Dass wir mittlerweile mittendrin sind im digitalen Zeitalter, das merken wir nicht nur, wenn wir einen nostalgisch belustigten Blick auf unsere alte Sammlung von Musikkassetten oder CDs werfen, während wir die Wohnung kabellos übers Smartphone oder den Musikserver beschallen, auch in der Arbeitswelt ist die Tendenz zum komplett durchtechnisierten Büro unaufhaltsam auf dem Vormarsch.

Übersichtlich, aufgeräumt – und vor allem – papierfrei: So sieht der Schreibtisch der Zukunft aus.

Jeder von uns, der auch schon vor zehn oder 15 Jahren Dienst am Schreibtisch eines halbwegs modernen Arbeitgebers geschoben hat, wird diese Entwicklung hautnah mitbekommen haben: Gab es damals noch Kopierer, Telex, Faxgeräte, Karteikarten, viele persönliche Meetings und insgesamt haufenweise Papierkram. Heute sieht unsere Arbeitswelt dank der immer ausgereifteren technischen Möglichkeiten glücklicherweise ganz anders aus. Der Kopierer und das Fax stauben ein, beide werden in den meisten Fällen durch den E-Mailverkehr ersetzt, der den fleißigen Arbeitnehmer mit Hilfe von Smartphones und den entsprechenden Programmen jederzeit und überall erreicht. Das, was wir uns früher mühsam in unserem Karteikarten-Sumpf heraussuchen mussten, finden wir heute mit wenigen Klicks auf dem Rechner oder im Firmennetzwerk. Selbst die komplexesten Rechen-Algorhythmen sind fix durchgeführt und sollen mittels neuester Technik wie High Speed Design in Zukunft noch viel schneller umgesetzt werden können. Deshalb spielt sich heute wie morgen ein Großteil unseres Arbeitsalltages auf dem Monitor ab. Gehört er zur neuesten Generation, ist das nicht nur praktisch, sondern macht auch noch jede Menge Spaß. Musste man noch vor einigen Jahren „auf Geschäftsreise gehen“, wenn man wichtige Gespräche führen wollte, so tut es heute eine einfache Telefonkonferenz, die durch technische Highlights wie hochwertige Konferenztelefone und hochauflösende Beamer akustisch wie visuell das reale Treffen überflüssig machen und so Zeit und Geld sparen.

Diese Tendenz wird sich fortsetzen. Voraussichtlich werden die Büros der Zukunft viel weniger Stauraum und dafür mehr Platz für den Menschen haben. Die Schränke, in denen sich heute noch meterweise Aktenordner stapeln, die „dringend archiviert werden müssen“, werden in Zukunft nicht mehr da sein. Vielleicht stellen wir dann dort eine Zimmerpflanze hin – oder wir haben einfach ein paar Quadratmeter mehr Freiraum. Es wird zwar dem einen oder anderen Papierhersteller ganz sicher nicht gefallen, aber ich denke, der Bedarf an diesem klassischen Büro-Rohstoff, der ja ohnehin schon stark abgenommen hat, wird noch in meiner Arbeitnehmer-Generation gegen Null tendieren. Etwas überspitzt gesagt, ist das Einzige, was ein modernes und umfassend vernetztes Büro noch in Papierform braucht, ist eine aussagekräftige Visitenkarte. Sie ist DAS Aushängeschild jedes Mitarbeiters und wird zur geschäftlichen Vernetzung von Mensch zu Mensch auch in Zukunft weiterhin eine große Bedeutung haben. Da passt es doch ganz gut ins Bild, dass die kleinen „Kontaktspender“ mittlerweile auch ganz einfach, preiswert, individuell und in hervorragender Qualität online bestellt werden können. Auf die klassische Visitenkarte wird man also auch in Zukunft nicht verzichten können – aber auch sie lässt sich zur Archivierung digitalisieren. Ebenfalls sehr praktisch erweisen sich in diesem Zusammenhang entsprechende Applikationen, wie z.B. der Visitenkarten-Businesscard-App, die kostenlos in den App-Stores von Apple und Google heruntergeladen werden können.

Mit Hilfe entsprechender Apps lassen sich Visitenkarten ganz einfach via Smartphone einscannen und automatisch in die Kontaktdatei einfügen.

Auch wenn der eine oder andere Skeptiker angesichts dieser massiven Technik vielleicht denken wird: „Früher war alles besser“, so steht doch fest, dass das Büroleben in vielen Bereichen durch modernste Technik bequemer und effektiver wurde und es auch in Zukunft sein wird. Und das ist auch gut so – schöne, vernetzte Welt eben!

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