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Mehr Möglichkeiten, mehr Komfort, mehr Sound: Mit der LSX II möchte KEF seinen Aktivlautsprecher noch besser machen als bisher. Das ist mal eine Ansage! Im Praxistest fühlen wir dem neuen Modell genauer auf den Zahn und wollen schauen, ob nun wirklich alles noch besser ist.

Klang mit Stil: KEF setzt auch bei der überarbeiteten LSX auf ein ansprechendes Äußeres.

Das sieht man auch nicht alle Tage: KEF zeigt Mut und stellt uns ein Testmuster der LSX II in einem auffälligen Farbton namens Cobalt Blue zur Verfügung. Ein wohltuender Funken optischer Abwechslung in einem Markt, der nach wie vor von den Farben Schwarz und Weiß dominiert wird. Natürlich werden auch diese beiden Lieblingsfarben der Kundschaft angeboten, doch die verfügbaren Varianten des kleinen Soundsystems zeigen klar, wer hier angesprochen werden soll. Die LSX II ist nicht für den typischen HiFi-Nutzer von einst geschaffen. Nicht neben einem Turm von Geräten, sondern in den Sideboards stylischer Appartements soll man sie auffinden. Und dort zählen eben, neben den klanglichen Qualitäten, auch Dinge wie der Bedienkomfort und natürlich ein ansprechendes Design. Hier sollen, so man denn möchte, optische Akzente gesetzt werden können. Neben Blau, Weiß und Schwarz werden darum auch die Varianten Lava Red und Soundwave, mit stylischem Wellenmuster angeboten.

Eher auffällig, oder zurückhaltend? KEF bietet die LSX II auch in knalligen Farbvaraiten an. Dabei ist die Farbe des Treibers stets auf das jeweilige Finish abgestimmt.

Feines Stöffchen

Neben der Farb- ist auch die Formgebung ein wenig anders, als bei vergleichbaren Lautsprechern. Ecken und Kanten findet man hier praktisch nirgends. Stattdessen dominieren deutliche Rundungen die lediglich 24 Zentimeter hohen und etwa 16 Zentimeter breiten Aktivboxen. Besonders auffällig ist hier die recht starke Wölbung der Front, mit dem Zentral eingesetzten Uni-Q Treiber, der erneut farblich auf die gewählte Ausführung abgestimmt ist. Selbst bei der Materialwahl geht man bei KEF andere Wege. Anstelle von typischen Holzgehäusen, gibt es hier einen Mix aus hochwertigen Kunststoffoberflächen und elegantem Stoffbezug. Nähte, Schrauben oder Verklebungen sieht man hingegen keine. Die Verarbeitungsqualität der Lautsprecher ist auf Top-Niveau und auch in Sachen Haptik überzeugen die chicen LSX II. Wer bereits im Voraus sehen möchte, wie sich das Aktivsystem in die eigenen vier Wände einfügt, kann dies übrigens mit der Augmented Reality Funktion auf der Webseite des Herstellers ausprobieren.

Mit Tablet oder Smartphone kann man die AR-Funktion auf der Hersteller-Homepage nutzen. So lässt sich die LSX II schon vor dem Kauf in der eigenen Wohnung betrachten.

Arbeit, Gaming, Heimkino

Selbst der Rückseite der LSX II schenken die Designer besondere Aufmerksamkeit und greifen bei der Bassreflexöffnungen den farblichen Kontrast der Front wieder auf. Darunter befindet sich dann das ovale Anschlussfeld, das für die überarbeitete Version der Lautsprecher mit neuen Schnittstellen versehen wurde. Neben einem optischen Toslink-Eingang und einer analogen 3,5-mm-Klinkenbuchse, befindet sich nun ein USB-C-Port, der für die Verbindung zu Desktop-Rechner und Laptop verwendet werden kann. Gerade in Kombination mit den recht geringen Abmessungen des Systems eigenen sich die LSX II damit auch gut als Schreibtischbeschallung. Mit dem zweiten neuen Eingang denkt man dann noch eine Nummer größer. Der HDMI-Port mit ARC-Unterstützung ermöglicht den unkomplizierten Anschluss von Smart-TVs. Wer dabei auf den nötigen Punch im Bass nicht verzichten möchte, kann sich dann dem vorhandenen Subwoofer-Ausgang bedienen, um ein kompaktes 2.1-System einzurichten. Eine Bluetooth-Schnittstelle rundet das Angebot an Verbindungen dann ab.

Mit HDMI und USB-C hat die LSX II praktische Anschlüsse hinzubekommen. So lassen sich die kompakten Lautsprecher nun auch gut mit Laptops und Fernsehern kombinieren.

Kabellos verbunden

Die Möglichkeit Fernseher, Smartphone, oder Computer in das System einzubinden ist natürlich sehr willkommen. Doch prinzipiell sind die LSX II nun als autarkes Musiksystem konzipiert, für das man keinerlei weitere Quellgeräte benötigt. Wichtig dafür ist aber die Einrichtung einer Netzwerkverbindung, die natürlich per WLAN, oder auch per Kabel erfolgen kann. Neben der RJ45-Buchse für die Verbindung zum Router, gibt es hier allerdings noch eine zweite. Diese dient der Verbindung der beiden Lautsprecher, was allerdings rein optional ist. Üblicherweise sind der linke und der rechte Lautsprecher des Sets per Funk miteinander verbunden. Jeder Lautsprecher benötigt also nur ein eigenes Stromkabel, um zu hundert Prozent einsatzbereit zu sein. Grundsätzlich ist die rechte Box dabei als primärer Lautsprecher vorgesehen. Hier befinden sich die verschiedenen Ein- und Ausgänge, mit der entsprechenden Signalverarbeitung. Der Linke Lautsprecher ist dann die sekundäre Box, die ihre Signale vom primären Gegenstück erhält.

Die Rückseite der Sekundärbox bietet lediglich eine RJ45 Buchse für die Verbindung zur Primärbox. Dank der Funkverbindung wird diese aber im Normalfall nicht benötigt.

Seitenwahl

Wie es sich für ein modernes Aktivsystem gehört, ist man als Nutzer aber nicht zwingend an die voreingestellte Seiteneinteilung gebunden. Einmal eingerichtet, lassen sich die beiden Stereo-Kanäle der LSX II tauschen. Möchte man also zusätzliche Geräte anschließen, kann man die Primärbox einfach in deren Nähe positionieren, egal ob rechts oder links. Das schafft zusätzliche Flexibilität in der Aufstellung und erleichtert das Verlegen von Kabeln teils deutlich. Auch um das Pairing der beiden Lautsprecher miteinander muss man sich keine großen Gedanken machen. Direkt aus der Box heraus, ist das Pärchen bereits verbunden. Sollte diese Verbindung aus irgendeinem Grund aufgelöst werden, kann man die beiden LSX II mit Hilfe der Tasten auf der Rückseite auch manuell koppeln. Auch Tasten für ein Reset der WLAN-Verbindung und das Bluetooth-Pairing sind hier vorhanden. Die Kontrolle aller Wiedergabefunktionen geschieht dann entweder mit der beiliegenden Fernbedienung, oder der KEF Connect App.

Welchen Lautsprecher man links oder rechts aufstellt, kann man von der Position externer Quellgeräte abhängig machen. Um die Kanäle entsprechend einzustellen reicht ein einzelner Klick in der App.

Kronjuwel

Bevor wir aber zur Software kommen, zunächst ein Blick auf die Hardware. Zwar wird mit der LSX II der Fokus eher auf Lifestyle gesetzt, doch Hersteller KEF gehört nicht nur wegen seines Designteams zu den Größen auf dem weltweiten Lautsprechermarkt. Beachtlichen Anteil am Ruf der britischen Traditionsmarke hat besonders der Uni-Q genannte Koaxialtreiber, der auch in der LSX II eingesetzt wird. In der Front findet ein Modell der 11. Generation mit einem Durchmesser von 115 Millimetern Platz. Mit seiner Membran aus einer Aluminium-Magnesium-Legierung gibt er den Tief- und Mitteltonbereich wieder. Im Zentrum des Uni-Q sorgt dann eine 19-Millimeter-Aluminiumkalotte für die Abbildung des Hochtons. Durch die koaxiale Anordnung erreichen alle Frequenzen das Ohr zur gleichen Zeit. So entstehen weniger Verzerrungen und der Klang soll klarer und realistischer wirken. Außerdem verbessert sich durch diese Punktschallquelle auch das Abstrahlverhalten, so dass der „Sweet-Spot“ der Lautsprecher vergrößert wird.

Der Uni-Q Treiber ist eines der Markenzeichen von KEF. Mit auffälligem Waveguide vor dem zentralen Hochtöner und der gewellten „Z-Flex“-Sicke ist auch er praktisch ein Designelement der LSX II.

HiRes-Power

Die beiden Elemente des Uni-Q werden dann von separaten Endstufen angetrieben, um die Präzision noch weiter zu erhöhen. Für die Hochtöner der beiden Lautsprecher stehen dabei jeweils 30 Watt Leistung zur Verfügung. Die Class-D-Kraftwerke der Tief-Mittelsektionen schieben dann mit bis zu 70 Watt an. Insgesamt verfügt ein Set LSX II also über 200 Watt Systemleistung und soll so für die Verwendung in Räumen zwischen 10 und 40 Quadratmetern ausgestattet sein. Für die Signalverarbeitung setzt KEF in der überarbeiteten LSX II dann seine W2 Wireless Plattform ein. Diese erlaubt die Wiedergabe verschiedener Dateiformate und zahlreicher integrierter Streamingdienste mit bis zu 384 Kilohertz bei 24 Bit, oder in DSD. Doch auch wenn das System die Songs in diesen Qualitätsstufen annimmt, werden sie leider mit einer anderen Auflösung verarbeitet. Sind beide Lautsprecher kabellos miteinander verbunden, findet die Übertragung zwischen ihnen stets mit 48 Kilohertz statt. Per Ethernetkabel werden 96 Kilohertz genutzt.

Bei kabelloser Verbindung kann die Reichweite zwischen den beiden Lautsprechern bis zu 8 Metern betragen. Per Kabel sind bis zu 10 Metern Abstand möglich. Für Räume mit entsprechenden Abmessungen, sind die LSX II allerdings wohl nicht mehr ausgelegt.

Netzwerker

Auf dem Papier klingt das also zunächst einmal nach einem Flaschenhals. Die tatsächlichen Auswirkungen lassen sich aber erst im Betrieb überprüfen. Zunächst folgt allerdings die Netzwerkeinrichtung der LSX II, mit Hilfe der KEF Connect App. Dank AirPlay, Google Home oder auch mit dem KEF eigenen System, ist der Vorgang in wenigen Momenten abgeschlossen. Was man dabei allerdings stets benötigt, sind ein eigener KEF-, Facebook-, Google-, oder Apple-Account. Android- und iOS-Nutzer besitzen aber eh bereits einen davon, um ihr Smartphone zu nutzen. Anschließend begrüßt einen die wunderbar eingängig gestaltete Nutzeroberfläche von KEFs Bedienprogramm. Zuerst führt mich mein Weg aber in das Optionsmenü, um in den Lautsprechereinstellungen die angesprochene Kanalzuordnung zu verändern. Außerdem stelle ich hier noch die zweite Weck-Quelle auf „TV“, damit sich die Lautsprecher automatisch mit dem angeschlossenen Smart-TV einschalten lassen. Dann noch schnell die Zugangsdaten zu meinem Qobuz-Account eingeben und ich habe ein voll funktionsfähiges Audio-Setup.

Die Einrichtung der LSX II ist schnell vollzogen. Schon wenige Minuten nach dem Auspacken ist das System vollständig einsatzbereit.

Raumgewinn

Überraschend weit breitet sich die Bühne in unserem Hörraum aus, als die LSX II Tools „Fear Inoculum“ vom Musikserver ziehen. Entgegen ihrer Abmessungen spielen die kompakten, blauen Boxen groß auf und verteilen alle Elemente gut im Raum. Gitarren und Bass lassen sich kurz vor den beiden Lautsprechern gut orten. Gesangsstimmen projiziert KEFs Aktivsystem dann sehr zentral in den Raum hinein. So fühlt man sich schön in das Geschehen hineingezogen. Anstatt die Bühne hinter die Lautsprecher zu verlagern, geht alles merklich auf die Hörposition zu. Besonders die Percussions machen hier einen erstklassigen Eindruck. Unvermittelt schnellen Drums und Becken aus dem dunklen Hintergrund hervor. Bei der Bassdrum mit schöner Kraft und Fülle. Bei Toms und Hi-Hats mit wunderbarer Direktheit und Frische. Der Uni-Q zeigt seine Stärken auf und agiert mit toller Präzision. Das Timing passt und durch das energische Zupacken der Aktivlautsprecher, wirkt das Spiel sehr lebendig.

Der feine Stoffüberzug der Lautsprecher setzt sie noch weiter von vergleichbaren Modellen ab. Naht- und schraubenlos verarbeitet, besitzt die LSX II einen wunderbar modernen Look.

KEF LSX II – Großer Sound, leicht bedient

Während mir die Lautsprecher die Takte mit großer Spielfreude entgegen werfen, vertiefe ich mich wenig in der App. Ähnlich wie beim Design der Aktivboxen selbst, scheint auch hier der Fokus des Designteams nicht auf dem klassischen HiFi-Nutzer zu liegen. Im guten Sinne! Hier gibt es kein verkopftes Interface mit wirren Untermenüs. Stattdessen bietet die App ein unheimlich ansprechendes Design mit perfekter Übersicht. Der Anpassbare Homebildschirm gibt bereits Zugriff auf die meistgenutzten Funktionen und Quellen. Lokale Bibliotheken und Streamingdienste lassen sich problemlos durchsuchen und auswählen. Im Einstellungsmenü ist dann alles einfach erklärt und man verzichtet auf überlagernde Bildschirme. Selbst der umfangreiche Equalizer des Systems lässt sich bequem mit Slidern und simplen Schaltern einstellen. Dazu reagieren App und Lautsprecher sehr zügig und zuverlässig auf alle Eingaben. Einsteiger haben hier blitzschnell den Dreh raus und Streaming-Veteranen freuen sich ebenfalls über die exzellente Bedienung.

Der Homebildschirm der App bietet schnellen Zugriff auf Quellenwahl und favorisierte Radiosender oder Podcasts. Im Wiedergabebildschirm hat man dann Zugriff auf den sehr präzise arbeitenden Lautstärkeslider.

Präzisionsinstrument

Das gilt besonders auch für die Lautstärkeregelung des Systems, die hier mit einem Slider in der App geschieht. Präzise, gleichmäßig und ohne jegliche Latenz setzen die LSX II die Eingaben um. Das geht natürlich auch mit der Fernbedienung, doch das minimalistisch gestaltete Bedienteil hinkt in Sachen wertiger Haptik etwas hinterher und fühlt sich leicht „plastikig“ an. Also kurz mit dem Finger über das Tablet gewischt und schon klettert der Pegel in die Höhe. Aus den 200 Watt holt das KEF-Pärchen jede Menge heraus und bei Partys kann man es ordentlich krachen lassen, ohne die Endstufen zu sehr bemühen zu müssen. Statt Fetenhits packe ich aber ein wenig Klassik in die Playlist und auch hier zeigen sich die Vorzüge des Koaxialtreibers. Mozarts Violin Concertos erklingen ungemein sauber und definiert. Die Streicher agieren mit gefühlvollem Fluss und das Klangbild wirkt insgesamt wunderbar stimmig, harmonisch und natürlich.

Die Fernbedienung gibt sich modern minimialistisch. Nutzt man den HDMI-Anschluss der LSX II kann die Lautstärke außerdem direkt über den Fernseher eingestellt werden.

Detailverliebt, oder Detailverlust?

Egal ob bei Progressive, Klassik oder Electro, die frische, offene Spielweise der LSX II macht genreunabhängig Spaß. Auch Johannes Motschmanns „Electric Fields“ wird weit in den Raum hineinprojiziert. Synthyeffekte werden fein aufgelöst, während die Aktivlautsprecher im Mittenbereich stets mit einer schönen Plastizität agieren. Selbst das beinahe stakkatoartige Tiefton-Wabern in „Echoes and Drones“ bereitet den kompakten Boxen keine Probleme. Für meinen Geschmack könnte der Bassbereich bei mittleren Lautstärken aber vielleicht noch ein wenig kräftiger ausfallen. Dafür glänzen die Lautsprecher auch hier mit ihrer tollen Transparenz und Räumlichkeit. Alle Elemente werden sauber und mit schöner Feindynamik abgebildet, egal wo auf der Bühne sie sich befinden. Selbst bei komplexeren Arrangements geht kein Detail verloren. Damit löst sich auch meine Angst vor dem Abtastraten-Flaschenhals in Luft auf. Ob 96 oder 48 Kilohertz, die Wiedergabe ist auf konsequent hohem 24-Bit-Niveau, bei dem die Unterschiede zwischen den Auflösungen vernachlässigbar sind.

Alle Unterpunkte und Möglichkeiten im Einstellungsmenü der App sind gut erklärt. Trotz umfangreicher Möglichkeiten fühlt man sich hier nie überfordert, oder verliert die Übersicht.

Kompetenz in Bild und Ton

Vom Musikstreaming erfolgt der Wechsel zum TV. Bei Fußball und Motorsport entwickeln die Aktivboxen sofort tolle Atmosphäre. Stimmen der Kommentatoren wirken direkt und verständlich, während sich im Hintergrund der Jubel des Publikums ausbreitet. Besonders bei der Filmwiedergabe profitiert man aber von der guten Räumlichkeit des Sets. Dialoge, Effekte und Hintergrundgeräusche verteilen sich gut in alle drei Dimensionen. Die LSX II verleihen Christian Bales tiefer, kratzender Stimme in „Batman Begins“ das nötige Charisma. Bei der Verfolgungsjagd zwischen Polizei und Batmobil legen sie sich dann richtig ins Zeug, bieten quietschende Reifen grollende Motoren, helle Sirenen und kräftige Crashs. Für große Explosionen fehlt es dann zwar an richtig mächtigem Bass, doch das ist schon Meckern auf hohem Niveau. Bei Musik und auch bei Filmen übertreffen die kleinen Lautsprecher das, was man von einem System dieser Größe erwartet. KEF liefert hier also ein rundum gelungenes Update.

Alternativ zur Aufstellung auf Möbeln bietet KEF auch Wandhalterungen, Schreibtischständer und Stative für die kompakten Aktivlautsprecher an.

Fazit

Die KEF LSX II gehört eindeutig zu den besten Aktivsystemen ihrer Klasse. Die kompakten Lautsprecher lassen sich ungemein flexibel nutzen, sind hervorragend zu bedienen, sehen toll aus und bieten erstklassigen Sound. Ob als modernes Streamingsystem, als Schreibtisch-Monitor oder Klangupgrade für den Smart-TV, die zweite Generation der LSX ist stets eine gute Wahl. KEF verbindet hier gekonnt die Vorzüge seiner ausgereiften Technik mit einem eleganten Äußeren und spricht damit Klangliebhaber und Freunde schönen Designs gleichermaßen an. Dazu macht die ausgezeichnete App die Kontrolle des vielseitigen Audiosystems selbst für Einsteiger leicht. Auch die neue LSX II ist also eine klare Empfehlung.

Test & Text: Philipp Schneckenburger
Fotos: Simone Maier

Gesamtnote: 95/95
Klasse: Spitzenklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

95 of 95

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Technische Daten

Modell:KEF LSX II
Produktkategorie:Aktivlautsprecher
Preis:1.499 Euro/ Paar
Garantie:2 Jahre
Ausführungen:- Carbon Black
- Mineral White
- Cobalt Blue
- Lava Red
- Soundwave
Vertrieb:GP Acoustics, Essen
0201 170390
de.kef.com
Abmessungen (H x B x T):240 x 155 x 180 mm
Gewicht:- Primärlautsprecher: 3,6 kg
- Sekundärlautsprecher: 3,5 kg
Bauart/Prinzip:Aktiv, Bassreflex, Master/Client
Bestückung:1 x Uni-Q Koaxialchassis
(19 mm Hochton & 115 mm Tief-Mittelton)
Frequenzbereich:54 Hz – 28 kHz (Herstellerangabe)
Leistung:2 x 30 Watt + 2 x 70 Watt (Herstellerangabe)
Eingänge:1 x Ethernet
1 x HDMI ARC
1 x USB-C
1 x Toslink
1 x 3,5 mm Klinkeneingang
1 x RJ45 Lautsprecherverbindung (sekundäre Box)
- WLAN
- Bluetooth
Ausgänge:1 x Cinch Sub-Out
1 x RJ45 Lautsprecherverbindung (primäre Box)
Unterstützte Formate: MP3, OGG, AAC, WMA, MQA, ALAC, AIFF, FLAC, LPCM, WAV, DSD
Unterstützte Abtastraten:PCM bis 384 kHz, 24 Bit
DSD bis DSD128, 5,6 MHz, 1 Bit
(Verarbeitung mit 48/ 96 kHz, 24 Bit)
Streaming:- KEF Connect (UPnP, Qobuz, Deezer, Amazon Music, Tidal, Internetradio, Podcasts)
- Tidal Connect
- Spotify Connect
- Chromecast
- AirPlay2
- roon ready
- Bluetooth
Lieferumfang:2 x LSX II
2 x Stromkabel
1 x Fernbedienung (inkl. Batterien)
1 x Ethernet-1 x SchnellstartanleitungKabel
Pro & Contra:+ elegantes Design
+ hochwertige Verarbeitung
+ gute Anschlussmöglichkeiten
+ blitzschnell eingerichtet
+ leicht zu bedienen
+ ausgezeichnete App
+ tolle Räumlichkeit
+ lebendiger, ausgeglichener Sound
+ leistungsstark und pegelfest

- keine
Benotung:
Klang (60%):95/95
Praxis (20%):95/95
Ausstattung (20%):95/95
Gesamtnote:95/95
Klasse:Spitzenklasse
Preis-/Leistungsehr gut
Getestet mit:Innuos ZENmini Mk 3
Panasonic TX-GZW1002
Silent Angel Bremen B1-EU
QED Performance J2P Graphite
Qobuz
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