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Reisen erweitert den Horizont, macht Spaß und lässt den Alltag vergessen. Wenn da nur nicht die leidigen Vorbereitungen wären. Jemand muss die Blumen während der Abwesenheit gießen, vielleicht gehört ein Gang zum Arzt dazu, um nötige Impfungen aufzufrischen und natürliche sollten Pass und Auslandskrankenversicherung aktuell sein. Nachdem all das erledigt ist, geht es ans Packen. Für manch einen Kurztripp kann das in wenigen Minuten erledigt sein. Doch je nach Reiseziel und Art des Urlaubs müssen die Überlegungen, was alles ins Gepäck soll, vorher begonnen werden. Die folgenden Dinge sollten immer mit dabei sein.

Sicherheit geht vor
Der Tourist als solcher, auch wenn er sich noch so gut tarnt, ist für das geschulte Auge gut zu erkennen. Je nach Reiseland ist die Gefahr höher, dann zur Zielscheibe von Taschendieben zu werden. Geld, Smartphone, Reisepass und andere wichtige Kleinigkeiten sollte man daher sicher am Körper tragen. Es gibt verschieden Anbieter, die tragbare Mini-Safes anbieten. Die Brusttaschen oder auch Rucksäcke verfügen über Verschlüsse, die nur der Besitzer öffnen kann und haben Tragegurte sowie ein durch Stahlnetz verstärktes Material, was nicht unbemerkt durch Messer aufgeschlitzt werden kann. Klein, unauffällig und perfekt für den Datenschutz ist zum Beispiel der Coversafe X75 von Pacsafe, der unter der Kleidung getragen, Kreditkarten vor Langfingern und RFID-Datenklau schützt. Wer in offen zugänglichen Schlafsälen übernachtet, aber nicht all sein Hab und Gut umhertragen möchte, kann zudem in einen tragbaren Zimmersafe investieren. Wer sich im unbekannten Land in dunklen Ecken aufhalten will, sollte zur Sicherheit in Pfefferspray (soweit es dort legal ist) oder einen Taschenalarm investieren.

Wertgegenstände, dazu zählen auch Pässe, sollten im Urlaub immer sorgfältig geschützt werden.

Für die Gesundheit
Ob Städtetripp oder Wandertour durch den Dschungel, eine Reiseapotheke sollte mit dabei sein. Auch wenn man an einem Ort mit unzähligen Apotheken ist, wird die sofortige Verfügbarkeit von Pflaster, Kohletabletten und Co. ein Segen sein. Je nach den gesetzlichen Zollbestimmungen des Reiselandes sollten verschreibungspflichtige Medikamente nur in den gebräuchlichen Mengen und mit einem Rezept vom Arzt eingeführt werden. Blasenpflaster, Mullbinden, Schmerztabletten und Salben gehören zur Grundausstattung. In warmen Gefilden sind Sonnencreme und Mückenspray sowie gegebenenfalls Malariatabletten ein Muss. Für die Nachbehandlung helfen After-Sun-Lotion und Mücken-Mäuse.

Nützliche Kleinigkeiten
Für einen ausgeruhten Schlaf setzten Vielreisende auf Schlafmasken und Ohrenstöpsel. Lange Reisen werden mit einem kleinen Kissen und Kompressionsstrümpfen angenehmer. Die Wäsche lässt sich in Packwürfeln oder Vakuumbeuteln platzsparend organisieren. Bei längerem Aufenthalt lohnen sich zudem ein Nähset und eine tragbare Waschmaschine wie der Scrubba Wash Bag, um immer gepflegt aufzutreten. Wer alle seine Gadgets mitnehmen will, braucht natürlich Strom. Deshalb sind ein Universaladapter (am besten mit austauschbaren Steckern) und ein zusätzlicher Akku für die Digicam sowie eine Powerbank (gibt es inzwischen mit Solarzellen, wenn mal wirklich keine Steckdose zu Hand ist) besonders wichtig. Wer im oder auf dem Wasser unterwegs ist, sollte eine wasserfeste Hülle für das Smartphone oder eine Unterwasserhülle für die Digicam verwenden. So werden die Bilder noch besser und die Elektronik wird geschützt.

Der Städtetripp
Wer sich hauptsächlich in einer Stadt aufhält, Kunst und Kultur genießt, braucht wohl kein Survival-Kit. Einige Dinge sind aber ungemein praktisch:

– Kopfbedeckung
– bequeme Schuhe für den Tag und Blasenpflaster
– zumindest ein schickes Outfit für Theaterbesuch, Club oder ähnliches
– eine Sprachenapp wie Duolingo
– Stadtkarte oder GoogleMaps sowie Apps für öffentlichen Nahverkehr wie CityMapper
– Regenponcho oder Knirps

Strandurlaub
– Sonnencreme, Sonnenhut und Badesachen
– Mikrofaserbadetuch (trocknet besonders schnell)
– E-Book-Reader, Bluetooth-Speaker, MP3-Player
– leichte Kleidung wie Shorts, Leinenhosen, Kleider oder eine Tunika
eine leichte Jacke und geschlossene Schuhe für abends
– Für Kinder: Strandspielzeug und Schwimmflügel

EIn Bluetooth-Speaker kann im Urlaub Gold wert sein.

Abenteuerurlaub
Ob es in die Berge zum Skifahren geht oder in die Wüste zum Kamelreiten, die passende Kleidung ist hier besonders wichtig. Bei kalten Temperaturen sollten Thermounterwäsche, Schneeanzug, Handschuhe und winterfeste Wanderschuhe nicht fehlen. Wer in bergigen Regionen wandert oder Rad fährt, setzt am besten auf das Zwiebelprinzip und wasserfeste Jacken, Hosen und Schuhe, da sich das Wetter schnell ändern kann. In tropischen Regionen sind Shorts und dünne T-Shirts am bequemsten. In sumpfigen gebieten sollte man sich jedoch lieber mit langer Kleidung vor Mücken schützen. Auch in die meisten Gotteshäuser und Tempel kommt man nur mit bedeckten Armen und Beinen hinein. Wer sich tatsächlich in die trockene Wüste wagt, sollte mit langer, lockerer Kleidung Sonne und Hitze abhalten. Ein Tuch für das Gesicht sowie eine Sonnenbrille sind ebenso wichtig. Da die Temperaturen in der Nacht stark absinken können, sind aber auch Pullover und lange Hosen im Gepäck. Bei Sandwüsten sind Blasenpflaster besonders zu empfehlen.

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