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Mit seinen aktuellen In-Wall- und In-Ceiling-Portfolio bietet Beale Street eine hohe Wohnraumtauglichkeit und Flexibilität. Beispielsweise kommt jeder Lautsprecher mit seinem eigenen Gehäuse. Richtig spannend sind die passenden Einbau-Verstärkerlösungen. So verschwindet die Technik und der Raum wird frei zum Leben. Wir haben uns das alles mal etwas näher angeschaut und ein paar Ideen entwickelt.

Für unsere In-Wall-Story haben wir uns für dieses potente 2.1-Setup von Beale Street entschieden.

Lautsprecher sind zumeist große Türme, die einen prominenten Platz im Wohnraum beanspruchen, um bestmöglichen Klang zu verbreiten. Auf Partys werden die großen Exemplare dann leider auch mal gern als Abstellfläche verwendet. Damit sie weiterhin schön aussehen, muss zudem regelmäßig Staub von Gehäuse und zuweilen auch von den Membranen entfernt werden. Und die agilen Bodenreinigungshelfer verheddern sich mitunter in den herumliegenden Kabeln. Wäre es da nicht fabelhaft, wenn man die Schallwandler einfach in die Wand oder die Decke verbannen könnte? Das würde auf einen Schlag, viele Probleme lösen und kann sogar eine optische Aufwertung sein. Es gibt einige interessante Lösungsansätze von Beale Street, die vielleicht auch für Sie spannend sein könnten.

Die Pancake-Lautsprecher P4-MB sind gerade einmal 7 Zentimeter tief und ideal für den Wandeinbau geeignet.

Eine Wand vor der Wand

Vielleicht hatten Sie auch schon die Idee, aus ästhetischen Gründen eine Wand vor die eigentliche Wand zu setzen. Warum? Um seine Lautsprecher hier unsichtbar unterkommen zu lassen. Damit einhergehend gibt es dann ein paar weiterer Möglichkeiten: Eine passende Aussparung kann beispielsweise gleich das TV-Rack ersetzen. Kabel können hinter der neuen Wand komplett verschwinden. Der Fernseher kann hier integriert werden. Selbst Regale lassen sich in die Konstruktion integrieren. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass hinter der Wand oder an der Seite ganz nebenbei auch noch eine LED-Ambientebeleuchtung integriert werden kann. Im Internet kursieren zahlreiche Bauvorschläge vom kleinen Rahmen für den Fernseher bis zur kompletten Wohnwand. In den meisten Vorschlägen wird der Fernseher mit einer (verstellbaren) Vesa-Halterung direkt an der Zimmerwand befestigt. Die neue Wand hat in der Front eine entsprechende Aussparung, sodass der Fernseher plan in der neu geschaffenen Ebene hängt.

Ist die Wand gestellt, beginnt die eigentliche Installation mit dem Anzeichnen der Positionen, an denen die Lautsprecher später installiert werden sollen.

Einfacher als gedacht

In Sachen Materialwahl stehen alle Optionen offen. In den meisten Fällen basiert alles auf einer klassischen Trockenbauwand. Ständerwerk (aus Holz oder Metall), Gipskarton-Platten, Dämmung, Schrauben, Spachtelmasse. Das sind die Hauptzutaten dafür. Das alles ist weder teuer, noch schwer zu bekommen. Steht das Gerüst, sind alle Kabel verlegt, die Dämmung eingelegt und die Platten verschraubt, geht es ans Schönmachen: Die gesammelten Ideen reichen hier von Parkett- oder Laminatbodenpanelen, über Ziegelsteinriemchen bis hin zur einfarbig gestrichenen glatten Putzwand. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Eigentlich immer sieht das Ergebnis aufgeräumter aus, als ein TV-Rack mit den üblichen Komponenten, die im Laufe der Zeit Staub ansammeln. Fehlt nur noch der passende Audio-Setup in der Wand, denn ein Lautsprecher soll das neu erschaffene Kunstwerk ja nicht wieder zustellen.

Lautsprecher von Beale Street Audio

Und hier kommt das Produktportfolio von Beale Street ins Spiel. Dieses ist speziell dafür vorbereitet, sich in die neu geschaffene Wand zu integrieren. Der Kabelsalat bleibt glücklicherweise gleich dahinter zurück. Damit alle Einbaulautsprecher auch so klingen wie sie sollen, ist es erforderlich, dass sie einen definierten Raum hinter der neuen Wand zu Verfügung haben. Entsprechende Lösungen dafür hat Beale Street Audio im eigenen Programm, denn die eigenen Lautsprecher sind direkt in passende Gehäuse integriert. Die Behausungen sind dabei so konstruiert, dass sie punktgenau auf die jeweiligen Schallwandler abgestimmt sind. Beispielsweise verfügen alle Lautsprecher auch über mehrere Ventilationsöffnungen in der Front. Diese Kanäle arbeiten nach dem Transmissionline-Prinzip. Sie sind unterschiedlich abgestimmt, um eine homogene Klangwiedergabe zu erzielen. Beale Street nennt dieses speziell entwickelte Mehrfach-Spiralsystem Sonic-Vortex. Das Besondere hier: Die Luft wird gezielt geführt um eine bestimmte Klangabstimmung ohne nervige Strömungsgeräusche zu erzielen.

Für unseren Artikel haben wir uns den großen Subwoofer ICS-8MB bestellt.

Wahl ist Trumpf

Das Beale Street-Portfolio umfasst diverse Modelle. Zur Auswahl stehen die beiden Zwei-Wege-Deckenlautsprecher IC6-MB in sechseinhalb Zoll und die Acht-Zoll-Version ICS8-MB. Dazu kommen Deckenlautsprecher mit um 15 Grad angewinkelter Membran und diverse Wand-Decken-Lautsprecher mit von 4 bis 6,5 Zoll. Am besten gefallen mir die flachen Pancake Speaker P4-MB mit Hoch- und Mitteltonchassis. Mit einer Tiefe von etwas über sieben Zentimetern passen sie auch in weniger tiefe Wände und versprechen dabei einen ausgezeichneten Klang. Mit Unterstützung der Subwoofer ICS6-MB oder ICS-8MB holt man sich dann noch den nötigen Druck im Tieftonbereich. Alle Treiber können von weißen Abdeckungen bedeckt werden. Vor allem für den Einsatz in modernen Wohnumgebungen ist das ein wichtiger Punkt. Die funktionieren aber natürlich auch ohne diese Abdeckung und sehen dabei eindrucksvoll aus.

Die Pancake-Speaker kommen im eigenen Gehäuse und sind mit dem strömungsoptimierten Sonic Vortex Mehrfach-Spiralsystem ausgestattet.

Unsichtbarer Antrieb

Wer schon über einen passenden Verstärker verfügt, muss nun nur noch die Lautsprecherkabel aus der Wand zum Verstärker führen. Soll aber auch der aus dem Sichtfeld verschwinden, hat Beale Street Audio noch ein paar Tricks auf Lager: Die große Auswahl an eigenen Verstärkern reicht von 100 Watt Ausgangsleistung bis 1000 Watt und von zwei Kanälen, über 2.1 bis zu vier Kanälen. Alles für die Installation hinter der Wand gedacht. Entscheidet man sich beispielsweise für zwei Hauptlautsprecher und einem Subwoofer in der Wand, könnte der D2.1 die ideale Wahl sein. Er wird einfach von innen in die Wand geschraubt und bleibt so unsichtbar. Er liefert 2×60 Watt und verfügt über einen Stereo-Eingang, einen optischen Digitaleingang und ist selbstverständlich auch bluetoothfähig. Der Subwoofer wird dagegen über den Subwoofer-Ausgang des D2.1 mit dem passenden Verstärker (zum Beispiel dem A120) konnektiert.

Der kleine Subwoofer-Amp A-120 ist aufgrund seiner Regler für Phasenkorrektur, Übergangsfrequenz und Lautstärke nicht für den Wandeinbau vorbereitet.

Komfortable Steuerung

Der Verstärkerbaustein D2.1 ist so konzipiert, dass er, wie gesagt, ebenfalls völlig unsichtbar hinter der Wand verschwindet. Über das optional erhältliche Programming Module DBT-Taylor kann der Amp dann vollständig eingerichtet und ferngesteuert werden, ohne das man ihn sehen muss. Das geht tatsächlich schnell und einfach von der Hand. Über diesen Weg empfängt er dann auch Bluetooth-Signale vom Handy, Tablet oder Laptop. Mithilfe des Programming Module kann die gesamte Anlage also ganz simpel konfiguriert und angesteuert werden. Eine clevere Lösung, die neue Möglichkeiten der Audio-Integration ermöglicht. Wer es etwas moderner bevorzugt, der kann sein System aber auch per Smartphone steuern. Diesbezüglich steht eine kostenlos App für iOS- und Android-Betriebssysteme zur Verfügung. Über sie kann man zum Beispiel die Lautstärke der einzelnen Lautsprecher oder auch in ihrer Gesamtheit steuern. Darüber hinaus lässt sich der Klang des Setups noch mithilfe des 10-Band-Equilizers auf den Raum bzw. den eigenen Hörgeschmack abstimmen.

Eingerichtet und gesteuert wird der Beale Street Verstärker D2.1 über das optionale DBT-Taylor-Modul.

Kinoinstallation mit Wandlautsprechern?

Wenn man eine einzelne Wand voll auszustatten kann, warum nicht auch einen ganzen Raum? Das dürfte gerade für Heimkino-Installationen interessant sein. In knapp bemessenen Räumen können schließlich sogar die kleinsten Rearspeaker störend sein. Auch hier sind Einbaulautsprecher die perfekte Alternative. Mit gewinkelten Einbaulautsprechern wie dem ICA6-MB von Beale Street Audio können die Lautsprecher dabei ganz flexibel etwas weiter nach hinten oder oben wandern, ohne dass der Klang darunter leidet. Die um 15 Grad geneigte Membran strahlt dann leicht von oben oder etwas versetzt auf den Hörplatz ein. Alternativ kann man seine Lautsprecher aber auch in die Decke setzen. Auch dafür hat Beale Street entsprechende In-Ceiling-Lösungen parat. So bleiben die Wände in vollem Umfang erhalten und von oben tönen die Surround-Lautsprecher zielgenau auf die Hörposition. Und wenn man schonmal dabei ist, kann bei der Arbeit auch gleich eine stimmungsvolle, indirekte LED-Beleuchtung realisiert werden.

So könnte die 2.1-Installation letztendlich ausschauen. Selbstverständlich liefert Beale Street auch noch die passenden Abdeckungen mit (siehe letztes Bild im Artikel).

Alles Gute kommt von oben

Auch für den Deckeneinsatz bieten sich die Pancake-Speaker von Beale Street Audio an. Beispielsweise lassen sich sehr gut in Zwischendecken unterbringen. Als rückwärtige Lautsprecher empfehlen sich hier auch wider die gewinkelten Exemplare. Ist dann noch genug Platz nach oben, kann sogar der Subwoofer im Zwischenraume verschwinden. Auch hier bleibt an den Aussenseiten in der Regel genug Raum für eine stimmungsvolle LED-Beleuchtung. Soll die gesamte Technik unsichtbar sein, können auch der Beamer und die ausfahrbare Leinwand in der Decke verschwinden. Wer den Arbeitsaufwand nicht scheut, kaut gleich noch einen Projektorlift ein. Anschließend kann man den Bildwerfer sogar elektrisch verschwinden und auftauchen lassen. Für die Nachrichtensendung nutzt man dann den Fernseher. Will man dagegen voll in den neuesten Blockbuster eintauchen, verwandeln Projektor und Leinwand den Raum auf Knopfdruck in ein Heimkino.

Die weißen Abdeckungen werden später einfach auf die Lautsprecher gesteckt. Selbstverständlich lassen sich diese auch noch mit der vorhandenen Wandfarbe überstreichen.

Der Fantasie keine Grenzen

Das waren nur einige Ideen, wie man mit Einbaulautsprechern in einem Wohnraum auch mal andere Akzente setzen kann. Beale Street hat diesbezüglich ein paar coole Vorschläge auf Lager. Der große Vorteil: Jeder Lautsprecher bringt seinen Korpus gleich mit. So spielt er in jeder Umgebung auch so, wie vom Entwickler geplant. Durch die Reflexöffnungen wird auch kein Schall hinter die Wand abgegeben, sondern ausschließlich gezielt nach vorn. Das verspricht eine homogene Klangcharakteristik und eine plastische Wiedergabe auf einem hohen Klangniveau. Wählt man noch die passenden In-Wall-Verstärker, verschwindet die Technik fast vollständig aus dem Sichtfeld. Dank Bluetooth-Konnektion kann dazu das ganze System per App abgestimmt und gesteuert werden. Selbstverständlich kann man seine Musik über diesen Weg auch vom Handy auf die Anlage streamen. Sie sehen, In-Wall- und In-Ceiling-Lösungen gibt es viele. Der Fantasie sind da kaum Grenzen gesetzt. Ich wünsche viel Spaß bei der Entwicklung eigener Ideen.

Test & Text: Dieter Pfeil
Fotos: Philipp Thielen

Gesamtnote: Empfehlung
Klasse: Oberklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

89

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Technische Daten

Modell:Beale Street Audio
In-Wall/In-Ceiling
Produktkategorie:Einbau-Lautsprecher
Garantie:2 Jahre
Ausführungen:- Weiss (Abdeckungen)
Vertrieb:Screen professional, Forchheim
Tel.: 09191/9790351
www.screenprofessional.de
Abmessungen (HBT):P4-MB: 241 x 241 x 70 mm
ICS8-MB: 284 x 284 x 220 mm
A-120: 143 x 45 x 125 mm
D2.1: 135 x 51 x 175 mm
Gewicht:P4-MB: 1,2 Kg
ICS8-MB: 6,0 Kg
A-120: 0,8 Kg
D2.1: 1,0 Kg
Anschlüsse D2.1:- Bluetooth
- Ethernet
- optisch Digital
- analog (Cinch)
- USB (Service)
- Sub-Out
Pros und Contras+ durchdachtes Konzept
+ simple Installation
+ In-Wall-Verstärker
+ beeindruckender Subwoofer
+ sehr gute Verarbeitung
+ Fernbedienung (D2.1)

- Subwoofer sehr tief
Benotung:
Gesamtnote:Empfehlung
Klasse:Oberklasse
Preis-/Leistungsehr gut

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