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Der sogenannte No-Code ist ohne Zweifel auf dem Vormarsch. Angetrieben wird diese Bewegung durch den Wunsch von Unternehmern und Angestellten, ihre Arbeit im digitalen Bereich zu erledigen, ohne dass sie dabei zu Programmier-Experten werden müssen.

Auch das Marketing ist davon betroffen, speziell wenn ein Großteil der Projektarbeit online stattfindet. In diesem Artikel erfährst du, warum No-Code für Marketing-Mitarbeiter so wichtig ist und wie diese die Tools effektiv einsetzen können und dabei mit einem VPN-Dienst gleichzeitig auf ihre Cybersicherheit achten.

Zuletzt sparen No-Code-Tools Kosten. Ohne No-Code müssen zusätzliche finanzielle Mittel in den IT-Bereich gesteckt werden, die dann im Marketing fehlen (Foto: unsplash.com/Petter Lagson).

Was ist No-Code?

Im Wesentlichen bedeutet No-Code, dass du so etwas wie eine mobile App fürs Smartphone und Tablet oder ein Online-Programm erstellst, ohne dass du dafür eine Programmiersprache beherrschen oder verwenden musst. Es gibt zahlreiche Unternehmen, die No-Code-Tools inzwischen anbieten. Beispiele sind Zapier, Airtable, JotForm und Shopify. Diese Tools führen dich durch die Erstellung von E-Commerce-Seiten, Apps, Chatbots, Integrationen und vieles mehr. Dies geschieht mithilfe von Funktionen wie Drag-and-Drop oder durch simples Klicken.

Low-Code vs. No-Code

Manchmal kommt es zu Verwechselungen mit Low-Code-Entwicklungsprogrammen. Das ist aber nicht dasselbe, auch wenn es Gemeinsamkeiten gibt. Und auch wenn beide Prinzipien darauf abzielen, Prozess zu beschleunigen. Für Low-Code-Tools ist ein gewisses Verständnis vom Programmieren und der Entwicklung Voraussetzung. Bei No-Code findest du hingegen selbst dann einen Einstieg, wenn du keinerlei Programmierkenntnis besitzt.

Warum sind No-Code-Tools für das Marketing so wichtig?

Zunächst ist entscheidend, dass das Erlernen einer Programmiersprache und das Programmieren viel Zeit in Anspruch nehmen. Diese Zeit haben die wenigsten Marketing-Spezialisten zu Verfügung. Erst recht nicht, wenn sie ihren Beruf erfolgreich ausüben wollen. Durch No-Code kannst du im Marketing schneller reagieren und besser auf deine Zielgruppe eingehen. Verwendest du zum Beispiel WordPress, kannst du in kurzer Zeit eine vollständige Webseite erstellen, ohne sie selbst zu programmieren. Zudem sind No-Code-Tools sehr vielseitig, und du kannst fast alles erstellen, was du für deine Arbeit benötigst. Deine Kreativität wird dadurch nicht behindert. Du musst nicht befürchten, dass fehlendes technisches Wissen die Bemühungen behindert, deine Botschaften an den Mann oder die Frau zu bringen.
Zuletzt sparen No-Code-Tools Kosten. Ohne No-Code müssen zusätzliche finanzielle Mittel in den IT-Bereich gesteckt werden, die dann im Marketing fehlen. Ausserdem können Tools können sogar integriert und miteinander verknüpft werden.

Cybersicherheit nicht vergessen – Nutze einen VPN-Dienst

Bei der Marketing-Arbeit darfst du aber auch die Cybersicherheit nicht vernachlässigen. Immerhin arbeitest du in diesem Bereich mit sehr sensiblen Daten. Um dich optimal zu schützen, ist ein VPN (Virtuelles Privates Netzwerk) unverzichtbar. Es schützt dich vor Techniken, mit denen Cyberkriminelle arbeiten. Wenn du mit einem VPN-Server verbunden bist, schickst du deine Daten zunächst verschlüsselt an diesen Server; erst dort werden sie entschlüsselt und an den eigentlichen Zielserver weitergesandt.
Speziell wenn du als Freelancer in diesem Bereich arbeitest und aus der Ferne auf vertrauliche Informationen zugreifst, kann ein VPN einen enormen Mehrwert bei der Arbeit bringen. Viele Menschen arbeiten zudem immer häufiger als Remote-Angestellte und profitieren ebenfalls von einem solchen VPN.
Es bietet aber nicht nur bei der Cybersicherheit einen Nutzen. Unter anderem ist es auch der SEO-Optimierung, Überwachung der Mitbewerberaktivitäten und der Verbesserung des Marketings in den sozialen Medien dienlich.

Der beste Einstieg in den Bereich der No-Code-Tools

Als erstes solltest du dir deiner Ziele und strategischen Ausrichtung bewusst werden. Erstelle dir am besten eine Übersicht, anhand derer du bestimmen kannst, welche No-Code-Tools du benötigst. Im Anschluss führst du eine Recherche durch. Nutze Webseiten und Online-Foren mit Bewertungen von Tools. So erfährst du, welches der Programme am besten zu deinen Anforderungen passt. Viele Tools kannst du testweise ausprobieren, um zu bewerten, ob sie dir für deine alltägliche Arbeit einen Nutzen bringen. Das ist ein echter Mehrwert. Experimentiere ein bisschen mit den Programmen. Vielleicht können auch andere Bereiche des Unternehmens diese später verwenden.

Nachteile von No-Code-Tools

Zweifelsohne überwiegen insgesamt die Vorteile. Dennoch sollen auch die Nachteile für einen besseren Überblick nicht unerwähnt bleiben. Das beste No-Code-Tool bringt dir wenig, wenn du nicht weißt, wo deine Reise hingehen soll. Ändern sich Aufgaben und Ziele plötzlich, müssen auch im No-Code-Bereich Teile einer Anwendung zurückgesetzt werden. No-Coding ist schnell, aber auch keine Hexerei. Du musst solche Änderungen zeitlich trotzdem berücksichtigen.
Zudem sind die Möglichkeiten, wie du zum Ziel gelangst, begrenzt. Es gibt einen festen Satz an Funktionen, den du nutzen kannst. Aber es kann sein, dass du an einen Punkt gelangst, indem vorprogrammierte Lösungen nicht mehr ausreichen. Dadurch musst du dir, als jemand, der im Marketing arbeitet und keine und nur wenige Erfahrung im Programmieren besitzt, immer die Frage stellen, was du mit den Tools bauen kannst. Bist du in deinen Möglichkeiten gegebenenfalls begrenzt?

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