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Die 14er-Serie von Marantz gehört zum Besten was es in der HiFi-Welt zu kaufen gibt. Die Premium-Modelle mit dem Kürzel S1 sind einfach legendär. Marantz toppt das Ganze nun durch eine auf HiRes-Wiedergabe spezialisierte Audio-Kombi, die den schlichten Namenszusatz “Special Edition” trägt. Ist diese Serie tatsächlich ein echtes Klangupgrade oder nur “alter Wein in neuen Schläuchen”?

Massive Bauweise gepaart mit wohnraumtauglichem Design: Marantz PM-14S1 SE und SA-14S1 SE.

Massive Bauweise gepaart mit wohnraumtauglichem Design: Marantz PM-14S1 SE und SA-14S1 SE.

Auch wenn die weltweiten Verkäufe typischer HiFi-Komponenten sich eher rückläufig darstellen, erfreuen sich hochwertige Audio-Bausteine im klassischen 44-Zentimeter-Format weiterhin größter Beliebtheit – vorausgesetzt sie bieten modernen Medien Anschluss. Eine klare Folge neuer Wiedergabequellen wie dem Smartphone oder Computer und der neuen Art Musik zu konsumieren. Und doch ist das “alte” HiFi nicht tot. Im Gegenteil, denn einigen Marken gelingt es weiterhin ihre Kunden mit erstklassigen Audio-Komponenten zu begeistern, die sich den neuen Medien nicht zwingend verschließen. Als unbestrittener Spezialist hat sich das japanischen Traditionsunternehmen Marantz in der HiFi-Szene bis heute einen exzellenten Ruf erarbeitet. Dieser fusst auf legendären Audio-Meilensteinen wie beispielsweise dem 1964 vorgestellten Tuner 10 b (der unter eingefleischten Musik-Enthusiasten noch heute als bestklingender Radioempfänger aller Zeiten gilt) oder der 1979 vorgestellten Plattenspieler-Legende TT-42, um nur einige wenige Modelle zu nennen. Mit der Markteinführung der S-Serie gelingt der 1954 von Saul B. Marantz gegründeten Marke dann der erfolgreiche Spagat, klanglich exklusive Audiokomponenten zu erschwinglichen Preisen anzubieten. In der aktuellsten Produktgeneration fährt Marantz sogar zweigleisig. Als überraschend erschwinglich zeigen sich dabei die 11er-Modelle der S3-Reihe, die das HiFi-Top-End des klassischen Portfolios darstellen. Darüber angesiedelt finden sich eingangs erwähnte Komponenten der 14er-Serie, die den namenszusatz S1 tragen. Sie gelten seit Jahren als durchaus leistbare High-End-Range und klangliches Nonplusultra der Japaner. Dieses galt es nun noch einmal zu toppen, weshalb Marantz mit der Special Edition seiner S1-Modelle nochmal einen drauflegt, dabei preislich aber erfreulicherweise nicht in übertriebene Sphären abhebt. Ich habe mir die auch optisch sehr ansprechende HiFi-Kombi einmal genauer angesehen und natürlich angehört.

Zum Lieferumfang jedes 14er-Gerätes gehört eine übersichtlich gestaltete und massiv gefertigte System-Fernbedienung.

Zum Lieferumfang jedes 14er-Gerätes gehört eine übersichtlich gestaltete und massiv gefertigte System-Fernbedienung.

Illuminierte Begehrlichkeit

Die Zeiten, in denen sich junge wie gestandene Männer die Nasen an den Scheiben des örtlichen HiFi-Dealers plattdrückten, sind vorbei. Auch wenn es den Ausdruck von Begehrlichkeit in dieser Form hierzulande offenbar nicht mehr gibt, die mir zum Test überlassene Stereo-Kombi von Marantz fällt einfach perfekt in das Beuteschema eingefleischter HiFi-Fans. Ich bin mir sicher, würde man das wahlweise in goldener oder mattschwarzer Ausführung lieferbare Duo entsprechend im Schaufenster platzieren, wäre das “Haben-will-Gen” bei dem einen oder anderen Interessenten schnell aktiviert und das Verlangen entsprechend groß. Bei mir ist das jedenfalls so, wobei mir die mattschwarz ausgeführten PM-14S1 SE und SA-14S1 SE unglaublich gut gefallen. “Ein schwarz, dass so schwarz ist, dass es das Licht verschluckt”. Ein Satz, den ein zwar eine andere Premium-Marke für eines seiner (artfremden) Luxus-Produkte propagiert, der in Bezug auf die hier vor mir stehende Marantz-Kombi aber treffender kaum sein könnte. Erster Eindruck: Wow!
Im Zusammenspiel mit der senkrecht verlaufenden, blauen Illuminierung ergibt sich ein visueller Anblick, der kaum etwas mit dem gemein hat, was man von klassischen HiFi-Komponenten so kennt. Kurz gesagt, das Marantz-Duo holt die goldenen HiFi-Zeiten allein schon durch seine optische Präsenz zurück ins Wohnzimmer. Ein bildhübsches Pärchen, das einfach viel zu schön ist, um es im Rack, TV-Schrank oder im hintersten Eck zu verstecken. Wahlweise ist besagtes Stereo-Setup übrigens auch in goldener Ausführung zu haben.

Die blau illuminierten Reifen in der Front lassen sich bei Bedarf dimmen oder auch ganz ausschalten.

Die blau illuminierten Reifen in der Front lassen sich bei Bedarf dimmen oder auch ganz ausschalten.

PM-14S1 SE: Klassiker der Moderne

Die mattschwarze Kombi ist allerdings nicht nur hübsch, sondern auch erstklassig verarbeitet und technisch auf dem neuesten Stand. Beginnen wir beim zweimal 140 Watt leistenden Vollverstärker PM-14S1 SE. Der ist “Liebevoll auf High-Resolution-Dateien abgestimmt und leidenschaftlich optimiert”, wie der Hersteller auf seiner Homepage schreibt. Ein Blick auf die technische Ausstattung beweist dann schnell; die Aussage ist keineswegs übertrieben, denn der PM-14S1 SE ist ein Verstärker wie er im Buche steht. Er basiert nämlich auf einem extrem massiven und dediziert aufgebauten Metallgehäuse. Seine fünf Millimeter starke Deckelplatte verleiht ihm zusätzliches Gewicht. Ein kleines Feature mit großer Wirkung, denn so ist der Amp einfach unempfindlicher gegen Gehäusevibrationen, die sich schädlich auf den Klang auswirken können. Zu seinem vergleichsweise hohen Gewicht trägt auch der linksseitig platzierte Ringkerntransformator bei. Dieser dient allerdings weniger dazu das Gewicht zu erhöhen, sondern eher für eine ordentliche, selbst unter hohen Pegeln ausreichende und gleichmäßige Stromversorgung. Hinzu kommt, dass alle Sektionen im Innern des PM-14S1 SE so angeordnet wurden, dass kürzeste Signalwege realisiert werden konnten. Unabdingbare Ausstattungsmerkmale, wenn es darum geht das höchstmögliche Klangniveau zu erreichen. Sehr gut!
Auch anschlussseitig kann sich das massive Verstärker-Kraftwerk durchaus sehen lassen. Neben drei klassischen Analog-Eingängen bietet der 14er gleich je zwei Rekorder-Ein- und Ausgänge, einen Phono-Input inkl. Masseklemme, sowie einen Pre-Out – allesamt auf der Gehäuserückseite zu finden. Auffälligstes Merkmal sind hier allerdings die massiven Lautsprecherklemmen. Auch dabei handelt es sich nicht um ein Zulieferprodukt “von der Stange”, sondern um speziell angepasste Lautsprecheranschlüsse aus Eigenentwicklung. Abgerundet wird das umfangreiche und durchweg sinnige Anschlusspaket durch die frontseitig platzierte Kopfhörerbuchse in 6,35-Millimeter-Ausführung. Vorn thronen auch die beiden obligatorischen Drehregler; einer zur Lautstärkejustage und einer zur Quellenwahl. Unweit davon, genauer gesagt direkt in den senkrecht verlaufenden und blau illuminierten Vertiefungen, finden sich dann die entsprechenden Direktwahlelemente.
Das bedeutet, dass sich der Verstärker auch völlig autark am Gerät bedienen lässt, wenngleich er natürlich über eine erstaunlich hochwertige Infrarot-Fernbedienung verfügt.

Trotz seiner umfangreichen Ausstattung kommt der Vollverstärker optisch gefällig und aufgeräumt daher.

Trotz seiner umfangreichen Ausstattung kommt der Vollverstärker optisch gefällig und aufgeräumt daher.

SA-14S1 SE:

Zu einem anspruchsvollen HiFi-Setup gehört natürlich auch ein entsprechend hochwertiges Quellgerät. Selbstverständlich bleibt Marantz seiner langjährigen Linie auch hier treu und setzt auf einen exquisiten SACD-/CD-Player im zum Verstärker passenden Design. Gleiches Design heisst in diesem Fall aber nicht nur gleiche Optik, sondern tatsächlich auch identische Abmessungen. Und zwar sowohl in der Gehäusebreite, wie in Höhe und Tiefe. Und wenn man bei Marantz etwas anfasst, dann macht man es auch richtig. So verfügt dieser Universalplayer natürlich nicht nur über die gleichen Abmessungen, sondern über einen ebenfalls gewaltigen Gehäuseaufbau inkl. besagter Deckelplatte und Ringkerntrafo. Ein für einen Player eher ungewöhnlicher Aufbau, der die Ernsthaftigkeit allerdings nochmals unterstreicht, mit der die japanischen Audiospezialisten an die Sache heran gehen. Das Herzstück des SA-14S1 SE stellt dagegen das massive Laufwerk dar, welches seinen Platz direkt hinter und oberhalb des sehr gut ablesbaren Displays findet. Die hier gesammelten Daten der gerade eingelegten CD- oder SACD werden von dort auf direktem Wege in den integrierten DAC (Digital-Analog Converter) geleitet, welcher sie in analoge Form wandelt und an die Ausgänge des SA-14S1 SE bringt. Mal abgesehen von der Qualität der hier eingesetzten Bausteine ist dieser Vorgang soweit nichts Besonderes. Aussergewöhnlich ist dagegen allerdings, dass besagter DAC via optischem, koaxialem oder per USB-Zugang auch digitale Signale externer Quellen (bis DSD 5,6MHz) entgegen nimmt und zu verarbeiten weiß.
Heisst: über diesen Weg profitieren auch externe Geräte wie Streamer, Mediaplayer oder Laptop von den Vorteilen dieser hochwertigen Wandlereinheit. Hier schließt sich dann auch der Kreis, denn dank dieses Features wird aus der klassischen HiFi-Anlage das eingangs beschriebene, moderne und zukunftssichere HiRes-System.

Informativ: Das Display zeigt die Samplingfrequenz des gerade anliegenden Tracks an.

Informativ: Das Display zeigt die Samplingfrequenz des gerade anliegenden Tracks an.

Vom Klassiker zur Moderne

Wer schonmal eine HiFi-Anlage aufgestellt und sämtliche Komponenten miteinander verbunden hat, der wird bei der Installation der hier beschriebenen Marantz-Kombi keinerlei Schwierigkeiten bekommen. Die einzige Verbindung, die hier aufgebaut werden muss ist nämlich die Cinch-Verkabelung zwischen Player und Amp. Ist das geschehen, wird der Verstärker noch mittels entsprechender Kabel mit den Lautsprechern verbunden – in diesem Fall mit der kürzlich von mir getesteten Canton Vento 886 – und im letzen Schritt mit Netzstrom versorgt. Ist das alles erledigt, steht das klassische HiFi-Setup und es kann losgehen.
Aber halt, nicht so schnell. Wir wollen das japanische Audio-Duo ja auch hinsichtlich seines Umgangs mit neuen, hochaufgelösten Musikdaten testen. Aus diesem Grund gilt es nun noch eine entsprechende Verbindung zu einem Streamer herzustellen. Mit dem Auralic Aries LE nutze ich hier ebenfalls einen “guten alten Bekannten”, der in unserem vorangegangenen Test bereits Bestleistungen ablieferte. Wer sich nun einer schwierigen Installation ausgesetzt glaubt, der irrt gewaltig. Jetzt nämlich braucht es lediglich ein einziges USB-Kabel, mit dem Aries LE und SA-14S1 SE verbunden werden und schon ist die Einbindung besagter Streaming Bridge abgeschlossen. Keine Treiber-Installation, keine Hardware-Anpassung, keine wirre Kabelverbindung. Einfacher kann es kaum gehen. Übrigens: Die gleiche Vorgehensweise gilt bei der Einbindung eines Festrechners oder Laptops, was diese Kombi endgültig zukunftssicher macht.

Streamer, Laptop oder andere digitalen Quellen finden rückseitig am CD-Player Anschluss.

Streamer, Laptop oder andere digitalen Quellen finden rückseitig am CD-Player Anschluss.

Ausgeglichen und Temperamentvoll

Bei einem HiFi-Setup massiver Bauweise lässt man sich schnell dazu verleiten, zuerst auf das Bassfundament zu achten. Das ist bei der zwar eher wohnraumtauglich designeten, dabei aber massiv aufgebauten Marantz-Kombi nicht anders. Dennoch: Bass ist zwar reichlich vorhanden, dieser sticht allerdings keineswegs aus dem musikalischen Ganzen heraus, wie ich im Grace-Jones-Titel “Pull Up The Pumper” von CD schnell feststelle. Das ist gut so, denn so kraftvoll wie Basswiedergabe ist, so sehr kann sie auch nerven, wenn sie sich dauerhaft in den Vordergrund spielt. Wie gesagt; das alles ist hier nicht der Fall. Im Gegenteil, denn statt durch überzogene Basseinlagen auf sich aufmerksam zu machen, liefert mir das Marantz-Duo von der ersten Sekunde an ein absolut ausgeglichenes Klangbild. “Ausgewogen, strukturiert und mit erstaunlichem Druck” wäre wohl die korrekte Beschreibung dessen, was ich nun zu hören bekomme. Das alles, obwohl ich meinen Testgästen nicht einmal die ansonsten übliche Einspielzeit gönnte. Sehr gut, eine jetzt schon imponierende Performance, die zu diesem Zeitpunkt in dieser Form sicher nicht zu erwarten war. Auch wenn ich jetzt gern weitergemacht hätte, gilt es zunächst identische Grundlagen zu schaffen. Wie jedem anderen Testprobanden gönne ich dem tiefschwarzen Audio-Setup deshalb zunächst die obligatorische zweitägige Einspielzeit, bevor ich meinen HiFi-Test fortsetze. Selbstverständlich beginnend mit eingangs erwähntem Song. Tonal noch immer perfekt abgestimmt, mutet der Track nun allerdings eine Spur luftiger und freier an. Was ebenfalls sofort auffällt: das gesamte Klangbild überrascht jetzt durch noch mehr Feinzeichnung und eine Detailwiedergabe, die man sich kaum besser wünschen könnte. Obendrein scheint auch die räumliche Abbildung von besagter Einspielzeit zu profitieren, denn jetzt spannt mein Testset einen sauber umrissene Bühne auf, auf der Keyboard, Drums und Gitarre sauber gestaffelt und dennoch als zusammengehöriges Ganzes dargestellt werden. Und zwar ohne eines der Instrumente oder die Vocals der jamaikanischen Künstlerin zu sehr in den Vordergrund zu stellen oder die Bühne als zu groß erscheinen zu lassen. Nein, hier scheint alles zu stimmen; Raum, Instrumentalisierung, Stimme – alles präsent und dennoch homogen dargestellt. Eine sehr gute Basis, um auch mehrstündige Musiksessions mit viel Freude durchzustehen, was beileibe nicht mit jeder Stereo-Anlage der Fall ist.

Die in den Farben Schwarz oder gold erhältliche neue 14er Serie ist ein optischer Hingucker und ein klangliches Highlight.

Die in den Farben Schwarz oder gold erhältliche neue 14er Serie ist ein optischer Hingucker und ein klangliches Highlight.

Weiter gehts. Im nächsten Testabschnitt sollen sich meine Testprobanden nun in der HiRes-Wiedergabe beweisen. Diesmal mit “Isn`t It A Pity” von Carol Kidd, zugespielt von besagter Auralic Aries LE Streaming-Bridge in 96 Kilohertz-Auflösung. Was folgt, ist eine Reproduktion, die erneut zu begeistern weiss. Eine Wiedergabe, wie ich sie gern habe: ruhig, mit warmem Timbre und doch irgendwie spektakulär. Das allerdings absolut unaufdringlich und einfach auf den Punkt. Gleiches erlebe ich, als ich kurz darauf den eingangs gehörten Grace-Jones-Track “Pull Up The Pumper” anwähle – ebenfalls von Festplatte und nun ebenfalls in einer Samplingrate von 96 Kilohertz. Auch hier entfaltet die Marantz-Kombi ihre Musikalität mit erstaunlicher Ruhe und Gelassenheit, bleibt dabei aber dennoch ordentlich im Zug. Zugleich wirkt die breit – aber nicht zu breit – aufgezogene Klangbühne auch in ihrer Tiefe realistisch und rundum stimmig und geschlossen. Auch wenn es sich hier um einen Song aus den 80ern handelt, ist das alles andere als langweilig. Was dabei ganz nebenbei auffällt: meine Testkombi eignet sich auch ganz hervorragend für Leisehörer, denn selbst unter geringem Pegel gehen kleinere Einzelheiten nicht unter. Nein, auch hier bleibt die Wiedergabe homogen und lebendig – nur eben ein paar Stufen leiser.
Und wer gut leise kann, sollte auch gut laut können. Das herauszufinden gilt es im abschließenden Test dann mit Linkin Parks “Crawling”. Ein Titel, den man einfach laut – besser gesagt sehr laut – hören muss. Für mein Test-Duo stellt dieser Anspruch allerdings überhaupt kein Problem dar, das dieser Forderung sofort nachkommt. Ohne mit der sprichwörtlichen Wimper zu zucken verwandelt sich das eben noch jeden Ton fürsorglich behandelnde Audio-Duo in einen regelrechten Dampfhammer – und sich unser Hörraum binnen Sekunden in eine brodelnde Konzerthalle.
Und obwohl es sich hier keineswegs um einen perfekten Song im Sinne der Aufnahmequalität handelt, springt der Funke sofort über. Die Marantz-Kombi verzeiht also auch, eine gute Nachricht für Rocker und alle, die es zwischenzeitlich gern mal akustisch krachen lassen. Dabei ist sie allerdings kein Schönspieler, denn während die maximal durchschnittliche Aufnahme hier deutlich besser klingt, als über so manch anderes Audio-Equipment, verliert Chester Benningtons Stimme nicht einen Deut an Aggressivität und Nachdruck. “Temperamentvoll” ist die wahrscheinlich treffendste Beschreibung für die nun erlebte Performance, die jede Menge Spaß bereitet und mich einige weitere Titel des Albums durchhören lässt. Und obwohl der Pegel die vielzitierte Zimmerlautstärke längst weit überschritten hat, wirkt nichts eckig, überschärft, wummrig und schon gar nicht angestrengt. Die Kraftreserven des PM14S1 SE sind also offenbar noch lange nicht erreicht.

Die Rückseite des PM-14S1 SE kann sich ebenfalls sehen lassen. Auffälligstes Maerkmal sind die wertigen Lautsprecheranschlüsse. Vorverstärker-Ausgänge (Pre Out) und ein Phono-Eingang inkl. Masseklemme sind hier ebenso selbstverständlich.

Die Rückseite des PM-14S1 SE kann sich ebenfalls sehen lassen. Auffälligstes Maerkmal sind die wertigen Lautsprecheranschlüsse. Vorverstärker-Ausgänge (Pre Out) und ein Phono-Eingang inkl. Masseklemme sind hier ebenso selbstverständlich.

Fazit

Mit der mattschwarzen Special Edition seiner 14S1-Serie offeriert Marantz schlichtweg die perfekte Symbiose aus klassischer HiFi-Tugend und modernem Anspruch. Sie schaut unverschämt gut aus, ist phänomenal verarbeitet, spielt CD, SACD und HiRes-Files aller gängigen Formate und Samplingraten und klingt obendrein auch noch herausragend gut auf.

Test & Text: Roman Maier
Fotos: www.lite-magazin.de

Gesamtnote: 1+
Klasse: Spitzenklasse
Preis-/Leistung: hervorragend

100 %

95 %

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160824.Marantz-Testsiegel 1

Technische Daten

Modell:Marantz
PM-14S1 SE / SA-14S1 SE
Produktkategorie:- HiFi-Verstärker
- SACD/CD-Player / DAC
Preis:- 1999,00 Euro (PM-14S1 SE)
- 1999,00 Euro (SA-14S1 SE)
Garantie:24 Monate
Ausführungen:- schwarz
- gold
Vertrieb:Marantz, Osnabrück
Tel.: 0541- 404660
www.marantz.de
Abmessungen (HBT):123 x 440 x 453mm (PM-14S1 SE)
123 x 440 x 453 mm (SA-14S1 SE)
Gewicht:18,5 kg (PM-14S1 SE)
14,5 kg (SA-14S1 SE)
Ein-/Ausgänge (PM-14S1 SE):1 Kopfhörerausgang (Front)
6 analoge Eingänge
2 analoge Ausgänge
1 Remote-Eingang
1 Remote-Ausgang
1 Pre-Out
Ein-/Ausgänge (SA-14S1 SE):1 USB-Eingang (Front)
1 Kopfhörer-Ausgang Front)
1 Analog-Ausgang
1 optischer Digitalausgang
1 Koaxial-Digitalausgang
1 optischer Digitaleingang
1 Koaxial-Digitaleingang
1 USB-Eingang
Lieferumfang:- PM-14S1 SE
- SA-14S1 SE
- 2 Fernbedienungen
- Netzkabel
- Bedienungsanleitungen
Besonderes:- erstklassige Verarbeitung
- massives Gehäusedesign
- DAC extern nutzbar
- zeitlose Optik
- zukunftssicher
- HiRes-fähig
- einfache Bedienung
- zauberhafter Klang
- enorme Leistungsreserven
Benotung:
Klang (60%):1+
Praxis (20%):1,0
Ausstattung (20%):1+
Gesamtnote:1,0
Klasse:Spitzenklasse
Preis-/Leistunghervorragend

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