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Redakteur
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Es gibt Dinge, die macht (fast) niemand gern: Die Steuererklärung zum Beispiel oder den Hausputz. Glücklicherweise gibt es Steuerberater für ersteres und Roboter für letzteres. Ein Hoch auf das 21. Jahrhundert! Wenn auch Sie keine Lust auf Staubsaugen und Fußboden wischen haben, dann sollten Sie aufmerksam weiterlesen, denn der Saugwischroboter Xoro HSR 100 nimmt Ihnen diese Arbeit ab. Er erledigt beides, saugen und wischen, erstaunlich gründlich und ist für das Gebotene erstaunlich günstig. Soviel sei vorab verraten.

Der HSR 100 von Xoro ist kreisrund, hat einen Durchmesser von rund 33 Zentimetern und ist weniger als acht Zentimeter hoch.

Dieser Test kam durch eine glückliche Fügung zustande, als ich privat auf der Suche nach einem Staubsaugerroboter war, der mir die lästige Hausarbeit abnehmen sollte. Erschlagen vom unübersichtlichen Angebot der üblichen Onlinehändler, fragte ich in der Redaktion, ob sich jemand mit diesen autarken Helfern auskenne oder wüsste, wo ich nach Tests und Informationen suchen könnte. Zwar konnte mir niemand mit direkten Informationen dienen, die mir die Entscheidung hätten erleichtern können. Ich bekam jedoch den Hinweis, dass wir einen Saugwischroboter zum Test bekommen sollten. Die Kaufberatung mache ich daher nun selbst, am Beispiel des Xoro HSR 100. Dabei handelt es sich um den ersten Saugroboter von Xoro, denn bisher hat das Unternehmen mit Bluetooth-Lautsprechern, Sat-Receivern, mobilen TV-Geräten und ähnlichem auf sich aufmerksam gemacht.

Gute Voraussetzungen

Xoro ist eine Marke der norddeutschen MAS Elektronik AG. Sie wurde vor 20 Jahren gegründet und vertreibt seitdem allerhand Digital-Lifestyle-Produkte. Der Saugwischroboter HSR 100 ist eines der wenigen Geräte ohne Display oder Lautsprecher. Dennoch folgt der Roboter ohne Zweifel einem riesigen Trend. Während die elektronischen Haushaltshelfer vor zehn Jahren noch völlig unbekannt waren, finden sie sich mittlerweile in immer mehr Haushalten und erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Entsprechend groß und unübersichtlich ist die Auswahl. Auch mit einer gewissen Technikaffinität macht sich angesichts der endlosen Hersteller und Modelle schnell Überforderung breit. Die günstigsten Geräte kosten etwas über 100 Euro und die teuersten etwa das zehnfache. Der Xoro HSR 100 liegt hier mit einer Preisempfehlung von knapp 250 Euro im unteren Mittelfeld. Kein schlechter Start also.

Vorbildlicher Lieferumfang

Dafür bekommt man einen schicken, handlichen Karton, der umfangreich bestückt ist: Neben dem Roboter sind darin die beiden Funktionseinsätze: Ein Staubbehälter mit 600 Millilitern Fassungsvermögen und ein Saugwischbehälter mit 350 Millilitern Wassertank. Außerdem befindet sich im Karton eine Ladestation mit Stromversorgung, eine Fernbedienung zur Programmierung, zwei Seitenbürsten, eine Reinigungsbürste zur Reinigung des Reinigers und die Anleitung. Die Verarbeitungsqualität ist gut, wenn auch nicht herausragend. Jedenfalls ist sie dem Preis und der Produktkategorie angemessen. Damit man lange Freude an dem Gerät hat, liegt dem HSR 100 ein Satz „Verschleißteile“ bei, bestehend aus einem zweiten Satz Seitenbürsten, einem zweiten Staubfilter und einem zweiten Wischtuch. Dadurch verspricht der Roboter auch ohne Zusatzinvestitionen lange einsatzbereit zu bleiben. So weit, so vorbildlich.

In Sachen Lieferumfang spielt der HSR 100 unter den Saugrobotern ganz vorn mit.

Durchdachte Konstruktion

Das interessanteste Teil im Karton ist natürlich der Roboter selbst. Das schwarz-weiße, ufo-artige Gerät hat einen Durchmesser von zirka 33 Zentimetern und ist nur knapp acht Zentimeter hoch. Damit passt er auch unter die Couch und andere Möbel. Auf der Oberseite befindet sich ein großer Taster für die Bedienung am Gerät. Daneben drei Symbole, sie informieren über die WLAN-Verbindung und den Heimkehrmodus. Unten drunter gucken zwei große Antriebsräder und das Frontrad aus dem Gehäuse. Vor den Antriebsrädern befinden sich die Seitenbürsten, die die Partikel von außerhalb in Richtung des Roboters befördern. Etwa in der Mitte der Unterseite sitzt das Herzstück: Die Stauböffnung mit Rundbürste. Mit ihren Gummilamellen und Borsten kehrt sie den Staub in Richtung der Saugöffnung. So wird sichergestellt, dass dem kleinen Helfer kein Krümel entgeht. Dort werden Staub und andere Verunreinigungen dann in den Tank gesaugt. Die eigentliche Saugeinheit befindet sich im großen Staubbehälter selbst.

Ein Blick auf die Unterseite zeigt die durchdachte Konstruktion des Xoro-Saugroboters.

Cleverer Bursche

Der Motor des HSR 100 schafft eine Saugleistung von 1800 Pascal. Das sind nur zehn Prozent weniger als beispielsweise beim mehr als dreimal so teuren Vorwerk Kobold (beide Werte sind Herstellerangaben). Der Praxistest hat gezeigt, dass diese Saugleistung absolut ausreichend ist, um normalen Hausstaub und andere kleinere Verunreinigungen aufzusaugen, die gewöhnlich im Haushalt anfallen. Die Stirnseite des Saugroboters besteht komplett aus einer Stoßstange. Sie ist gefedert gelagert und gibt nach, falls der Roboter gegen ein Hindernis fährt. Damit er dort keine Spuren hinterlässt, ist sie mit Gummi besetzt. Dass der Sauger jedoch ein Hindernis hart trifft, ist selten. Dafür sorgen die Infrarotsensoren, die auf der Vorderseite sitzen und über die der HSR 100 seine Umgebung erkennen kann. Das funktioniert bei den meisten Hindernissen hervorragend, so dass der Roboter vorsichtig heranfährt und auch direkt davor gründlich reinigt, ohne sie zu berühren.

Der gesamelte Staub kann nach Ende der Saugarbeiten schnell und einfach entleert werden.

Einfache Inbetriebnahme des Xoro HSR 100

Die Inbetriebnahme des Roboters ist denkbar einfach. Hat man alle Teile aus dem Karton entnommen, sucht man als erstes nach einer geeigneten Stelle für die Ladestation. Laut Anleitung soll die Ladestation vor einer Wand stehen und nach rechts und links etwa einen halben Meter Platz haben. Nach vorn sollen es sogar eineinhalb Meter sein. Die nächste Steckdose darf maximal knapp einen Meter entfernt sein. Ich habe das Kabel auf die Fußleiste geklebt, damit sich der Sauger nicht darin verfängt. Ein Platz direkt neben oder unter einer Steckdose wäre sicher eleganter. Steht die Ladestation, kann der HSR 100 startklar gemacht werden. Dafür müssen nur die beiden Seitenbürsten montiert werden. Sie werden einfach auf ihre Antriebsachsen gesteckt. Dabei gilt es, die Bürsten auf der richtigen Seite zu montieren, denn es gibt eine rechte und eine linke.

Fernbedienung und App

Nun muss der Staubbehälter vorsichtig auf der Rückseite des Xoro in die Aussparung gesteckt werden, bis er einrastet. Das war es auch schon. Der Roboter wird nun in die Ladestation gestellt, woraufhin er direkt zum Leben erwacht. Ein etwas hölzernes „Willkommen bei Xoro Saugroboter“ schallt aus dem kleinen Lautsprecher, der sich irgendwo im Gerät verbirgt. Darauf folgt ein „der Ladevorgang beginnt“. Er ist das Zeichen dafür, dass nun erstmal Geduld gefragt ist, bis der Akku seine erste Ladung bekommen hat. Die Zeit können wir jedoch nutzen, um die Steuer-App aus dem App-Store zu laden. Notwendig ist das zwar nicht, denn es gibt schließlich auch eine Fernbedienung. Und dank One-Key-Steuerung, über den großen Button auf der Oberseite, kann auch ganz auf eine externe Steuerung verzichtet werden. Zugriff auf alle Funktionen gibt es aber nur mit der App.

Die App erlaubt die automatische Reinigung und gibt Auskunft über den derzeitigen Betriebsstatus.

Die Smart Life Steuer-App

Die Nutzung der Steuer-App ist fast genau so einfach, wie die Inbetriebnahme des Saugers. Auf der Unterseite des Xoro befindet sich ein QR-Code. Wird dieser gescannt, so landet man automatisch auf der Produktseite der „Smart Life“ App im App-Store. Manuell suchen kann man sie aber natürlich auch. Die App ist nicht speziell für den Xoro oder Staubsaugerroboter programmiert, sondern kann zur Steuerung aller möglichen Smart-Home-Geräte dienen. Dennoch ist sie erfreulich aufgeräumt. Man bekommt auf der Startseite die gekoppelten Geräte angeboten und hat nach der Auswahl auch nur relevante Informationen und Steuerungsmöglichkeiten auf dem Display. Um den HSR 100 zu koppeln, wählt man „Add Device“ aus und anschließen das kleine Icon, dass die sehr rudimentär stilisierte Draufsicht eines Staubsaugerroboters zeigen soll. Nun muss die Taste am Xoro zwei mal kurz gedrückt werden, um den Koppelvorgang auszulösen. Bei mir hat das im ersten Versuch hervorragend funktioniert.

Pfiffige Funktionen

Nun erscheint das Steuerungsmenü, in dem man dem Roboter einen Namen geben kann. Darunter stehen der aktuelle Ladestand und eine Art Steuerkreuz zur manuellen Steuerung. Letztere funktioniert meiner Erfahrung nach jedoch bestenfalls holprig. Ich befördere den Roboter daher auf eine andere manuelle Art zum Einsatzort, falls er nicht die ganze Wohnung saugen soll: Ich trage ihn. Unter dem Steuerkreuz wird die aktuelle Betriebsart angezeigt und darunter stehen die verschiedenen Reinigungsprogramme zur Auswahl. Außerdem finden sich hier die Absprünge in die Kartenanzeige und zur Zeitplanerstellung. Weiter lässt sich die Reinigungsleistung mit der App in drei Schritten einstellen. Und über die Funktion „Finde den Roboter“ macht selbiger mit einem Gong auf sich aufmerksam. Ein wichtiger Punkt, falls er sich mal unter der Couch oder sonst irgendwo festgefahren haben sollte. Diese Funktion hat sich für mich besonders am Anfang als recht praktisch herausgestellt.

Nach der Reinigung fährt der HSR 100 selbstständig in seine Ladestation.

Die erste Ausfahrt des Xoro HSR 100

Ist der Ladevorgang abgeschlossen, kann Robbie zu seinem ersten Einsatz aufbrechen. Ein motiviertes „Smartreinigungsmodus“ erschallt, sobald man ihm den Marschbefehl gibt. Anschließend parkt er rückwärts aus, dreht sich herum und startet die Reinigungstour. Für mich hat sich die mittlere Reinigungsstufe als bester Kompromiss aus Saugleistung und Geräuschpegel herausgestellt. Nun fährt der Roboter auf möglichst langen und geraden Bahnen durch die Wohnung. Dabei zeichnet er auf, wo er schon war. Einen richtigen Grundriss erstellt er jedoch nicht. Soweit ich feststellen konnte, startet der HSR 100 jede neue Tour mit dem gleichen Kenntnisstand. Dank Infrarotsensoren kollidiert er weder mit massiven oder flächigen Hindernissen wie Wänden, Möbeln und so weiter. Im Fall von kleineren Hindernissen wie Tisch- oder Stuhlbeinen versagen die Sensoren jedoch manchmal. Dann ist die Stoßstange gefragt. Sie verhindert Schlimmeres und gibt die Rückmeldung, dass die Richtung gewechselt werden muss.

Präzise und umtriebig

Stuhlbeine sind übrigens echte Zeitfresser für jeden Saugroboter. Robbie fährt natürlich immer dazwischen und versucht dort weiter zu kommen. Bei fünf Stühlen am Tisch kann das schon einige Zeit kosten. Damit der Roboter schneller voran kommt und auch unter dem Tisch reinigt, sollte man also die Stühle hoch stellen. Kanten, Fußleisten und Durchgänge fährt der Roboter mit beeindruckender Präzision ab, so dass diese wirklich gut sauber werden. Etwas schwerer tut er sich in Ecken. Das ist jedoch geometrisch bedingt und bei den meisten Robotern der Fall. Runde Roboter passen nunmal schlecht in Ecken. Abhilfe schaffen die Seitenbürsten. Mit ihrer Hilfe kommt der Xoro HSR 100 bis auf 1-2 Zentimeter in die Ecke und macht auch dort ausreichend sauber. Mit unterschiedlichen Bodenbelägen wie Parkett, Laminat, Stein und Fliesen hat er keine Probleme. Auch Übergänge dazwischen stellen für ihn kein echtes Hindernis dar.

Zwischen Stuhlbeinen wird es für jeden Saugroboter schwer – auch für den Xoro HSR 100.

Enorme Arbeitserleichterung mit kleinen Schwächen

Auf Teppichen hingegen tut sich der HSR 100 hingegen etwas schwerer. Großflächige Kurzflor-Teppiche gehen gut, wenngleich sich die Reinigungsleistung subjektiv etwas schlechter darstellt, als auf glatten Böden. Langflor-Teppiche sind der Feind eines jeden Staubsaugerroboters. Aber damit tun sich schließlich auch herkömmliche Staubsauger schwer. Badvorleger und alle Teppiche, die leicht verschiebbar sind, behindern den Reinigungsvorgang ebenfalls. Endgegner des Xoro sind Kabel, Fransen und alles, was sich um die Hauptreinigungsbürste auf der Unterseite wickeln kann. Wer seinen Perser unbedingt vom Xoro gereinigt haben möchte, der kann jedoch einfach die Rundbürste entfernen und den Fransen dadurch ihren Schrecken nehmen. So fährt Robbie dann ohne Zögern auch über Fransenteppiche. Die Reinigungsleistung scheint dadurch übrigens nicht wirklich zu leiden.

Effektive Haushaltshilfe

Das größte Objekt, das ich im Tank des Saugers gefunden habe, war ein zirka drei Zentimeter langes Stück Salzstange, dass er ohne Bürste eingesaugt hat. Das ist allerdings ein Extremfall, die Paradedisziplin der Roboter sind Hausstaub und kleinere Verunreinigungen. Diese beseitigt der Xoro extrem zuverlässig und vor allem: Auf Wusch täglich! Durch die hohe Reinigungsfrequenz – Montags, Mittwochs und Freitags – hat sich bei mir als ausreichend erwiesen. So sammelt sich auch auf Möbeln weniger Staub an, als es bei seltenerer Reinigung der Fall ist. Dies hat zur Folge, dass mit dem Roboter nicht nur das Staubsaugen weitgehend der Vergangenheit angehört, sondern auch das Staubwischen auf Möbeln und anderen Flächen. Fährt der Roboter im zwei Personen Haushalt dreimal pro Woche, so genügt eine manuelle Reinigung etwas einmal im Monat. So ist der Xoro HSR 100 eine enorme Arbeitserleichterung.

Übergänge zwischen Holzboden und Teppich stellen für den HSR 100 kein Problem dar. Nur Fransen könnten den Saugroboter in Schwierigkeiten bringen. Das kennt man aber auch von klassischen Staubsaugern.

Wischen war gestern

Aber natürlich kann der kleine Kerl noch mehr, schließlich haben wir die Wischfunktion des Saugwischroboters noch nicht getestet. Damit der Xoro HSR 100 wischt, müssen wir den Staubbehälter gegen den Wischbehälter tauschen. Dafür zunächst lauwarmes Wasser und gegebenenfalls Reiniger in den Tank füllen und diesen anschließend in den Roboter einsetzen. Gibt man nun den Marschbefehl, erschallt ein knappes „Wischmodus“ und der Xoro geht ans Werk. Über kleine Düsen dosiert er die Reinigungsflüssigkeit in ein Mikrofasertuch, mit dem er den Boden leicht feucht wischt. Dabei rotieren Seiten- und Hauptbürste, so dass Krümel weiterhin eingesammelt werden. Ob der Xoro HSR 100 sich im Wischmodus anders verhält als im Staubsaugermodus, kann ich nicht sagen. Möglicherweise fährt er etwas langsamer.

Feucht im Badezimmer durchwischen – auch das kann der Xoro HSR 100.

Akkurat & penibel

Der Betrieb ist jedoch deutlich leiser als im Saugmodus, denn der Saugmotor fehlt natürlich. Das Wischergebnis hat mich in seiner Gründlichkeit dann sehr angenehm überrascht. Leichte Verunreinigungen wie Wasserflecken, zum Beispiel von Getränken, wischt der Xoro anstandslos weg. Für gröbere Verschmutzungen muss weiterhin der Wischmop herhalten aber dafür ist der kleine Helfer auch einfach nicht gemacht. Im Wischmodus sorgt er hingegen für eine konstante Reinigung. So ist eine aufwändigere manuelle Reinigung deutlich weniger häufig nötig. Anders als beim Staubsaugermodus, würde ich nicht empfehlen den Xoro wischen zu lassen, ohne das jemand zugegen ist, der ihn notfalls einsammeln kann. Fährt er sich irgendwo fest, bekommt die Stelle, an der er stehen bleibt, natürlich eine Gewisse Feuchtigkeitsbelastung ab. Je nach Bodentyp kann das die Oberfläche beschädigen. Natürlich kann man auch im Wischmodus per App jederzeit die Reinigung verfolgen und anhand der aufgezeichneten Karte abschätzen, wo sich Robbie gerade aufhält.

Durchgewischt wird mit einer textilen Oberfläche. Sie kann anschließend mit klarem Wasser ausgespült werden.

Fazit

Der Xoro Saugwischroboter HSR 100 hat sich in meinem dreimonatigen Alltagstest als wertvoller Haushaltshelfer bewiesen. Mit seinem erfreulich umfangreichen Lieferumfang inklusive Verschleißteilesatz ist er direkt nach dem Auspacken einsatzbereit. Nur die Ladestation muss aufgestellt und der Akku geladen werden, schon kann die erste Reinigung starten. Seitdem die Wohnung robotersicher gemacht ist, also alle leichten Teppiche, lose Kabel und herumstehende Kleinteile beseitigt sind, dreht er dreimal wöchentlich seine Runde. Dabei beseitigt er Hausstaub und kleinere Verunreinigungen erfreulich gründlich. Knapp 100 Quadratmeter Wohnfläche reinigt der Xoro HSR 100 in unter zwei Stunden. Anschließend findet er problemlos den Weg zur Ladestation. Auch die Wischfunktion hat mich positiv überrascht. Leichte Verunreinigungen und Getränkeflecken werden spielend beseitigt. Nach drei Monaten Testphase, in denen nur wenig von Hand geputzt werden musste, möchte ich den Xoro nicht mehr missen. Zum empfohlenen Preis von knapp 250 Euro ist der HSR 100 daher definitiv eine Empfehlung!

Test, Text und Fotos: Jonas Bednarz

Gesamtnote: 79/80
Klasse: Mittelklasse
Preis-/Leistung: gut - sehr gut

79

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191111.Xoro-Testsiegel

Technische Daten

Modell:Xoro
HRS 100
Produktkategorie:Saugwischroboter
Preis:250,00 Euro (UVP)
Ausführungen:- Weiß
Vertrieb:MAS Elektronik AG, Buxtehude
Tel.: 04161 / 80 02 40
www.xoro.de
Abmessungen (HBT):ca. 330 x 333 x 76 mm
Gewicht:2,7 kg
Aufladedauer:4-5 Stunden, selbstaufladend und manuell
Reinigungsmodi:- Automatik-Modus
- Programmierbare Reinigung
- Einraumreinigung
- Kantenreinigung
- Punktreinigung
Saugkraft:1800 Pa
Betriebsgeräusch:maximal 65 dB (Herstellerangabe)
Fassungsvermögen:- Auffangbehälter 600 ml
- Wasserbehälter 350 ml
Leistung:28 Watt; Standby: <1.5W
Akku:Li-lon 2500 mAH
Hindernishöhe:15 mm
Lieferumfang:- Zwei seitliche, abnehmbare Bürstenköpfe - Primärer Filter
- HEPA-Filter
- beutelloser Staubbehälter
- Wassertank
- Mikrofasertuch für Wischfunktion
- zwei Antriebsräder
- eine Laufrolle
Besonderheiten:+ zuverlässige Saugfunktion
+ lange Akkudauer
+ Wischfunktion
+ Appsteuerung
+ viel Zubehör
+ ordentliche Verarbeitung

- manuelle Steuerung verbesserungswürdig
Benotung:
Praxis (60%):79/80
Ausstattung (40%):79/80
Gesamtnote:79/80
Klasse:Mittelklasse
Preis-/Leistunggut - sehr gut

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