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Rauschende Feste wurden einst in den Partykellern gefeiert. Die Partykeller entstanden, als es nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufwärts ging und die Abkehr von der knallharten und verdrängenden Leistungsgesellschaft der frühen Nachkriegsjahre gelungen war. Nach langer Zeit konnten die Menschen das Leben wieder relativ frei und unbefangen genießen. Der Wertewandel klopfte schon an die Tür und dafür standen die Partykeller. Richtig aus der Mode kamen Partykeller aller Unkenrufe zum Trotz nie. Mit dem Heimkino im Keller erhalten sie nun einen neuen attraktiven Verwendungszweck.

Welche Voraussetzungen muss das Kellerkino erfüllen?

Zunächst sollte es für das Heimkino im Keller abgedunkelt sein. Nur dann kommt richtige Kinoatmosphäre auf. Die Kellerfenster sollten deshalb geschlossen werden können. Schwarze Farbe hilft nerviges Restlicht zu schlucken. Frieren sollte im Heimkino ausserdem auch niemand, weshalb eine Heizung oder vielleicht sogar ein Kamin zur Grundausstattung gehört. Für die gewollte Schallabsorption sorgen textile Bodenbeläge, stoffbespannte Wände und Polstermöbel. Eine zusätzliche Schalldämmung nach außen hin hilft ebenfalls. So kann man den Pegel im Kino etwas lauter aufdrehen, ohne gleich wütende Reaktionen aus der Nachbarschaft befürchten zu müssen. Smarte LED-Streifen sorgen zudem für eine gemütliche, indirekte Beleuchtung. Eben für die knisternde Atmosphäre, die man aus dem echten Kino kennt.

Im Heimkino kommt echte Romantik auf. Wir helfen bei der Einrichtung und zeigen, was zum perfekten Heimkino dazugehört (Bild: pexels.com/Pavel Danilyuk).

Kellerraum und Tür abdichten!

Eine Sache sollte man aber unbedingt beachten: Das radioaktive Edelgas Radon hat mit dem Kellerkino insofern etwas zu tun, als dass sich das lange unterschätzte Gas vorzugsweise in Kellerräumen anreichert. Der Grund dafür ist seine Schwere, denn es ist siebenmal schwerer als Luft. Heute wissen Ärzte, dass die Radioaktivität von Radon die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs ist. Radon Messgeräte von Radonova helfen bei der Identifikation des Edelgases. Sind die Radonwerte im Heimkino im Keller tatsächlich bedenklich hoch, sollten Kellerraum und Tür abgedichtet werden. Silikon ist dafür das Material der Wahl, da Radon es mit seiner Alphastrahlung nicht durchdringen kann.

Die Heimkino-Technik:

Bildgröße, funkelnde Farben, eine kristallklare Auflösung und glockenhelle Klänge, das alles sind Faktoren, die wir mit dem Heimkino verbinden. Um den Seh- und Hörsinn zu begeistern, braucht es dafür die richtige Technologie:

Beamer oder Fernseher?

Projektoren bieten ein größeres Bild und sind schon aus diesem Grund in vielen privaten Heimkinos beliebt. Dennoch gibt es auch gute Gründe, die für den Fernseher sprechen. So haben Fernseher seit Einführung von Flachbildschirmen an Größe immer weiter zugenommen. In puncto Auflösung sind sie dem Beamer meist sogar überlegen. Zum einen ermöglicht die Technologie schärfere Bilder, zum anderen nimmt die Pixeldichte mit der Bildschirmgröße zu. Selbst ein 4K-Beamer entspricht von der Nettoschärfe her nicht einem 4K-Fernseher. Ein weiterer Punkt: Fernseher werden immer größer, sind mit diversen Smartfunktionen ausgestattet und werden auch preislich immer attraktiver …

Soundbar oder Surround-System?

Der Raumklang ist für das Heimkino ähnlich obligatorisch wie ein großes und scharfes Bild. Denn nur wenn der Sound von überall herzukommen scheint, wird eine realistische und packende Atmosphäre erzeugt. Eine, die der Realität möglichst nahe kommt. Mindestens 5.1-Raumklang mit Subwoofer und Verstärker gehören für ein echtes Heimkino also dazu. Die Frage, ob dies die Soundbar oder das Surround-System besser abdecken kann, ist nicht so einfach zu beantworten. Die Einsparung von Platz und Kabeln spricht natürlich für die Soundbar. Deshalb kommt sie in der Regel in Wohnzimmer-Installationen zum Einsatz. In dedizierten Kellerkinos ist dagegen meist Kompromiusslosigkeit gefragt. Die erreicht man dann nur mit einem entsprechenden Lautsprecheraufgebot, das von einem potenten AV-Receiver angetrieben wird.

Die Raumeinrichtung

Nun geht es darum, sich in seinem Kellerkino häuslich einzurichten. Immer wieder bieten die großen Filmpaläste ausrangierte Kinosessel günstig an. Halten Sie einfach mal die Augen offen, studieren Sie Kleinanzeigen und beobachten Sie den Markt. Teilweise sind richtig gute Polstersessel bereits für 50 Euro/Stück zu haben. Aber natürlich erfüllen auch gemütliche Sessel oder Sofas ihren Zweck sehr gut. Ein Podest hilft den im hinteren Bereich sitzenden Personen bei der Sicht auf die Leinwand – eben so, wie im großen Kino. Mit einem Kühlschrank, einer Snackbar oder einer Popcornmaschine ist dann auch für das leibliche Wohl gesorgt. Weitere Tipps zum Thema, sowie Filmrezensionen, Filmtipps und Tests zu diverser Heimkino-Elektronik finden Sie ausserdem in unserem kostenlosen eMagazine.

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