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Wenn man bei Bowers & Wilkins etwas anfasst, dann hat das Hand und Fuß. Das gilt für die legendären Lautsprecher-Serien ebenso wie für das Kopfhörer-Sortiment. An dessen Spitze thront nun der neue Px8. Der soll laut Hersteller neue Maßstäbe setzen. Klanglich liegt der Px8 tatsächlich in der Spitze seiner Klasse. Er kann aber noch viel mehr als „nur“ gut klingen …

Der kabellose Px8 ist das neue Flaggschiff der Bowers & Wilkins-Kopfhörer-Linie.

Die Marke Bowers & Wilkins steht für feinsten Klang. Der enorme Erfolg ist dabei zum allergrößten Teil der unablässigen Forschung und dem steten Technologietransfer in der Treiber- und Elektronikentwicklung begründet. Folglich richtet sich auch im Px8 alles nach der akustischen Performance. Das kennen wir schon aus unserem Test des Px7 S2. Diesem attestierten wir erst kürzlich einer bestklingenden Kopfhörer seiner Klasse zu sein. Doch obwohl der Fokus hier ganz klar auf dem Klang liegt, legten die britischen Ingenieure auch höchstes Augenmerk auf Style, Komfort und Ausstattung. So soll der in zwei Farbvarianten erhältliche Over-Ear mit hybridem Noise Cancelling sowohl HiFi-Enthusiasten wie auch Musikfreunde mit Designanspruch ansprechen.

Der Px8 ist alternativ auch in der Farbe Beige mit weißen Lederapplikationen erhältlich.

Durchdacht

Schon das Auspacken des Px8 macht deutlich, dass es sich hier um einen Over-Ear für anspruchsvollste Musik-Enthusiasten handelt. Der Px8 wird nämlich nicht einfach in einem plumpen Karton geliefert. Nein, dieser Kopfbügler liegt perfekt geschützt in einem zu 100 Prozent auf seine Form angepassten Transportetui. Dieses wiederum ist von einer extrem stabilen Kartonage eingefasst, die dem Bowers & Wilkins als idealer Transportschutz, zugleich aber auch als edles Aufbewahrungsbehältnis dient. Die sanften Rundungen des schwarzen Etuis, der aufgesetzte, ebenfalls schwarze Hersteller-Schriftzug und die leicht raue Oberfläche machen sofort einen hervorragenden Eindruck. Eine Oberflächenbeschaffenheit, die man einfach gern anfasst. Öffnet man den fast rundum laufenden Reißverschluss, lässt sich das elegante, zugleich aber auch robuste Transportbehältnis vollständig aufklappen. Nun wird der Blick auf den Px8 und auch auf ein kleines, dreieckiges Behältnis frei, das von einer magnetisch haftenden Klappe verschlossen wird. Öffnet man diese, kommen das USB-C-Ladekabel und ein Signalkabel zum Vorschein.

Kopfhörer und Zubehör werden perfekt verstaut in der aufklappbaren Transportbox geliefert.

Akku-Gigant

Signalkabel? Ja, sollte dem Px8 nämlich mal der Saft ausgehen, lässt sich der Kopfhörer auch per Kabel betreiben. Voraussetzung dafür ist lediglich, dass die Quelle einen 3,5 Millimeter-Klinkenausgang bereit stellt. In den allermeisten Einsatzszenarien kommt der Bowers & Wilkins aber ohne lästige Strippen aus. Dafür ist er mit einer Akku-Einheit ausgestattet, die bis zu 30 Stunden kabellosen Musikgenuss verspricht. Das bieten nicht viele Kopfhörer auf. Selbstverständlich geht dieses Leistungsversprechen immer in Abhängigkeit der Funktion und der gewählten Lautstärke einher. Mit „Funktion“ ist gemeint, ob und wie das hybride Noise Cancelling aktiviert ist. Ist das der Fall oder wird übermäßig laut gehört, reduziert sich die Dauer entsprechend. Aber wie auch immer: Der Flug an die US-Westküste oder nach Japan kann auf jeden Fall durchgängig musikalisch begleitet werden. Der Clou dabei: Nach nur 15 Minuten Ladezeit ist der Px8 dann wieder soweit aufgetankt, dass nochmal sieben Stunden gehört werden kann.

Einfach mal relaxen: Mit dem Px8 lässt es sich bis zu 30 Stunden lang Musik hören, bis der Kopfhörer wieder aufgetankt werden muss. Das sind zum Beispiel ideale Voraussetzungen für den Motorrad-Urlaub.

Exzellenz im Detail

Die extralange Akkuzeit ist schön und gut. Die bringt aber nur was, wenn man den Kopfhörer auch gern und lange tragen kann und möchte. Die Voraussetzungen für höchsten Tragekomfort hat Bowers & Wilkins auf jeden Fall geschaffen. Und das in einer Fertigungsqualität, die kaum zu übertreffen sein dürfte. In erster Linie sind in diesem Zusammenhang die superweichen Ohrpolster zu nennen. Sie bestehen hier aus hochwertigem Nappaleder. Also aus dem gleichen Obermaterial, mit dem auch die gepolsterte Unterseite des Kopfbügels besteht. Die Anfassqualität des supersoften Leders, die glatten Aluminium-Träger und die fließenden Übergänge zwischen den so unterschiedlichen Materialien, die zu einer offensichtlich schon immer zusammengehörigen Einheit zu verschmelzen scheinen, begeistern auf Anhieb. Das gilt im Übrigens ebenso für die stufenlose Justage des Bügels. Hier passt jedes Detail. Egal wie kritisch der Blick auch ist, der Px8 leistet sich in Sachen Optik und Verarbeitung keinerlei Schwäche.

Leder und Aluminium. Diese beiden Materialien verleihen dem Px8 Eleganz und Vertrauen.

Intuitive Bedienung

Diese Exzellenz erfahre ich dann in der Bedienung: Die erfolgt via App oder direkt am Kopfhörer. Für Letzteres ist der Px8 an beiden Seiten mit kleinen Buttons versehen, die die intuitive Kontrolle über die wichtigsten Funktionen ermöglichen. Sie alle befinden sich rückseitig auf den metallenen Ohrmuscheln. Über das Knöpfchen ganz oben auf der rechten Seite schalte ich den Kopfhörer ein oder aus. Die drei Schalter darunter dienen in korrekter Reihenfolge dem Lautstärkeanstieg, Pause/Wiedergabe/Titelskip und der Lautstärkereduktion. Alles also ganz einfach. Ein Stückchen darunter befindet sich noch die USB-C-Buchse. Über sie lade ich den Px8 auf oder verbinde ihn hierüber (in Notfällen) per Kabel mit der vorhandenen Quelle. Auf der linken Ohrseite gibt es dann noch eine weitere Taste. Dabei handelt es sich um den sogenannten „Customisable Button“. Also ein Knopf, den ich nach eigenem Gusto belegen kann. Beispielsweise, um Noise Cancelling oder die Umgebungsdurchschaltung zu aktivieren/deaktivieren.

Alle Bedienelemente befinden sich gut zugänglich an den Rückseiten der Ohrmuscheln.

Clevere App

Das Laden der App ist kinderleicht. Dazu scanne ich einfach den in der Kurzanleitung abgedruckten QR-Code. Nun gelange ich auf eine Landing-Page, die mich wiederum wahlweise in den Google- oder Apple-App-Store führt. In wenigen Sekunden wird mir die Applikation dann auf mein iPhone gezogen. Erstmals geöffnet, muss ich zunächst einen Account anlegen. Ein einmaliger Vorgang, der in zwei Minuten erledigt ist. Anschließend sucht die App automatisch nach verfügbaren B&W-Produkten. Ist der Px8 gefunden, genügt ein Fingertipp um diesen anzuwählen. Im nächsten Schritt wird mir dann auch schon angeboten, diesen mit meinem iPhone zu konnekten. Sind diese einmaligen Einstellungen durchgeführt, kann es auch schon mit dem Hören losgehen. Das mache ich bevorzugt über den Musikdienst Qobuz, den ich ebenso wie TIDAL und Deezer in die Bowers & Wilkins-App integrieren kann. Passt der Sound noch nicht ganz zum Geschmack, kann ich diesen über den integrierten Equalizer auch anpassen.

Die kabellose Verbindung zwischen Smartphone-App und Px8 ist im Handumdrehen hergestellt.

Mit Feingefühl

Habe ich den Px8 auf dem Haupt, genügt nun ein kurzes Hochschieben des On-/Off-Schalters. Schon ist der Kopfhörer einsatzbereit, was mir durch ein akustisches Signal bestätigt wird. Für den ersten Klangtest wähle ich aus der bei Qobuz hinterlegten und direkt angebotenen Bowers & Wilkins-Playlist „Now I´m Alone“ von Honne feat. Sofia Valdes. Ein frischer Song, der mit dem ersten Ton für gute Laune sorgt. Die fast zerbrechlich wirkende Stimme der Mittelamerikanerin wirkt sanft und gefühlvoll. Der rhythmische Grundton und die vereinzelt gespielten Gitarren und Synthie-Einsätze tragen den Song, der niemals aufdringlich oder beherrschend erscheint. Über den Px8 wiedergegeben, kommt zum Herbstbeginn dann nochmals echtes Sommer-Gefühl auf. Noch etwas intensiver wird es im anschließend gespielten „The Smoke“ der englischen Band The Smile. Der Raumhall – der sich zunächst in der Stimmwiedergabe bemerkbar macht – und der begleitende Bass stehen hier im Mittelpunkt. Der Rhythmus ist einfach gestrickt, aber nie langweilig.

Kein Markenklang

Das liegt an der warmen, wohligen Atmosphäre, zugleich aber auch an der exzellenten Detailwiedergabe der 40 Millimeter durchmessenden Kohlefaser-Treiber, die Bowers & Wilkins diesem Kopfhörer spendiert hat. Besagter Hall läuft bis zum Ende geschmeidig aus, während sich der Px8 bereits den nächsten Frequenzanteilen annimmt. Geschmeidig, zugleich aber irgendwie auch dynamisch. Und alles sauber und bis ins kleinste Detail durchdekliniert. Bestätigt wird dieser Höreindruck später mit „This Fractured Mind“ von Nation Of Language. Einem Song, der an die Wave-Hits der 80er-Jahre erinnert, der zugleich aber um einiges frischer und moderner wirkt. Dabei wird auch deutlich, dass dieser Kopfhörer keinem „Markenklang“ folgt. Während die Atmosphäre in den beiden vorangegangenen Stücken noch eher warm erschien, spielt der Px8 nun deutlich transparenter und neutraler. Kalt ist der Sound deshalb aber nicht und auch nicht langweilig. Nein, der Bowers & Wilkins macht seine Sache absolut korrekt: Nach vorn gerichtet, agil und schnell.

Kopfbügel und Ohrpolster sind mit feinem Nappaleder überzogen. Das sieht wertig aus und ist superbequem.

Keine Klangbeeinflussung

Während ich besagten Songs lausche, probiere ich auch mal die beiden Sonderfunktionen „Noise Cancelling“ (ANC) und dem Transparenzmodus (hier „Umgebungsdurchschaltung“ genannt) aus. Diese lassen sich über Touchflächen in der App aktivieren. Was mir dabei als erstes auffällt: Es gibt weder eine kurze Unterbrechung in der Wiedergabe, noch ändert sich das Klangbild. Das habe ich bislang noch bei keinem Kopfhörer erlebt. Bislang gibt die Aktivierung oder Deaktivierung von Geräuschunterdrückungsfunktionen immer mit Änderungen in der Wiedergabe einher. Meist minimal, aber immer hörbar. Das ist hier nicht der Fall. Dass die Funktion dennoch aktiviert wurde, stelle ich also erst fest, als ich beginne etwas Krach zu machen. Kugelschreiber auf den Tisch fallen lassen, klopfen, Radio einschalten, mein Wasserglas zum klingen bringen. Was noch auffällt: bereits die passive Isolation funktioniert bereits sehr gut. Auch ohne, dass Noise Cancelling aktiviert ist, ist von meiner Umwelt kaum noch etwas zu hören.

Aktive Geräuschunterdrückung

Schalte ich ANC dann ein, wird es komplett ruhig. Mein nebenbei laufendes Tischradio ist nicht mehr zu hören. Auch nicht das Klappern der Tastatur, über die ich meine Testerlebnisse gerade niederschreibe. Beides komplett weg! So kann ich ungestört und konzentriert arbeiten – mit meiner Lieblingsmusik im Hintergrund. Für alle, die diese Funktion noch nicht kennen: Unbedingt mal ausprobieren, der Zugewinn ist enorm – egal ob im Home-Office oder auf Reisen im Zug oder der Bahn. Erst als die Pause zwischen zwei Songs erreicht ist, höre ich wieder Nebengeräusche – allerdings ganz ganz leise. Als ich die Kollegen im Nebenraum besuche, stelle ich fest, dass die Geräuschunterdrückung offenbar einen sehr breiten Frequenzbereich einschließt. Während die Musik leise läuft, höre ich von den Unterhaltungen der Kollegen absolut nichts. Keine Stimmen und auch keine Tastaturen oder Mouse-Geklicke. Erst als die Musikwiedergabe endet, höre ich Stimmen – allerdings extrem leise.

Ist Noise Cancelling während der Musikwiedergabe aktiviert, ist von der Umwelt fast nichts mehr zu hören.

Gewolltes Durchhören

Schalte ich um auf „Umgebungsdurchschaltung“, ändert sich der Einsdruck sofort. Wenn auch in der Lautstärke deutlich reduziert, kann ich den Gesprächen der Kollegen nun folgen und höre auch andere Geräusche wie Schritte, Tastaturgeklimper oder das Radio. Und ich höre mich – über den Px8. Ermöglicht wird das durch sechs integrierte Mikrofone, die unter anderem hinter der feinen Lochung in den Aussenseiten der Ohrmuscheln sitzen. Eine Funktion, die im Büro sehr hilfreich sein kann. Als noch wichtiger empfinde ich die Umgebungsdurchschaltung allerdings im Aussenbereich. Stichwort: Sicherheit! Bewege ich mich beispielsweise zu Fuß oder auf dem Fahrrad durch die Stadt, kann ich meiner Lieblingsmusik lauschen und bekomme trotzdem noch etwas vom Verkehr um mich herum mit. Sprechende Menschen, Autos, den Bus oder das klingende Fahrrad – alles nicht voll im Vordergrund, aber dennoch laut genug um frühzeitig reagieren zu können. Eine wirklich gute und nützliche Funktion!

Reichweite und Tragekomfort

In diesem Zusammenhang stelle ich eine weitere Besonderheit fest: Die Bluetooth-Reichweite. Ich lege mein Smartphone auf den Tisch und entferne ich mich rund 15 Meter, um mit dem Px8 zur Eingangstür zu gehen. Wohlgemerkt durch eine Tür und um Ecken. Von Unterbrechung aber keine Spur. Die Musik läuft stabil und störungsfrei. Die oft kolportierte Reichweite von zehn Metern toppt dieser Over-Ear also locker! Gerade wer einen guten Kopfhörer fürs Büro oder das Home Office sucht, wird das zu schätzen wissen. Beispielsweise weil man seine Musik bevorzugt über den Rechner oder das Tablet streamt. Oder weil man sein Handy nicht ständig bei sich tragen möchte, wenn man mal eben einen Kaffee holt oder dem Briefträger die Postsendung abnimmt. Dank der enormen Reichweite und des hohen Tragekomforts lässt man den Px8 gern auf dem Kopf. Zumindest geht es mir so – auch nach inzwischen knapp drei Stunden Dauertest.

Der Px8 bringt 320 Gramm auf die Waage. Für einen kabellosen Kopfhörer ist das nicht viel. Dank der exzellenten Polsterung und der wirklich guten Auflageverteilung fällt dieses geringe Gewicht aber auch nach stundenlanger Musikwiedergabe nicht negativ auf.

Ärmel hochkrempeln

Zum Tragekomfort kommt der ebenso angenehme, ehrliche Klang. Nach den eingangs gewählten, eher ruhigen Songs, soll der B&W jetzt aber die Ärmel hochkrempeln. Was eignet sich dafür besser als Rage Against The Machine mit „Killing In The Name“? Kaum ist die Play-Taste gedrückt, stimmen mich das Schlagzeug-Intro und die kurz darauf einsetzende Gitarre sogleich ein. Der Rhythmus stimmt und geht gleich unter die Haut. Wow, das macht richtig Spaß, weshalb ich gleich mal den Pegel nach oben schraube. Jetzt wird es so richtig wild. Energiegeladene Gitarrenriffs, heftiges Schlagzeuggewitter und über allem schwebend: Die Stimme Zack de la Rochas. Jetzt rockt´s so richtig. Und wieder kein Stück aufdringlich oder nervend im Hochtonbereich. Was mir besonders gut gefällt: Der Px8 hat auch den Oberbass richtig gut im Griff. Statt unkontrolliert rumzuhämmern, puncht es straff. Der Sound ist nach vorn gerichtet und drahtig. So muss das sein, genau mein Geschmack.

Punchig und transparent

Mit Marilyn Mansons „Killing Strangers“ geht es dann in den finalen Hörcheck. Hier will ich vor allem wissen, wie sich mein Testgast in den untersten Frequenzetagen behauptet. Dabei steht eines schnell fest: Der Px8 ist kein Blender. Hier wird der Bass nicht künstlich aufgedickt. Stattdessen geht es ohne dissonante Überbetonung tief hinab. Super. Kein überbordendes Gewummer, kein übertriebenes Volumen, stattdessen echte Bässe und ein erneut punchiger Grundton. Das will schon was heißen, denn viele Mitbewerbsprodukte gehen in diesem Stück deutlich basslastiger zur Sache. Das mag im ersten Moment vielleicht beeindrucken, nach spätestens zwei Minuten wirkt es dann aber nur noch unangenehm. Das ist hier ausdrücklich nicht der Fall. Der B&W spielt zwar tief und schwarz auf, übertreibt es aber zu keiner Zeit. Dazu kommen eine erneut transparente Mitten- und Hochtonwiedergabe und die beeindruckende Abstimmung. Alles kein Stückchen überzogen. All das kommt der Langzeittauglichkeit zu Gute.

Rock, Jazz, Pop etc.: Der Px8 versteht es jede Musikrichtung detailreich und natürlich zu reproduzieren.

Fazit

Der Px8 ist ein in jeder Hinsicht exzellenter Kopfhörer. Fein verarbeitet, elegant und zeitlos gestylt und klanglich ist dieser Over-Ear eine echte Empfehlung für anspruchsvolle Musikfreunde. Ein Kopfhörer, dem man dank der präzisen Bassabstimmung und seiner detailreichen, niemals aufdringlichen Mitten- und Höhendarstellung gerne und lange zuhört. Und einer, der wirklich jedes Musikgenre bestens beherrscht. Seine 320 Gramm sind dank exzellenter Gewichtsverteilung und der mit weichem Nappaleder überzogenen Polster auch nach Stunden nicht merklich. Dazu kommt die wirklich hervorragend funktionierende, zweistufige Geräuschunterdrückung. Läuft die Musik, ist von der Umwelt nichts mehr zu hören. Im Straßenverkehr schaltet man dann idealerweise auf den die Umgebungsdurchschaltung.

Test & Text: Roman Maier
Fotos: Branislav Ćakić

Gesamtnote: Editor´s Choice
Klasse: Spitzenklasse
Preis-/Leistung: sehr gut

99 of 100

98 of 100

99 of 100

Technische Daten

Modell:Bowers & Wilkins
Px8
Produktkategorie:Bluetooth Over-Ear Kopfhörer mit ANC
Preis:699 Euro
Garantie:2 Jahre
Ausführungen:- Schwarz
- Beige
Vertrieb:Sound United, Nettetal
02157 12080
www.bowerswilkins.com
Abmessungen Etui (H x B x T):233 x 189 x 63 mm
Gewicht:320 g
Akku-Laufzeit:bis zu 30 Stunden
Bluetooth:- SBC
- AAC
- aptX
- aptX HD
- aptX Adaptive
Treiber:2 x 40 mm Kohlefaster-Treiber
Mikrofone:4 x ANC
2 x Telefonie
Anschlüsse:- Bluetooth
- USB-C
Lieferumfang:1 x Px8
1 x Transportetui
1 x USB-C-Kabel
1 x 3,5 mm Klinkenkabel
1 x Quickstartguide
Pro & Contra:+ erstklassiger Tragekomfort
+ erstklassiges Active-Noise-Cancelling
+ Transparenzmodus
+ exklusive Materialqualität
+ hervorragende Verarbeitung
+ clevere App mit EQ etc.
+ elegantes Design

- keine
Benotung:
Gesamtnote:Editor´s Choice
Klasse:Referenzklasse
Preis-/Leistungsehr gut

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