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Redakteur
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Das Chromebook CB714-1WT strotzt nur so vor Power und Eleganz. Dank Google-Betriebssystem Chrome OS ist es für das mobile Arbeiten und einen effektiven Workflow prädestiniert. Stellt sich nur die Frage wie gut das alles abseits von Microsoft in der Praxis funktioniert.

Satte Farben und gute Schärfe. Das sind nur einige der vielen Attribute des Acer Chromebook CB714-1WT.

Notebooks, Smartphones und Tablets erfreuen sich seit einigen Jahren größter Beliebtheit. Sie sind flach, leicht und unterwegs einfach zu bedienen und helfen einem immer und jederzeit auf dem Laufenden zu bleiben. Sie werden verwendet, um zu recherchieren, darauf zu arbeiten oder private E-Mails zu verfassen. Wer mobil arbeiten möchte, benötigt sonst nur noch eine zuverlässige Internetverbindung, einen schnellen Prozessor und idealerweise ein robustes Gehäuse. Aktuelle Schnittstellen sollten selbstredend auch vorhanden sein. Vor allem dann, wenn das Notebook im Büro an die Docking-Station angeschlossen oder direkt mit einem Monitor verbunden wird. Wer dieses gesamte Paket sucht, sollte sich das für die genannten Einsatzszenarien prädestinierte Acer Chromebook 714 einmal genauer ansehen. Genau das habe ich getan …

Mittels Fingerabdruckscanner lassen sich Inhalte schützen. Darüber hinaus können im Chromebook 714 sogar zwei Nutzerprofile angelegt werden.

Schneller Start und angepasstes Design

Zunächst fällt mir das schicke, anodisierte Aluminiumgehäuse ins Auge. Obwohl stoßfest gestaltet, wiegt das Acer Chromebook 714 nur leichte 1,6 Kilogramm. Damit ist es vortrefflich eignet, um es sowohl mit zur Dienstreise als auch in den Urlaub mitzunehmen. Die Zeiten, in denen Notebooks so schwer wie große Pakete Waschmittel waren, sind endgültig vorbei. Besonders hervorzuheben ist auch das Touch-Display. Dieses ist mit Spezialglas (Corning Gorilla Glas) vor Kratzern und sogar leichtem Spritzwasser geschützt. Beeindruckend ist die schnelle Einsatzbereitschaft. Gerade einmal acht Sekunden benötigt das Chromebook, um hochzufahren. Und noch eine Besonderheit: Der Akku war nach zehn Test-Stunden noch immer nicht leer. Damit ist das Chromebook 714 wie geschaffen für längere Reisen, auf denen zeitweise ohne Stromnetz ausgekommen werden muss. Z.B. auf Langstreckenflügen und Bahnreisen. Und: Der riesige Arbeitsspeicher von 16 Gigabyte ist selbst für die aufwändige Foto- und Filmbearbeitung sehr gut geeignet.

In der linken Seite des Chromebook gibt es einen USB-C-Anschluss. Über diesen können Bildsignale übertragen werden, während das Chromebook gleichzeitig aufgeladen wird. Nebenan befindet sich ein weiterer USB-Steckplatz. Hier lassen sich wunderbar Festplatten oder USB-Sticks einzustöpseln. Rechts daneben befindet sich dann der Kopfhöreranschluss.

Ausstattung und Technik

Viele Menschen wissen mit dem Begriff „Chromebook“ zunächst wenig anzufangen. Diese Namensgebung macht deutlich, dass dieses Laptop nicht mit Windows oder iOS-Betriebssystem, sondern mit Google Chrome OS läuft. Mit weiteren Google-Diensten, wie Google Play für Filme und Serien, Google Cloud zum Speichern von Dateien und Google Konto, ergibt sich so ein umfangreiches Gesamtpaket. Ein sinnvolles Ausstattungspaket, mit dem der komplette digitale Workflow verbessert werden kann. Das gilt vor allem dann, wenn mehrere Mitarbeiter gemeinsam und zeitgleich an einem Projekt arbeiten. Dazu unten im Praxistest gleich mehr.
Das Chromebook bietet zudem Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) und
drei USB-Schnittstellen. Davon sind zwei vom Typ USB-C 3.1. Über letztgenannte Verbindung gelingt mir die Signalübertragung vom Chromebook zur verbundenen Festplatte rasend schnell. Was ebenso erfreulich ist: Die Stecker sitzen überaus fest, hier wackelt nichts. So ist die sichere und störungsfreie Signalübertragung jederzeit gewährleistet.

Das Trackpad ist erfreulich groß und sorgt für einen hohen Bedienkomfort.

Ein Kopfhöreranschluss ist ebenfalls vorhanden. Das heisst, ich kann mit dem Chromebook 714 störungsfreies Arbeiten und mich währenddessen mit Musik beschallen lassen. Dieses kleine Feature wird man vor allem dann zu schätzen wissen, wenn man unterwegs im ICE oder im Flugzeug noch ein bisschen arbeiten möchte. Zuhause kann ich über diesen Weg dann meine kompakten Aktiv-Lautsprecher anschließen, während ich das Acer Laptop als HiFi-Wiedergabegerät verwende. Die Einsatzmöglichkeiten dieses leichten aber umfangreich ausgestatteten Chromebook sind also vielfältig.

In der rechten Seite sitzen ein weiterer USB-C-Port und ein Mini-SD-Kartenleser.

Natürliche Farben und hohe Lichtausbeute

Wie üblich muss sich auch mein diesmaliger Testgast im Messlabor behaupten. Die Messungen dienen einerseits der Vergleichbarkeit mit anderen Probanden, andererseits können damit subjektive Bildeindrücke überprüft werden. Idealerweise gehen Messwerte und persönliche Beobachtungen miteinander einher. So auch in diesem Fall. Die Lichtausbeute des Acer beträgt ordentliche 288 cd/m². Das ist hell genug, um auch tagsüber auf der Terrasse im Schatten, im Café oder im ICE problemlos arbeiten zu können. Die hohe Blickwinkelstabilität ist durch das IPS-Panel gegeben. Dank ihr eignet sich das Chromebook 714 auch sehr gut, um auch Kollegen etwas in bestmöglicher Bildqualität zu präsentieren, die direkt neben einem sitzen. Selbst wenn man nicht direkt sondern eher von der Seite aufs Display blickt, bleiben Farben und Lichtausbeute gut erhalten.

Das robuste Gehäuse des Acer Chromebook 714 schafft Vertrauen.

Chromebook 714 = Kontrastwunder

Der gemessen hohe Kontrast von 870:1 (ON/Off) sorgt darüber hinaus für überaus brillante Bilder. Leichte Kritik gibt es allenfalls für die Farbraumdarstellung, da sRGB bei meinem Testgast verfehlt wird. Die Primärfarben Rot, Grün und Blau weichen deutlich von ihren Sollwerten ab. Trotzdem erscheinen Hautfarben absolut realistisch, weil diese Mischfarben das Farbspektrum nie ausschöpfen. Auch die Reproduktion von Landschaftsaufnahmen und Produktfotos überzeugt weitestgehend, da die Farbtemperatur mit 6445 Kelvin (D65) der Vorgabe von 6500 Kelvin lobenswert nah kommt. Für den New-Workflow im Office ist die Darstellung auf jeden Fall gut genug, zumal auch die Schärfe ohne Fehl und Tadel ist.

Gemeinsames Arbeiten mit Kollegen

Wer bislang mit Windows- oder Apple-Betriebssystemen gearbeitet hat, wird sich ein wenig umstellen müssen. Das Chromebook 714 wurde nämlich hauptsächlich für den mobilen Einsatz konzipiert. Hier geht es um modernes Team-Working im Unternehmen. Dateien werden auch unterwegs sicher in der Cloud abgelegt. So können alle am gleichen Projekt arbeitenden Personen auf die derzeit aktuellsten Bilder, Texte und Grafiken zugreifen.
Genau das habe ich ausprobiert: Da ich als Journalist gerade im Ausland unterwegs bin, habe ich die zuvor geschossenen Fotos in meine Dropbox gelegt. Ebenso einen ersten Textentwurf. Zugriff darauf haben neben mir nur noch Chefredaktion, Lektor und Grafiker. Alle Beteiligten haben Passwort und Zugriffsberechtigung erhalten. Jeder kann nun zu jeder Zeit Änderungen am Text durchführen und die aktuellsten Bild-Versionen bewerten. Auf diese Weise kann die Zeit bis zur Publikation eines Artikels deutlich verkürzt werden.

Für die schnelle Internetverbindung muss nur ein WLAN-Netz ausgewählt werden. Jetzt schnell noch das Passwort eingeben – und schon kann es losgehen.

Raum- und Zeitsparer

Die Touch-Funktion auf dem Chromebook finde ich ebenfalls überaus praktisch. Ich muss nicht zwingend mit dem Cursor über das Display „wandern“, sondern kann die gewünschten Reiter direkt anklicken. Genau so, wie ich es vom Smartphone oder meinem Tablet gewohnt bin. Textänderungen kann ich dann mit der Tastatur bequem verfassen. Das funktioniert hier genauso, wie bei klassischen Laptops anderer Marken. Acer bietet hier also das Beste aus zwei Welten. Anschlag und Tastenabstand empfinde ich als sehr angenehm. Im ICE habe ich vorab einen Tisch-Platz reserviert, um bequem arbeiten zu können. Leider befindet sich mein Sitzplatz aber nicht an einem Tisch, sondern steht separat. Statt eines Tisches gibt es nur eine kleine, ausklappbare Ablage auf der Rückseite des Vordersitzes. Diese reicht mir diesmal allerdings aus, um das Chromebook abzustellen und ohne Einschränkungen darauf arbeiten zu können.

Mobiles Arbeiten am Chromebook 714: Besonders das Verfassen von Texten gestaltet sich überaus angenehm.

Schnelle Ergebnisse im gemeinsamen Workflow

Während ich meinen Text auf der Tastatur des Notebooks schreibe, fällt mir die wirklich sehr gute Anschlagcharakteristik des Chromebook 714 auf. Jede Taste reagiert sofort und es bedarf nur wenig Druck. Auf dem 14-Zoll-Display kann ich alle Zahlen und Buchstaben hervorragend lesen. Das geschriebene Wort hebt sich kontrastreich vom weißen Hintergrund ab. Besonders angetan bin ich allerdings von der natürlichen Farbreproduktion. Kolorierungen wirken auf dem Chromebook 714 so realistisch, dass ich die Bilder für meinen Artikel final aufarbeiten kann. Ein Punkt, der gerade für Fotografen und Grafiker von höherer Bedeutung sein dürfte. Auch Betreiber von Onlineshops profitieren von der wirklich guten Farbwiedergabe. Gespeichert werden meine Bilder und Texte dann bequem in der Cloud. Eine Sicherheitskopie wandert zeitgleich auf einen USB-Stick, den ich ans Chromebook angeschlossen habe.

Ein geringes Gewicht, Schlankheit, ein hoher Mobilitätsfaktor, eine gute Internetverbindung und ein großer Arbeitsspeicher versprechen einen effektiven und schnellen Workflow.

Grenzenlose Freiheit

An eine Sache muss man sich allerdings gewöhnen. Google Chrome sieht nicht vor, dass man ganze Ordner auf dem Desktop ablegt. Stattdessen erfolgt die Speicherung in meinem Fall auf einer externen Festplatte, die mit dem Chromebook 714 verbunden ist. Klingt umständlich, ist es aber nicht. Ich bin jedenfalls ein wenig überrascht, wie schnell ich mich an diese Art des Arbeitens gewöhnt habe. Programme wie Word, Photoshop und Excel können von Microsoft via Cloud bezogen und genutzt werden. Ich finde das inzwischen sehr praktisch, da es keinerlei Umstellungen zu den festinstallierten Versionen bedeutet und ich immer und überall mit meinen Programmen arbeiten kann. So kann ich die Programme wie gewohnt nutzen, habe aber den Vorteil, dass ich immer auf die neueste Version zugreifen kann. Preiswerter als ein Kauf damals (zum Beispiel von Photoshop CS6) ist die aktuellste Cloud-Version im Abo dann obendrein auch noch.

Mitnehmen leicht gemacht: Das Acer Chromebook 714 passt in nahezu jedes Travelbag und Laptoptasche. Hinzu kommt eine Akkuleistung von mehr als 10 Stunden. Der mobilen Nutzung steht also nichts im Wege.

Fazit

Das Acer Chromebook CB714-1WT ist gemacht für das moderne Arbeiten im Büro, Home-Office und auf Geschäftsreisen. Mit 1,6 Kilo ist es sehr leicht, darüber hinaus robust konstruiert und innerhalb von acht Sekunden einsatzbereit. Mit nur wenigen Einstellungen gelingt eine stabile Internetverbindung. Tippen, Scrollen, Zoomen und Wischen funktioniert auf dem Chromebook 714 wie man es vom Smartphone und Tablet kennt. Intuitiver geht es kaum. Gespeichert wird auf externer Festplatte, USB-Stick oder in der Cloud. Letzteres bietet vor allem modern arbeitenden Unternehmen Vorteile, in denen regelmäßig mehrere Personen am selben Projekt arbeiten. Das Acer Chromebook 714 ist für unterwegs also bestens gerüstet. Dafür spricht auch die lange Akku-Laufzeit von über zehn Stunden.

Test & Text: Michael B. Rehders
Fotos: Roman Maier

Gesamtnote: 89/90
Klasse: Oberklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

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Technische Daten

Modell:Acer
Chromebook 714
Gerätekategorie:Notebooks
Preis:um 870,00 Euro
Garantie:2 Jahre
Ausführungen:- Aluminium-Metallic
Vertrieb:Acer, Ahrensburg
Tel.: +49 4102 4880
www.acer.de
Abmessungen (HBT):323 x 17 x 238 mm
Gewicht:1,6 Kg
Seitenverhältnis:16:9
Bildschirmdiagonale:14 Zoll
Bildauflösung:1920 x 1080 Pixel
Helligkeit:288 cd/m² (kalibriert)
Reaktionszeit:5 ms (Herstellerangabe)
Kontrast:964:1 (On/Off) – 964 (ANSI) kalibriert
Anschlüsse:3 x USB (2 x Typ-C)
Lieferumfang:- Chromebook CB714-1WT
- 1 Akku
- 1 Netzkabel
- Schnellanleitung
Besonders:+ hohe Lichtausbeute
+ natürliche Farben
+ guter Kontrast
+ Touchscreen-Display
+ einfache Bedienung
+ Schnellstart (8 Sekunden)
+ lange Akkulaufzeit (> 10 Stunden)
+ 16 GB Arbeitsspeicher

- verbesserungswürdiger sRGB-Farbraum
Benotung:
Performance (50%):89/90
Usability (25%):89/90
Ausstattung (25%):87/90
Gesamtnote:89/90
Klasse:Oberklasse
Preis-/Leistungsehr gut

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