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Praktikabilität, Schönheit, Komfort und Klangqualität müssen sich nicht zwingend gegenseitig ausschliessen. Nichts weniger als das, will Denon mit seinem Bluetooth-Lautsprecher beweisen, der den schönen Namen „Envaya“ trägt, im edlen Hochglanzkleid daher kommt und in unserem Test für erstaunte Gesichter sorgte.

Denons Envaya ist in schwarzer und weisser Hochglanzausführung verfügbar. Mit einem leichten Druck auf das Denon-Logo lässt sich der Standfuss ausklappen.

Denons Envaya ist in schwarzer und weisser Hochglanzausführung verfügbar. Mit einem leichten Druck auf das Denon-Logo lässt sich der hintere Schale ausklappen und wird zum Standfuss.

 

 

Bluetooth-Lautsprecher erleben derzeit einen regelrechten Boom. Das ist nicht verwunderlich, schliesslich bieten Sie ein Höchstmass an Komfort und Flexibilität in der mobilen Musikwiedergabe. Vorteile, die leider oftmals schnell an Schlagkraft, verlieren, denn klanglich können nur die wenigsten kompakten Bluetooth-Speaker überzeugen. Die, die es dann können, werden dann in der Regel von angesehenen Audiospezialisten angeboten, deren absolutes Hauptaugenmerk auf der unverfälschten Klangreproduktion liegt. Die Firma Denon gehört zu dieser elitären Gruppe. In diesem Fall gilt es aber einen weiteren wichtigen Aspekt zu berücksichtigen, denn das japanische Traditionsunternehmen hat es sich schon seit langer Zeit zur Aufgabe gemacht die Klangqualität im mobilen Bereich auf ein neues Niveau zu heben. Und das mit Erfolg, denn im Laufe der Jahre entstand ein stattliches Produktportfolio, das hochwertige Wireless-Systeme, ein Sortiment kabelgebundener und kabellos betriebener Kopfhörer und nun auch den ersten mobilen und darüber hinaus farblich wandlungsfähigen Bluetooth-Speaker umfasst. Das hat uns neugierig gemacht, weshalb wir eines der ersten in Deutschland erhältlichen Testmuster einmal auf Herz und Nieren geprüft haben.

Um Envaya dem eigenen Geschmack anzupassen, liefert Denon vier Wechselcover mit, die mit zwei Handgriffen hinter dem Frontgitter fixiert werden und Envaya so einen neuen Look verleihen.

Um Envaya dem eigenen Geschmack anzupassen, liefert Denon vier Wechselcover mit, die mit zwei Handgriffen hinter dem Frontgitter fixiert werden und Envaya so einen neuen Look verleihen.

 

 

Sieht gut aus, fasst sich gut an
Wie (fast) alle mobilen Bluetooth-Lautsprecher verfügt auch Denons Envaya über ein kompaktes Gehäuse. Das soll so sein, schliesslich wurde das Gerät für den mobilen Einsatz entworfen. Soll heissen: es muss leicht sein und in jede Tasche bzw. jeden Rucksack passen. Das tut sie auch. Doch schaut man sich das schneeweisse Gehäuse einmal genauer an, fällt auf, dass hier irgendetwas anders ist, als bei anderen Bluetooth-Speakern! Richtig, die Gehäuseform, denn Denon setzt in seiner Envaya auf sanfte Rundungen, statt spitzer Kanten. Das in jeglicher Hinsicht, denn egal ob es sich um die Grundform oder den Übergang zwischen Frontpartie und Rahmen handelt, hier erreicht jede Linie sanft ihr Ziel. Ein echter optischer Genuss, der das Gerät ganz nebenbei noch etwas kompakter erscheinen lässt. Und das ist der Clou, denn bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass unser Testmodell zwar kompakt wirkt und sich dank seiner gelungenen Form auch in jeder Damenhandtasche transportieren lässt, dabei aber dennoch ein erstaunliches Gehäusevolumen aufweist. Ein wichtiger Punkt, denn mit jedem Kubikzentimeter Volumen lassen sich die Bassperformance ausweiten und die Klangqualität steigern. Eine sehr clevere Lösung! Doch unser Testproband hat noch weitere Extras auf Lager, die Denon wie folgt beschreibt: „Das italienisch inspirierte Design besteht aus einer abnehmbaren metallischen Lautsprecher-Abdeckung, die durch den Wechsel der farbigen Stoff-Bespannungen eine Anpassung an den persönlichen Geschmack ermöglicht. Die Envaya ist ein wahrhaft mobiler Lautsprecher. Mit Hilfe einer Hand kann der integrierte Standfuß für sicheren Stand aufgeklappt werden. Nach der Benutzung lässt er sich ebenso leicht wieder einklappen und bequem transportieren. Die Bedienung ist durch die intuitiven Tasten an der Oberseite der Envaya sehr einfach: Ein-/Ausschalten, Bluetooth, AUX-Eingang, konkave und konvexe Lautstärke +/- Tasten sowie Stummschaltung, LED-Akku-Ladeaneige und der NFC-Sensor-Bereich. Der AUX-Eingang an der Seite dient der Verbindung zu Nicht-Bluetooth-Geräten per analoger Verbindung, der USB-Anschluss lädt unterwegs Ihr Mobilgerät auf. Eine Akku-Ladung reicht für etwa zehn Stunden mobilen Genuss. Mit Hilfe des universellen 100-240 Volt-Ladeadapters lässt sich die Envaya in der ganzen Welt betreiben. Die optionale Tragetasche schützt nicht nur die Envaya, sondern auch das passende Zubehör sowie das Smartphone oder Mobilgerät selbst“.

Leicht zugänglich: Während alle Bedienelemente sind auf der Gehäuseoberseite angebracht wurden, finden sich sämtliche Anschlussbuchsen in der rechten Seitenwange.

Leicht zugänglich: Während alle Bedienelemente sind auf der Gehäuseoberseite angebracht wurden, finden sich sämtliche Anschlussbuchsen in der rechten Seitenwange.

 

 

Streaming: Einfacher als man glaubt


Wie jeder Bluetooth-Speaker ist auch Denons Envaya ein Streaming-Gerät. Aber keine Angst vor dem grossen Wort, denn nimmt man es ganz genau, beschreibt das Wörtchen „Streaming“ lediglich den Empfang und die zeitgleiche Wiedergabe einer Audio- und/oder Videodatei. Und das kann kabelgebunden oder auch ganz ohne Zuhilfenahme einer Verbindungsstrippe erfolgen. Spricht man in der Welt der Unterhaltungselektronik über „Streaming“, ist allerdings zumeist die kabellose Variante gemeint. Auf welchem Wege diese erfolgt, ist dabei zweitrangig. So ist die Übertragung über das hauseigene WLAN-Netz ebenso ein „Stream“, wie die via Bluetooth.
„AirPlay“ und „DLNA“ sind ebenfalls „Streams“. Diese bezeichnen die kabellose Audio- und Video-Übertragung von einer netzwerkfähigen Quelle aus der Apple-Welt (z.B. iPhone) bzw. anderer mobiler Quellen (Android-Devices) an ein lizensiertes Empfangsgerät. Als Übertragungsweg wird dabei das inzwischen in nahezu allen Haushalten vorhandene Funknetzwerk (WLAN) genutzt. Vorteil: Aufgrund dieser starken und sehr stabilen Funkverbindung ist eine kabellose Übertragung auch durch stärkere Wände hindurch problemlos möglich.

Streaming via Bluetooth hat einen gewaltigen Vorteil: Egal ob im Haus, im Garten, am Strand oder auf dem Wasser - es ist netzwerkunabhängig und funktioniert überall.

Streaming via Bluetooth hat einen gewaltigen Vorteil: Egal ob im Haus, im Garten, am Strand oder auf dem Wasser – die Bluetooth-Verbindung ist in Sekunden aufgebaut, netzwerkunabhängig und funktioniert überall.

 

 

Bluetooth-Pairing mit Denons Envaya
Wie eingangs erwähnt, erfolgt die kabellose Verbindung mit der eigenen Quelle in diesem fall via Bluetooth. Daher erweist sich die Konnektierung des eigenen Tablets, Handys (Test iPhone 5c hier) oder Laptops mit Denons Envaya als echtes Kinderspiel, das in weniger als einer Minute durchgeführt ist. Und so geht es:

1. Denon Envaya einschalten (Power-Taste drei Sekunden lang gedrückt halten)
Ein akustisches Signal bestätigt die Betriebsbereitschaft
2. Bluetooth am Quellgerät (z.B. Smartphone) einschalten
3. „Envaya“ aus der Liste der verfügbaren Bluetooth-Empfänger auswählen
4. Musikwiedergabe starten

Sobald Denons Streaming-Beauty eingeschaltet ist, gibt er sich als "Envaya" in der Liste der bereitstehenden Bluetooth-Empfänger zu erkennen.

Sobald Denons Streaming-Beauty eingeschaltet ist, gibt er sich als „Envaya“ in der Liste der bereitstehenden Bluetooth-Empfänger zu erkennen.

 

 

Wolf im Schafspelz
Wie gesagt, der Verbindungsaufbau ist kinderleicht und schnell vollzogen. Das heisst, wenige Sekunden nachdem das Gerät zum ersten Mal eingeschaltet wurde, kann es auch schon mit der Musikwiedergabe losgehen. Diese hat es dann in sich, denn gleich zu Beginn wartet der kleine Denon in der Wiedergabe des Gorillaz-Songs „Feel Good Inc.“ mit einer Überraschung auf. Und die ist bemerkenswert, denn obwohl ich diesen Song fast jedem der bislang von mir getesteten mobilen Wiedergabegeräte zugespielt habe, ist es, als würde ich ihn jetzt neu erleben. Der Grund dafür ist schnell gefunden, denn die schicke Aktivbox löst merklich besser auf, als es die meisten Mitbewerber tun. So werden das hämische Lachen, das eingangs dominierende Schubbeln und die einsetzenden Drums so intensiv dargestellt, wie ich es bislang nur von der Wiedergabe wesentlich grösserer Boxen kannte. Auch als es dann etwas heftiger zur Sache geht, geht unserem Testgerät nicht die Puste aus. Im Gegenteil, denn selbst in deutlich turbulenteren Passagen reproduziert der weisse Schönling jede „Ecke und Kante“ des ihm zugeführten Stückes in unverfälschter Form und erzeugt eine Grundtonvehemenz, die einfach mitreisst und mich dazu veranlasst, die Lautstärke nochmals deutlich zu erhöhen. Doch auch nach der Pegelanhebung steht der Bluetooth-Speaker weiter wie ein Fels in der Brandung und liefert eine Dynamik, die man einem solch kompakten Lautsprecher zuvor sicher kaum zugetraut hätte. Mit Bob Dylans „Hurricane“ beweist Denons Envaya dann aber noch weitere Qualitäten: So baut unser kompaktes Testmodell hier schnell eine kleine aber feine Klangbühne auf, auf der Geige, Schlagzeug, Gitarre und Künstler perfekt aufgefächert dargestellt werden. Bitte nicht falsch verstehen: Natürlich ersetzt die schicke Envaya nicht die heimischen HiFi-Bausteine a la Denon PMA1520 oder DNP-720AE. Nein, das ist schon rein physikalisch nicht möglich und dafür wurde sie auch nicht konzipiert. Entwickelt wurde sie ganz eindeutig für den mobilen Einsatz. Und genau diesen Bedarf erfüllt Denon mit diesem praktischen Schönling, der im Garten, Schwimmbad, am Strand oder auch beim Grillabend mit Freunden für eine schöne, unverfälschte und bei Bedarf auch härtere Musikwiedergabe sorgt. Und das macht richtig Laune, denn egal ob via Bluetooth (natürlich aptX) oder mittels analoger Kabelverbindung, hier bleibt jedes Detail durchweg präsent – und zwar ohne, dass sich einzelne Orchesterteile oder Klangpassagen in den Vordergrund drängen oder vernachlässigt werden. Eine Tatsache, die eindeutig auf die perfekte Abstimmung der hier eingesetzten Treiberkonfiguration aus Doppel-Breitbänder und Passivwoofer zurückzuführen ist.
Eine ähnlich Performance gilt es nur wenige Augenblicke später zu erleben, als ich mit Dylans „Lay, Lady, Lay“ einen eher ruhigen zugleich aber unterschwellig agilen Titel wähle, der mir weiteren Aufschluss über die räumliche Staffelung liefern soll. Es ist immer wieder schön, wenn ein Plan funktioniert, denn innerhalb weniger Augenblicke wird die ruhige, melancholische Atmosphäre dieses Country-Songs in unseren Hörraum übertragen. Dabei gelingt es Denons Bluetooth-Beauty erneut eine detailreiche Klangbühne aufzuspannen, die, je weiter ich zurücktrete, immer breiter zu werden scheint. Ein Eindruck, den man von mobilen und kompakten Wiedergabegeräten so einfach nicht kennt und der einfach mitreisst. Was aber mindestens ebenso imponiert, ist die Art und Weise, mit dem es meinem Testprobanden auch hier gelingt, das agile Grundtonfundament dieses Stückes herauszuschälen und somit „Druck in die Sache“ zu bringen.
Aha, das macht neugierig, weshalb ich zum Abschluss meiner Prüfung noch Linkin Parks „New Divide“ aus meiner Playlist erwähle. Es war zwar schon zu erahnen, doch auch in der Wiedergabe dieses Tracks erlebe ich eine eine Demonstration an Temperament und Durchzugsstärke, die abermals vollends beeindruckt und die man sonst nur von grösseren Endgeräten mit entsprechender Chassis-Bestückung kennt.

Egal ob Android, Windows oder iOS, Denons Envaya nimmt Audiosignale via Bluetooth von nahezu jeder Quelle entgegen und verspricht eine ununterbrochene Wiedergabe von rund 10 Stunden. Die integrierte Akkueinheit lässt sich anschliessend innerhalb von 2,5 Stunden vollständig aufladen.

Egal ob Android, Windows oder iOS – Denons Envaya nimmt Audiosignale via Bluetooth von nahezu jeder Quelle entgegen und verspricht eine ununterbrochene Wiedergabe von rund 10 Stunden. Die integrierte Akkueinheit lässt sich anschliessend innerhalb von 2,5 Stunden vollständig aufladen.

 

 

Fazit
Sie sind auf der Suche nach einem mobilen Lautsprecher für die sommerlichen Picknickausflüge oder den anstehenden Strandurlaub? Dann ist Denons Envaya eine absolute und uneingeschränkte Empfehlung für Sie, denn dieses Gerät ist nicht nur praktisch und schick, sondern gehört auch klanglich ganz eindeutig zu den besten Bluetooth-Speakern, die der Markt derzeit zu bieten hat. Berücksichtigt man dann noch das beachtliche Ausstattungspaket, die hervorragende Verarbeitungsqualität und die kinderleichte Bedienführung, ist Denons Envaya ein ganz heisser Kandidat für einen festen Platz im Picknick-Koffer oder Ihrer Reisetasche.

 

Test & Text: Roman Maier

Fotos: Herstellerfotos, Roman Maier

 

 

Modell:Denon
Envaya
Produktkategorie:Bluetooth-Lautsprecher
Preis:199,00 Euro
Ausführungen:weiss mit 4 Wechselcovern (Lunar (Weiss),
Indigo (Blau), Fandango (Rot), Sunset (Orange))
Vertrieb:Denon, Nettetal
Tel.: 02157 / 1208-0
www.denon.de
Abmessungen (HBT):255x141x48 mm
Gewicht:1,28 Kg
Anschlüsse:- 3,5 Miniklinke (AUX)
- Bluetooth (aptX)
- USB (nur Ladefunktion)
Bluetooth-Reichweite:bis zu 10 Meter
Chassis:- 1 Passiv-Tieftöner
- 2 Breitbänder
Akkulaufzeit:mind. 10 Stunden
Aufladezeit:ca. 2,5 Stunden
Lieferumfang:- Denon Envaya
- 4 Wechselcover
- Ladekabel
- Audiokabel (analog, 3,5mm Klinke)
Besonderheiten:- 4 Farb-Wechselcover
- exzellent verarbeitet
- leistungsstarker Akku
- Ladefunktion für Handys
- vollumfängliche Bedienung am Gerät
- NFC
- Mute-Funktion
Benotung:
Klang (60%):1,0
Praxis (20%):1,0
Ausstattung (20%):1,1
Gesamtnote:1,0
Klasse:Oberklasse
Preis-/Leistungsehr gut

 

 

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