequemen Transport des Luftkühlers ermöglichen. Damit er aber nicht aus Versehen verschoben wird, sind die Rollen mit kleinen Bremsen ausgestattet, die sich einfach herunterdrücken lassen und den Whirlwind dann sicher auf seiner Position halten.

Durchdachtes Design: Die Griffmulden erleichtern den Transport des Whirlwind.

Durchdachtes Design: Die Griffmulden erleichtern den Transport des Whirlwind.

Das Display unterhalb des Luftauslasses ist in guter Klarstein-Tradition schwarz, statt einer Textanzeige sind hier blaue Symbole zu sehen, die die aktuell gewählten Funktionen und Modi anzeigen. Lediglich beim Einstellen der Timer-Funktion wird die Betriebsdauer per Digitalanzeige ausgewählt. Die Einstellungen werden natürlich über ein Bedienfeld vorgenommen, dass sich allerdings nicht in Displaynähe, sondern auf der Oberseite des Whirlwind befindet. Insgesamt sind sechs Tasten vorhanden, die teilweise auch mehrere Funktionen erfüllen.

Direkt unter dem Luftauslass befindet sich das Display, das die aktuellen Einstellungen als Symbol darstellt.

Direkt unter dem Luftauslass befindet sich das Display, das die aktuellen Einstellungen als Symbol darstellt.

Intuitive Bedienung

So wird der Luftkühler mit der Taste ganz links sowohl eingeschaltet als auch die Ventilatorengeschwindigkeit ausgewählt. Dies geschieht durch mehrfaches Drücken derselben Taste, so dass man von der langsamen Standardgeschwindigkeit über eine mittlere Einstellung zur maximalen Geschwindigkeit wechseln kann. Mit der daneben liegenden Taste lässt sich die Luftkühlung und -befeuchtung zuschalten, die nächste Taste dient der Wahl des Betriebsmodus. Weiter geht es mit dem Timer zur Einstellung einer Betriebsdauer zwischen 30 Minuten und 7,5 Stunden, daneben liegt die Taste zur Aktivierung der Schwenkfunktion. Ganz rechts ist schließlich noch der Aus-Schalter zu finden.

Die sechs Tasten auf der Gehäuseoberseite dienen der Steuerung des Whirlwind.

Die sechs Tasten auf der Gehäuseoberseite dienen der Steuerung des Whirlwind.

Selbstverständlich lässt sich der Whirlwind-Luftkühler auch bequem per Fernbedienung steuern, der Signalgeber ist kompakt und flach und damit sehr handlich. Wie das Gehäuse des Whirlwind ist die Fernbedienung auch aus Kunststoff gefertigt. Hier sind dieselben Tasten wie am Luftkühler selbst vorhanden, auch die Auswahl funktioniert ebenfalls durch mehrfaches Drücken. Wichtig ist, dass man die Fernbedienung bei Nutzung auf das Display ausrichtet, ansonsten kann es sein, dass das Signal nicht beim Whirlwind ankommt, wenn man zum Beispiel vom Ventilationsmodus zur Luftkühlung umschalten möchte.

Alternativ zur Bedienung am Gerät ist auch eine Fernbedienung vorhanden.

Alternativ zur Bedienung am Gerät ist auch eine Fernbedienung vorhanden.

Von sanfter Brise zur kräftigen Böe

Der Whirlwind hat trotz seines selbstbewussten Namens natürlich weitaus moderatere „Windgeschwindigkeiten“ zu bieten als ein echter Wirbelsturm. Standardmäßig pustet er in der niedrigsten Stufe noch recht entspannt vor sich hin, die beiden höheren Stufen legen dann allerdings nochmal deutlich zu. Insbesondere auf der höchsten Stufe wird das Betriebsgeräusch dann auch schon ziemlich auffällig, so dass man beim Einschlafen eher auf die schwächeren Stufen zurückgreifen sollte. Dafür gibt es allerdings auch den Nachtmodus, in dem sich der Luftkühler in halbstündigen Intervallen selbstständig herunterregelt und schließlich ganz abschaltet. Wer es gerne abwechslungsreich mag, kann den Naturmodus wählen, der selbständig zwischen den einzelnen Ventilatorgeschwindigkeiten wechselt und sich auch mal vorübergehend eine Pause gönnt.

Praktisch: Wird die Fernbedienung nicht gebraucht, lässt sie sich in einem speziellen Fach auf der Rückseite des Luftkühlers verstauen.

Praktisch: Wird die Fernbedienung nicht gebraucht, lässt sie sich in einem speziellen Fach auf der Rückseite des Luftkühlers verstauen.

Indirekte Ventilation

Erwähnenswert beim Whirlwind ist vor allem die Ventilations-Technologie. Denn im Gegensatz zum klassischen Ventilator-Typ arbeitet der Rotor hier nur indirekt und ist daher bei geschlossenem Gehäuse auch gar nicht zu sehen. Erst wenn man den Luftfilter entnimmt, kann man von hinten einen Blick durch das Schutzgitter darauf werfen. Der Vorteil: Man kann nicht aus Versehen in das sich drehende Rotorblatt geraten (trotzdem sollte man natürlich nicht durch das Gitter des Luftauslasses greifen!). Allerdings wirkt sich die Bauweise auch auf den Luftstrom des Whirlwinds aus, der ist nämlich leicht nach oben ausgerichtet und nicht einfach nach vorn. Wer also auf der Couch liegend fernsieht, bekommt weniger direkten Wind ab als wenn man aufrecht am Schreibtisch sitzt.

Clevere Details wie die ausziehbaren Kabelhalter zeigen die Entwicklung gegenüber den Vorgängermodellen.

Clevere Details wie die ausziehbaren Kabelhalter zeigen die Entwicklung gegenüber den Vorgängermodellen.

Weil die direkte Zugluft aber ohnehin nicht so richtig gesund ist, ist der Whirlwind auch mit einer Schwenkfunktion ausgestattet. Hier dreht sich aber nicht der komplette Luftkühler sondern lediglich das Gitter im Luftauslass, wodurch der Luftstrom sanft von links nach rechts und wieder zurück geleitet wird. Im Vergleich mit vertikalen Lamellen ist das zwar weniger präzise und auch auf einen schmaleren Winkel beschränkt, ist aber in Sachen Erfrischung völlig ausreichend – schließlich wird man sich bei Nutzung des Whirlwinds ja ohnehin nicht großartig vom Fleck bewegen. Und wenn die Temperaturen nicht gleich über 40 Grad liegen, reicht sogar schon die kleinste Stufe für eine erfrischende Brise völlig aus.

Für sicheren Stand sorgen die kleinen Bremsen an den vier Transportrollen.

Für sicheren Stand sorgen die kleinen Bremsen an den vier Transportrollen.

Tropen statt Wüste

Wer es richtig frisch mag oder gegen eine unerbittliche Hitzewelle ankämpft, kann neben dem Ventilator auch noch die Luftkühler-Funktion einsetzen. Das bietet sich besonders bei trockener Hitze an, um die Temperatur des Luftstroms zu senken und gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit etwas zu erhöhen. Dazu verfügt der Whirlwind über einen Wassertank, der zwischen zwei (das ist die Mindestfüllmenge) und fünfeinhalb Liter Wasser aufnehmen kann. Zum Füllen des Wassercontainers sollte der Luftkühler allerdings abgeschaltet werden, ansonsten geschieht das nämlich automatisch, sobald der Container herausgezogen und der Ansaugstutzen dadurch hochgeklappt wird.

Für zusätzliche Erfrischung sorgt der Whirlwind mit Hilfe des herausnehmbaren 5,5-Liter-Wassertanks.

Für zusätzliche Erfrischung sorgt der Whirlwind mit Hilfe des herausnehmbaren 5,5-Liter-Wassertanks.

Zusätzlich zur Befüllung mit Wasser lässt sich auch ein Kühlakku in den Wassertank einlegen, wobei dann natürlich darauf geachtet werden muss, entsprechend weniger Wasser einzufüllen, um die maximale Füllmenge nicht zu überschreiten. Damit die Luftkühlung effektiv ist, benötigt der Kühlakku vorab circa zwei bis drei Stunden im Gefrierfach – aus diesem Grund hat Klarstein auch gleich zwei Kühlakkus im Lieferumfang vorgesehen, die dann abwechselnd eingelegt werden können. So lässt sich jeweils für rund drei Stunden effektive Abkühlung erzielen, anschließend sollte man die Kühlakkus austauschen und bei der Gelegenheit auch ruhig noch einmal den Wassertank auffüllen. Das geht übrigens auch gut mit einer Gießkanne, dann muss man den noch zum Teil gefüllten Container nämlich nicht herumschleppen und beugt dessen Umkippen vor.

Der Füllstand des Wassertanks lässt sich unten auf der Vorderseite ablesen.

Der Füllstand des Wassertanks lässt sich unten auf der Vorderseite ablesen.

Wichtig beim Einsatz der Kühlfunktion ist allerdings auch eine regelmäßige Reinigung des Luftfilters des Whirlwinds. Ungefähr alle 14 Tage sollte diese vorgenommen werden, bei unterschiedlicher Belastung kann das natürlich auch variieren. Sofort nach Benutzung sollte man allerdings darauf achten, dass der Whirlwind noch einige Minuten in reiner Ventilator-Funktion läuft, damit das verdunstete Wasser im Inneren des Geräts vollständig getrocknet wird. Aus diesem Grund muss man bei gefülltem Wassertank auch sehr vorsichtig beim Transport des Whirlwind sein (idealerweise entnimmt man den Wassertank vorher), denn Wasser im Gehäuseinneren kann zur Beschädigung des Luftkühlers führen.

Der Luftfilter lässt sich gut entnehmen und daher leicht reinigen.

Fazit

Wie erwartet sorgt auch der Luftkühler Whirlwind für eine effektive Abkühlung. Dabei liefert er sowohl als Ventilator bei moderaten Temperaturen oder als Luftkühler bei sommerlicher Hitze sehr gute Arbeit. Sehr vorteilhaft ist auch die Steuerungsmöglichkeit via Fernbedienung, die ebenso positiv auffällt wie die sehr gute Verarbeitung des Whirlwind und das schicke Design.

Test & Text: Martin Sowa
Fotos: www.lite-magazin.de

Gesamtnote: 1,0
Klasse: Spitzenklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

96 %

94 %

92 %

160619.Klarstein-Testsiegel

Technische Daten

Modell:Klarstein Whirlwind
Produktkategorie:Luftkühler
Preis:209,90 Euro (UVP)
Ausführung:Weiß/Schwarz
Vertrieb:Chal-Tec GmbH, Berlin
Tel.: 030 / 4 08 17 38 10
www.klarstein.com
Gewicht:ca. 9 kg
Abmessungen (HBT):90 x 41 x 27 cm
Kabellänge:2,10 m
Rotorgeschwindigkeit:3 Stufen
Timer:30-Minuten-Takt
zwischen 0,5 und 7,5 Stunden einstellbar
Kapazität Wassertank:5,5 Liter
Besonderes:- Nachtmodus (Verringerung der Geschwindigkeit bis zur Abschaltung)
- Naturmodus (an- und abschwellende Ventilationsgeschwindigkeit)
- herausnehmbarer Wassertank
- herausnehmbarer Luftfilter
- Wasserstandsanzeige an der Vorderseite
- vier Bodenrollen für einfache Positionierung
- seitliche Tragemulden
- Kabelmanagement
- Fernbedienungsdepot
Lieferumfang:Luftkühler, Fernbedienung, 2 Kühlakkus, Bedienungsanleitung
Benotung:
Praxis:1,0
Verarbeitung:1,0
Ausstattung:1,1
Gesamtnote:1,0

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