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Nixplay bietet mit dem Seed Wave einen digitalen Bilderrahmen, mit dem man Fotos per Smartphone aus der Ferne austauscht, auf den man Videos streamen und mit dem man Musik wiedergeben kann. Das alles in einem wirklich stylischen Gehäuse mit großer Bildschirmdiagonale und einer App, die kinderleicht zu bedienen ist. Preislich attraktiv ist der Seed Wave obendrein.

Der Nixplay Seed Wave ist ein intelligenter Cloud-Bilderrahmen.

Digitale Bilderrahmen waren gestern in. Heute sind intelligentere Lösungen gefragt. Lösungen, die stark sind, flexibel, individuell und schnell. Ein ausgefallenes und sehr emotionales Geschenk für die Oma wäre sicher ein digitaler Bilderrahmen, den man aus der Ferne jederzeit schnell und einfach aktualisiert. Beispielsweise mit den heute geschossenen Urlaubsfotos der Enkel im Hotelpool. Oder mit dem Video, auf dem die ersten Schritte der Kleinen festgehalten sind. Angeboten werden solche Mini-Displays unter anderem von Nixplay. Aktuell bietet der Hersteller seine sogenannten „Smart Photo Frames“ in den Bildschirmdiagonalen 9,7, 10,1 (in etwa so groß wie das neue Apple iPad), 13,3 und 13,0 Zoll an. Um Letzteren geht es in diesem Test. Demnächst soll das Portfolio dann um eine größere Größe erweitert werden.

Vorbildlich: Alles was für die sofortige Inbetriebnahme benötigt wird, findet sich im Lieferumfang des Seed Wave.

Flexibel und mit Sound

Geliefert wird der Seed Wave sanft gebettet in einer sicheren Verpackung. EU-Adapter und welche für den Einsatz in Großbritannien und den USA liegen bei. Ausserdem ein Rubber Stand und ein Stromkabel. Hier gibt’s gleich den ersten Clou: Der flexible Ständer auf der Rückseite des Nixplay ist zugleich die Aufnahme für den Netzstecker. Das ist elegant und praktische praktisch zu gleich. Besagter Ständer lässt sich sowohl nach rechts wie links führen. Das erlaubt die bestmögliche Kabelausrichtung und die punktgenaue Winklung des Bilderrahmens. Selbstverständlich kann der Seed Wave auch im Hochformat aufgestellt werden. Oberhalb besagten Stativs sitzen dann die beiden Lautsprecher. Sie sind der markanteste Unterschied zu den anderen Rahmen. Im Detail handelt es sich dabei um zwei je fünf Watt leistende Schallwandler, die von einem integrierten Audioverstärker angetrieben werden. Klingt wenig? Ist aber beeindruckend laut, wie ich im weiteren Testverlauf feststelle. Aber dazu später mehr.

Clever gelöst: Der Nixplay Bilderrahmen wird von einem flexiblen Fuß gestützt und kann stufenlos geneigt werden. Der Standfuß dient zugleich als Aufnahme des Stromkabels.

Der Seed Wave ist groß und komfortabel

Weiter geht es auf der Frontseite: Hier dominieren der sanft geschwungene, tiefschwarze (alternativ auch in anderen Farben) Rahmen und das große Display. Letzteres weist eine Diagonale von genau 13 Zoll im Format 16:9 auf. Die gemessenen dreiunddreißigeinhalb Zentimeter entsprechen beispielsweise exakt der Bildschirmdiagonale eines MacBook Air. In Sachen Auflösung besitzt der Nixplay 1920×1080 Pixel, was Full HD entspricht. Das ist zwar nicht der modernste Standard aber für die allermeisten Einsatzszenarien absolut genug. Links unten neben dem Bildschirm finden sich dann noch zwei kleine quadratische Felder, die sich erst bei genauerer Betrachtung zu erkennen geben. Einer davon dient als Bewegungssensor, der andere als Infrarotempfänger. Infrarotempfänger, wofür das? Die Antwort ist schnell gegeben: Für die mitgelieferte Fernbedienung. Über sie wird der Seed Wave ein- und ausgeschaltet und bedient. Play, Pause, lauter, leiser, Menü, etc. All das lässt sich bequem aus der Ferne einstellen.

Die zum Lieferumfang gehörige Fernbedienung ist kompakt und übersichtlich gestaltet.

Kinderleicht ins Netzwerk

Vor der Installation muss man absolut keine Angst haben. Alles was benötigt wird, wären ein Smartphone (egal, ob Android oder iOS) und Kenntnis über den Namen des heimischen WLAN-Netzwerkes, sowie das zugehörige Passwort. Hat man diese drei Dinge zur Hand, folgt man einfach diesen Schritten:

1. Mit Strom versorgen
2. Transparente Folie aus der Fernbedienung ziehen
3. Gewünschte Sprache auswählen
4. Eigenes WLAN aus Liste verfügbarer Netze wählen
5. Passwort eingeben

Der Seed Wave sucht nun automatisch nach Updates, lädt sie herunter und installiert sie, ohne, dass ich etwas tun muss. Nach ca. vier Minuten folgt ein animiertes Intro, das die Funktionen des Seed Wave vorstellt. Anschließend werden ein QR-Code und eine 16-stellige Seriennummer dargestellt. Scannt man den Code, gelangt man in den App-Store, aus dem man nun die App installiert.

Das Display bietet eine Diagonale von 13 Zoll auf. So sind die eigenen Bilder auch aus einigen Metern Entfernung noch sehr gut erkennbar.

App-Control

Wird die App das erste Mal gestartet, kommt zunächst die Frage nach der gewünschten Sprache. „Deutsch“ ist dabei und wird von mir auch angewählt. Ist das geschehen, registriert man sich noch schnell. Dazu werden lediglich der eigene Name, eine Mail-Adresse, ein Benutzername, Passwort und das Herkunftsland angegeben. Das ist in weniger als einer Minute gemacht! Ist auch das erledigt, geht es endlich los. Jetzt nämlich poppt die Meldung auf, dass Nixplay nach Geräten in meinem lokalen Netzwerk suchen möchte. Nun sollte die Applikation den eigenen Rahmen finden. Auch das hat bei mir in wenigen Augenblicken funktioniert. Ist das mal nicht der Fall, kann die Konnektierung alternativ aber auch über die Eingabe der Seriennummer erfolgen.

Die Ersteinrichtung erfolgt via Smartphone-App. Kennt man sein WLAN und das zugehörige Passwort, ist die Einrichtung in weniger als zwei Minuten erledigt.

Bilder hochladen

Nach der erfolgreichen Registrierung kann dann auch schon der Upload der gewünschten Bilder über die Cloud zum Bilderrahmen erfolgen. Hier ist es übrigens völlig egal, wo die Bilder gelagert sind. Egal, ob auf dem Handy, in der iCloud oder auf einer im Smartphone steckenden SD-Karte. Kurz gesagt: Alle Fotos, auf die ich mit dem Smartphone/Tablet zugreifen kann, kann ich in die Cloud laden und auf den Nixplay darstellen. Sind die Bilder hochgeladen, werden sie noch in frei benennbare Playlists oder Alben gelegt. Ist auch das erledigt, wird einfach die Wiedergabe gestartet. In diesem Fall wird der Besitzer des Seed Wave durch das Aufpoppen eines Fensters im Display darüber informiert, dass neue Fotos hochgeladen wurden. Der Upload selbst ist kinderleicht: Ich muss nur das Plus-Symbol drücken und dann entscheiden, ob ich ein auf dem Smartphone gespeichertes Foto hochladen oder auf die Kamera zugreifen will.

Die Lautsprecher sind unauffällig in die Gehäuserückseite eingelassen ud sitzen sowohl hinter den bronzefarbenen Applikationen und auch ober- und unterhalb davon im Gehäuse.

Von überall uploaden

Dann bestimme ich noch, in welche Playlist bzw. in welches Album das Bild geladen werden soll. Selbstverständlich kann die Playlist dann aus der Ferne ergänzt/bearbeitet werden. Sogar direkt vom Urlaubsort im Ausland. Hier ist es völlig egal, ob ich beim Nachbarn, in Bayern, auf Helgoland oder in Australien bin. Sobald ich ins Internet komme, kann ich meine Bilder uploaden. Damit das auch am anderen Ende reibungslos funktioniert, muss der Bilderrahmen natürlich mit Strom und dem lokalen WLAN verbunden sein. Sonst ist weiter nichts zu beachten.
Übrigens: Über die Funktion „Fotos für das Hochladen optimieren“, wird die Auflösung der vorhandenen Bilder immer auf Full HD optimiert. Das spart Speicherplatz und sorgt dafür, dass die versandten Bilder auf dem Seed Wave immer in bestmöglicher Auflösung dargestellt werden.

Der Upload funktioniert kinderleicht und kann von überall erfolgen. Einzige Voraussetzung: Sender (z.B. Smartphone) und Seed Wave müssen mit dem Internet verbunden sein.

Minirahmenvorschau

Ein sehr praktisches Feature ist die Minirahmenvorschau in der App: Ist die App geöffnet und der gewünschte Rahmen gewählt (man kann auch mehrere Rahmen verwalten), ist ein kleines Fenster auf dem Smartphone-Bildschirm zu sehen. Dieses zeigt alle Fotos, die aktuell auf diesem Seed Wave zur Wiedergabe bereit stehen. Auch dann, wenn der Bilderrahmen gerade ausgeschaltet oder vom Stromnetz genommen ist. So ist immer sichergestellt, dass die hochgeladenen Bilder auch tatsächlich am gewünschten Wiedergabeort angekommen sind. Unter besagter Vorschau wird mir sogar mitgeteilt, ob der Rahmen in diesem Moment eingeschaltet ist oder im Standby verweilt. Ist er ausgeschaltet, kann ich ihn aus der Ferne einschalten und bedienen. Ich kann die Wiedergabe pausieren, die Playlist wechseln, die Lautstärke verändern, durch die Fotoliste skippen oder die „Zufällige Wiedergabe“ aktivieren. Und ich kann neue Fotos sogar durch eine Textinformation ergänzen. Alles bequem per App und mit wenigen Fingertipps.

Via App lassen sich die Minirahmenvorschau aktivieren, grundsätzliche Änderungen vornehmen, die Lautstärke verändern und auch alle Fernbedienungsoptionen nutzen.

Clevere Features

Ein Klick auf das Zahnrad-Symbol erlaubt dann den Zugriff auf weitere Funktionen. Das muss man nicht machen, kann es aber. Zum Beispiel kann man rechts unten im Display die Uhrzeit und das Datum einstellen lassen. Darüber hinaus kann man den Rahmen hier auch umbenennen, den Wiedergabe-Modus ändern (Zufallswiedergabe, Intervalle, Übergänge), Bildtitel einblenden lassen, die Lautstärke oder Helligkeit regulieren oder den Rahmen entkoppeln. Ein wirklich cleveres Feature ist der Bewegungssensor: Dieser kann so eingestellt werden, dass er beispielsweise nach einer Stunde ohne Bewegungserkennung (Zimmer verlassen) in den Standby-Modus wechselt. Oder man wählt alternativ eine fixe Uhrzeit, zu der sich der Seed Wave ausschaltet. Wird dann eine Bewegung erkannt, schaltet sich der Nixplay selbstständig wieder ein. Und auch für diesen Fall kann voreingestellt werden, welche Bilder nun gezeigt werden sollen. U.a. kann die aktuelle Playlist weiter laufen oder der Bilderrahmen stellt die zuletzt empfangenen Fotos eines bestimmten Zeitraumes dar.

Spotify-Lautsprecher

Eine weitere Besonderheit: Der Seed Wave kann dank seiner eingangs erwähnten Lautsprecher auch als Spotify-Player eingesetzt werden. Ist man Besitzer eines Pay-Accounts bei Spotify und ist der Seed Wave mit dem heimischen Netzwerk verbunden, geht die Wiedergabe wie folgt von statten:

1. Spotify-App öffnen
2. Wiedergabe starten
3. Lautsprechersymbol (unten links) anklicken
4. „Seed Wave“ als Wiedergabegerät auswählen

Einfacher und schneller kann der Verbindungsaufbau kaum sein. In meinem Test haben sich Smartphone und Nixplay innerhalb weniger Sekunden gepaart. Ist das geschehen, arbeitet mein Handy „nur noch“ als Fernbedienung. Die Musik wird direkt aus dem Netz zugespielt. Klanglich genügt der Seed Wave den Anforderungen an eine Hintergrundbeschallung dabei allemal. An die Performance eines dedizierten Netzwerk/Bluetooth-Speakers wie den Denon Home 250 kommt der Nixplay aber nicht heran. Muss er aber auch nicht, schließlich handelt es sich bei der Audiowiedergabe um ein cooles Add-on. Und dafür macht der Seed Wave seine Sache erstaunlich gut.

Ist die Spotify-App geöffnet, genügt ein Fingertipp auf das Lautsprechersymbol links unten. Der weitere Verbindungsweg ist dann selbsterklärend und in wenigen Sekunden erledigt.

Fazit

Schneller und einfacher kann man Urlaubsfotos, Kindervideos etc. aus der Ferne nicht auf einen digitalen Bilderrahmen bringen. Selbst wenn man sich auf einem anderen Kontinent befindet, lassen sich Bilder via Smartphone schnell und unkompliziert auf den Nixplay Seed Wave schicken. Dieser WiFi Cloud Bilderrahmen ist ein Produkt, das Spaß macht und mit dem man sich gern beschäftigt. Auffällig sind die intuitiv bedienbare App und die wirklich gute Bildqualität. Dank 13-Zoll-Diagonale sind Bilder so auch auch einigen Metern Entfernung sehr gut zu erkennen. Die Spotify-Wiedergabefunktion, die Verarbeitungsgüte und das wirklich hübsche Design runden das gelungene Gesamtpaket ab. Den Nixplay Seed Wave stellt man sich gern ins Wohnzimmer. Oder man verschenkt ihn einfach, damit Oma und Co. immer mit den neuesten Fotos der Kleinen versorgt sind.

Test & Text: Roman Maier
Fotos: Simone Maier

Gesamtnote: Empfehlung
Klasse: Spitzenklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

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Technische Daten

Modell:Nixplay
Seed Wave
Produktkategorie:WiFi-Cloud-Bilderrahmen
Preise:um 260 Euro (13 Zoll)
Garantie:2 Jahre
Ausführungen:- Schwarz
Vertrieb:Nixplay, Plymouth/GBR
032211/122363
www.nixplay.de
Abmessungen:336 x 213 x 37,7 mm (BHT)
Gewicht:960 Gramm
Bildschirmdiagonale:13 Zoll (16:9)
Auflösung:1920 x 1080 (Full HD)
Pros und Contras:+ kinderleichte Bedienung, auch aus der Ferne
+ unkomplizierte Einrichtung
+ komfortable App für Android und iOS
+ Spotify-Wiedergabe
+ Bewegungssensor
+ sehr gute Bildqualität
+ Fernbedienung
+ mt anderen Rahmen koppelbar

- Wiederwiedergabe max. 15 Sekunden
Benotung:
Gesamtnote:Empfehlung
Klasse:Spitzenklasse
Preis-/Leistungsehr gut

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