lite - DAS LIFESTYLE & TECHNIK MAGAZIN

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Redakteur
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ViewSonic erweitert seine preisgekrönte Office-Monitor-Reihe um den VG3456. Der 34-Zoll-Gigant sorgt dank UWQHD-Auflösung und 21:9-Seitenverhältnis für einen produktiven Arbeitsplatz. Die Auflösung ist 2,4-mal höher als Full HD. Das – und einige weitere coole Features – hat positive Auswirkungen auf den Workflow.

CinemaScope-Display und eine natürliche Farbdarstellung: Der ViewSonic VG3456 macht schon ausgeschaltet eine gute Eindruck in unseren Redaktionsräumen. Der Stromverbrauch ist mit 40 Watt sehr gering.
Foto: Michael B. Rehders

Das CinemaScope-Format versprüht seit Jahrzehnten einen ganz besonderen Zauber. Als der Begriff in den 1950er-Jahren erstmals aufkam, erfreuten sich die Zuschauer im Kino an einen deutlich breiteren Bild bei gleicher Höhe. Statt 4:3 betrug das Seitenverhältnis seinerzeit bis zu 2,55:1. Später wurde es auf 2,39:1 reduziert, damit die zahlreichen Tonspuren noch Platz auf dem Film finden. Auch wenn die Marke CinemaScope in den 1970er-Jahren offiziell verschwand, wird der Begriff bis heute im allgemeinen Sprachgebrauch für Filme im 21:9-Format verwendet. Doch nicht nur Kinos nutzen dieses Format, sondern mittlerweile erscheinen auch vermehrt Monitore in dieser Geometrie. Neben Spielfilmen, Games und Multimedia erkennen viele Nutzer die Vorteile nun auch in den Büros. Man hat schlicht und ergreifend mehr Platz auf dem Bildschirm zum Arbeiten. Grafiken, Tabellen und Texte können übersichtlicher nebeneinander abgelegt werden. Wer aktuell einen Monitor für Büro, Homeoffice und Freizeit sucht, sollte sich den ViewSonic VG3456 mal genauer anschauen.

Die stabile Säule wird auf den Halter des Standfußes gesteckt (links) und von unten ohne Werkzeug arretiert. Anschließend wird diese Kombination auf der Rückseite des Bildschirms eingehakt (rechts). Ein Schnellverschluss gestattet die unkomplizierte Montage.
Foto: Michael B. Rehders

Montage und Installation

Wie von ViewSonic lange bekannt, ist die Installation auch hier ganz einfach. Der Monitor wird in einem riesigen Karton geliefert. Dieser hat fast die Maße eines Koffers, den man mit auf Reisen nimmt. Er besteht komplett aus umweltfreundlichem Papier. Auf bröselndes Styropor wird vollständig verzichtet. Wir legen den Karton auf den Fußboden und klappen ihn – wie einen Urlaubskoffer – auf. Unter dem Deckel kommt das komplette Zubehör zum Vorschein. Dazu gehören mehrere Anschlusskabel, der Fuß und die Standsäule. Darunter befindet sich das riesige Display. Wir stecken die Säule auf den Fuß, verschrauben ihn von unten und stecken die Kombination hinten in die Haltevorrichtung des Bildschirms. Mit einem vertrauenserweckenden „Klick“-Geräusch schnappt der Schnellverschluss ein. Anschließend wird der 8,8 Kilogramm leichte ViewSonic auf den Schreibtisch gestellt und alle gewünschten Zuspieler verbunden. Die gesamte Installation gelingt in einer Rekordzeit von nur drei Minuten.

Alle Schnittstellen befinden sich auf der Rückseite. Via HDMI, DisplayPort, USB-C werden PC, Notebook und Spielekonsole verbunden.
Foto: Michael B. Rehders

XXL-Display mit umfangreicher Ausstattung

Satte 34 Zoll misst der Monitor von ViewSonic. Das entspricht einer Breite von 82,5 Zentimetern. Alle benötigten Anschlüsse der Docking Station befinden sich auf der Rückseite des Displays. Hier können PC, Notebook, Spielekonsole und Blu-ray-Player verbunden werden. Via USB-C gelingt der Datentransfer noch schneller. Überdies kann das Notebook per USB-C auch noch mit Strom versorgt werden. Ein weiteres Stromkabel muss also nicht auf dem Schreibtisch herumliegen. Das sorgt für mehr Platz und eine aufgeräumte Optik. Eye-Care-Technologie gewährleistet, dass man bequem den ganzen Tag arbeiten kann. Überdies wird die „vDisplay Manager“-Software unterstützt. Damit kann der Bildschirm geteilt und personalisiert werden, so dass ein noch effektiveres Arbeiten möglich ist. Für eine perfekte Ergonomie kann das Display um +/- 60 Grad geschwenkt und 40 Grad geneigt werden. Gut 13 Zentimeter beträgt die Höhenverstellung. Auf diese Weise lässt sich der VG3456 perfekt auf die eigenen Sehgewohnheiten ausrichten.

Kein Kabelsalat: Dank durchdachter Kabelführung können Anschluss- und Netzkabel übersichtlich verlegt werden.
Foto: Michael B. Rehders

Aus dem Messlabor

ViewSonic beziffert die Maximalhelligkeit mit 300 cd/m². Mit ausgeschaltetem Farbprofil wird dieser Wert mit satten 332 cd/m² deutlich übertroffen. In präziser Farbdarstellung bleiben davon exzellente 292 cd/m². Das ist hell genug, um auch am Nachmittag ohne nennenswerte Verdunkelung am Bildschirmarbeitsplatz zu arbeiten. Der Kontrast beträgt exzellente 2.620:1 (On/Off), was überaus brillante Bilder verspricht. Das Gamma 2,2 verläuft lehrbuchmäßig. Die Farbräume Rec.709 und sRGB werden zu 110 Prozent abgedeckt und Adobe RGB zu 80 Prozent. Wer Bildwerke für den Online-Shop, Facebook oder Broschüren für den Offset-Druck aufarbeitet, wird von der guten sRGB-Darstellung profitieren. Der VG3456 zeigt alle Farben originalgetreu, wie sie in den verschiedenen Medien erscheinen. Wer Bildschirmpräsentationen für Kunden oder Kollegen durchführt, profitiert von der Blickwinkelstabilität. Diese beträgt laut meiner Messungen 178 Grad. Bis dahin bleiben Farbeindruck und Helligkeit aufrecht erhalten. Sitzt der Kollege nebenan, sieht dieser die Farben ebenfalls originalgetreu.

Der ViewSonic VG3456 kann fast bis auf den Standfuß heruntergesenkt werden.
Foto: Michael B. Rehders

Natürliche Farbdarstellung und effektives Arbeiten

Bereits in der Werkseinstellung reproduziert der VG3456 Farben präzise. Wer ihn auf den Bildmodus „Office“ schaltet, kann den etwas erweiterten Farbraum nutzen. Im Bildmodus „Film“ wird der sRGB-Farbraum zu 100 Prozent abgedeckt, ohne dass eine weitere Einstellung nötig ist. Primär- und Sekundärfarben treffen ihre Vorgaben punktgenau. Die Farbtemperatur fällt mit 6.600 Kelvin bereits sehr gut aus.
Im Zusammenspiel mit dem Gamma 2,2 ergebt sich eine überaus präzise Farbdarstellung. Grafiken, Firmenlogos, Produktfarben werden nahezu perfekt reproduziert. Überhaupt macht das Arbeiten auf dem breiten Bildschirm großen Spaß. Mein PC erkennt die native Auflösung von 3.440 x 1.440 Pixel und stellt sich automatisch darauf ein. Jetzt können Photoshop, Word und Excel gleichzeitig geöffnet, nebeneinander dargestellt und die gewünschten Änderungen in Texten, Tabellen und Fotos durchgeführt werden. Ein zweiter Monitor ist nicht mehr erforderlich, um sämtliche Arbeitsschritte effektiv durchzuführen. Nach getaner Arbeit steht nun noch etwas Unterhaltung an:

Mit „Tenet“ von 4K-Blu-ray weiß der ViewSonic zu überraschen. Er unterstützt nämlich auch HDR.
Foto: Michael B. Rehders

HDR und ViewSonic

Während der Messprozedur überrascht der ViewSonic VG3456. Er stellt nicht nur einen erweiterten Farbraum dar, sondern gibt unsere HDR-Testbilder klaglos und korrekt wieder. Das ist überraschend, da der Monitor nicht für die HDR-Wiedergabe beworben wird. Dennoch unterstützt er das brandneue Feature und macht ein erstaunlich gutes Tone Mapping. Der Spielfilm „Tenet“ von 4K-Blu-ray wird sofort abgespielt. Das Warner-Logo leuchtet in sattem Rot, dunkle Inhalte sind bestens durchgezeichnet. Während der Konzert-Szene (Kapitel 1) sind alle Zuschauer detailliert erkennbar. Hautfarben erscheinen realistisch. Die Explosion leuchtet farbstark. Vor allem im Bildmodus „Office“ mit erweitertem Farbraum läuft der ViewSonic zur Hochform auf. Die Kinofrequenz von 24 Hz läuft ruckelfrei. Allenfalls der Ton aus den Minilautsprechern ist für unseren Geschmack noch steigerungsfähig. Vor allem Bass und Grundton sind etwas schwach auf der Brust. Höhen und Mitten tönen hingegen natürlich, so dass Stimmen gut zu verstehen sind.

Filme von Blu-ray oder bekannten Streamingdiensten werden in 16:9 mit 2.560×1.440 Pixel dargestellt. Bei Inhalten mit Letterboxbalken ergibt sich rundherum ein schwarzer Rahmen.
Foto: Michael B. Rehders

CinemaScope: So geht das

Wenn schon ein Display im CinemaScope-Format vorhanden ist, wollen wir uns darauf auch Kinofilme adäquat anschauen. Leider gelingt das mittels 4K-Blu-ray-Player nur halbwegs. Filme in 16:9 werden korrekt abgebildet. Filme im Seitenverhältnis 2,39:1 leider nicht. Hier haben wir die Wahl: Entweder auf voller Breite und verzerrt oder umlaufend mit schwarzen Rahmen (siehe Foto oben). Eine Zoomfunktion im Monitor wäre hier wünschenswert.
Werden Filme hingegen von einem Notebook oder PC zugespielt, ist die geometrisch korrekte Wiedergabe möglich. Im Windows Software-Player drücke ich die rechte Maustaste und nehme folgende Einstellungen vor:
„Video“ => „Beschneiden“ => „2,39“ – Fertig.
Das Seitenverhältnis 2,39:1 entspricht exakt der Pixeldarstellung von 3.440×1.440. Jetzt werden Filme im CinemaScope-Seitenverhältnis korrekt auf dem ganzen Display abgebildet. Der Trailer von „Fast & Furious 9“ beeindruckt mit seiner schieren Größe auf 82 Zentimetern Bildbreite. Dank sehr guter Schärfe, Farbdarstellung und Kontrast ergibt sich ein überaus plastischer Bildeindruck.

Im Windows-Mediaplayer nehmen wir folgende Einstellungen vor, schon werden Filme im CinemaScope-Format auf der ganzen Bildschirmfläche dargestellt.
Foto: Michael B. Rehders

Die Verfolgungsszene im Trailer von „Fast & Furious 9“ macht richtig Laune. Das macht Lust, diesen Film demnächst im Kino auf der ganz großen Leinwand anzuschauen.
Foto: Michael B. Rehders

Fazit

Der ViewSonic VG3456 ist ein 34 Zoll Monitor mit geringem Stromverbrauch. Umweltschonend verpackt und clever vorbereitet gelingt die Montage und Installation innerhalb weniger Minuten. Dank des mehrfach prämierten Designs und guter Ergonomie gelingt die Ausrichtung auf die persönlichen Sehgewohnheiten ganz simpel. Die sehr gute Werkseinstellung mit hoher Lichtausbeute, die präzise Farbreproduktion und der exzellente Kontrast gestatten professionelles Arbeiten im Büro und Homeoffice. Überdies sorgt der ViewSonic VG3456 auch noch für beste Unterhaltung abseits des beruflichen Alltags, und das für einen überaus attraktiven Preis.

Test, Text und Fotos: Michael B. Rehders

Gesamtnote: 93/95
Klasse: Spitzenklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

93 of 95

94 of 95

93 of 95

Technische Daten

Modell:ViewSonic
VG3456
Produktkategorie:Business-Monitor
Preis:589,00 Euro
Garantie:4 Jahre Vorabaustauschgarantie
Ausführungen:Schwarz
Vertrieb:ViewSonic Technology, Dorsten
Tel.: 02362 9544 805
www.viewsonic.de
Bildschirmdiagonale:34 Zoll
Abmessungen (HBT):407-537 x 825 x 236 mm
Gewicht:8,8 Kilogramm
Seitenverhältnis:21:9
Bildauflösung (max.):3440 x 1440 Pixel
Helligkeit:292 cd/m² (kalibriert)
Kontrast:2620:1 (On/Off)
2225:1 (ANSI)
Reaktionszeit:5 ms (Herstellerangabe)
Anschlüsse:2 x HDMI
1 x DisplayPort
3 x USB Typ A
1 x USB Typ B
1 x USB Typ-C
1 x Ethernet LAN
Lieferumfang:- ViewSonic VG3456
- 1 Tischfuß
- 1 Standsäule
- diverse Anschlusskabel
- Netzkabel
- Schnellanleitung
Pros und Contras:+ sehr gute Farbdarstellung ab Werk
+ CinemaScope-Display
+ schnelle und leichte Installation
+ ergonomisches Design
+ sehr hohe Auflösung
+ HDR 10
+ herausragender Kontrast


- Kein 21:9 via Blu-ray-Player
Benotung:
Bildqualität (40%):93/95
Ausstattung (20%):93/95
Praxis (40%):94/95
Gesamtnote:93/95
Klasse:Spitzenklasse
Preis-/LeistungSehr gut

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