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Redakteur

Konventionelles HiFi und moderne Medienwiedergabe auf audiophilem Niveau und in schick-kompaktem Design – das ist die Zauberformel der Smart Line von Advance Paris. Die kräftigste Verstärkung der Serie liefert mit satten 215 Watt die Kombination aus dem Vorverstärker PX1 und den beiden Mono-Endstufen BX2. Der PX1 erweist sich zudem als wahres Schnittstellen- und Wandler-Wunder: Neben acht analogen Line-Inputs und sechs digitalen Eingängen bietet er Anschlüsse für einen Plattenspieler und gleich zwei Kopfhörer. Genug Gründe, sich diesen Advance Paris Smart Line PX1 und seine Endstufenkollegen näher anzusehen.

Der Advance Paris Smart Line PX1 und die zwei Mono-Endstufen BX2 ergeben eine ausgesprochen wohnraumfreundliche Verstärkerlösung.

Als wir vor wenigen Monaten den Streamer/Multimedia-Player Smart Line UX1 zu Gast hatten, brachte er gleich seine Verstärker-Kollegen mit – und diese Smart Line-Komponenten von Advance Paris zogen gleich die Blicke auf sich: „Die sind aber schick!“ war der Tenor, und wirklich: Die Klang-Quader dieser Serie sehen durch die Bank smart und stylisch aus. Mit dem hohen Halbformat-Gehäuse in weißem Hochglanz-Lack und der massiven, vorgesetzten Acrylglas-Front heben sich diese Komponenten wohltuend vom oftmals tristen Aussehen vieler technoider HiFi-Gerät ab. Dieser Unterschied führt auch zu einem neuen Branding: Der französische Hersteller Advance Acoustic präsentiert die Geräte unter dem Namen „Advance Paris“. Diese Premium-Marke steht für die höchstwertigen Produkte der Gallier, und hierzu gehört die komplette Smart-Serie. Die Smart Liner gibt es nicht nur im wohnzimmerfreundlichen Weiß , sondern auch im markanten Schwarz. So oder so: Das Format und die spiegelnde Front macht die Smart Line-Komponenten zum Hingucker, auch die „Advance Paris“-Prägung auf den glanzlackierten Gehäusedeckeln unterstreicht den edlen Touch. Wir nehmen von dieser Serie nun die Kraftwerks-Komponenten unter die Lupe.

Die vorgesetzte Acrylglas-Scheibe und das metallene Stellrad sind Markenzeichen der gesamten Smart Line.

Vorverstärker Advance Paris Smart Line PX1

Sehr aufgeräumt – das ist der Eindruck, den der PX1 auf Anhieb vermittelt. Der 13 mal 23 mal 31 Zentimeter messende und gut 5 Kilogramm schwere Quader weist auf seiner Front gerade mal fünf Elemente zum Anschließen, Ablesen und Bedienen auf. Prominent sind natürlich der Taster für An-/Standby und der auffällig gestaltete Drucktaster/Drehgeber: Beide werden im angeschalteten Zustand von einem hellen Lichtkranz illuminiert. Sie sind, wie die Acrylglas-Front, die Erkennungszeichen aller elektronischen Komponenten von Advance Acoustic. Was man mit dem Drucktaster/Drehgeber einstellt, zeigt das gut lesbare LED-Display an. Weniger auffällig, aber am bemerkenswertesten auf der Front sind nun die Anschlüsse für die Kopfhörer – ja, Plural, denn gleich zwei Miniklinken-Buchsen ermöglichen einen gemeinschaftlichen Musikgenuss. Mindestens genauso bemerkenswert sind die Einstellmöglichkeiten für diese Eingänge: Damit verschiedene Kopfhörertypen verwendet werden können, können beide Eingänge separat geregelt werden. Über einen Schieberegler lässt sich die Ausgangsimpedanz des Amps zwischen 0 und 100 verändern. Hier ist außerdem die Empfindlichkeit der Vorstufe über einen Gain-Schalter in den Stufen +6, 0 und -4 einstellbar. Und wo findet man diese Regler? Natürlich auf dem Geräteboden!

Die Vorstufe Advance Paris Smart Line PX1: Reduzierte Front, funktionale Vielfalt.

Diese Positionierung leuchtet einem sofort ein, wenn man die Rückseite des Advance Paris Smart Line PX1 betrachtet: Hier herrscht fast schon Platzmangel wegen der große Fülle von Anschlüssen. Digitalseitig finden wir drei optische Toslink-, einen elektrischen Koax- und zwei USB-Schnittstellen. Die eine USB-Buchse ist vom Typ A, hier lassen sich auch iPod oder iPhone anschließen. Die andere ist vom Typ B, auf diesem Weg kann man Musik vom Rechner zuspielen, an der asynchronen Schnittstelle finden sowohl PC als auch Mac Anschluss. Der PX1 verarbeitet über seinen bordeigenen DAC hochauflösende Signale bis zu einer maximalen Güte von 192 Kilohertz/24 Bit – also High-Resolution-Files im PCM-Format. Wer kabellos streamen möchte, findet einen Port für einen optionalen Bluetooth-Funk-Empfänger. Advance Acoustic bietet hier den X-FTB01 an. Das an einen USB-Stick erinnernde Modul schlägt mit knapp hundert Euro zu Buche. Dafür gelingt die Zuspielung in sehr guter Qualität, weil hier eine Bluetooth-Version mit dem Codec aptX zum Zuge kommt. Nun zur analogen Seite: Dort glänzt der Advance Paris Smart Line PX1 mit einem einem symmetrischem XLR-Eingang, dazu gibt es sieben unsymmetrische Line-Eingänge. Ein echtes Schmankerl ist die integrierte Phono-Vorstufe: Hier finden sowohl Plattenspieler mit MM- als auch mit MC-Anschluss. Überdies ist für MC-Systeme der Level zwischen „High“ und „Low“ einstellbar, für MM-System lässt sich die Kapazität zwischen 100, 200 und 300 Picofarad variieren, damit können Einflüsse des angeschlossenen Signalkabels kompensiert werden. Das bieten selbst viele ausgewiesene Phono-Vorverstärker nicht.

Ungewöhnlich: Die Gain-Einstellung für die Vorstufe und die Impedanz-Anpassung für den Kopfhörerausgang nimmt an über vier Regler auf der Gehäuseunterseite vor.

Natürlich kommen aus dem PX1 auch Signale heraus. Da ist zum einen der analoge Rec Out – es lebe die gute alte Tape-Schleife! Natürlich kann man hierüber das Signal auch an jeglichen Analog-Eingang einer anderen Audio-Komponente oder eines Computers weiterleiten. Weitere Ausgänge sind zwei Mono-Buchsen für den Anschluss von gleich zwei Subwoofern, und für die Signalweiterleitung an eine Verstärker-Endstufe stehen sogar drei Stereo-Pre Outs zur Verfügung: zwei asymmetrische Ausgänge (normal und hochpassgefiltert) in Cinch-Ausführung und ein symmetrischer Ausgang in Form zweier XLR-Buchsen. Über diesen Weg gibt der Advance Paris Smart Line PX1 sein Signal in bester Qualität aus. Damit sind wir bei der Kernkompetenz des Vorverstärkers: Der PX1 bringt die Signale auf ein erstklassiges Niveau – und zwar als dualer Mono-Verstärker. Für das klangliche Wohl des linken und des rechten Kanals arbeiten komplett eigene Baugruppen, der PX1 beherbergt also eigentlich zwei Verstärker in einem Gehäuse. Wer diese Signalaufbereitung völlig unverfälscht genießen möchte, kann die Klang- und Balance-Regelung des PX1 abschalten. Der Soundveränderung hingegen dient eine Loudness-Schaltung sowie die Wahl zweier verschiedener Klangcharakteristika: Der „Discrete Modus“ sorgt für einen eher straff-brillanten Transistorverstärker-Sound, der „Class A Modus“ bietet einen etwas weicheren, röhrenartigen Sound.

Anschlüsse satt: Der PX1 lässt analog und digital keine Verbindungswünsche offen. Zu den vielfältigen Signal-Schnittstellen gesellen sich noch zwei Trigger-Outs, über sie lassen sich die BX2-Mono-Endstufen ansteuern, um alle Geräte mit einem Knopfdruck an- und ausschalten zu können.

Mono-Endstufen Advance Paris Smart Line BX2

Da das Signal schon im Vorverstärker PX1 für den linken und den rechten Kanal separat behandelt worden ist, erweist sich die Fortsetzung der Amplifizierung mit zwei Mono-Endstufen als durchaus konsequent. Diesen Doppel-Job übernimmt ein Paar Advance Paris Smart Line BX2. Diese Amps sind eine echte Attraktion: Neben dem ansprechenden Design der Smart Line bieten sie eine riesige Leistungsanzeige – ein echtes, analoges VU-Meter mit mechanisch zappelndem Zeiger, der uns Auskunft über den aktuellen Leistungsstand des Monoblocks gibt. Die Anzeige ist in drei Abstufungen beleuchtbar, so wird dieses attraktive Display schön in Szene gesetzt. Jede einzelne Endstufe liefert satte 215 Watt an acht Ohm. Bei der Entwicklung der BX2 stand übrigens der Monoblock X-A1200 Pate, das ist der Referenz-Leistungsverstärker Advance Acoustic. Deshalb bietet nun auch der BX2 das für die Franzosen so typische Schaltungs-Schmankerl: Bei niedrigen Lautstärken und somit geringem Leistungsumsatz arbeitet der Monoblock wie ein reiner Class-A-Verstärker. Bei dieser Verstärkerschaltung erzielt man den saubersten Klang. Allerdings erreicht man so auch nur eine geringe Signalverstärkung, viel Energie wird hingegen in Wärme umgesetzt.

Die Mono-Endstufen Advance Paris Smart Line BX2 sind mit ihren analogen VU-Metern echte Hingucker.

Deshalb funktioniert die BX2 bei höheren Lautstärken als Class AB-Verstärker. Das ist die verbreitetste HiFi-Verstärkerart, weil sie die Sauberkeit der Class-A-Schaltung mit der großen Verstärkungsfähigkeit der Class-B-Schaltung kombiniert. Sie erzielt ein sehr gutes Verhältnis von verzerrungsarmer Verstärkung und Energie-Effizienz. Advance Paris nennt diese Lösung „High Bias“. Um sie zu aktivieren, stellt man auf der Rückseite einen Schalter um. Eine LED auf der Front signalisiert nun, dass diese Funktion aktiviert ist. Eine zweite LED zeigt an, dass eine Schutzschaltung den Amp vor Überlastung schützt. Zwei weitere LED auf der Vorderseite indizieren schließlich, ob der Monoblock symmetrisch per XLR beliefert wird oder unsymmetrische via Cinch. Um die Eingangsempfindlichkeit der Endstufe anpassen zu können, bietet ein Gain-Regler die Einstellungen -12, -6, -3 und 0 Dezibel („Normal“) an. Wo wir gerade die Rückseite des Advance Paris Smart Line BX2 betrachten: Hier finden wir noch vier qualitativ sehr ordentliche Anschluss-Klemmen. Sie erlauben neben der Standardverkabelung auch das Bi-Wiring mit getrennten Kabeln. Die nachfolgenden Lautsprecherboxen müssen dafür natürlich ebenfalls mit entsprechenden Klemmen eine getrennte Ansteuerung von Höhen und Tiefen zulassen.

Die Endstufe BX2 verfügt über einen symmetrisch XLR-Eingang und einen unsymmetrisch Cinch-Input. Per Wahlschalter stellt man die passende Eingangsempfindlichkeit ein.

Aufbau und Anschluss

Beim Aufbau punkten die Smart Liner auf Anhieb – und das gleich mehrfach. Wo andere Mehr-Komponenten-Lösungen sich prominent im Raum breit machen, sind die kompakten Franzosen auch im Verbund eine wohnzimmerfreundliche Lösung – selbst wenn man sie, wie wir, als Tetra-Pack mit dem Streamer/Multimedia-Player Smart Line UX1 betreibt. Überdies sorgt die Leichtigkeit der Geräte dafür, dass der Aufbau eine entspannte Angelegenheit ist. Die Endstufen sind mit gut acht Kilogramm keine Regaldurchbieger, das macht sie in punkto Aufstellung sehr flexibel. Die Monoblöcke sollten allerdings etwas Freiraum zu allen Seiten haben, damit die warme Luft durch die Lüftungsschlitze des Gehäuses ungehindert austreten kann. Das Verkabeln geht ebenfalls leicht, weil die Anschlüsse bei den Geräten logisch angeordnet und gut zu erreichen sind. Im Zweifel dreht man die Komponenten halt mal um, das geht eben auch bei den Endstufen problemlos. Beim Einschalten gibt es eine kleine Eigenart: Die Kippschalter der Endstufen legt man nach links um, die Schalter vom Steamer/Multiplayer und von der Vorstufe hingegen nach rechts. Das macht man allerdings nur einmal, weil alle vier Geräte vorne links einen Taster für An/Standby besitzen.

Glänzender Befehlsgeber: Zum PX1 wird eine schicke Fernbedienung mitgeliefert – je nach Modellfarbe in Schwarz oder Weiß.

Die Kraftwerk-Kombi im Klangtest

Wo wir den Streamer/Multimedia-Player Smart Line UX1 gerade dahaben, nutzen wir ihn auch als Zuspieler und beginnen mit einer klanglich hochqualitativen Aufnahmen aus dem Hause Stockfisch. Dieses Label ist für seine audiophile Produktionen bekannt, insbesondere in der Sparte Singer-Songwriter. Hierzu gehört auch Allan Taylor. Der britische Sänger und Gitarrist erzählt uns auf seinem Album „Hotels & Dreamers“ mit dem Song „Beat Hotel“ eine geheimnisvolle, unheimliche Story über das legendäre Pariser Etablissement, das in den 1960ern zum Treffpunkt der Beat Generation wurde. Taylors rau-raunende, dunkel timbrierte Stimme ist absolut fesselnd, der sparsam dosierte Hall sorgt dafür, dass Taylor realistisch klingt und als reale Person direkt vor uns zu sitzen scheint. Seine Band setzt Taylor dazu optimal in Szene: Die Westerngitarre verströmt den metallischen Glanz der Saiten und das vibrierende Holz des Korpus, sie trägt zusammen mit dem unendlich voluminösen, mordstiefen Bass Taylors eindringleiche Erzählung. Dazu gesellt sich eine tolle Perkussion-Arbeit: Mit einzelnen, aber sehr effektiven Trommelschlägen, dem Rauschen eines Rainsticks und reichlich Beckeneinsatz hält der Schlagwerker beständig die Spannung aufrecht, das Ohr bekommt viel Futter, ständig neuen Input – und diesen Detailreichtum kann die PX1/BX2-Kombination sehr schön abbilden. Die Band klingt mit der Smart Line-Verstärkerkombi richtig knackig-perkussiv, detailreich, auch der Bass hat richtig Kraft. Hier können die beiden BX2 ihre Wattstärke ausspielen. Sie bewältigen die Wiedergabe mit einer Souveränität und Ruhe, die wir den kleinen Quadern nicht zugetraut hätten. Chapeau! Klare Höhen und voluminöse Bässe liefert die Anlage auch bei kleineren Lautstärken, da ist der Einsatz der Loudness-Schaltung eigentlich nur nötig, wenn man einen durch Teppiche, Vorhänge und Polstermöbel sehr stark bedämpften Raum hat oder die Lautsprecherboxen wenig Bass bieten. Subtiler ist da schon die klangliche Veränderung durch die Kapazitätsanpassung im Phono-Modul. Hier lohnt sich das ausprobieren, auch wenn man den Plattenspieler mit preiswerten Strippen an den PX1 anschließt. Richtig lohnend wird der Einsatz, wenn man hochwertige Signalkabel einsetzt, die die Auflösung und den Detailreichtum des empfindlichen Musiksignals nicht begrenzen. Das ist sicher ein Thema für Fortgeschrittene und für feine Ohren, aber: Der PX1 macht die Beschäftigung mit dieser Tuning-Materie möglich. Dieses Feature bieten selbst viele hochpreisige Phono-Vorstufen nicht!

Mit dem Streamer/Multimedia-Player UX1 (vorne) bekommt die Kraftwerks-Kombination PX1/BX2 (hinten) einen passenden Zuspieler, der sogar noch über ein CD-Laufwerk verfügt.

Für feine Ohren besitzt der Advance Paris Smart Line PX1 zudem die Möglichkeit, HiRes-Files zu verarbeiten und abzuspielen. Wir gönnen ihm und uns deshalb nun ein wunderschönes HiRes-File: Den Kopfsatz aus Wolfgang Amadeus Mozarts viertem Violinkonzert in D-Dur mit Marianne Thorsen und den Trondheim Soloists in der Qualität PCM 96 Kilohertz/24 Bit. Die norwegische Geigerin steht mit ihrer Violine physisch präsent-prachtvoll im Vordergrund: Wir erleben jede Nuance ihres mal kraftvollen, mal zerbrechlich-zarten Tons. Gerade diese leisen Passagen sind ein Genuss, weil wir jede Nuance wahrnehmen können, obwohl das Geigenspiel musikalisch in das Orchester eingebettet ist. Beim Klangkörper wiederum können wir problemlos seine Ausdehnung wahrnehmen. Das Orchester hat eine schöne Tiefe, die Smart Line-Kombi bildet die Anordnung der einzelnen Instrumentengruppen und die Hallverhältnisse des Konzertraums sehr gut ab. Dazu zeichnet die PX1/BX2-Verstärkertrias auch die große Veränderungen nach, die für klassischen Musik so prägend sind: die abrupten Wechsel und Umschwünge von laut und leise, von forte nach piano, von dolce bis furioso – und damit auch die lebhafte Dynamik, die diesen Konzertsatz auszeichnet. So wird auch klassische Musik mit der Smart Line-Anlage zum klangstarken Erlebnis! Diese audiophile Qualität der Smart Line genießen wir sowohl über die S/PDIF-Schnittstellen als auch über die USB-Eingänge: Pat Methenys einschmeichelnde Fusion-Nummer „Adagia“ vom Album „Kin“ füllt in ausgezeichneter, kristallklarer 96 Kilohertz/24 Bit-Qualität unseren Hörraum, Methenys warmer Gitarrenton ist toll eingefangen und wird von der Anlage perfekt wiedergegeben, doch zu den wahren Stars werden mit der Smart Line-Kombi zwei seiner Mitmusiker: Zum einen der Saxophonist Chris Potter, der mit seinem Tenorsax bis hin zum kleinsten Anblasgeräusch zu hören ist, und zum anderen der Drummer Antonio Sánchez, dessen zartes Beckenspiel mit jeder Anschlagsnuance ein Genuss ist – und das, obwohl er im Ensemble ganz hinten sitzt. Mit der Smart Line-Kombi erfahren wir es auch hier: HiRes lohnt sich!

Wohnzimmerfreundlich: Die gesamte Kette, hier mit dem Streamer/Multimedia-Player UX1, passt prima in ein modernes Ambiente.

Fazit

Der Vorverstärker Advance Paris Smart Line PX1 bildet zusammen mit den beiden Endstufen BX2 eine klasse Kraftwerks-Kombination, die schick, kompakt und klangvoll ist. Für die Power sorgen die Monoblöcke mit je 215 Watt Leistung, mit geradezu verblüffender Vielseitigkeit glänzt hingegen die Vorstufe: Der PX1 offeriert acht analoge Line-Inputs, sechs digitale Eingänge sowie regelbare Anschlüsse für einen Plattenspieler und zwei Kopfhörer. Die symmetrische Signalführung rundet den audiophilen Anspruch dieser Anlage ab. Ihn erfüllt sie auch mit der Fähigkeit, HiRes-Files bis 192 Kilohertz/24 Bit verarbeiten zu können. Wer diese Trias nun noch um den passenden Zuspieler UX1 erweitert, ist stolzer Hörer einer kompletten, stimmigen und stylischen Streaming/Multimedia-Anlage.

Test & Text: Volker Frech
Fotos: www.lite-magazin.de, Herstellerbilder

Gesamtnote: 1+
Klasse: Oberklasse
Preis-/Leistung: ausgezeichnet

97 %

94 %

97 %

Oberklasse_Testsiegel_1+

Technische Daten

Modell:Advance Paris
Smart Line PX1
Produktkategorie:Vorverstärker
Preis:990,00 Euro
Garantie:3 Jahre
Ausführungen:Weiß, Schwarz
Vertrieb:quadral GmbH & Co. KG, Hannover
Tel.: 0511 / 7 90 40
www.advance-acoustic.com/de
Abmessungen (HxBxT):130 x 230 x 313 mm
Gewicht:5,25 kg
Eingänge/Schnittstellen (digital):3 x S/PDIF optisch (TOSLink)
1 x S/PDIF elektrisch (koaxial, Cinch)
1 x USB Typ A
1 x USB Typ B
1 x Bluetooth-Vorbereitung
Eingänge (analog):1 x Phono MM (Cinch)
1 x Line (XLR)
7 x Line (Cinch
Ausgänge: (digital)1 x S/PDIF optisch (TOSLink)
1 x S/PDIF elektrisch (koaxial, Cinch)
Ausgänge: (analog)2 x Kopfhörer (3,5mm-Klinke)
1 x Rec Out (Cinch)
1 x Pre Out (XLR)
1 x Pre Out (Cinch)
1 x Pre Out High Pass (Cinch)
1 x Sub Out (Cinch)
2 x Trigger
1 x IR
Formate:PCM, WAV, FLAC, WMA MP3, AAC+, RealAudio u.a.
Maximale Samplingraten/
Auflösungen
PCM 192 kHz / 24 Bit
Lieferumfang:- Advance Paris Smartline PX1
- Fernbedienung
- Netzkabel
- Bedienungsanleitung (Quick Start; Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch)
Besonderheiten:- Phono-Eingang für MM- und MC-Systeme, Vorverstärkung und Kapazität einstellbar
zwei Kopfhörereingänge
- 2 Kopfhörer-Ausgänge, Gain und Impedanz einstellbar
- XLR-Ein- und Ausgang
Modell:Advance Paris
Smart Line BX2
Produktkategorie:Mono-Endstufe
Preis:990,00 Euro
Garantie:3 Jahre
Ausführungen:Weiß, Schwarz
Vertrieb:quadral GmbH & Co. KG, Hannover
Tel.: 0511 / 7 90 40
www.advance-acoustic.com/de
Abmessungen (HxBxT):160 x 230 x 303 mm
Gewicht:8,14 kg
Leistung1 x 215 Watt (8 Ohm)
Eingänge (analog):1 x symmetrisch (XLR)
1 x unsymmetrisch (Cinch)
1 x Trigger
Ausgänge: (analog)1 x Lautsprecher (Bi-Wiring)
1 x Trigger
Lieferumfang:- Advance Paris Smartline BX2
- Netzkabel
- Bedienungsanleitung (Quick Start; Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch)
- Bedienungsanleitung (Quick Start; Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch)
Besonderheiten:- BIAS-Schalter für Class-A-Betrieb bei geringer Leistung
- 4 Polklemmen für Bi-Wiring
- Schalter für Gain-Anpassung (-12, -6, -3 oder 0 dB)

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