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Soundboards haben bei Nubert Tradition. In diese reiht sich nun das AS-3500 ein, das viel mehr kann, als man auf Anhieb vermutet. Ein System, das sich gleichermaßen an anspruchsvolle HiFi-Enthusiasten wie Filmfans richtet. Wir haben es kürzlich live im Nubert Headquarter ausprobieren dürfen

Das AS-3500 in Aktion. Wir haben es vorab im Nubert Hauptquartier in Schwäbisch Gmünd erlebt.

Es ist schon mehr als erstaunlich, was sich in den letzten Jahren bezüglich der technischen Entwicklung von TV-Geräten so alles getan hat. Sie werden immer flacher, das Bild immer hochauflösender und die „Smart-TV-Kompetenz“ immer umfangreicher. Das Einzige, was mit dieser fulminanten Entwicklung nicht ganz schritthalten kann, ist der Sound. Auch wenn es auch hier deutliche Fortschritte gibt, so ist man doch zumeist auf externe Unterstützung angewiesen, wenn man sein Heimkino-Erlebnis auch akustisch voll auskosten möchte. Externe Unterstützung wie Nuberts neues nuPro AS-3500. Ein Frontsurroundsystem, das sich aufmacht, den Heimkino-Markt voraussichtlich ab Februar 2021 nach Leibeskräften zu optimieren!

Die Stoffbespannung gehört zum Lieferumfang. Hinter ihr steht die Technik unsichtbar im Hintergrund.

Design und Ausstattung können sich sehen lassen

Seit Gründung der „Garagenfirma“ Nubert im Jahr 1975 ist es der schwäbischen Marke immer wieder gelungen, echte Ausrufezeichen in der HiFi-Welt zu setzen. Produkt- oder Seriennamen wie nuLine, nuWave oder nuBox haben sich ins allgemeine Audiogedächtnis eingebrannt und aktive Soundsysteme wie die nuPro X-3000 RC Boxen setzen aktuell Maßstäbe. In dieser guten Tradition stehen auch Nuberts Soundboards. Ab Anfang 2021 gehört nun auch das Modell nuPro AS-3500 zur Serie. Nubert verspricht eine Soundperformance, die den audiophilen Hörer in den siebten „Sound-Himmel“ entschweben lässt. Ein vollmundiges, aber berechtigtes Versprechen. Einen ersten Eindruck konnten wir uns diesbezüglich vor Ort in Schwäbisch Gmünd machen. Was Nubert mit der nuPro AS-3500 allein unter optischen Gesichtspunkten abliefert, ist schon mal großes Kino: Mit den Maßen 14,3 x 90 x 33 Zentimeter und einem Gewicht von stattlichen 20,3 Kilogramm ist dieses Komplettsystem ein massives Soundmöbel.

Designtechnisch gehört das AS-3500 eher zu den zurückhaltenden Zeitgenossen. Das kennen wir schon von früheren Soundboards wie dem AS-250 oder dem AS-450.

Wide-Sound für Live-Musik

Zwei Gehäusevarianten in weißem und schwarzem Schleiflack werden bei Markteinführung zu Verfügung stehen. Ergänzt von einer schwarzen Stoffabdeckung ergibt sich ein dezentes, elegantes und anpassungsfähiges Gesamtbild. Optisch passt das Soundsystem in nahezu jeden Wohnstil. Das All-in-One-Set wird einfach aufs Lowboard gestellt und der Fernseher kommt obendrauf – oder er hängt dahinter an der Wand. Das sollte nahezu in jede Wohnumgebung passen. Angefangen bei eher klassisch bis in die hochmoderne Einrichtung. Ebenso allumfassend wie die optische Anpassungsfähigkeit ist die technische Ausstattung: Als aktives Drei-Wege-Bassreflexsystem bietet wird die AS-3500 erstaunlich viel Power. Davon durften wir uns u.a. mit einer Live-Performance von Peter Gabriel überzeugen. Hier kamen dann auch die unterschiedlichen Wiedergabe-Modi ins Spiel. Besonders beeindruckt hat hier der sogenannte „Wide-Sound“. Ist er aktiviert, wirkt die Klangperformance im Frontbereich deutlich breiter. Visualisiert wird dies durch kleine aber sehr gut erkennbare LED-Indikatoren auf der Front.

Die meisten Fernseher bis zu einer Größe von 55 Zoll finden bequem auf dem AS-3500 einen Platz.

Stimmen-Spezialist

Jetzt spannt sich die Bühne auf, Konzert-Feeling entsteht. Das geht zwar ein wenig zu Lasten der Stereo-Präsenz, bietet gerade in der Wiedergabe von Live-Musik einen echten Mehrwert. Als es kürze Zeit später in die Filmwiedergabe geht, kommt das nächste Klangpreset ins Spiel: Der „Voice Plus“-Modus. Er verändert den Klang nun nicht grundsätzlich, sondern kümmert sich um den Stimmbereich. Und das funktioniert richtig gut. Während Stimmen zuvor vielleicht noch ein bisschen in der Gesamtwiedergabe untergingen, werden diese nun weiter nach vorn gestellt. Dialoge sind nun erstaunlich gut zu verstehen – auch wenn es im Film gerade richtig hoch hergeht. Wer sich bisher über die schwache Dialogverständlichkeit seines Fernsehers während der Nachrichtensendung geärgert hat, wird diesen Modus nicht missen wollen. Ein weiteres cooles Feature ist die Loudness-Schaltung: Ein alter Hut, denkt man. Mitnichten! Aktiviert wird sie ebenfalls via Fernbedienung. Und auch hier wird die Aktivierung über die frontseitigen LEDs signalisiert.

Betriebsstatus, Quelle und Lautstärkezustand lassen sich über LED-Indikatoren in der Front des AS-3500 ablesen.

Doppel-Bass im AS-3500

Auf ein Display verzichtet Nubert hier also. Das ist aber auch nicht zwingend nötig, alle Infos lassen sich über besagte LEDs ablesen. Das funktioniert zwar nicht vom ersten Moment an aber nach kurzer Zeit hat man sich die wichtigsten Farbcodes aber gemerkt. Doch zurück zur Loudness-Schaltung. Sie ist zweistufig und sie bringt richtig was. Vor allem dann, wenn man seine Lieblingsserie oder den neuen Blockbuster zu vorgerückter Stunde schauen möchte, lautstärketechnisch aber Rücksicht auf schlafende Kinder und Nachbarn nehmen muss. Für den guten Sound sind übrigens jeweils zwei Hochtontreiber, zwei Mitteltöner und zwei Subwoofer verantwortlich. Die beiden Woofer haben einen Durchmesser von je 169 Millimetern. Da das AS-3500 aber „nur“ 143 Millimeter hoch ist, müssten die Bassmeister in die Gehäuseunterseite gesteckt werden. Hier strahlen sie dann im definierten Abstand Richtung Boden. Ist der stabil und schwingungsarm, entsteht ein kraftvoller und zugleich überaus detailreicher Sound.

Zwei Woofer auf der Geräteunterseite sorgen für richtig Druck im Heimkino- und HiFi-Betrieb.

Gut verbunden: Die Anschluss-Optionen

Ist das Sounddeck positioniert, im Idealfall direkt unterhalb des Fernsehers, kann es mit wenigen Handgriffen angeschlossen werden. Die erste Option stellt hierbei der rückseitige HDMI-Anschluss dar. Selbstverständlich ich eARC-Ausführung. Darüber hinaus stehen ein analoger und zwei digitale Anschlüsse für zusätzliche Zuspieler wie CD- oder Blu-ray-Player oder Spielekonsole zu Verfügung. Abgesehen von diesen Heimkino-Optionen ist das nuPro AS-3500 ein klangstarker Partner für Smartphone, Tablet oder Laptop. Via Bluetooth aptX HD streamen Sie ganz einfach und kabellos Ihre Wunschplaylist auf das Sounddeck. Das übernimmt dann die bassstarke, kristallklare und extrem naturgetreue Wiedergabe. Nubert liefert also nicht nur eine Heimkino-Option für Genießer, sondern ebenso eine vollumfängliche und partytaugliche Beschallungslösung.
Bemerkenswert an Nuberts neuestem Meisterwerk ist die Tatsache, dass die nuPro AS-3500 codierte Surround-Tonspuren in den Formaten Dolby Digital oder DTS Digital Surround nativ verarbeiten und für die Stereoausgabe optimal aufbereiten kann.

Anschlussseitig ist das AS-3500 mit allem ausgerüstet, was man von modernen Frontsurroundsystemen erwarten darf.

Fazit

Der Februar wird ein guter Monat, das steht fest! Mit Nuberts neuem TV-Soundsystem nuPro AS-3500 wird ganz großer Heimkino-Sound Einzug in deutsche Wohnzimmer halten. Bei diesem leistungsstarken Frontsurroundsystem scheint einfach alles zu stimmen: Der Sound kann in allen relevanten Punkten (Kraft, Klarheit, Detailreichtum) voll und ganz überzeugen, das klassische Design ist zeitlos und passt in jede Wohnumgebung und darüber hinaus lässt sich das Sound-Talent neben seiner Hauptaufgabe im Heimkino auch als HiFi-System für die eine oder andere Party einsetzen. Die Anschaffungskosten werden zur Einführung bei unter 900 Euro liegen.Somit liefert Nubert auch in Sachen Preis-Leistung ein starkes Argument. Aus unserer Sicht ist die AS-3500 eine ernsthafte Option für ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk! Wir freuen uns schon auf den ausführlichen Testbericht in unserem Hörraum.

Test & Text: Roman Maier
Fotos: Roman Maier, Herstellerfotos

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