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Redakteur

So richtig passend ist die Bezeichnung „Digitalradio“ alleine im Falle des DIR3600MBT eigentlich nicht, das vielseitige Gerät hat nämlich deutlich mehr zu bieten als lediglich den Empfang von Hörfunkprogrammen. Das internetfähige Multifunktionsradio lässt sich sogar per Online-Streaming und über diverse Anschlüsse mit lokal gespeicherten Musikdateien versorgen sowie bei Bedarf mit weiteren Lautsprechern in ein Multiroom-System einbinden.

Außen schlicht, innen spektakulär - das Hama DIR3600MBT hat eine Menge zu bieten.

Außen schlicht, innen spektakulär – das Hama DIR3600MBT hat eine Menge zu bieten.

Ein ziemlich umfassendes Leistungsportfolio also, das Hama seiner „eierlegenden Wollmilchsau“ spendiert hat. Nicht überraschend, schließlich ist auch das etwas kompaktere und bereits von uns getestete DIR3500MC sehr ordentlich ausgestattet. Beide Geräte eignen sich mit ihrem vielfältigen Funktionsumfang für nahezu alle Bedürfnisse des alltäglichen Musikhörer-Lebens, wenngleich es natürlich noch einige relevante Unterschiede zwischen den verwandten Modellen gibt. Kurz gesagt: Das DIR3600MBT ist insgesamt einfach eine Nummer größer und firmiert völlig zu Recht als das „Schwergewicht unter den Digitalradios“.

Ein kleiner Schuss Extravaganz: Wer möchte, kann die indirekte, blaue LED-Beleuchtung zwischen Gehäuse und Bodenplatte aktivieren.

Ein kleiner Schuss Extravaganz: Wer möchte, kann die indirekte, blaue LED-Beleuchtung zwischen Gehäuse und Bodenplatte aktivieren.

Das Komplettpaket moderner HiFi-Technologien

Der große Umfang bezogen auf die Funktionen verlangt natürlich auch nach einer entsprechenden Ausstattung, die zum Beispiel dem Anspruch an das Thema Wireless-HiFi gerecht wird. Deshalb beherbergt das DIR3600MBT ein für Radios alles andere als alltägliches 2.1-System mit rückseitigem Bassreflexport und tiefschürfenden Leistungsreserven. Sozusagen als Grundlage greift Hama auf zwei seiner bewährten Breitbandlautsprecher zurück, die in unteren Frequenzen Unterstützung von einem ausdrucksstarken Subwoofer erhalten. Dieser verfügt ganz nebenbei über eine Bassstabilisierung, um auch bei höheren Lautstärkepegeln eine saubere Wiedergabe zu garantieren. Ein wichtiger Punkt, denn gerade in kompakten All-In-One-Bausteinen eingesetzte Woofer neigen schnell dazu unkontrolliert aufzuspielen. Das soll hier nicht passieren.

Das Premiumradio verfügt über einen integrierten Subwoofer inklusive Bassreflexport für satten Tiefton.

Das Premiumradio verfügt über einen integrierten Subwoofer inklusive Bassreflexport für satten Tiefton.

Ebenfalls unsichtbar im Inneren des DIR3600MBT versteckt, befinden sich sowohl ein WLAN-Modul als auch ein Bluetooth-Empfänger, die den Empfang kabellos zugespielter Musiksignale erlauben. Der Zugang zum Internet ist alternativ zur kabellosen Variante (WLAN) auch über eine stabilere Kabelverbindung möglich – vorausgesetzt der Aufstellungsort erlaubt diese Option. In beiden Fällen wird nicht nur der Zugriff auf das reichhaltige Angebot des Internetradios verwirklicht, sondern darüber hinaus eine Verbindung zu im Netzwerk eingebundenen Speichermedien wie NAS-Laufwerken oder zu Streaming-Diensten wie Spotify aufgebaut. Auch die Multiroom-Funktionalität (via UNDOK) basiert auf der Internetanbindung und ermöglicht im Verbund mit genügend Komponenten sogar die flächendeckende Verteilung der Lieblingsmusik in der kompletten Wohnung. Der Vorteil hier: UNDOK ist ein offener Multiroom-Standard, über den sich auch HiFi-Komponenten anderer Hersteller verketten lassen. Eine absolut moderne Ausrichtung also, die Hama beim DIR3600MBT verfolgt und deshalb auch im Gegensatz zum DIR3500MC auf ein CD-Laufwerk verzichtet.

Neben der primären Wireless-Funktionen sind auch kabelgebundene Anschlüsse vorhanden.

Neben der primären Wireless-Funktionen sind auch kabelgebundene Anschlüsse vorhanden.

Besagtes CD-Laufwerk ist auch nicht zwingend nötig, stattdessen hat unser Testgast nämlich einen Haufen alternativer Anschlussmöglichkeiten mit an Bord, darunter der klassische Aux-Eingang für ein 3,5-Millimeter-Klinkenkabel und ein USB-Port. Ausgänge sind selbstverständlich ebenso vorhanden, konkret verfügt das DIR3600MBT über jeweils einen Kopfhörer-, Line- und optischen Digitalausgang. Eine ebenso umfangreiche wie ungewöhnliche Ausstattung für ein Radio, dessen ursprüngliche Qualitäten aber auch am Antennenanschluss erkennbar sind. Wer nämlich weder Internet- noch Digitalradio hören möchte, kann hier die für den klassischen Radioempfang nötige FM-Antenne anschließen. Dies geschieht entweder in Form des mitgelieferten Teleskop-Exemplars oder eben über ein normales Antennenkabel, falls eine passende Steckdose in der Nähe verfügbar ist.

Für den klassischen Radioempfang kann sowohl die mitgelieferte Teleskopantenne als auch ein passendes Kabel angeschlossen werden.

Für den klassischen Radioempfang können sowohl die mitgelieferte Teleskopantenne als auch ein passendes Kabel angeschlossen werden.

Edles Design mit schlichter Basis

Angesichts des großen Funktionsumfangs und des schicken Designs wird das DIR3600MBT allerdings mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in die Multimedia-Ecke integriert, sondern als Allround-Gerät vor allem in sonst von Entertainment-Ausstattung unberührten Räumen zum Einsatz kommen. Für ein Radio sind Küche und Büro beziehungsweise Arbeitszimmer natürlich die klassischen Betätigungsfelder. Ob man sich hier an bekannten Szenarien orientiert oder neue Wege geht, ist im Prinzip völlig egal, das DIR3600MBT macht nämlich an nahezu jedem Ort eine gute Figur. Das von einem edlen Aluminiumrahmen eingefasste, schlichte Grunddesign hinterlässt mit seinen schönen Details eine Menge Eindruck und der Farbmix aus Schwarz (Front- und Rückseite) und Grau (seitlich und oben) sorgt für einen edlen Look. So erscheint das 5,8 Kilo wiegende Digitalradio gar nicht mehr so wuchtig, wie es mit seinen immerhin 38 Zentimetern in der Breite und 23 Zentimetern in der Höhe strenggenommen ist.

Die flache Bodenplatte verleiht dem recht voluminösen DIR3600MBT einen fast schon schwebenden Look.

Die flache Bodenplatte verleiht dem recht voluminösen DIR3600MBT einen fast schon schwebenden Look.

Die optische Leichtigkeit verdankt das DIR3600MBT dabei primär seiner flachen Bodenplatte, auf der das eigentliche Gehäuse durch kleine Abstandshalter optisch schwebend befestigt ist. Nicht nur aus optischen Gründen übrigens, der Downfire-Subwoofer bekommt mit diesem Spalt den nötigen Freiraum für seine Arbeit. Damit er das DIR3600MBT dabei nicht vom Fleck pustet, sorgen flache Gummifüße zuverlässig für einen rutschfesten Stand. Übrigens: Wer den futuristischen Look bevorzugt, kann über einen auf der Rückseite des Gehäuses befindlichen Schalter die indirekte LED-Beleuchtung zwischen Gehäuse und Bodenplatte anschalten, um dem Erscheinungsbild des DIR3600MBT etwas Farbe zu verleihen.

Die Front des Radios lässt sich grob in drei Bereiche gliedern. Das mittlere Segment sorgt mit seinem silberfarbenen Ring als primärem Bedienelement und großflächiger Klavierlackoptik für den modernen Touch. Eingerahmt wird das Zentrum von zwei fein säuberlich in die Front eingepassten Lochgittern, die passend zur restlichen Front schwarz lackiert sind. Rechts unten ist dezent das Herstellerlogo positioniert, die Blicke zieht allerdings das 3,2 Zoll große TFT-Farbdisplay auf sich. Das ist im oberen Bereich des zentralen Segments platziert und erleichtert dank sehr guter Lesbarkeit die Navigation durchs Menü, beziehungsweise illustriert die aktuelle Wiedergabe mit der Anzeige von Radiosendern oder Musiktiteln inklusive Logo oder Cover.

Auch das filigrane Lochgitter an der Front setzt gelungene Akzente.

Auch das filigrane Lochgitter an der Front setzt gelungene Akzente.

Unterhalb des Displays und des Drehrings befinden sich sechs Menütasten, die vor allem der Navigation durch das Menü dienen. Alternativ lässt sich die aber auch per Fernbedienung steuern. Prinzipiell ist diese Variante vielleicht sogar komfortabler, da der Signalgeber noch als „echte“ Fernbedienung mit Direktwahltasten für fast alle Optionen daherkommt. Die wichtigsten Funktionen sind trotz der Fülle an Möglichkeiten intuitiv zu finden, ansonsten hilft auch die beschriftete Skizze in der Bedienungsanleitung bei der schnellen Orientierung und damit auch bei der unkomplizierten Einrichtung.

Im Zentrum der Front befinden sich die Bedienelemente.

Im Zentrum der Front befinden sich die Bedienelemente.

Blitzschnell starklar

Innerhalb weniger Minuten ist das Digitalradio DIR360MBT startklar, theoretisch kann man dank des Einrichtungsassistenten sogar auf die Zuhilfenahme der Bedienungsanleitung verzichten. Im Zweifel schadet ein Blick ins mitgelieferte, mehrsprachige Heft aber natürlich nicht und falscher Stolz ist hier wie so oft fehl am Platze. Schließlich ist es wesentlich mehr Aufwand, nach einer vorschnellen Eingabe Finnisch zu lernen, um nollaa laite (frei übersetzt: das Gerät zurückzusetzen). Aber keine Sorge, selbst bei völlig kopflosem Vorgehen kann man hier eigentlich gar nicht so viel falsch machen.

Neben der Auswahl der gewünschten Sprache steht für uns bei der Ersteinrichtung vor allem die Internetverbindung via WLAN im Fokus, dafür überspringen wir sogar leichtfertig die Eingabe von Datum und Uhrzeit. Stattdessen verknüpfen wir das DIR3600MBT direkt mit dem Heimnetzwerk – weil wir uns dabei ein Stockwerk über dem Router befinden, wählen wir sogar die „umständliche“ Variante über die manuelle Passworteingabe, statt einfach die WPS-Taste am Router zu drücken. Trotzdem vergehen auch so nicht einmal fünf Minuten, bis wir uns schon die ersten Favoriten aus der Übersicht der Internet-Radiosender herausgesucht haben. Kurz darauf ist auch schon die Verbindung zum NAS-Laufwerk über die Quelle „Musikabspieler“ hergestellt und wir können übers Heimnetzwerk auf unsere digitalisierte Musiksammlung zugreifen, die wir anschließend per Multiroom-Option an weitere HiFi-Geräte weitergeben.

Die mit vielen Direkttasten ausgestattete Fernbedienung ist bei der Ersteinrichtung sehr hilfreich.

Die mit vielen Direkttasten ausgestattete Fernbedienung ist bei der Ersteinrichtung sehr hilfreich.

Kontaktfreudiges Digitalradio

Das DIR3600MBT ist nämlich beileibe nicht das einzige Produkt aus Hamas Portfolio, das über die Multiroom-Funktionalität verfügt. Dort werden aktuelle Neuentwicklungen sogar bevorzugt mit der Möglichkeit ausgestattet, einzelne Geräte in einem Multiroom-System mit anderen Komponenten zu verknüpfen. So lassen sich nämlich ohne direkte Kabelverbindung Radios und Lautsprecher problemlos miteinander zusammenschließen, um fortan in mehreren Räumen zeitgleich dieselbe Wiedergabe darzubieten. Vor allem bei Partys ist das eine gern genutzte Möglichkeit und hier spielt das DIR3600MBT mit seiner leistungsfähigen Wiedergabe natürlich alle Stärken aus. Das Besondere bei Hama ist der Einsatz der vom Hersteller unabhängigen Technologie namens UNDOK, die auch die Verknüpfung mit Geräten anderer Marken ermöglicht. Neben Hama verwenden beispielsweise auch Audioblock oder SilverCrest das UNDOK-System in ihren Produkten, die wir teilweise auch schon testen konnten.

Das Herstellerlogo versteckt Hama fast schon in der rechten unteren Ecke auf der Front.

Das Herstellerlogo versteckt Hama fast schon in der rechten unteren Ecke auf der Front.

Wie gewohnt funktioniert das System auch beim DIR3600MBT sehr intuitiv und ohne Probleme. Lediglich die Smartphone-App muss installiert werden und schon kann man das Digitalradio über das Programm steuern, einrichten und eben mit anderen Geräten verknüpfen. Dazu werden alle erkannten Geräte in der Geräteliste zu einer oder mehreren Gruppen versammelt, die anschließend die Wiedergabe eines Master-Geräts „kopieren“. Eine sehr gute Option, falls die geschlossenen Multiroom-Systeme der unterschiedlichen Hersteller aus irgendeinem Grund nicht den persönlichen Geschmack oder Bedarf abdecken können und man sich mit einem selbst konfigurierten Ensemble wohler fühlt – was natürlich nicht heißen soll, dass man via UNDOK nicht auch ein komplett aus dem Hama-Portfolio gespeistes Multiroom-Setup zusammenstellen kann. Geeignete Kandidaten dafür gibt es im Angebot des Monheimer Herstellers schließlich genug.

Das gut aufgelöste Display hilft nicht nur bei der Menünavigation, sondern stellt auch Cover oder Senderlogos dar.

Das gut aufgelöste Display hilft nicht nur bei der Menünavigation, sondern stellt auch Cover oder Senderlogos dar.

Klangstark in allen Szenarien

Das DIR3600MBT ist dank seiner Leistungsstärke und ernstzunehmenden Abmessungen allerdings auch als Einzelkämpfer ein Garant für starken und sauberen Klang. Das macht sich bereits beim Einschalten des Internetradios bemerkbar, das auf einmal sehr viel voluminöser und kräftiger klingt als man es von den meist eher sehr kompakt dimensionierten Küchenradios gewohnt ist. Dazu trägt natürlich auch der sehr gute Empfang bei, der vom leistungsstarken WLAN-Modul des DIR3600MBT profitiert. So macht Radiohören richtig Spaß, selbst die platten Gags so mancher Morning-Show-Moderatoren verkraftet man ohne Probleme. Lediglich die Song-Auswahl der Mainstream-Sender lässt so manches Mal zu wünschen übrig und bevor wir uns auf die mühsame Suche nach einem passenden Stream machen, greifen wir lieber auf unser NAS-Laufwerk zurück, um dem DIR3600MBT die Musik zu liefern, die eher seinem Niveau und Klangpotenzial entspricht.

Farblich setzt Hama beim DIR3600MBT auf dezente und edle Paletten.

Farblich setzt Hama beim DIR3600MBT auf dezente und edle Paletten.

Wir besinnen uns dabei auf das Label „Schwergewicht“, das Hama seinem Premium-Radio selbst verpasst hat, und geben dem Gerät folgerichtig erst einmal die Möglichkeit, ordentlich die Muskeln spielen zu lassen. Anhand von „The Package“ von A Perfect Circle soll das mit respektablen Leistungsreserven ausgestattete 2.1-System direkt aus dem Stand beweisen, was so in ihm steckt. Und das gelingt ihm besser als erwartet. Zum Glück kennen wir den Titel ja bereits recht gut und warten geduldig auf den Einsatz des Basses, bevor wir dem Impuls nachgeben, am Lautstärkeregler zu drehen. Eine gute Entscheidung, denn nach den kontrollierten ersten Takten legt das Digitalradio sofort nach und flutet das Zimmer mit einem dicken und dichten Klangteppich. Selbstverständlich weiterhin vollkommen kontrolliert und dank der Breitbandlautsprecher bleibt auch die Präzision in mittleren und hohen Frequenzen erhalten, was bei aller Power den in Relation fast etwas zerbrechlich wirkenden Gesang über dem satten Instrumentalinferno tänzeln lässt. Ohne Frage sehr beeindruckend, aber jetzt wollen wir auch wissen, ob das Kraftpaket auch in dynamischeren und agileren Sphären überzeugend zu Werke geht.

Für sicheren Stand sorgen vier flache Gummifüße unter der Bodenplatte.

Für sicheren Stand sorgen vier flache Gummifüße unter der Bodenplatte.

Offenbar ernten wir damit Zustimmung beim multifunktionalen Digitalradio von Hama, denn die es auf allen Ebenen fordernde Wiedergabe von Chris Reas „Rock and Roll Tonight“ stellt das mit ähnlichen Anforderungen zuvor via Radio zugespielte Pop-Gedudel ziemlich in den Schatten. Nicht, dass es schlecht geklungen hätte, aber aus lahmem Herumgeträller macht nun mal kein Lautsprecher der Welt eine packende Performance. Anders sieht es aus, wenn Musik aus mehr als Autotune besteht und das DIR3600MBT legt sich ordentlich ins Zeug, um all die Details aus dem britischen Rocksong gebührend offenzulegen. Vor allem die Rhythmusfraktion rund um Bass und Schlagzeug profitiert sehr von diesem Engagement, der zusätzliche Subwoofer des Premium-Radios verpasst dem Klang ein sehr sattes und stabiles Fundament, dass dem Genre des Rock’n’Roll vollkommen gerecht wird. Dazu gesellt sich mit den spielfreudigen E-Gitarren eine dynamische Komponente, der sich das DIR3600MBT mit höchster Agilität annimmt und selbst beim Hochgeschwindigkeits-Solo weder Präzision noch Überblick verliert. Und als ob das nicht schon beeindruckend genug wäre, wird die raue Stimme des englischen Musikers mit einem fast schon souligen Timbre so perfekt in Szene gesetzt, dass man noch einmal zur Sicherheit überprüft, ob der Verkaufspreis von ca. 350 Euro (UVP) tatsächlich der Wahrheit entsprechen kann – unter uns gesagt: online gibt es DIR3600MBT sogar noch etwas günstiger…

Die Verarbeitung des DIR3600MBT liegt wie bei Hama üblich auf makellosem Niveau.

Die Verarbeitung des DIR3600MBT liegt wie bei Hama üblich auf makellosem Niveau.

Fazit

Mehr geht fast nicht und mehr muss auch nicht sein: Das DIR3600MBT von Hama vereint sämtliche modernen HiFi-Funktionalitäten in einem einzigen, klangstarken Gerät. Vom Radioempfang über Internetfähigkeit bis hin zur flexiblen Multiroom-Kompatibilität lässt das Premium-Digitalradio keine Wünsche offen und macht darüber hinaus auch optisch eine hervorragende Figur. Dank kostenloser Smartphone-App ist die Bedienung äußerst komfortabel und das Preis-Leistungsverhältnis ist angesichts der unverbindlichen Preisempfehlung von gerade einmal 349 Euro fast schon zu schön, um wahr zu sein.

Test & Text: Martin Sowa
Fotos: www.lite-magazin.de, Herstellerbilder

Gesamtnote: 1,0
Klasse: Oberklasse
Preis-/Leistung: hervorragend

96 %

94 %

97 %

170402.Hama_Testsiegel

Technische Daten

Modell:Hama DIR3600MBT
Produktkategorie:Digitalradio
Preis:ca. 349,00 Euro
Garantie:2 Jahre
Ausführungen:Schwarz
Vertrieb:Hama, Monheim
Tel.: 09091 / 5020
www.hama.de
Prinzip:2.1-System, Bassreflex
Abmessungen (HBT):230 x 380 x 165 mm
Gewicht:5,8 kg
Anschlüsse:- Kopfhörerausgang
- LAN (RJ-45)
- Line-In (3,5 mm)
- Line-Out (3,5mm)
- S/P-DIF-optical
- Toslink
- USB-A-2.0-Kupplung
- Bluetooth
Radioempfang:- Internetradio
- FM
- DAB/DAB+
(je 30 Speicherplätze)
Lieferumfang:- Digitalradio DIR3600MBT
- Netzkabel EU
- Teleskopantenne
- Fernbedienung
- 2 AAA-Batterien
- Spotify-Flyer
- Schnellstartanleitung
Besonderheiten:- 3,2-Zoll-Farbdisplay
- Netzwerkstreaming per UPnP
- Bluetooth 4.0
- kompatibel mit Spotify Connect
- Steuerung per App "UNDOK" über Smartphone/Tablet-PC
- Multiroom-fähig
- Weckfunktion mit Sleep-Timer
- wechselbare Antenne (Teleskopantenne liegt bei)
- blaue LED-Beleuchtung im Betrieb
Benotung:
Klang (60%):1,0
Praxis (20%):1,0
Ausstattung (20%):1,0
Gesamtnote:1,0
Klasse:Oberklasse
Preis-/Leistunghervorragend

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