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Jubiläen sind eigentlich immer etwas Schönes. Dynaudio feierte sich selbst und seine Errungenschaften zum vierzigjährigen Jubiläum mit einem speziellen paar Lautsprecher. Dasselbe tat man bereits zum fünfundzwanzigsten Geburtstag. Der damals erschienene Special TwentyFive klang großartig und war extrem beliebt. Warum also das Rad neu erfinden? Ob das aktuelle Geburtstagspaar ähnlich viel Anlass zum Jubel gibt, schauen wir uns im Folgenden an.

Zum vierzigjährigen Geburtstag geht es Dynaudio zeitgemäß an. Die Regallautsprecher Special Forty eigenen sich hervorragend für moderne Setups mit kompakten All-in-one Verstärkern.

Gut dreitausend Euro werden für ein Paar der dänischen Schallwandler abgerufen. Das ist erstmal ein amtliches Statement und baut eine gewisse Erwartungshaltung auf. Auf der anderen Seite sind in den weiten Klangwelten der HiFi-Schmieden preislich eigentlich kaum Limits gesetzt. Und wenn die Leistung stimmt, kann so ein Preisschild auch auf einen sehr guten Deal hinweisen. Wer sich für das klassische Stereo-Setup mit Verstärker und passiven Lautsprechern entscheidet, hat die Qual der Wahl. Wer zu günstig kauft, wird eh nicht lange zufrieden sein. Eine große Investition wird gescheut, solange man sich nicht sicher ist den Speaker fürs Leben gefunden zu haben. Der Preis ist schon eine Ansage. Aber wenn eine Firma wie Dynaudio sich selbstbewusst hinstellt und sagt: Nach vier Dekaden Forschung und Entwicklung packen wir unser ganzes Know-How und unsere besten Ideen in einen zwei Wege-Lautsprecher. Dann ist das auf jeden Fall einen Blick wert.

Dänen lügen nicht

Dynaudio – ein Kofferwort aus Dynamik und Audio – aus dem dänischen Skanderborg ist zweifelsfrei eine Institution. Gestartet als Forschungsprojekt mit dem Anspruch die Qualitätsansprüche der High Fidelity-Normen hinter sich zu lassen. Der Plan war und ist, Lautsprecher zu kreieren, die möglichst authentisch und naturgetreu klingen. Während viele Hersteller versuchen einen eigenen Signature-Sound zu erschaffen und ihren Schallwandlern so akustischen Wiedererkennungswert zu geben, geht man bei Dynaudio einen anderen Weg. Der Firmen-Solgan „All there is“ oder eben das mit einer gewissen Alman-Attitüde witzelnde „Dänen lügen nicht“ machte schon früh klar, wohin die Reise gehen sollte. 1977 kamen die ersten Consumer-Speaker. 1993 etablierte man sich auch im Professional Audio-Bereich und stattete zum Beispiel die britischen Abbey Road Studios mit Dynaudio-Technik aus. Auf den Special Forty lastet also ein gewisser Erfolgsdruck. Selbstbewusst werden sie als Ergebnis von vierzig Jahren Forschung und Entwicklung angepriesen.

Das Ganze Know-How der dänischen Lautsprecherspezialisten wird hier zusammengefasst. Ein Schnäppchen ist das Jubiläumsmodell darum nicht, doch Besitzer bekommen hier eine Menge geboten.

Optik und Aufbau

Das Gehäuse besteht aus neunzehn Millimeter starker mitteldichter Holzfaserplatte. Dem beliebten, akustischen Allzweck-Werkstoff der bereits in mehreren Dynaudio Modellen wie der Heritage-Reihe erfolgreich erprobt wurde. Versiegelt wird die Konstruktion durch ein Furnier in Echtholz-Optik mit Klavierlack-Finish. Dabei liegen die Special Forty in zwei Varianten vor. Einem dunkel-bräunlichem Furnier, das seriöse Retro-Vibes versprüht. Die Alternative hat eine leicht orangene Färbung und wirkt etwas moderner. Das Frontgitter ist mit schwarzem Stoff bespannt und kann optional angebracht werden. Die Befestigung erfolgt magnetisch. Ich persönlich bevorzuge aber den Blick auf die sehr schicken Chassis. Jenseits der Optik wurde hier aber auch handwerklich ganze Arbeit geleistet. Jede Kante ist behutsam gearbeitet, überall lässt sich die routinierte Präzision erkennen. Das Gehäuse sieht wirklich aus, als wäre es aus einem massiven Block edlem Holz geschnitten worden. Einige Besonderheiten fallen allerdings erst mit dem zweiten Blick ins Auge.

Kleine Details mit großer Wirkung

Zum einen sind die Ecken alle abgerundet. Eine beliebte Maßnahme, um Verzerrungen zu reduzieren. Außerdem verjüngt sich das Gehäuse hinten ein wenig. Misst die breiteste Stelle an der Vorderseite noch zwanzig Zentimeter, sind es hinten achtzehn. Die Seitenwände stehen also nicht parallel, sondern verlaufen leicht trapezförmig. Optisch kann das höchstens erahnt werden. Dieser zusätzliche Aufwand beim Bau schlägt sich im Preis nieder, geschieht aber natürlich nicht ohne Grund. Zwischen parallelen verlaufenden Wänden können sich im Lautsprechergehäuse die etwas langsameren Tieftonfrequenzen förmlich aufstapeln und sogenannte stehende Wellen erzeugen. Ein undefiniertes Dröhnen bei höheren Lautstärken ist dann das Ergebnis. Durch diesen Aufbau muss das Gehäuse nicht mit Dämmung vollgestopft werden und es ist mehr Platz für geschickte Führung von Luftströmen oder die Platzierung von Bauteilen. Man sieht den Special Forty das Know-how an. Die Testkandidaten gehören zu den schönsten Regallautsprechern, die ich bisher gesehen habe.

Verarbeitung und Finish der Special Forty sind durch die Bank weg hervorragend. Das Gehäuse ist steif konstruiert, das Funier perfekt angepasst und das Klavierlack-Finish ausgezeichnet aufgetragen.

Basskontrolle analog gelöst

Ein kleiner, aber feiner Clou sind die beiliegenden Stopfen zum Verschließen der Bassreflexröhren. Diese bestehen aus porösem, festem Akustik-Schaum. Eine seltene Dreingabe, denn üblicherweise ist das absichtliche Abschwächen der Bassfrequenzen bei vielen Hörern fast schon ein Sakrileg. Unter Audio-Engineers ist es hingegen übliche Praxis, die Röhre am Schallwandler zu verschließen, um Impulsverhalten und Genauigkeit des Basses möglichst unverfälscht einschätzen zu können. Auf Konsumenten-Seite dürfen und sollen sich die tiefen Töne viel freier entfalten. Aber warum dann überhaupt eine Bassreflexöffnung? Die Membran, die den Ton erzeugt, schwingt nach vorne und nach hinten. Die Hälfte des Sounds landet also im Gehäuse. Um diesen Teil des Klangs nutzbar zu machen, werden durch die Röhre Teile der tiefen Frequenzen verstärkt und nach Außen geleitet. Das Ergebnis sind lautere und intensivere Bässe. Da ein Tieftöner auch wesentlich mehr Energie zum Schwingen benötigt, spielt Energieeffizienz hier ebenfalls eine Rolle.

Vier Dekaden Erfahrung in einem Hochtöner vereint

Für den guten Ton in den höheren Gefilden ist ein eigens für den Dynaudio Special Forty entwickelter Tweeter mit dem Klangvollen Namen „Esotar Forty“ zuständig. Optisch gleicht er seinen Kollegen aus anderen Dynaudio-Schallwandlern aufs Haar. Doch mit dem vorliegenden Modell wollen die dänischen Entwickler ein neues Level bei der Reduzierung des Rückschalls erreicht haben. Die von der Membran rückseitig abgestrahlte Energie wird durch die ausgeklügelte Konstruktion umgelenkt und entschärft. Dadurch sollen Verzerrungen auf ein noch nie da gewesenes Minimum beschränkt werden. Und ähnlich spektakulär wie die Anpreisung dieser Entwicklung hört sich letztlich auch das Ergebnis an. Die Klarheit und Detailverliebtheit der Wiedergabe in den Höhen ist atemberaubend. Ich kann mich an den klaren Höhen gar nicht satthören und entdecke in Songs, die ich schon hundertmal gehört habe immer wieder neue Details. Also keine leeren Marketing-Phrasen, sondern gesundes und angemessenes Selbstvertrauen.

Der Esotar Forty Hochtöner brilliert mit toller Detailwiedergabe. Dynaudio legte dabei besonders großen Wert auf minimierte Verzerrungen des Treibers.

Evergreen Frequenzweiche

Das Anschlussterminal kommt mit zwei Anschlüssen aus. Von Bi-Wiring hält man in Skanderborg wohl nichts. Das Anschlussterminal gehört aber auch zu den Biggest Hits des Unternehmens und findet sich in unveränderter Form in zahlreichen Modellen. Der Übergang findet bei vergleichsweise tiefen zweitausend Hertz statt. Beide Chassis schwingen noch ein gutes Stück darüber hinaus. Die Frequenzweiche arbeitet mit sechs Dezibel Flankensteilheit. Das bedeutet, dass das Signal ab der Trennfrequenz pro Oktave um sechs dB abgesenkt wird. Doppelt bis dreifach so steile Flanken sind nicht unüblich. Dynaudio setzt also auf den weichsten Übergang, der möglich ist. Ohne technisch unnötig ins Detail zu gehen, können wir Folgendes festhalten: Die Special Forty klingen über das komplette Frequenzspektrum voll und musikalisch. Und um die Töner anzutreiben wird vergleichsweise wenig Leistung benötigt. Auch Besitzer kleinerer Verstärker müssen nicht gleich ihr komplettes Equipment umrüsten, um in den Genuss des fantastischen Sounds zu kommen.

Anspruchsvoller Speaker – Anspruchslose Platzierung

Ich stelle die Schallwandler erstmal aufs Regal neben den Verstärker. Selbst ein grob über den Daumen gepeiltes Stereo-Dreieck mit einem Meter Abstand sorgt schon für ein beeindruckendes Ergebnis. Die Special Forty stellen keine allzu großen Ansprüche an ihre Platzierung. Durch jeden Zentimeter, den man sich um einen passenden Aufstellort bemüht, verbessert sich der Klang hörbar. Jede akustische Raumbehandlung wird dankend angenommen. Wer ein paar Lautsprecher dieser Preisklasse anschafft, wird hier aber wahrscheinlich schon am einen oder anderen Ende investiert haben. Denn Schützenhilfe ist vom Hersteller leider nicht vorgesehen. Lediglich ein paar Gumminoppen, die höchstens der Materialschonung dienen, liegen bei. Hochwertige Lautsprecher-Stands sind bei freier Aufstellung im Raum obligatorisch. Dynaudio bietet hier auch ein auf die eigenen Lautsprecher abgestimmtes Modell an. Für die Platzierung im Regal würde ich auf jeden Fall mit Pads zur Entkopplung experimentieren, um das Maximum aus den Jubiläums-Speakern herauszuholen.

Für die wandnahe Aufstellung, oder die Unterbringung in Regalen, liegen den Lautsprechern passende Schaumstoffstopfen bei. In die Bassreflexöffnung auf der Rückseite eingesetzt, verhindern sie eine Überhöhung des Tieftonbereichs.

Direkt und Kraftvoll

Was schon bei den ersten Tönen auffällt ist, wie sehr der Sound nach vorne geht. Bei vielen Schallwandlern habe ich das Gefühl, dass die Musik irgendwo im Lautsprecher stattfindet. Nicht so bei den Dynaudio Special Forty. Der Sound wird geradezu ins Zimmer projiziert und wirkt beinahe greifbar. Die Auflösung ist detailliert. Der Sound wirkt dabei nicht künstlich in den Höhen angehoben, sondern kompakt und ehrlich. Besser kann ich es nicht beschreiben. Um gleich mal richtig aufzudrehen, packe ich „Darkside“ von Blink-182 in die Anlage. Der Song wird geradezu in den Raum geschossen und knallt mir die Band mit Power vor den Latz. Im Positivsten Sinne. Gitarren, Bass und Gesang sind klar links und rechts verortet. Sogar die Effekte auf den Vocals heben sich etwas ab und machen das Gehörte dreidimensional. Ich denke so hat John Feldman sich das vorgestellt, als er den Song produziert hat.

Glasklare Höhen für modernen Sound

Durch die detaillierte, direkte Auflösung der Höhen sind die Speaker in meinen Ohren perfekt dafür geeignet um moderne Pop-Musik in allen Zügen zu genießen. Das Album „Screen Violence“ der schottischen Band Chvrches ist einer meiner Favoriten 2021 gewesen und in Sachen Indie Pop eine echte Referenz. Der Song „Final Girl“ beginnt mit knalligen Drums und tänzelnder Bass-Line. In der Ferne wabern Synths und E-Gitarren. Diesen Klangteppich projizieren die Dynaudio Special Forty mit einer selten gehörten Plastizität ins Zimmer. Alle Instrumente sind zu hören. Der Sound wirkt gleichzeitig groß und trotzdem überschaubar. Das Stereo-Feld wird dabei aber trotzdem angenehm diffus und es entsteht eine klar wahrnehmbare Phantom-Mitte. Dort erklingt Lauren Mayberrys melancholischer Gesang voluminös und glasklar. Ich bin nach wie vor hin und weg davon mit welcher Präzision und Räumlichkeit die Probanden aufspielen. So kann Musikhören wirklich zum Event werden.

Die festen Scharubklemmen bieten guten Halt. Die Special Forty ist für die Verbindung mit Verstärkern bis etwa 200 Watt Leistung ausgelegt.

Dynaudio Special Forty – Im Tiefenrausch

Mit siebzehn Zentimetern Durchmesser ist der Tieftöner recht stattlich ausgefallen. In Verbindung mit dem Bassreflex-System bringen die Special Forty ein modernes, stattliches Bassfundament mit. Der Bass ist sogar so stattlich, dass ich die Boxen mindestens einen Meter von der nächsten Wand entfernt aufstellen würde. Wenn das nicht möglich ist, leisten die beiliegenden Pfropfen Abhilfe. Da diese für das System angefertigt sind, wird der Bass sehr viel moderater und es werden weniger tieffrequente Schallwellen in den Raum abgegeben. Vor allem in kleinen oder wenig behandelten Räumen einen Versuch wert. Bei jedweder Art von Musik mit Rhythmusgruppe ist der Bass absolut erhaben. Jeder Impuls ist messerscharf. Eine Aufstapelung tiefer Frequenzen in den Ecken des Raums findet kaum statt, obwohl diese klar zu hören sind. Keine Ahnung wie Dynaudio das hinbekommen hat. Fakt ist, dass großartiger Sound hier keinen besonderen Raum voraussetzt, sondern lediglich verbessert.

Classic Rock

Naturgemäß muss man sich bei einem Zwei-Wege-Speaker auf Kompromisse einstellen. Da Tiefen und Mitten vom Woofer gleichermaßen wiedergegeben werden müssen und das Gehäuse dem Durchmesser des Tieftöners Grenzen setzt. Moment. Muss man das wirklich? Die Musik der Siebziger und Achtziger mit ihrem breiten Sound und satten Mitten hatte einen anderen Sound, als der Mainstream heutzutage gewöhnt ist. „The Power of Love“ von Huey Lewis muss jetzt stellvertretend für eine ganze Dekade herhalten. Dank der recht großzügig bemessenen Crossover-Frequenz machen die Special Forty auch in den Mitten ordentlich Dampf und der Song macht Spaß. Aber vor allem bei den E-Gitarren vermisse ich doch eine gewisse Standfestigkeit und Basis. Auf der anderen Seite ist der Sound sehr modern und es macht auf jeden Fall Spaß die großen Rockhymnen zu hören. Wer allerdings hauptsächlich Kiss, Queen oder Fleetwood Mac hört, ist vielleicht an der falschen Adresse.

Mit dem 17-Millimeter-Tiefmitteltöner reicht der Bass der Lautsprecher bis weit nach unten. Im Mittenbereich könnte der Treiber aber vielleicht noch ein wenig kräftiger zupacken.

Soundtracks und Klassik

Nebst Pop und Rock aller Sparten höre ich auch ganz gerne Soundtracks aus Filmen und Videogames. Für den Moment soll es Michael Giacchinos Score für „Jurassic World“ sein. Der Sound ist eine fantastische Symbiose aus der klassischen Wagner-inspirierten Musik von Altmeister John Williams und einem moderneren Bombast-Sound. Cineastisch können die Special Forty auf jeden Fall auch. Wie es sich für einen Soundtrack ziemt, ist die Wiedergabe direkt und plastisch. Die ungefärbte, räumliche Wiedergabe zieht einen direkt ins Geschehen und sorgt für Gänsehaut. Vor allem wenn sich das ganze Orchester aufbäumt und die T-Rex-Fanfare ertönt, vergesse ich schonmal die inzwischen sehr hohe Lautstärke. Hier würde ich aber auf jeden Fall mindestens eine CD oder HiRes-Audio für die Wiedergabe heranziehen. Bei komprimierten Audio-Quellen bringen die dänischen Schallwandler mit ihrem Anspruch an authentische Wiedergabe auch jedes Komprimierungsartefakt oder kaputte Seitensignale gnadenlos zum Vorschein.

Auf ein Wort oder zwei

Auch wenn es nicht das wichtigste Genre an der HiFi-Front sein dürfte, möchte ich im Test noch kurz erwähnen wie angenehm sich Podcasts und Hörbücher anhören. Die samtigen Höhen ermöglichen stundenlanges Zuhören ohne Ohrenermüdung. Auch Live-Aufnahmen profitieren von diesem Klangprofil. Egal ob Musikperformances oder Gesprochenes. Viele Lautsprecher wollen mit aufregenden Höhen und luftiger Wiedergabe punkten. Das klingt oft aufregend, macht aber irgendwann auch müde. Und sobald der Applaus ertönt, möchte ich oft den Lautstärkeregler geradezu herunterreißen. Aber Dynaudio hat es geschafft einen Hochtöner zu bauen, der in meinen Ohren sanft und spannend zugleich klingt. Ich glaube, ich werde auch mal wieder ein paar Live-Aufnahmen von Musicals hören. Und auch bei niedrigen Lautstärken ist eine Top-Verständlichkeit geboten. Also auch für Freunde des gesprochenen Wortes, die sich zuhause vor die Anlage setzen, um ihrem Lieblingspodcast zu lauschen, möchte ich eine Empfehlung aussprechen.

Die bleiegenden Stoffabdeckungen halten magnetisch an den Lautsprechern. So bleibt die Schallwand der Special Forty vollkommen glatt.

Fazit

Die Dynaudio Special Forty spielen trotz kompakter Maße richtig groß auf. Um nicht zu sagen kolossal. Ein tolles Paar Schallwandler, um Musik in allen Facetten zu genießen. Der Klang ist glasklar, ohne aufgeregt zu klingen. Bis in die tiefsten Frequenzen ist der Sound detailliert und wird ohne Färbung absolut werkgetreu wiedergegeben. Dies könnte einer der Lautsprecher sein, die man einmal kauft und zwanzig Jahre später noch genauso gern hört. Freunde ausgeprägter Mitten wollen vielleicht eher nach einem Schallwandler mit getrennten Tief- und Mitteltöner Ausschau halten. Ebenfalls auf der Haben-Seite steht die Sparsamkeit des Lautsprechers. Selbst schwächere Preamps bringen die Special Forty auf Trab. Klar, das Preisschild ist nicht ohne. Doch wer diesen Speaker kauft, dürfte kaum mehr einen anderen haben wollen. Und es wird sich selbst bei ähnlichem Budget nur wenig finden, was annähernd so erhaben klingt wie die Jubliäumsboxen aus Dänemark. Auf die nächsten vierzig Jahre!

Test & Text: Dominik Schirach
Fotos: Philipp Thielen

Gesamtnote: Highlight
Klasse: Referenzklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

99 of 100

100 of 100

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Technische Daten

Modell:Dynaudio Special Forty
Produktkategorie:Regallautsprecher
Preis:3.000 Euro (Paar)
Garantie:8 Jahre
Ausführungen:- Black Vine Furnier (Hochglanz)
- Ebony Wave Furnier (Hochglanz)
Vertrieb:Dynaudio Germany, Rosengarten
04108 41080
www.dynaudio.de
Abmessungen (H x B x T):360 x 198 x 307 mm
Gewicht:8,1 Kg
Bauart/Prinzip:2-Wege, Bassreflex, passiv
Hochtöner:1 x 28 mm Gewebekalotte
Tiefmitteltöner:1 x 170 mm MSP
Frequenzbereich:41 Hz - 23 kHz (Herstellerangabe)
Impedanz:6 Ohm
Nennbelastbarkeit:200 Watt
Übergangsfrequenz:2.000 Hz
Anschlüsse:Schraubklemmen, Single-Wire
Lieferumfang:2 x Special Forty
2 x Stoffabdeckung
4 x Schaumstoff-Stopfen
2 x Satz Klebefüße
1 x Anleitung
Pros und Contras:+ hochwertige Verarbeitung
+ elegantes Design
+ unkomplizierte Aufstellung
+ direkter, natürlicher Sound
+ schöne Plastizität
+ klasse Impulsverhalten
+ angenehme Stimmwiedergabe
+ kräftiger Bassbereich
+ guter Wirkungsgrad

- keine
Benotung:
Gesamtnote:Highlight
Klasse:Referenzklasse
Preis-/Leistungsehr gut

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