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Kaum eine Entwicklung verläuft rasanter als die der Smartphones. Die Digitalisierung erscheint als Konzert mit unendlichen vielen Instrumenten – das Handy ist der Taktstock. Dabei steht das reine Telefonieren schon lange nicht mehr an der Spitze. Das Allround-Talent in unserer Hosentasche wird wieder kleiner – und gleichzeitig größer. Faltbare Smartphones von Samsung oder Huawei sind bereits erhältlich, weitere Anbieter werden nachziehen. Das Tablet und Smartphone könnte demnächst ein einziges Gerät sein. Noch hapert es an der Stabilität, doch die Entwickler geben sich zuversichtlich. Damit könnte in naher Zukunft ein ultrakleines Handy einen umfangreichen Arbeitsplatz mit voll ausgestattetem Computer ersetzen. Stellt sich die Frage: Welche Neuerungen erwarten uns noch in den kommenden Monaten und Jahren?

Haptische Anschlüsse werden weniger und in naher Zukunft vermutlich völlig vom Smartphone verschwinden. Ähnlich wird es den Tasten, Knöpfen oder Rädchen ergehen. Touch und Gesichtserkennung machen es vor, die Sensoren der Zukunft werden noch umfassender und sicherer werden (Foto: unsplash.com/Rodion Kutsaev).

5G Technologie

Mit Highspeed-Internet steigt der Bedarf nach schnellen Technologien. Das Smartphone ersetzt bereits jetzt in vielen Fällen den Computer. Arbeiten mit dem Handy wird dank größerer Displays sinnvoller, dank cloudbasierter Speichermöglichkeiten wird der Zugriff auf kollaborative Daten immer einfacher. 5G bietet Übertragungsgeschwindigkeiten, die all das möglich machen. Noch hinkt Deutschland in puncto Breitbandversorgung dem europäischen Standard hinterher. Dennoch: In einigen Gebeten sind bereits jetzt Datenraten von 10Gbit/s möglich. Auch die ländlichen Bereiche werden folgen, sodass flächendeckend 5G zum Standard wird. Schließlich geht es nicht nur darum, abends den aktuellsten Blockbuster zu streamen. Die letzten Monate haben uns nachdrücklich gezeigt, dass Homeoffice und mobiles Arbeiten überall machbar sein muss.

Die Kamera ist tot – es lebe die Kamera

Nein, nicht die Smartphone-Kamera wird verschwinden – kleine und größere Digitalkameras für den Hobby-Sektor werden sich vom Markt verabschieden. Schon jetzt ersetzt das Smartphone bei den meisten von uns die übliche Digitalkamera. Drei Linsen im iPhone 12 ermöglichen bereits heute Bildqualitäten, die den Bildern der Mainstream-Kameras fürs Familienalbum in nichts nachstehen. Vier Linsen, fünf Linsen? Der Trend geht zu noch höheren Zoom-Faktoren, mehr Pixel und Tiefenschärfe. Dank intelligenter Software und KI-basierter Lösungen werden sowohl Fotografien als auch Videos direkt am Smartphone bearbeitet und optimiert.

Smarthome 2.0

Schon jetzt steuern wir Licht, Heizung und Strom über das Smartphone. Den Backofen vorheizen, via Außenkamera Auffahrt und Haustür jederzeit auf dem Handydisplay im Blick behalten oder das vergessene Fenster schließen – unser Smartphone wird zur Fernbedienung unseres Lebens. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren sicher weiter durchsetzen. Vernetzung der verschiedenen Lebensbereiche vom Inhalt des Kühlschranks über Optionen zur Zeitplanung bis hin zur Energiesteuerung werden möglich sein. Mittels Smartphone steuern wir sämtliche Schnittstellen und optimieren so alle Parameter unseres Haushalts. Im Bereich der medizinischen Überwachung wird uns das Smartphone noch mehr Kontrollmöglichkeiten und damit Sicherheiten versprechen.

Kabellos

Als Apple im Dezember 2016 die ersten kabellosen In-Ear-Kopfhörer auf den Markt brachte, erntete das Unternehmen jede Menge spöttischer Memes. Lächerlich, unpraktisch und unnötig lauteten die vorherrschenden Kritikpunkte. Seitdem hat sich viel getan. Nicht nur haben kabellose Kopfhörer die gesamte Branche durchdrungen, auch das kabellose Laden gehört mittlerweile zum Standard. Haptische Anschlüsse werden weniger und in naher Zukunft vermutlich völlig verschwinden. Ähnlich wird es den Tasten, Knöpfen oder Rädchen ergehen. Touch und Gesichtserkennung machen es vor, die Sensoren der Zukunft werden noch umfassender und sicherer werden. Damit sind sichtbare Buttons oder Regler Geschichte. Im Gegenzug werden andere Gadgets auftauchen, sodass wir nahtlos online sein können.

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