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Beim Audiolab M-DAC nano handelt es sich um einen kompakten Kopfhörerverstärker. Der in ihm integrierte hochwertige Digital-Analog-Wandler wird via Bluetooth gespeist, lockt mit vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten und versorgt selbst hochohmige Kopfhörer mit genug Pegel. Aber kann er sich gegen einen ähnlich teuren Bluetooth-Kopfhörer in Szene setzen?

Mit einer Seitenlänge von 44 Millimetern ist der M-DAC nano nur unwesentlich größer als eine Streichholzschachtel.

Ich muss zugeben, bevor mir der M-DAC nano zum Test angeboten wurde, habe ich mir nie darüber Gedanken gemacht, ob ich so etwas brauchen könnte. Einen Großteil meines Smartphone-Lebens habe ich gewöhnliche Kopfhörer in die Kopfhörerbuchse gesteckt und fertig. Eines Tages wurden die Kabel lästig und die tragbaren Kopfhörer zunehmend besser. Seither genieße ich Musik unterwegs mit einem Bluetooth-Kopfhörer. Aber warum nun doch wieder ein Gerät dazwischenschalten? Normalerweise heißt es immer: je weniger Komponenten, desto besser der Klang. Allerdings ist das im digitalen Zeitalter nur noch bedingt wahr. Durch die digitalen Übertragungswege sollte ja eigentlich nichts mehr verloren gehen.

Die digitale Revolution

So habe ich über die Geschichte der Digitaltechnik im HiFi-Bereich nachgedacht. Damals begann die digitale Revolution mit digitalen Datenträgern, die die Schallplatte ablösen sollten. Es gab zahlreiche Ideen, wie eine Laserdisc mit ihren unpraktikablen 30 Zentimetern Durchmessern. Letztlich setzte sich die Compact-Disc durch, die in Kooperation von Philips und Sony entwickelt wurde. Seinerzeit saß der Digital-Analog-Wandler (DAC) noch im CD-Player. Je hochwertiger dieser DAC ausfiel, desto besser der Klang über den analogen Ausgang. Wollte man noch weiter in den digitalen Himmel, setzte man einen Digitalverstärker ein. Hier wurde, je nach Preisklasse, ein hochwertiger DAC verwendet. Damit auf dem Signalweg nichts verloren ging, spielte der Player gleich digital zu. So war es dann auch endlich möglich, verlustfreie Kopien anzufertigen. Der normale Kassettenrekorder wurde durch einen DAT-Recorder ersetzt. Über das Internet konnte man plötzlich Musikstücke übertragen. Da die Datenmenge für damalige Verhältnisse gigantisch war, entwickelte das Fraunhofer-Institut das Kompressionsverfahren MP3. Und seither empfangen wir den Großteil unserer Musik digital via Internet über das Smartphone oder den PC. Einen HiFi-Turm, wie er früher in jedem Wohnzimmer üblich war, sucht man heute meist vergebens. Auch ich habe meine CD-Sammlung gewandelt und auf einen Server gelegt. Von dort aus streame ich auf alle meine Geräte im Haushalt. Die Stereoanlage benötige ich nur noch zum Testen. Das dürfte auch der Grund sein, warum der Trend im Highend-Segment wieder zur hochwertigen analogen Signalzuspielung geht, wie in digitalen Verstärkern mit Röhrenvorstufen oder unglaublich präzise gearbeiteten Plattenspieler. Unser Ohr funktioniert analog und die uns umgebende natürliche Welt auch, aber das ist ein anderes Thema. Eines können wir aber festhalten: Wir brauchen einen hochwertigen DAC. Die analogen Komponenten sollten optimal darauf abgestimmt sein, dann erhalten wir auch hochwertigen Klang. Und hier kommt der M-DAC nano ins Spiel.

Die Lautstärkeregelung erfolgt über das gut zugängliche Drehrädchen.

Einsatzmöglichkeiten

Der M-DAC nano sitzt zwar noch nicht im Kopfhörer aber unmittelbar davor. Natürlich gibt es mittlerweile zahlreiche hochwertige Bluetooth-Kopfhörer. Einige Modelle, wie den Audio-Technica ATH-DSR7BT, haben wir ja bereits getestet. Nun gehöre ich zu jener Spezies Mensch, die bereits einen hochwertigen Kabel-Kopfhörer besitzt und diesen liebgewonnen hat. Mein Sennheiser HD 540 Reference II hat zwar sicher schon bald ein Vierteljahrhundert auf dem Buckel, aber er liefert immer noch einen ausgezeichneten Klang. Am Ende des Kabels befindet sich noch ein 6,3 Millimeter messender Klinkenstecker. Nur mit einem Adapter gelingt es mir überhaupt, den Methusalem unter den Kopfhörern an mein Smartphone anzuschließen. Dies ist der erste Bereich, in dem der M-DAC nano mir eine Erleichterung bringt. Mein Smartphone ist jetzt nämlich wieder ohne „Angelrute“ bedienbar. Das kleine Kästchen von Audiolab kommuniziert wireless mit dem Smartphone und verschwindet mitsamt Klinkenadapter und Kabel in meiner Jackentasche. Und schon wird aus dem Methusalem ein Bluetooth-Kopfhörer. Der zweite Vorteil liegt im guten Verstärkerteil des M-DAC nano. Dieser versteht es auch mit hochohmigen Kopfhörern umzugehen. Sehr hochwertige Headphones haben meist eine Impedanz von 250 Ohm und mehr. An so manchem Smartphone ist dann nicht mehr viel an Lautstärke zu vernehmen und so wirklich spritzig kommt das abgespielte Material auch nicht mehr rüber. Denkbar ist auch die Möglichkeit, einen Bluetooth-Kopfhörer über das mitgelieferte Audiokabel am M-DAC nano zu betreiben. Das kann dann nützlich sein, wenn der Akku des Kopfhörers leergespielt ist. Ob das sinnvoll ist, muss jeder für sich entscheiden, aber prinzipiell besteht die Möglichkeit weiterzuhören. Der schmucke Kasten ersetzt bei neueren Smartphones ohne Kopfhöreranschluss aber auch die Kabelpeitsche. Habe ich also den USB-C-Klinkenadapter vergessen, ist das mit dem M-DAC nano völlig egal, denn mein Sennheiser wird ja jetzt zum Bluetooth-Kopfhörer.

An der HiFi-Anlage?

In der Vorbereitung zu diesem Test kam mir noch eine Idee: Sicherlich nicht der erste Gedanke, der einem einfällt, wenn man über einen Kopfhörerverstärker berichtet. Aber: Kann der Audiolab M-DAC nano statt meines Kopfhörers auch den CD-Eingang meines Verstärkers befeuern? So ließe sich Musik vom Tablet oder Smartphone auf die Stereoanlage streamen. Schließlich ist noch längst nicht ist in jedem Vollverstärker ein Bluetooth-Empfänger verbaut. Und wenn der Amp Streams anbietet, werde ich auf vorgegebene Anbieter beschränkt und kann keine eigenen Dienste hinterlegen. Dieses Rad ließe sich jetzt noch weiter spinnen. Warum nicht vom PC oder Laptop per Bluetooth-Stick die Musik auf den Verstärker streamen, statt ein Audiokabel zu verlegen? Das ist doch viel bequemer als über die eingebauten Lautsprecher des Laptops zu lauschen. Technisch sollte all dies möglich sein, denn das 28 Gramm leichte Kästchen bringt tatsächlich ziemlich alles mit, was man dazu braucht.

Mit dem M-EAR2D bietet Audiolab gleich noch einen passenden In-Ear-Kopfhörer an.

Ausstattung und Zubehör

Im Paket des Audiolab M-DAC nano befindet sich zunächst der quadratische Zauberkasten mit seinen gerundeten Kanten. Sehr praktisch: Er ist sogar auf der Packung in Lebensgröße zu sehen. So sieht der Käufer auf den ersten Blick, was hier die technischen Daten beschreiben. Mit 44 Millimetern Seitenlänge ist die quadratische Black-Box dabei nicht größer als eine Streichholzschachtel. Auch die Höhe von 14 Millimetern entspricht diesem Format ziemlich exakt. Am Kopfhörerausgang akzeptiert das Schächtelchen so ziemlich alles. Die Impedanz des Kopfhörers darf zwischen 8 Ohm und 300 Ohm liegen. Mein Sennheiser mit 300 Ohm ist hier laut Datenblatt also perfekt aufgehoben. Auch an Codecs ist alles von Bedeutung an Bord: Das Musikzuspiel kann über aptX, aptX LL, AAC oder SBC erfolgen. Falls dem Audiolab nach 30 Stunden Dauereinsatz einmal der Saft ausgehen sollte, liegt in der Verpackung ein ansehnliches kleines Ladepad, auf das der M-DAC nano einfach aufgelegt wird. Dieses wird über ein beiliegendes Micro-USB-Kabel mit Strom versorgt. Das Pad ist in der Lage, den M-DAC nano drahtlos und innerhalb von zwei Stunden vollständig aufzuladen. Während des Ladevorgangs verrichtet der Audiolab aber klaglos weiter seine Arbeit. Einzig vermisse ich einen Netzstecker, doch angesichts der weit verbreiteten USB-Netzteile, die sich in den Jahren angesammelt haben, ist das verschmerzbar. Für Menschen, die Hosen oder Röcke mit Gürtel aber ohne Taschen bevorzugen, liegt ein noch Lederetui mit Gürtel-Clip bei.

Der kleine DAC/Kopfhörer-Verstärker wird gleich mit Lederetui, Ladepad und USB-Kabel ausgeliefert. Es kann also sofort losgehen.

Was taugt der M-DAC nano klanglich?

Nachdem nun geklärt ist, was der M-DAC nano theoretisch alles können sollte, probiere ich es in der Praxis aus. Zunächst verbinde ich den Audiolab mit meinem Pixel 2 XL, das den Codec aptX-HD beherrscht. Da ich den Sound meines Sennheiser Kopfhörers gewohnt bin, kommt zunächst nur der HD 540 Reference II als Abhörgerät in Betracht. Die Kopplung mit dem Smartphone geht schnell von der Hand: M-DAC nano einschalten, aus Liste verfügbarer Partner auf dem Smartphone auswählen, fertig. Schon ertönt der Klang wie gewohnt über den Sennheiser, nur dass ich das Kabel diesmal nicht im Smartphone habe. Spotify streamt in HD-Qualität via Bluetooth 4.2 vom Smartphone auf den M-DAC nano, der das Signal anschließend wandelt, verstärkt und an den Kopfhörer ausgibt. Auf den ersten Blick, ich meine natürlich auf den ersten Lauscher, höre ich keinen Unterschied. Also ziehe ich den Kopfhörer raus und schließe ihn direkt über die Adapterkette ans Handy an. Tatsächlich ist nun ein kleiner Unterschied feststellbar. Beim Test wechsle ich immer wieder von Bluetooth auf die direkte Kabelverbindung und stelle tatsächlich eine Verbesserung fest. Beispielsweise klingt die Orgel in „Memphis“ vom Delvon Lamarr Organ Trio nun plötzlich einen Hauch tiefer und kratziger als über den direkten Weg.

Alternative Transportmöglichkeit. Wenn man ohne Jacke unterwegs ist, lässt sich der M-DAC nano auch in die zum Lieferumfang gehörige Ledertasche stecken und am Gürtel befestigen.

Was ist das für ein Knopf?

Während ich mal über den M-DAC nano und dann wieder über die direkte Kabelverbindung höre, berühre ich versehentlich diesen Knopf an der Seite und … „alter Falter“. An der Seite schaltet die LED von schwach blau auf hellblau und plötzlich geht klanglich so richtig die Post ab. Die Orgel gewinnt deutlich an Präsenz und füllt plötzlich den gesamten akustischen Raum aus. Der Schlagzeuger bleibt von dieser Verbesserung ebenfalls nicht verschont und gewinnt deutlich an Dynamik. Ich drücke den Knopf erneut und der Spuk ist vorbei. Die LED wird wieder dunkelblau, die Präsenz und Dynamik schwindet und alles klingt wieder wie früher. Natürlich habe ich die Bedienungsanleitung vorher nicht gelesen. Männer lesen doch keine Bedienungsanleitung. Der Effekt hat nun aber meine Neugier so richtig geweckt. Audiolab schreibt in der eher spärlichen Anleitung, dass der Knopf dazu dient, das Audiosignal von 16 Bit/44 Kilohertz auf 32 Bit/384 Kilohertz hochzurechnen. Das liest sich wie das übliche Marketinggeschwurbel. Schließlich möchte ich die Musik doch möglichst originalgetreu hören und nicht durch mathematische Tricks irgendwie optimiert und verfälscht haben. Dafür habe ich mir doch keinen teuren Kopfhörer zugelegt. Dieses „Marketinggeschwurbel“ beurteilen meine Ohren aber ganz anders. Für genau diese hochgenaue Berechnung ist der eingebaute Verstärker nämlich bestens ausgelegt. Der Klang überzeugt auf der ganzen Linie. Der M-DAC nano filtert kleinste Details haarfein aus dem angelieferten Material. Die Bläser in „Sometimes It Hurts“ von Dojo Cuts gewinnen deutlich an Struktur und verteilen sich viel breiter im Raum. Das Schlagzeug klingt viel näher und ich kann jede einzelne Ghost-Note auf der Snare mitverfolgen. Alle Instrumente rücken schlichtweg dichter an den Zuhörer heran. Selbst filigrane Details wie das Anblasen der Trompeten werden sauber herausgearbeitet.

Der magische Knopf. Über ihn lässt sich die Upsamlingrate einstellen.

Bluetooth-Kopfhörer gegen Wunderschachtel

Jetzt will ich es genau wissen: Dabei muss der M-DAC nano nun beweisen, wie er sich gegen einen reinen Bluetooth-Kopfhörer ähnlicher Preisklasse schlägt. In den Ring steigt der JBL Everest 300, der schon von sich aus einen sehr fetzigen und druckvollen Klang bietet. Im 16-Bit-Betrieb kann ich tatsächlich kaum einen Unterschied zwischen beiden Kontrahenten ausmachen. Doch sobald ich den magischen Knopf betätige, zeigt der M-DAC nano erneut was er kann. Im Vergleich zum bereits knackigen Sound des Everest packt de Audiolab noch einmal kraftvoller zu und wieder sticht die klare Präsenz heraus. Allerdings zeichnet sich die schon von anderen Testern bemängelte Schwäche des Kopfhöreranschlusses des Pixels ab. Schließe ich den JBL per Kabel an das Pixel 2 verliert der Sound ein wenig an Dynamik und Klarheit. Wechsle ich auf Bluetooth, gewinnt der Everest schon hinzu. Doch erst am M-DAC nano im 32-Bit-Modus kann der Everest zeigen, was seine Treiber wirklich leisten können. Also auch hier weiß sich das „Streichholzschächtelchen“ zu behaupten. Anschließend habe ich noch ein paar YouTube-Videos abgespielt, weniger wegen des Sounds, sondern um die Latenz über Bluetooth zu testen. Der nano verspricht mit aptX LL eine Signalverzögerung von unter 2 Millisekunden einzuhalten. Wenn ich mit dem Everest Videos via Bluetooth betrachte, hinkt der Ton deutlich sichtbar hinterher. Schließe ich ihn jedoch an meinen Testprobanden an, ist kein Zeitversatz mehr feststellbar. Auch hier kann der M-DAC nano groß punkten. Aber ich versprach, das Gerät auch noch einmal am HiFi-Verstärker zu testen.

Verstärker mit blauen Zähnen

Als PC-Spieler und Tester verfüge ich natürlich über einen PC mit Lautsprecher-Setup. In diesem Fall das Bose Companion 50 Set. Da ich überwiegend hier Musik höre, steht mein Verstärker in einer Abstellkammer – ein Ergebnis der oben beschriebenen digitalen Revolution. Dennoch kann ich den Verstärker in den Boses für meinen jetzigen Test nutzen, denn das Lautsprecher-Set ist mit einem kleinen Puck ausgerüstet. Dieser Puck hat den großen Vorteil, dass er mir den Klinkeneingang direkt zugänglich auf den Schreibtisch legt. Hieran schließe ich nun den Audiolab M-DAC nano an. Nun kann ich den Sound vom Smartphone über den PC wiedergeben. Außerdem lassen sich die Lautstärke beider Quellen nun bequem auf ein einheitliches Level bringen. Erneut entscheide ich mich für Spotify als Quelle, da diese auf beiden Ausgabegeräten (PC und Smartphone) verfügbar ist. Im ersten Test wird die Musik dann direkt vom PC geliefert und über die Bose-Lautsprecher wiedergegeben. Wähle ich Spotify auf dem Smartphone, übernimmt der M-DAC nano die Wandlung und Verstärkung und liefert die Musik über die gleichen Lautsprecher aus. Das Ergebnis: Solange ich den magischen Knopf nicht berühre, ist der klangliche Unterschied zwischen Audiolab und PC kaum wahrnehmbar. Wechsle ich aber auf den 32-Bit-Wandler des M-DAC nano, tröten die Trompeten klarer und das gesamte Klangbild gewinnt wieder deutlich an Dynamik. Das funktioniert ebenso an den Cinch-Eingängen meines Verstärkers, den ich anschließend dann doch noch hervorgeholt habe.

Geladen wird der integrierte Akku über das mitgelieferte Lederpad. Einfach auflegen und schon wird der Audiolab mit “Saft” befüllt.

Blauzahn-Brücke

Nun gut, wenn ich schon so ein Spielzeug hier habe, dann muss ich auch einen anderen Signalweg ausprobieren. Kann ich meinen PC oder das Laptop via Bluetooth und M-DAC nano mit meiner Hi-Fi-Anlage verbinden? Ich aktiviere Bluetooth an meinem Laptop und schließe den M-DAC nano wieder als Empfangsgerät an meinen Verstärker an. Wieder wird der nano einwandfrei erkannt. Die Wiedergabe erfolgt nun über den Bluetooth-Weg vom Laptop an den M-DAC nano und von dort per Kabel zum Verstärker. Super, ein weiterer Einsatzzweck. Ich muss keine lästigen Kabel ziehen, der Verbindungsaufbau dauert keine zwei Sekunden und ich kann YouTube-Videos nahezu verzögerungsfrei über meine Anlage hören. Kleinere Schwierigkeiten bereitet mir nur mein Uralt-Laptop, denn er „spricht“ noch kein aptX LL. Hier kommt es zu einer minimalen Latenz, die sich aber noch im Rahmen hält.

Fazit

Der Audiolab M-DAC nano ist ein schnuckeliges Wunderkästchen. Seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten ermöglichen den Betrieb hochwertiger, kabelgebundener Kopfhörer ohne das Smartphone anketten zu müssen. Als Kopfhörerverstärker leistet er erstklassige Arbeit. Der Klang profitiert von der perfekten Abstimmung zwischen DAC und Verstärker. Dank aptX LL ist er auch im 32-Bit-Modus flink zugange und bildet Musik knackig, dynamisch und bildsynchron ab. Weil er so ziemlich jedes Endgerät an seinem Ausgang akzeptiert, macht er selbst betagte Verstärker bluetoothfähig. Jetzt kann beispielsweise auch der Besuch Musik auf die Anlage streamen. Ob man einen kombinierten Amp/DAC unterwegs wirklich braucht? Nun, das muss jeder selbst entscheiden. Klanglich ist der Audiolab auf jeden Fall eine deutliche Bereicherung. Ich habe jedenfalls jede Menge Spaß mit der kleinen Black-Box und bin voller Begeisterung mit dem Sennheiser auf dem Kopf unterwegs.

Test & Text: Dieter Pfeil
Fotos: Philipp Thielen

Gesamtnote: 80/80
Klasse: Mittelklasse
Preis-/Leistung: hervorragend

80

80

79

190130.Audiolab-Testsiegel

Technische Daten

Modell:Audiolab
M-DAC nano
Produktkategorie:Kopfhörerverstärker/DAC (portable)
Preis:199,00 Euro
Garantie:2 Jahre
Ausführungen:- schwarz
Vertrieb:IAD, Korschenbroich
Tel.: 02161 / 617830
www.iad-audio.de
Abmessungen (HBT):14 x 44 x 44 mm
Gewicht:28 Gramm
AnschlüsseEingänge:
Bluetooth

Ausgänge:
3,5 mm Analog-Ausgang
Abtastraten:Bluetooth: upsampling bis 384kHz/32Bit,
Akkuleistung:bis zu 30 Stunden
Besonderes:- ultramobil
- nur 28 Gramm Gewicht
- integrierter Akku
- erstklassiger DAC
- Upsampling bis 384 kHz
- Bluetooth-Empfang
- sehr gute Verarbeitung
- kinderleichte Bedienung
Benotung:
Klang (60%):80/80
Praxis (20%):80/80
Ausstattung (20%):79/80
Gesamtnote:80/80
Klasse:Mittelklasse
Preis-/Leistunghervorragend

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